Beiträge von Lindbergh

    OK, ich verstehe, wo das Problem ist: Es geht um die Ausführung der Tätigkeit im Vergleich zu anderen Mitarbeitern in der selben Branche bzw. den gesetzten gesellschaftlichen Standards. Also nicht "weltklasse Straßenkehrer" vs. "mieser Chirurg", sondern "weltklasse Straßenkehrer" vs. "mieser Straßenkehrer". Im Moment fallen mir insbesondere Negativbeispiele in Berufen mit regem Kundenkontakt (z.B. Callcenterangestellte der Einzelhandelskaufmänner), also gerade Berufe, in denen eine guter Umgang mit Kunden von großer Bedeutung ist und dass leider nicht jedem, der die Tätigkeit ausübt, bewusst ist :/ . Das Phänomen gibt es aber auch in anderen Berufen...

    Wir reden hier von 16-18-jährigen! Ich bezweifle stark, dass ein Gros dieser Gruppe die Sache derart dramatisch sieht. Davon mal abgesehen, ist das Problem ja nicht, dass sich Leute, die sich in Schule und Beruf viel Mühe geben, am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig haben - auch wenn es diese natürlich auch gibt. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass es eine wachsende Gruppe an Arbeitnehmern gibt, die bestenfalls mittelprächtige Arbeit leisten und dafür erwarten, fürstlich entlohnt zu werden. Und so geht es natürlich nicht: Derjenige, der bessere Leistung zeigt, bekommt mehr Geld. Das Ganze ist transparent und wenn du (allgemein gesprochen natürlich ;) ) auch dazu gehören willst, musst du schlichtweg mehr leisten als das, was du machst, um geradeso nicht gefeuert zu werden...

    Ich glaube ich verstehe, was @Morse da meint - die "braucht" es schon, aber sie müssen dafür auch ordentlich bezahlt werden, und das ist halt oft nicht der Fall...

    Was vlt. auch daran liegt, dass sie (zumindest der Teil von Plattypus' Schülern, um den es geht) in Schule und Beruf schlechte Leistungen zeigen und dann eben nicht in der Position sind, großartig finanzielle Anforderungen aufzustellen. Nach dem Motto: Wenn ich nichts kann und nichts bin, habe ich mich erst einmal gaaaaaanz weit hinten anzustellen. So sollte es zumindest in einer Leistungsgesellschaft laufen.


    Und noch einmal an dich: Das soll die Lebensperspektive von Jugendlichen sein? Ganz ehrlich, dann lieber Firelilly die Nägel machen, im Job gut sein und dann vlt. irgendwann mehrere Filialen aufwachen. Aber meine Einstellung ist eh, dass ich kein grundsätzliches Problem mit Leistungschwächeren habe. Wer das IQ-Modell für realistisch hält, weiß ja, dass es grob vereinfacht genauso viele Leute über der 100 wie unter der 100 gibt. Das macht auch nichts, solange diejenigen, die kognitiv nicht so stark sind, sich wenigstens Mühe geben, das Beste aus ihrer Veranlagung herauszuholen. Was ich jedoch gar nicht abkann, ist wenn jemand grundsätzlich ein helles Köpfchen ist, aber sein Potential hoffnungslos verschwendet, faul ist und den Unterricht lahmlegt :/ .


    @Karabappel: Lege mit bitte keine Worte in den Mund, danke! Ich fragte Plattypus lediglich, wie er mit solchen Schülern umgeht, mehr nicht. Bis jetzt ist auch noch keine Antwort gekommen.

    @Krabappel: Ich schrieb "bei manchen Schülern", auch wenn du diesen Teil (bewusst?) nicht zitiertest...
    Benzie: Also bei mir hat diese Form von Motivation geklappt. Meine Eltern haben mir in der Schulzeit nie extrem viel Druck gemacht und natürlich war auch mal ein Arbeitsauftrag (Referat, für Klausur lernen, umfangreichere Hausaufgaben,...) nicht ganz so spannend. Dann sagte ich mir: "Beiße die Zähne zusammen, wer weiß, wofür es gut ist!". Ich gebe damit ungerne an, aber ich hatte in 99% der Fälle immer meine Hausaufgaben und war an 99% der Schultage anwesend - auch in der pöhsen Pubertät ;) .

