Beiträge von Kimetto

    Die Frage hatten wir ja hier ganz am Anfang schon. Eigentlich soll es auch gehen Fremde einzuladen, geschafft hat es wohl noch niemand.

    Wir hatte das bis so konfiguriert. Das Problem ist, dass du Gastusern sehr weitreichende Rechte einräumst, weswegen wir heute auf Schüler-Accounts in Office 365 umgestiegen sind.


    Falls doch jemand Gastuser einrichten möchte, findet er über das Admin-Center so eine Checkliste, was alles konfiguriert werden muss.


    Edit: Hier die Anleitung für Gast-User in Teams

    Wenn ihr Cloud-Plattformen nutzt: Habt ihr eigentlich so etwas wie Nutzervereinbarungen mit den SuS/Eltern oder nutzt ihr die Plattformen einfach so? Bei uns ist gerade eine riesige Diskussion im Gange, ob man nicht vorher alle eine Vereinbarung unterschreiben lassen müsste, dass man z. B. kein illegales Filesharing etc. über die Office 365 betreibt.

    Das ist unfassbar.

    - bei uns sammelt der Klassenlehrer die Entschuldigungszettel (die bei uns Pflicht sind) von jedem Schüler; somit weiß der KL auch immer, wer wie viele Fehltage hat

    Damit weiß er aber doch nur, wer wie viele entschuldigte Fehlstunden hat, oder? Bei uns am BK sind die Mehrheit der Fehlstunden unentschuldigt.

    - Chaos, Unordnung und Schlamperei kann kein digitales System bekämpfen

    Naja, sowohl nicht mehr nachvollziehbare Fehlstunden, als auch neu zu schreibende Klassenbücher würden dadurch vermieden. Wenn Klassenbücher wegkommen, liegt das in der Regel daran, dass ein Schüler es mitgehen lässt. Das hat wenig mit Unordnung und Schlamperei zu tun.

    Bei uns verschwinden immer mal wieder papierbasierte Klassenbücher. Alleine der Aufwand diese neu schreiben zu müssen rechtfertigt schon die Einführung eines digitalen Klassenbuches. Im letzten Halbjahreszeugnis konnten in einer Klasse keine Fehlstunden auf das Zeugnis gedruckt werden, weil diese ja mit verschwunden waren.

    Ein anderes Beispiel, haben wir privat selbst durchexerziert: Das Studium Diplom-Wirtschaftsinformatik würde weder für das Unterrichtsfach Wirtschaft, noch für das Unterrichtsfach Informatik anerkannt werden. Es müsste Diplom-Informatik für U-Fach Informatik und Diplom-WiWi für U-Fach Wirtschaft sein.

    Das gilt aber nur für das erste Fach. Als zweites Fach kannst du sowohl Informatik, als auch Wirtschaftswissenschaften anerkennen lassen. Informatik macht aber er weniger Sinn, weil als Erstfach ja bereits Wirtschaftsinformatik genommen werden muss.

    Machst du OBAS?
    Tipp 1: Fang bei der Stundenzahl bloß nicht an, das Rad neu zu erfinden und benutze fertige Materialien/Lehrbücher.


    Tipp 2: Schüler sind keine Studenten. Abstraktes Denken ist für Schüler häufig schwierig. Gerade bei deiner Fächerkombi würde ich daher versuchen lebensnahe Beispiele/Aufgaben etc. zu finden.

    ...ernsthaft?Okay, ich hab mich noch nie um Teilzeit gekümmert, weil ich sie nicht brauche und will, aber... ist das Formular schlicht "defekt", oder gings dann doch mit anderer Software (Du brauchst keinen Acrobat, um PDFs zu bearbeiten).

    Die Formulare sind tatsächlich so gestaltet, dass sie zu 100% nur mit Acrobat - und da auch nur mit manchen Versionen - funktionieren. Das liegt an Validierungen/Konsistenzprüfungen innerhalb des Formulars. Ich musste mir z.B. für das Mehrarbeitsformular extra eine Windows-VM mit dem Acrobat Reader erstellen, um dieses vollständig ausfüllen zu können. Mit anderer Software lassen sich einzelne Felder zwar ausfüllen, andere dann aber wieder nicht. Bei Beschwerden kriegt man von der BezReg eine Standardantwort (Installieren Sie den aktuellen Acrobat Reader) per Mail. Ich finde es eine Frechheit, dass es dafür keine Webanwendung gibt.


