Beiträge von samu

    Ich fürchte leider nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern das gesamte Bildungssystem und -niveau ... :-(

    Ja, und vielleicht findet man auch einfach in Würzburg mehr deutsche Mittelschichtsfamilien mit zwei Kindern und Violinunterricht als in Berlin? Egal, ziehen wir einfach alle nach Bayern 8_o_)

    tagesschau.de zitierte: "Vorerst bis Ende April gilt eine Reisewarnung für die ganze Welt. Solange eine Reisewarnung in eine bestimmte Region ausgesprochen ist, werden in der Regel dorthin auch keine Reisen durchgeführt."


    Das wusste ich nicht. Klingt irgendwie gruselig, auch wenn meine Urlaube sich bisher meistens eh zwischen Mecklenburg und Harz abspielten. Ich brauche kein Flugzeug für mein Glück aber dass offiziell Reisewarnungen für die "ganze Welt" gelten ist irgendwie trotzdem beklemmend.


    Hatte von euch schon jemand was geplant, was sicher flach fällt?

    In meiner laienhaften Vorstellung kann man innerhalb von 20 - 30 Minuten nicht mal eine fundierte Anamnese erstellen, geschweige denn feststellen, ein Patient, den man bisher noch nie gesehen hat, sei hochdepressiv.

    Deswegen ist mir auch nicht klar, was das für eine komische Geschichte ist, die sich offenbar so oder ähnlich wiederholt (-> Link, anderer Thread).


    Auf der anderen Seite, seit ich privat versichert bin, schlackere ich nicht selten mit den Ohren was für einen Käse einem so den lieben langen Tag diagnostiziert wird. Und wenn's nur Verdachtsdiagnosen sind, weil man ja irgendwas abrechnen muss.

    Das ist schön. Es kommt leider sehr individuell auf den Amtsarzt darauf an, ob bei einer Diagnose wie Depression nachgebohrt wird, oder ob der das einfach abnickt.

    Das sollte man fairerweise schon auch erwähnen.

    Was sollte denn deiner Meinung nach gebohrt werden? Die Diagnose steht doch sowieso. Sich dann behandeln zu lassen wäre nicht nur gesundheitlich, sondern auch taktisch klüger als so weiter zu machen als wäre nichts. Eine abgeschlossene Verhaltenstherapie, bei der der behandelnde Psychologe bescheinigt, dass alles gut ist, ist sicher besser, als eine Diagnose ohne sich um irgendwas zu kümmern.


    Und ich halte den Rat, nichts zu unternehmen für fahrlässig.

    Was ist eigentlich "hochdepressiv" für eine Diagnose und wo hat der Facharzt die hingeschrieben? Und kam dieselbe Frage hier nicht schon vor 6 Wochen?


    Alles andere wurde bereits ausführlich erklärt. Wer keine Therapie macht, obwohl er/sie eine braucht kriegt Probleme, nicht der, der sie macht. Und was der Psychiater geschrieben hat, hat er geschrieben, das lässt sich sowieso nicht mehr ändern.


    Welche Schulart/Fächer hast denn du eigentlich studiert?

    Ich weiß es nicht, müsste ich zählen?


    Ich finde die Frage von oben interessant, ob es etwas gibt, was du "nach Corona" tun wirst, was du dir jetzt versagen musst.

    Da könnte man glatt ein Ratespiel draus machen. (hmm.. Nein, nach genauerer Überlegung möchte ich es lieber doch nicht).

    Ich habe es doch genau gehört. Da hat jemand dazwischen gemurmelt:

    "Warum musste es den ausgerechnet die Bratpfanne sein? Noch frauenfeindlicher ging es wohl nicht?"

    Wer war das?

    Bolzbold hat auf eine Führungsposition verzichtet, um sich um seine 3 Kinder kümmern zu können. Passt also hier so gar nicht und zeigt im Gegenteil, dass es immer einen alten weißen Mann geben muss, der das Problem ins Lächerliche zieht und damit am Leben erhält. Magst du nicht noch einen Witz über häusliche Gewalt machen? Das würde noch ganz gut passen.