    Wie das funktionieren könnte? Mmmm...


    L: "S, du hast Potential, bist aber stinkend faul. Wenn du so weitermachst, darfst du irgendwann im 10. Stock eines Hochhauses im sozialen Brennpunkt wohnen und Klos putzen, um irgendwie finanziell durch den Monat zu kommen. Kein Urlaub, kein Schmuck, keine Markenschuhe, kein IPod - und im Alter darfst du Flaschen sammeln. Wenn du dich jedoch in der Schule anstrengst und auch später im Job konstant gute Leistung zeigst, kannst du dir vlt. mal ein tolles Haus in schöner Lage kaufen, 2x im Jahr Urlaub machen, dir im Supermarkt den Wagen voll machen und dir ein tolles Auto kaufen. [Bei Jungs kann man noch erwähnen, dass ein paar Scheine mehr auf dem Konto bei der Frauenwelt gut ankommen ;) .] Wofür entscheidest du dich? Jetzt ein paar Monate gechillt und dafür dein Leben lang "am Arsch" oder lieber jetzt ein bisschen "leiden" und es dafür im Leben zu was bringen?"


    Bei uns hat es doch auch geklappt - wir hätten auch theoretisch alle auf die Hauptschule gehen und unseren Aschluss mit 3,5 machen können. Irgendwas hat uns aber gesagt, dass es doch bessere Optionen gibt...

    Was ich bezwecke? Ich weiß, dass es Illusion ist, dass Schüler (und gerade Berufsschüler) mit glänzenden Augen den Lehrer anschauen, wenn dieser ihnen die "Chance" gibt, etwas Neues lernen zu dürfen. Und nicht jeder Schüler entspricht dem Bilderbuch, indem er immer alle Hausaufgaben ordentlich im Heft stehend pünktlich vorzeigen kann. Ich weigere mich jedoch, hinzunehmen, dass einen Schüler eine 6 in einer Arbeit völlig kalt lässt und es keine Möglichkeit gibt, ihn zu mehr Ehrgeiz zu motivieren. Bei manchen Schülern funktioniert tatsächlich das Argument "Materialismus". Deswegen frage ich, was bei Plattypus' Schülern ein Reizthema sein könnte...

    Kann man deine 6er-Kandidaten gar nicht mit Materialismus ködern? Zugegebenermaßen wird man mit manchen Ausbildungsgängen später nicht stinkreich, aber die Vorstellung, dass mit ein bisschen Anstrengung und Selbstdisziplin in Schule und Beruf der gesellschaftliche Aufstieg und damit verbunden nette Annehmlichkeiten (Hauskauf, Urlaub, Autos, Schmuck, feinere Kleidung,...) möglich sind, dürfte doch bei dem Einen oder Anderen einen gewissen Ehrgeiz wecken, oder nicht?

    Deutsch oder Kunst sind aber nicht weniger wert als Mathematik oder Physik. Sie haben die gleiche Berechtigung auf der Stundentafel deutscher Gymnasiasten und es gibt genug Schüler, die in Mathematik oder Physik 13-15 Punkte schreiben und in Deutsch regelmäßig unterpunkten. Die Einen sind eher in Sprachen gut, die Anderen eher in MINT-Fächern, die Dritten studieren Medizin, weil sie alles gut können ;) .


    Es gibt sehr wohl einen Ärztemangel. Es reicht dazu bereits, dass es in ländlichen Gegenden einen Ärztemangel und in städtischen Gegenden "nur" geradeso Bedarfsdeckung gibt (oder kennst du von dem Quotenarbeitslosen, den es in jeder Berufsgruppe gibt, abgesehen eine größere Anzahl an arbeitslosen Ärzten?). Auf ganz Deutschland hochgerechnet gibt es einen Ärztemangel, weswegen auch Ärzte aus dem Ausland importiert werden müssen, obwohl diese in ihren Heimatländern viel dringender gebraucht werden.


