Beiträge von Fragend2705

    Der Ausschluss A14 steht bei Köln, bei Münster nicht im Ausschreibungstext. Prinzipiell erscheint mir der Ausschluss auch nicht stimmig zu sein, da hier Mobilitäten blockiert werden

    Seph: Tatsächlich lese ich das auch so raus. Ich glaube aber, Bolzbold hat seine Auffassung nicht umsonst geschrieben, da er wirklich immer sehr umfassend informiert ist

    Zitat

    Bewerben können sich Lehrerinnen und Lehrer, die mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A13 höherer Dienst innehaben oder vergleichbare Tarifbeschäftigte.

    Das steht in der Stellenausschreibung. Wieso kann man sich als A14er nicht bewerben? Da steht doch mindestens A13. Gerade wenn ich die Aufgabe woanders ja schon sehr lange ausgeführt habe, dann würde es ja passen. Anderenfalls könnte man sich ja nur über Oliver unter Rückgabe der A14 bewerben. Ich frag aber mal nach. Dann würde sich eine Versetzung nicht lohnen, wenn ich 25 Kilometer weniger fahren muss (aktuell sind es 130 km one way und Ich merke, dass ich an eine Kapazitätsgrenze komme). Danke.

    Hallo zusammen,


    aus familiären Gründen möchte ich auf Sicht nicht mehr 100 Kilometer (one-way) pro Tag zur Schule fahren.

    Ich bin A14.

    Bislang dachte ich, es geht nur über Oliver.

    Habe nun direkt bei mir in der Nähe eine A14-Stelle gesehen, die auf meinen Tätigkeitsbereich ausgeschrieben ist, den ich so schon mehrere Jahre mache.

    Darf man sich als A14er (dann mit Laufbahnvorteil) auf eine (vermutlich für A13er ausgeschriebene) A14-Stelle an einer anderen Schule bewerben?

    Klar, die meisten Lehrer sind geimpft.


    Dass Geimpfte nicht erkranken können ist aber Quatsch. Sie können sogar schwer erkranken.


    Daher ist es dumm, die Maskenpflicht abzuschaffen.


    Und gleichzeitig widerspricht die Nichtlieferung von FFP2-Masken und die Nicht-Testung von Geimpften und Genesenen dem Grundsatz der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers/Dienstherrn.


    Kleiner Tipp am Rande: Da es keine Maskenpflicht mehr gibt, unterrichte ich bei komplett offenen Fenstern.

    Zunächst einmal:


    Impfen ist wichtig und ich bin ehrlicherweise verärgert, dass viele Menschen hierauf verzichtet haben. Zumindest in Deutschland. Vor Spanien oder Portugal ziehe ich den Hut.


    Aber:


    Auch wenn alle Menschen geimpft sind, empfinde ich das Aus für Maskenpflicht und Abstand in Innenräumen wie der Schule als viel zu gefährlich. Auch die Tatsache, dass Geimpfte und Genesene nicht getestet werde , verstehe ich nicht. Die Folge wird sein, dass wieder Wechsel- oder Distanzunterricht ab spätestens Mitte Dezember erzwungen wird.


    Grund:


    Der Impfstoff ist gut, wirkt aber nicht zu 100 Prozent und ich habe ja bereits erklärt, dass ich in einer Klasse 4 (von 20) Schülern mit Durchbruchsinfektion hatte, in einem Fall auch mit Krankenhaus. Die Verläufe sind heftig und wir sind weit entfernt von der gefährdeten Altersklasse 60+.


    Man hört tatsächlich immer mehr von Durchbruchsinfektionen, jetzt hat es den Bayern-Trainer erwischt.


    Insofern halte ich es für sehr wichtig, dass wir in diesem Herbst/Winter (und möglicherweise auch in den Folgejahren) in Schulen Maske behalten (schränkt mich kein Stück ein).


    Viel wichtiger aber wird sein: Dreimal pro Woche testen und zwar auch (!) die Geimpften und Genesenen. Das Aus für die Testpflicht in dieser Gruppe begründet sich ja auch nur darin, dass man die Impfquote mit Vorteilen für Geimpfte nach oben schrauben wollte. Sinnvoll ist es aber, alle zu testen.