    Geht so.

    Was verstehst du daran nicht? Sabbatjahr heißt, man spart jahrelang Geld an, um dann ein besonderes Lebensprojekt in Angriff zu nehmen. Und dann soll man stattdessen die Zeit zu Hause für ein drittel Gehalt absitzen? Die Stellenbesetzung und Versetzung läuft, bei uns jedenfalls, so dermaßen planlos und willkürlich ab, dass man nicht mal behaupten könnte, dass eine Verschiebung des Sabbaticals irgendwen in die Bredouille bringen würde. Und die TE würde ja lediglich verschieben, dann hier natürlich im kommenden Jahr normal arbeiten. Ich verstehe gerade das Problem nicht.

    Wir, du willst in Corona-Zeiten zum Zahnarzt? Das kannst du doch nicht machen! Was dir da alles passieren kann!!!!1!1!!

    :PIch hab's überlebt! Ob ich mich angesteckt habe erfahrt ihr dann in 14 Tagen hier im Liveblog :sterne:


    (Ich bin übrigens auf dem Weg 4 Streifenwagen und zwei beradelten Polizisten begegnet. Jedes Mal, wenn die jemanden anhalten, bilden sie eine Kleingruppe ohne Mundschutz... auch nicht wirklich zu Ende gedacht.)

    Kann man. Aber warum sollte man?


    Es gibt übrigens Foren, die die Corona-Threads über Nacht zumachen. Wäre vielleicht keine schlechte Idee.

    Was man nur wissen kann, wenn man in mehreren Foren seine Zeit totschlägt ;)


    Ach schön, jetzt ist von Erziehungstips über Ratschläge, wie wieviele Sätze man hier schreiben sollte bis hin zu Deutschenbashing alles dabei.


    Noch jemand einen Rat, wie ich heute ohne Panik zum Zahnarzt komme? Da würdet ihr mir ehrlich helfen!

    Ein Kernkraftwerk aus Lebkuchenteig -

    :ohh:wow! ein Foto bitte


    du denn?

    Verdammter Mist, ja! Man kann ja wohl nicht immer zenmäßig entspannt sein!

    ...aaaber ich arbeite dran:baden:



    Auf welche Leistung von dir bist du stolz? (Was Kleines aus den letzten Wochen oder auch eine größere Lebensleistung)

    Mädels, es gibt nichts abtörnenderes als Erziehungstips in Foren. (Hundeerziehung ist noch etwas, was man niemals im Internet ansprechen sollte, das wird immer schlimm, aber da gehts ja letztlich auch um Erziehung:zahnluecke:)


    Der Punkt ist nicht, ob mal ein Kind die Spülmaschine ausräumt, sondern dass man sich drum kümmern muss, dass das Kind das macht. Mit Kleinkind kommt man sowieso überhaupt zu gar nix und wie man sich mit seinem Partner reinteilt ist doch nu echt privat, was wissen wir schon über die Arbeitsbedingungen von den Männern der Mituserinnen.


    Ich bin gerade echt dankbar, dass die Lehrer meine Kinder nicht zugeschüttet haben, das ist ganz gut strukturiert und überschaubar. Es macht auch niemand Notendruck. Und ich bin verdammt froh, dass ich kein Zweijähriges mehr habe, mit dem ich lediglich Slalom im Park laufen dürfte...


    Ich zieh' jedenfalls den Hut vor all den Homeofficefamilien mit kleinen Kindern und finde, wir sollten uns vor allem gegenseitig auf die Schulter klopfen. Mit Familie und ohne Freunde wochenlang eingesperrt zu sein ist echt ein Kraftakt und bedarf vor allem der Ruhe und dass man sich da irgendwie drauf einlässt, ohne Wunder vollbringen zu wollen. Und ne Runde UNO. Und ein Glas Wein dazu:gruss:

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