    PS: Versuche mal eine andere Zitationsweise! Mit dieser ist die Lesbarkeit leider deutlich erschwert.

    Ich kenne mich mit dem genauen Ablauf eines Medizinstudiums nicht aus, aber wäre es u.U. möglich, dass Vorlesungen und Praktika ganzttätig angeboten werden, sodass die eine Hälfte der Lerngruppe morgens/vormittags Vorlesung hört und nachmittags Praktika macht und die andere Hälfte genau andersherum?

    Die Fächerwahl finde ich jetzt nicht so problematisch, da es eben doch genau geregelt ist, was man abwählen darf und was nicht. So viel Freiheit hat man da doch nicht: In Hessen muss man sich in Deutsch, Mathematik, einer Fremdsprache oder einer Naturwissenschaft, einer Gesellschaftswissenschaft, sowie einem beliebigen Fach prüfen lassen. Bei der LK-Wahl muss ein Fach ein MINT-Fach oder eine Fremdsprache sein. In der Q1 muss man eine Fremdsprache, eine Naturwissenschaft, sowie eine weitere Fremdsprache oder Naturwissenschaft wählen; die ersten beiden müssen bis zum Ende belegt werden. Davon mal abgesehen, dass es mitunter sogar schwerer ist, in einer Fremdsprache in die ganz hohen Notenbereiche zu kommen als in einer Naturwissenschaft, ist die Wahl für MINT-LKs ja auch freiwillig und das machen in der Regel auch Schüler, die eine Leidenschaft für diese Fächer haben. Es wird schließlich keiner gezwungen, die anspruchsvollen Leistungskurse Mathematik und Physik zu wählen.



    Ich gebe Plattypus Recht: Wenn das mit den Wartesemestern wirklich so ist, dann sollte es in der Tat reformiert werden, sodass derjenige, der den NC um 0,1 verfehlte, schneller reinkommt, als der, der den NC um 1,5 verfehlte.



    Was viele scheinbar falsch verstehen: Es kommt nicht zuerst der NC und dann die Bewerber, sondern andersherum. Der NC ist nur so hoch, weil die Bewerberzahlen die Studienplatzzahlen um ein Vielfaches übersteigen. Man kann also den NC nicht verändern, aber die Studienplatzanzahl. Und dazu muss ich sagen: Es gibt ja gerade in ländlichen Gegenden einen Ärztemangel und selbst in den Städten ist der Ärztebedarf geradeso gedeckt. Die Universitäten könnten also durchaus mehr Studienplätze anbieten. Dass das geht, hat Hessen in Bezug auf den Lehrermangel gezeigt. Sobald bekannt wurde, dass in Hessen Grund- und Förderschullehrer fehlen, wurden die Aufnahmezahlen für diese Studiengänge für dieses Semester mal eben verdoppelt. Da scheint eine grundsätzliche Flexibilität also zu bestehen - sie muss nur politisch gewollt sein.

    Ich hab mal am Progym eine Stellvertretung gegeben und die Kids in der ersten Stunde gebeten, sie mögen doch Namensschilder auf den Tisch stellen. Nun, dann hatte ich eben Bruce Lee da sitzen. Mit sowas musst Du bei den Grossen wohl schon rechnen und dann kommt es eben darauf an, ob Du cool bleiben kannst. :)

    Da werden Erinnerungen wach :P ...


    Es handelt sich zwar um Erwachsene, aber bei mir im Tutorium (Erstsemestler) habe ich dieses Semester am Anfang alle Studenten gebeten, sich vorzustellen und 2-3 Sachen zu sagen. Damit habe ich das manchmal unangenehme Liste-Durchgehen umgangen, alle waren ganz motiviert bei der Sache, ich erfuhr nebenbei etwas über meine Leute und nach einer Woche hatte ich sogar alle Namen drauf (ich war selbst erstaunt von mir). Das geht bestimmt auch bei Grundschülern, wenn man die Vorstellung kurz hält und jeder etwas (für Kinder in dem jeweiligen Alter) Interessantes/Spannendes zu erzählen hat ;) .

