Beiträge von Laborhund

    Hallo mjisw ,

    damit du meine Reaktion zu- und einordnen kannst, möchte ich dir ein paar Zeilen zu deinem Beitrag zukommen lassen, die vielleicht auch ein wenig durscheinen lassen, weshalb mich dein Beitrag teilweise traurig stimmt.

    Ich halte es immer noch für absolut nicht nachvollziehbar, dass staatliche Institutionen gegen den Willen der eindeutigen Mehrheit der Bevölkerung derartige Sprachregeln konsequent umsetzen.

    Möchtest du vielleicht einmal genauer erläutern, was genau und wieso du nicht nachvollziehen kannst, dass (staatliche) Institutionen sog. ''derartige Sprachregeln'' umsetzen? Sprache wandelt sich seit es Sprache gibt, zum Glück, ebenso wie sich auch unsere Gesellschaft wandelt. Wir benutzen heute Wörter, Begriffe, Ausdrücke, die es vor ein paar Jahren noch nicht gab -sieht man ja auch an den immer dicker werdenden Duden. Sprache passt sich auch immer an die Welt bzw. an die Gesellschaft an, in der wir leben. Darüber hinaus schafft Sprache meines Erachtens auch Wirklichkeit. Wer sprachlich unterrepräsentiert ist, verliert in gewisser Weise unterbewusst auch an Bedeutung. In vielen Fällen ist heute immer noch die Differenzierung nach ''Mann'' und ''Frau'' gegeben, dabei wissen viele auch gar nicht (mehr), dass es auch intersexuelle Menschen gibt, die im Übrigen weder krank, noch auf einem gesellschaftlichen Konstrukt beruhen, sondern deren Intergeschlechtlichkeit auf biologischen Ursachen beruhen.


    Ich sehe das Gendern als eine Chance, die wahrgenommen werden sollte, um keinen Menschen außen vor zu lassen. Ich bin der Auffassung, dass man durch so kleine Veränderungen wie das Gendern dazu beitragen kann, dass sich jene Personen, die sich nicht der heteronormativen, binären Gesellschaft zuordnen möchten/können/wollen, sich dennoch angesprochen sowie zugehörig fühlen und ihren Platz in einer neuen, emanzipativen Geschlechterordnung finden. Ich kann mir vorstellen, dass genau das den betroffenen Menschen auch einfach wichtig ist!

    Hallo GrundschulTendo ,


    ja, es gibt hier im Forum einige männliche Grundschullehrkräfte. Was genau erhoffst du dir denn mit der Beantwortung deiner Fragen? Willst du hören, dass Männer in sozialen Berufen nach wie vor unterrepräsentiert bzw. rar gesät sind oder männliche Lehrkräfte mehr Respekt/Wertschätzung erfahren als weibliche Lehrkräfte? Wieso sollten Eltern/Schüler:innen/Kolleg:inn:en anders mit einer männlichen Lehrkraft als mit einer weiblichen Lehrkraft umgehen? Was bringt es dir zu wissen, wie Kolleginnen auf ihre Kollegen blicken? Ein Kollegium ist bunt, genauso wie es die Schülerschaft und die Elternschaft ist und ob ein Mensch bei seinem Gegenüber ankommt, hängt definitiv nicht vom Geschlecht, sondern von ganz anderen Faktoren wie beispielsweise Freundlichkeit, respektvoller Umgang, Professionalität, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Kollegialität (nur um einige Beispiele zu nennen) etc. ab.


    Weiterhin alles Gute im Studium!

    Und nochmal: Auch Teenager sind Kinder.

    Absolut!

    Nach welcher Definition? [...]

    Schmidt : Nach der UN-Kinderrechtskonvention (1989):

    Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt.

    In anderen Worten: Die UN-Kinderrechtskonvention definiert alle Menschen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres als Kinder. Für jene gelten nicht nur die Menschen-, sondern auch die Kinderrechte.