    Folge dieses fahrlässigen Verhaltens wird eine Neuauflage des Distanzunterrichts sein. Das wird das Virus erzwingen. Und da leiden vor allem die sozial benachteiligten Schülerinnen und Schüler am meisten

    Ich habe, wie gesagt, schon vier Impfdurchbrüche. Die Erkrankungen bei den jungen geimpften Menschen ist erheblich heftiger als im vergangenen Jahr. Trotzdem ist es wichtig dass sich alle impfen lassen, denn es wäre alles noch schlimmer ohne Impfung bei der Delta-Variante. Impfen und trotzdem testen und Maske tragen - das schadet nicht. Voll ausgelastete Stadien, Nachtclubs und vor allem Karneval halte ich aber trotz Impfung auch auf lange Sicht für kaum vertretbar

    Mir fällt zum Wegfall der Maskenpflicht und Testpflicht für Geimpfte und Genesene nicht viel ein. Folge wird nur sein, dass ab November/Dezember bis in den März hinein wieder die Schulen schließen.


    1.Dass es 3 Tests pro Woche gibt ist richtig. Wir sollten aber auf eine PCR-Pooltestung bestehen, vor allem auch für Geimpfte und Genesene.


    2. Impfquote steigern


    3. Weiter Abstand und Maske im Unterricht sowie auch im Winter lüften


    Die Impfungen wirken, aber nicht so gut - ich habe in einer Klasse (20 SuS) 4 (!) Impfdurchbrüche. 3x doppelt geimpft (Biontech, Moderna), einmal genesen und einmal geimpft (Biontech). Die Erkrankungen liefen alle mittelschwer, in einem Fall auch schwer. Alles Menschen unter 25 Jahre.


    Was wir zurzeit machen, ist russisches Roulette

    Ich verstehe nicht, wie wir auf der einen Seite Einschränkungen im Schulbetrieb akzeptieren wollen und auf der anderen Seite es akzeptieren, dass sich große Mengen an über 16-Jährigen nicht impfen lassen, weil sie zu bequem sind oder weil sie irgendwelchen seltsamen Scharlatanen in sozialen Medien glauben. Da sind ganz viele Menschen rationalen Argumenten nicht zugänglich.

    Problematisch finde ich übrigens, dass bei SuS richtigerweise dokumentiert wird, ob geimpft und wenn nicht, dass sie getestet werden - aber bei Lehrkräften niemand prüft, ob geimpft oder wenn nicht, wenigstens getestet.

    Wer auf eine medikamentöse Behandlung von Krankheiten verzichtet, gefährdet nur sich selbst. Das ist dumm, doch kann man dieses Verhalten mit der persönlichen Freiheit rechtfertigen: Jeder sollte das Recht haben, sich selbst zugrunde zurichten. Doch bei Impfungen ist das anders.

    Impfungen sollen vor allem die Schwächsten schützen. Also vor allem Kinder.

    Sind genügend gesunde Menschen geimpft, ist die Ausbreitung der Viren unwahrscheinlicher. Auch die Mutation des Virus wird unwahrscheinlicher: Die Entwicklung besonders aggressiver Virenstämme kann durch Impfungen verhindert werden.

    Impfungen sind präventive Gesundheitsmaßnahmen. Im Vergleich zur Behandlung von Krankheiten sind sie günstig. Manche Erkrankungen, wie beispielsweise die Masern oder COVID, können zudem langfristige gesundheitliche Probleme erzeugen. Jeder, der sich nicht impfen lässt, kostet uns allen viel Geld und viel Freiheit.

    Die Kritik an Impfstoffen basiert sehr oft aus diffusen Informationen gerade aus dem ökologischen Milieu. Insofern ist auch die Angst vor der Spritze meines Erachtens völlig übertrieben.

    Trotzdem gibt es gerade unter Lehrern ja eine sehr hohe Impfbereitschaft. Das ist erfreulich

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