    Die Grafik verzerrt die Entwicklung dahingehend, dass 1. die y-Achse mit 65 Millionen beginnt und daher vermeintlich kleine Unterschiede größer wirken als sie tatsächlich sind und 2. die Entwicklung der Bevölkerung für diesen Zweck erst ab 1990 repräsentativ ist, da es vorher noch zwei deutschen Staaten gab und somit die Zusammenführung zweiter Staaten zu einem natürlich erst einmal zu einer Zunahme der Bevölkerungszahl führt. Die Veränderung ab 2015 ist temporärer Natur, da ein Großteil dieser zusätzlichen Menschen illegalen oder zeitlich begrenzten Aufenthaltsstatus haben. Hast du eine Quelle für die Aussage über den Status als "Einwanderungsland"? Derzeit liegt die Geburtenrate Deutschlands bei ~ 1,5 Kindern pro Frau und - wie wir alle wissen - unter 2,1 bedeutet langfristig eine sinkende Bevölkerungsanzahl. Wenn Wohnraum nicht in gleichem Maße sinkt, gibt es also für weniger Menschen mehr Häuser :) . Was höchstens sein kann, ist dass es in besonders beliebten Wohnorten zu einer Wohnraumknappheit kommt. Was wiederum dazu führt, dass in besonders unbeliebten Wohnorten umso mehr ungenutzter Wohnraum zur Verfügung steht.

    Es geht auch nicht darum, dass Schule alleine Chancengleichheit schafft, sondern dass sie ihren Teil dazu beiträgt, dass, innerhalb eines verhältnismäßig kurzen Zeitraums, in dem tatsächlich alle Menschen einer Altersgruppe Teil einer gemeinsamen übergeordneten Institution (=Schule) sind - was in ihrem weiteren Leben nie mehr der Fall sein wird -, alle Schüler zumindest die Chance erhalten, sich mit finanziell unabhängigen Mitteln (im Gegensatz zum privaten Musikunterricht, etc.) soziale Teilnahme erarbeiten können. Dazu gehören die sozialen Marker "gesprochene und geschriebene Sprache" und natürlich auch die Tatsache, dass guter Schulerfolg zu einer besseren beruflichen Zukunft führen kann.

    Ich denke, dass die leistungsstarken Schüler mit dieser Lehrmethode wohl genauso gut zurechtkämen wie jetzt, dass aber die leistungsschwachen Schüler damit überfordert wären, weil sie die Sprache als beliebig empfänden würden, obwohl ihnen gewisse Regeln gerade als Stütze dienen könnten.
    Nach deinem Beitrag fiel mir dazu ein, dass der (deutsche) Rechtschreibunterricht in der Regel phänomenorientiert unterrichtet wird und dass dies womöglich auch damit zu tun hat, dass sich die deutsche (Schrift-)Sprache als Lerngegenstand aufgrund ihres Aufbaus hierfür in besonderem Maße eignet. Es gibt nur wenige Wörter, die "einfach so" völlig von gängigen Rechtschreibstrategien bzw. der Phonem-Graphem-Korrespondenz abweichen. Das sind dann sogenannte Lernwörter. Im Gegensatz dazu scheint die englische Sprache (für Schüler) viel beliebiger: Wenn ich da alleine schon an blue, knew, through und do denke. Ein Rechtschreibunterricht wie im Deutschen würde da wohl mehr schaden als nützen. Daher vermute ich, dass neben dem Unterschied im Erlernen der Schriftsprache der jeweiligen Sprache auch die (Schrift-)Sprachsystematik eine Rolle spielt.