    Edit: Noch unverständlicher finde ich es, dass ich Mehrarbeit überhaupt manuell abrechnen muss. Warum passiert das nicht automatisiert? (Aber das ist jetzt hier in diesem Thread wirklich OT)

    Zuerst einmal solltest du dir den Unterschied zwischen Berufsschule und Berufskolleg klar machen. Die Berufsschule ist nur eine Untermenge von dem, was dich als Lehrer am Berufskolleg erwartet.


    Bevor du irgendwelche Fernstuduengänge beginnst, weil du "Spaß am Lehren" hast, hospitiere lieber erst einmal an einer Schule. Dann kannst du für dich evaluieren, ob der Job wirklich was für dich ist.

    Das bedeutet: Zwei APGs, je einen "0. Besuch in beiden Fächern", plus je fünf weitere in der entsprechenden Zeit. (Summe: 12!!!)

    Wir hatten zwei "0. Besuche" pro Fach. Die wurden dann Unterrichtsversuche genannt. Insgesamt kam man so auf 14 UBs.

    Hallo zusammen,
    ich wollte kurz mal was nachfragen:
    Rein hypothetisch, man wird zum 1.Februar 2020 eingestellt, beginnt die OBAS dann auch zu diesem Zeitpunkt, oder tatsächlich erst am 1. Mai? Was passiert dann in den ersten drei Monaten, sprich Februar bis April? Ab wann würde man dann verbeamtet, selbstredend unter der Prämisse, dass man das 2. Staatsexamen besteht? Ab Februar 2022 oder Mai 2022?


    Vielen Dank und beste Grüße

    Bei mir war das folgendermaßen: Einstellung April, Vorveranstaltungen im Seminar unregelmäßig eigentlich ab Ende Februar, offizieller OBAS-Beginn mit regelmäßigen Seminarveranstaltungen ab Mai, UPP 2 Jahre später im Februar, Verbeamtung dann im Mai.

    Kann mir das nochmal jemand erklären? Angenommen, ein Kind schreibt die Noten 1,2,3 und 5, (der offenbar nicht erlaubte) Durchschnitt wäre 2,75, gäbe ne 3.
    Würde ich die Punkte (13 von 20, 24 von 30, 9 von 34 und 15 von 16) zusammenrechnen hätte das Kind 61 von 100 und eine 4.


    Was macht die Rechnerei mit Ordinalzahlen? Bewertet man dadurch "zu gut" wie im Beispiel? Ist das Problem der Abstand von 2 Noten (soundsoviel bis soundsoviel % richtig gibt noch eine Note x?) Zählt das Problem auch für das Notenpunktesystem in der Oberstufe?
    Ich kapiere es tatsächlich noch nicht ganz. Und was sage ich Eltern, die das noch weniger kapieren? "Pädagogisch gesehen, schätze ich ihr Kind auf einer 3 ein, rechnerisch kann ich es leider nicht angeben, da Noten irgendwie nicht verrechnet werden können, Stichwort Ordinalzahlen oder so"


    Edit, ich oute mich hiermit mal wieder als Mathegenie. Da bei uns aber alle mit dem Taschenrechner vor dem Notenbuch sitzen bin ich nicht die einzige... nur erklären können müsste ichs, wenn mich jemand fragt, wie ich auf die Endnote komme, wenn ich keinen Durchschnitt bilde.

    Bei einer Ordinalskala geht es darum, die in ihr enthaltenen Werte in eine Rangfolge zu bringen. Am Beispiel der Notenskala: Sehr gut ist besser als gut, gut besser als befriedigend usw. Es ist jedoch so, dass die Abstände zwischen den Werten der Skala nicht quantifizierbar sind. Deshalb ist es auch nicht möglich, mit diesen Werten zu rechnen.
    Bei der Notenskala ist es also nun so, dass die Notenstufen "sehr gut" ... "ungenügend" lauten. Wenn du nur diese Wörter betrachtest, würdest du ja intuitiv vermutlich nicht auf die Idee kommen, befriedigend + mangelhaft = ausreichend zu rechnen. In Deutschland ist es jetzt so, dass die Notenstufen neben ihrer eigentlichen Bedeutung auch als Zahlen kodiert sind, was den Eindruck erweckt, man könnte mit ihnen rechnen. Das kann mitunter ungerechte Folgen für Schüler haben. Als Beispiel sei hier einmal der Notenschlüssel der IHK angeführt:

    • 100 - 92 Punkte: sehr gut
    • <92 - 81 Punkte: gut
    • <81 - 67 Punkte: befriedigend
    • <67 - 50 Punkte: ausreichend
    • <50 - 30 Punkte: mangelhaft
    • <30 Punkte: ungenügend.