    Also mit einem gebrochenen Bein kann ich dienen, aber für den gebrochenen Hals (-wirbel) ist mein Kollege zuständig.

    Nach der Vorübung in der Aula kann man bei uns beiden dann auch Physik mal live erleben. So ein Segelflugzeug hat ja einen Passagiersitz. :pirat:

    Hoffe, ihr habt -insbesondere für solche Zwecke- auch entsprechend ausgebildetes Schulsanitätspersonal an eurer Schule. ;)

    Wahnsinn! So faszinierend so ein Segelflug auch von unten (also als Zuschauer:in vom Boden aus) aussieht: Ich würde mich niemals reinsetzen und mitfliegen, erst recht nicht, wenn Kunststücke geflogen würden. Das würde weder mein Magen (ohne Inhalt), noch mein Kopf mitmachen (:uebel:). Sieht aber großartig aus und es ist total spannend, dass du auch schon Loopings, Eier, Kreise oder sonstige dem Kreis ähnelnde Figuren (;)) geflogen bist. Klingt nach einer Menge Spaß und Aufregung!

    Das ist sicher eine gute, länderübergreifend Möglichkeit, auf die ZAP oder das Zentral-Abi vorzubereiten.

    *Achtung Werbung*: Was?! DU quälst dich noch durch die Vorbereitung auf's Matheabi? JETZT ist Schluss damit! Tanz und Turn dich durch DEIN Matheabi mit *kurze-Sprechpause-für-den-Spannungsaufbau-einfüg* plattyplus , DEM Mathelehrer schlechthin, bei dem ''Hals und Beinbruch'' nicht nur als Synonym für ''viel Erfolg'' steht, sondern auch Programm ist. :zahnluecke:

    plattyplus Dann bitte entsprechende Koordinaten oder Zoom-Einwahldaten mir per Privatchat zukommen lassen, damit ich mich mit meinen Chemiekursen zuschalten oder persönlich vorbeikommen kann (fällt bestimmt unter Exkursion...), um die Mathematik, die für die Chemie benötigt wird, noch einmal auf andere, interessanter gestaltete Art und Weise wiederholen zu können. Nach deinen Turneinheiten sollten die Mathekenntnisse nämlich sitzen - wie ich mir gut vorstellen kann.:zahnluecke::pirat:

    Danke für die spannende und interessante Frage, Mauerbluemchen ! Tatsächlich würde ich sagen, dass ich ressourcentechnisch eigentlich recht zufriedenstellend eingedeckt bzw. ausgestattet bin, zumal man sich viele Ressourcen auch selbst aneignen oder auf verschiedene Weisen „auftanken“ kann. Wenn mir etwas fehlt, dann sind es bestimmte Menschen, die nicht mehr Teil meines Lebens sind bzw. es nicht mehr sein können.


    Wenn sich noch heute ein:e (gute:r) Freund:in/Elternteil/Geschwister/Bekannte:r etc. dir gegenüber anvertraut und dir mitteilt, dass er/sie/es heute besonders mies gelaunt und sich wünscht, dass du ihn/sie/es mittels Witz(en) aufmunterst, welche(n) grandiosen Witz(e) mit absoluter Lachgarantie würdest du erzählen? *Bühne frei für die Witze*:band:

    Ich konnte mir im Referendariat auch nur eine schöne Wohnung in der Stadt leisten, weil meine Freundin einen "richtigen" Beruf hatte und schon etwas mehr verdiente... Zusammen ging's dann.

    Bei mir ebenso, allerdings nicht in der Stadt sondern auf dem Land - mit großem Garten für die Kids (und später auch für die Fellnase).

    Ob Du es glaubst oder nicht - Schule kommt tatsächlich auch ohne den/die Einzelne/n aus, wenn er/sie plötzlich ausfällt. Irgendwie geht es immer und niemand ist völlig unersetzbar.