    Ein entscheidender Punkt ist wohl, dass Schüler (in der Regel) die deutsche Sprache mündlich einige Jahre vor dem Einsatz des Schriftspracherwerbs lernen, während das Erlernen von der Aussprache und Verschriftung englischer Wörter weitestgehend gleichzeitig erfolgt. Ich habe mal in die Curricula meines Bundeslandes geschaut: Am Ende der Grundschule (nach 2 Jahren Englisch- bzw. 4 Jahren Deutschunterricht) spielt Rechtschreibung (bis auf evtl. einzelne Phänomene der Groß- und Kleinschreibung) im Englischunterricht keine Rolle, im Deutschunterricht hingegen schon. Ein ganzer Teilbereich des Inhaltsfeldes "Schreiben" widmet sich dem Thema "Schreibnormen" (=Rechtschreibunterricht). Allerdings macht das gerade einmal ein Zwölftel (!) des Deutschunterrichts aus. Da könnte man überlegen, ob, angesichts der Rechtschreibfertigkeiten deutscher Schüler, dieser Anteil nicht etwas zu gering ist...


    Mir persönlich war die englische Rechtschreibung insbesondere in den höheren Klassen eher etwas leichter zugänglich als die deutsche, aber das ist wohl Geschmackssache.

    @Krabappel: Für das Geburtsland kann man selbst natürlich reichlich wenig. Die blöde (oder vlt. auch gute?) Sache ist nur, dass die Kriterien, um jemandem die einzige Staatsbürgerschaft entziehen zu können, dermaßen hoch sind, dass sie quasi nie vorkommt. Deutsche kann man bei Störung des gesellschaftlichen Friedens zwar sanktionieren, aber dann geht es eher in Richtung Geld- oder Haftstrafe. Bei Ausländern hingegen hat man mehr Möglichkeiten und bei ihnen kann man wählerisch sein, wer den dauerhaften Aufenthaltsstatus erhält und wer nicht (Voraussetzung: Transparenz und Diskriminierungsfreiheit), wobei dieses Privileg bei grobem Undank in Form von Integrationsunwilligkeit auch wieder entzogen werden kann.
    Den 2. Absatz interpretiere ich so, dass du für bedingungslose und unbegrenzte Migration bist? Gut, weiter entfernt von meinem Standpunkt könnte man dann wohl nicht sein. Aber das ist OK, dafür gibt es ja Meinungsfreiheit in Deutschland. Was ich persönlich dagegen halten würde, ist dass es ~ 180 Länder gibt, die einen schlechteren Lebensstandard als Deutschland haben. Alleine aus logistischen Gründen können diese Menschen nicht alle nach Deutschland kommen; da muss es andere Wege geben. Außerdem zeigen gerade die europäischen Zwergstaaten, dass eine geringe Menge qualitativ hochwertiger Migration dem Staat mehr nützt als eine hohe Menge qualitativ geringwertiger Migration.


    Wollsocken: "Friss oder stirb" finde ich auch gut. Man benachteiligt damit ja nicht diejenigen, die sich Mühe geben, engagiert und strebsam sind, sondern diejenigen, die keine Lust haben, faul oder unwillig sind. Und ganz ehrlich - warum sollte man diese unterstützen?


    @laimaison: Auch mit einem muslimischen Hintergrund kann man vollwertiges Mitglied einer Gesellschaft, die schwerpunkmäßig an einen anderen Gott glaubt, werden. Voraussetzungen:
    1. Man möchte Teil dieser Gesellschaft werden.
    2. Man ist bereit, den ersten Schritt zu tun und sich auf die Bedürfnisse der Mehrheitsgesellschaft einzulassen.
    3. Man nimmt sich und seinen Glauben nicht so wichtig und ist bereit, sich in manchen Bereichen zurückzunehmen.
    Ich bin mir sicher, dass sich z.B. im Schulbereich viele Eltern und Lehrer freuen würden, wenn eine türkische Mutter den Elternbeirat übernimmt, die Schwimmaufsicht führt, beim Weihnachtsbasteln hilft oder beim nächsten Wandertag mitkommt. Leider kommt da nur so wenig :( ...

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