    Wenn du jetzt zwei Schüler A und B hast, welche beide 2 Klassenarbeiten mit folgenden Noten geschrieben haben:

    • A: sehr gut (100 Punkte); ausreichend (65 Punkte)
    • B: gut (81 Punkte); gut (82 Punkte)

    Dann würde, wenn man das arithmetische Mittel bilden würde,

    • Schüler A: (1 + 4) / 2 = 2,5 die Note befriedigend bekommen
    • Schüler B: (2 + 2) / 2 = 2 die Note gut.

    Betrachtet man jetzt aber die insgesamt erreichten Punkte, dann ist das ungerecht, weil

    • Schüler A insgesamt 165 Punkte erreicht hat,
    • Schüler B aber nur 163 Punkte

    Ich habe den Seiteneinstieg über das OBAS-Verfahren in NRW gemacht und möchte hier mal meine Erfahrungen posten. Das Ganze ist natürlich subjektiv, jeder empfindet Stress anders. Ich möchte auch niemandem auf die Füße treten.


    Zu meinem Background:
    Ich habe vor dem Seiteneinstieg 12 Jahre als IT-Berater gearbeitet, war viel in ganz Europa unterwegs und habe nahezu jeden DAX-Konzern von innen gesehen.


    Meine Situation in der "freien Wirtschaft": 70-Stunden-Wochen und nicht unerhebliche Reisezeit waren die Regel. Ich war als Externer in vielen Projekten, die meistens "brannten". Die Projekte wurden vor Ort beim Kunden durchgeführt und ich habe die Woche über im Hotelzimmer verbracht. Insgesamt würde ich den Stresspegel als ziemlich hoch einstufen, mit allen negativen Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck, Schlafstörungen etc.


    Die OBAS-Zeit fand ich im Vergleich zu meinem vorherigen Job schon deutlich entspannter. Die Arbeitsbelastung war hier zwar auch relativ hoch, allerdings habe ich direkt die freie Zeiteinteilung, geregeltere Arbeitszeiten und die Möglichkeit überhaupt wieder soetwas wie ein Privatleben zu haben, sehr zu schätzen gewusst. Es hat auch nicht lange gedauert, bis sich der Blutdruck wieder auf ein normales Niveau eingependelt hat. Das haben auch andere Personen so wahrgenommen. Die Schulleiterin meinte beispielsweise zu mir, ich wäre der Erste, den sie gesehen hätte, der im Referendariat entspannter geworden wäre, als er reingegangen sei.


    Nach erfolgreich bestandener UPP, wurde es dann noch entspannter. Es gibt zwischendurch zwar auch "Peaks" in der Arbeitsbelastung, aber auch Zeiten, in denen ich eher weniger zu tun habe. Was mich "stresst" sind v.a. Konferenzen jeglicher Art. Da wird bei uns einfach jede Menge Zeit mit Blablabla und Mimimi verschwendet, ohne irgendein Mindestmaß an Lösungsorientierung an den Tag zu legen. Das habe ich in der freien Wirtschaft anders empfunden. Insgesamt würde ich empfehlen den Lehrerberuf als Beruf sehen und nicht als Berufung. Viele versuchen einem einzureden, idealistische Motiven wären die Grundvoraussetzung, um als Lehrer arbeiten zu können. Das sind dann auch meistens diejenigen, die in Richtung burn-out zu driften drohen.


    Da wir hier im Forum schon mehrere Gehaltsdiskussionen hatten, auch noch meine 2ct dazu. Insgesamt empfinde ich den Lehrerjob in meiner Konstellation (BK, A13z) als gut bezahlt. Dadurch, dass ich viel rumgekommen bin kann ich sagen, dass die meisten Akademiker mit vergleichbaren Arbeitsbedingungen - auch in den begehrten MINT-Berufen - da nur mit viel Glück an denselben Nettobetrag rankommen. Klar gibt es auch einige Leute, die mehr verdienen. Die "gehören" dann dem Unternehmen aber auch 24/7 - und das sind dann eben keine vergleichbaren Bedingungen mehr.


    Was ich am jetzigen Job besser finde:

    • Gute Planbarkeit
    • Familienfreundlichkeit
    • geregelte Arbeitszeiten
    • freiere Zeiteinteilung (ca. 50% Home-Office-Anteil)
    • Gute Work-Life-Balance
    • Faire bis gute Bezahlung


    Was ich am vorherigen Job besser fand:

    • Abwechslungsreiche Projekte
    • Aktuellere Technologien
    • Stärker ausgeprägte Lösungsorientierung

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