    Danke dir, Bolzbold ! Den schwangeren Kolleginnen an meiner Schule wurde auch ein Beschäftigungs- bzw. Betretungsverbot für das kommende Schuljahr 2022/23 ausgesprochen, so dass uns Lehrkräften seitens der SL aufgetragen wurde, Augen und Ohren nach möglichen und interessierten Teamlehrkräften offen zu halten, um die fehlenden Lehrerstunden für das neue SJ frühzeitig decken zu können und den Stundenplaner:innen die Möglichkeit zu geben, schon jetzt die entsprechenden Aushilfskräfte einzuplanen. Erfreulicherweise haben sich schon einige ehemalige Praktikant:inn:en bzw. Lehramtsstudent:inn:en der höheren Semester gemeldet, die uns für eine bestimmte, vertraglich geregelte Zeit unterstützen werden. Also ja, wenn eine Lehrkraft ausfällt, wird es idealiter Mittel und Wege geben, um an Ersatz zu kommen.


    Hallo larajasmin ,

    ich schließe mich ebenfalls dem Rat der anderen an, deiner Schulleitung möglichst frühzeitig den Hinweis zu geben, dass du in den Klassenstufen 1 und 2 vermutlich raus sein wirst, damit diese vorsorglich eine Alternativplanung entwickeln und darauf zurückgreifen kann. Ansonsten: Herzlichen Glückwunsch -auch noch von mir- zur Schwangerschaft!:rose:

    Ich danke dir, CDL ! Sollte in Zukunft der geschilderte Fall eintreten und beispielsweise der Anscheinsbeweis greifen, so weiß ich nun auch, was zu tun ist und wie ich vorgehen kann. Vielen Dank! Das sind sehr hilfreiche Tipps.

    Vielen Dank auch für deinen Erfahrungsbericht, Ratatouille ! Stimmt, ich habe in meinem Beitrag vergessen, den Anscheinsbeweis aufzuführen. Damit der Anscheinsbeweis jedoch geführt werden kann, muss dargelegt werden, dass erhebliche Indizien für eine Täuschung bestehen. Werden jene Indizien nicht ausreichend dargelegt, so ist ein solcher Anscheinsbeweis auch schnell mal entkräftet. Deshalb: Den Verdacht auf Täuschung (welche Form auch immer) muss man ausreichen begründen/belegen können.

    T wie Tierliebhaber:innen.

    Wer gut mit Tieren umgehen kann, der hört sie sprechen und versteht in gewisser Weise auch ihre Sprache. Wer sehr gut mit Tieren umgehen kann, der hört sie flüstern. Wer gar nicht mit Tieren umgehen kann, hört sie nur schreien. Es gibt den Spruch „Wie groß das Herz eines Menschen ist, lässt sich daran erkennen, wie er mit Tieren umgeht“, der meines Erachtens total schön und absolut wahr ist.

    Vielen lieben Dank für deinen Erfahrungsbericht und dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, von dem Fall zu berichten, CDL ! :rose: Damit hast du mir sehr weitergeholfen. Die Deutschlehrerin in die Situation einzubinden und dann gemeinsam mit ihr -vorab und anschließend mit dem oder der Schüler:in (+ ggf. Eltern)- Gespräche zu führen, ist nicht nur eine prima Idee, sondern erscheint mir auch als wirklich gute Lösung, um den Anscheinsbeweis bekräftigen/bestätigen zu können.


    Die Mutter hat uns danach halb stolz halb empört mitgeteilt, er habe sich gar nicht helfen lassen von ihr bei der Erstellung der Präsentation und täglich seinen Vortrag geübt vor dem Spiegel. ^^

    Sieh an, da wollte der junge Mann auf Nummer sicher gehen. ^^ Schön, dass der Schüler die Präsentation dennoch gut gemeistert hat und das, obwohl die Hilfe der Mutter nicht gegeben war. Ich kann mir vorstellen, dass die „Teamarbeit“ mit der Mutter eine einmalige Aktion war, von der er in Zukunft gerne absehen wird, um erneute unangenehme Situationen (Lügen, Auffliegen etc.) oder Unannehmlichkeiten vermeiden zu können.

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