Beiträge von bkipaed

    Dieser Herr hat aber ziemlich sicher keine A13-Stelle, sondern ist in der Funktion eingestellt, die Plattenspieler nannte

    Wie er bezahlt wird weiß ich natürlich nicht, und so etwas fragt man auch nicht. Kann gut sein, dass er das nur nebenbei gemacht hat (war vlt 4-5 Stunden am Tag da), aber zusätzlich noch eine andere (Förder-)Klasse unterrichtet hat er nicht. Die Schulleitung war damals ganz froh, dass er da ist um vor allem das eine Kind im Alltag zu unterstützen. Ich kann mich daran erinnern, sie meinte, dass sein Bildungsweg eigentlich Norm für die Stelle sein sollte (dadurch habe ich erfahren, dass er Sonderpädagoge ist).

    SonderpädagogInnen mit A13 als KlassenassistentInnen? Bist du sicher, dass du weißt, was SonderpädagogInnen sibd?

    Ganz sicher. Für dich gilt auch: kann gerne Kontakt zu diesen Personen herstellen. Der Herr hat Sonderpädagogik studiert, hat ein paar Jahre Berufserfahrung und ist jetzt „Klassenassistent“. Zumal diese Leute auch mit dem entsprechenden Wissen gebraucht werden, da sie Kinder integrieren sollen. Das ist keine Aufgabe für unausgebildete.

    Du selbst, denn:


    Aufgaben bei mir sind z.B. den Kindern helfen, unterstützen, aufpassen. Sie hat in meiner Klasse so viele Lektionen, weil ich ein Kind mit Sonderschulstatus habe. Ein Kind bringt sie am Freitag immer zu Schultaxi und holt es da wieder ab.


    Der Zivi kommt mit zum Turnen und unterstützt da. Ansonsten begleitet er jeden 2. Montag einen Teil der Klasse zum Musikunterricht ins Schulhaus.

    Man liest natürlich nur das, was einem gefällt. ;)

    Sonderpädagoginnen machen hoffentlich was anderes als Kopieren.

    wer spricht von kopieren😅 Klassenassistenten haben umfangreiche Aufgaben. In meiner Schulzeit war die Sonderpädagogin eine Begleitung für ein Mädchen mit geistiger Krankheit, die allerdings nicht so fortgeschritten war, dass sie in eine Förderschule musste. So eine Aufgabe würde man keinen unqualifizierten Menschen erteilen, da man vor allem in der Sonderpädagogik spezielles Wissen und Kompetenzen benötigt.

    Singen und klatschen können wir dem Vernehmen nach auch noch.

    Verstehe nicht, wieso das jetzt „verwirrend“ gewesen sein soll. Der Kommentar klingt so, als könnten die Leute in diesem Beruf nichts ernsthaftes zustande bringen. Ganz im Gegenteil. Trotzdem gibt es Teilzeit Lehrer und SonderpädagogInnen in der Position als Klassenassistenten; und das ist keine Degradierende Aussage.

    Hallo liebes Forum,


    im Rahmen eines Praktikums habe ich nun für 3 Wochen einen 4-jährigen autistischen Jungen im Kita-Alltag betreut.

    Das Thema frühkindlicher Autismus hat seitdem großes Interesse bei mir geweckt, und ich frage mich, wie es für diese Kinder dann in der Schule weitergehen wird.

    Der besagte Junge war in einer normalen Kindertagesstätte untergebracht, doch es wird schon der Wechsel auf eine Inklusionskita diskutiert.

    Sein 7-jähriger Bruder geht zum Beispiel in die Förderschule, bei ihm ist der Autismus noch stärker ausgeprägt.

    Habe im Internet gelesen, dass autistische Kinder selten in regulären Schulen unterrichtet werden, stimmt das?

    Und was haltet ihr davon?

    Denn ich hatte den Eindruck, dass der Junge in der Kita sehr viel von den „normal entwickelten“ Kindern abgeschaut und gelernt hat. Das wäre in einer reinen Fördergruppe vielleicht etwas schwieriger.

    Zumal ja nicht mal dort 1:1 Betreuung stattfinden kann, da die Fachkräfte mehrere Kinder gleichzeitig betreuen müssen.

    Ich freue mich auf Erfahrungsberichte und Meinungen zu diesem Thema!

    Ich will dir nicht zu nahe treten, aber dieser Kommentar schreit extrem nach Helfersyndrom. Ich würde dir dringend raten daran zu arbeiten, dir zu erlauben auch mal "egoistisch" zu sein und nicht alle Probleme zu deinen Eigenen zu machen, sonst wirst du weder als Pädagogin noch als Lehrkraft lange gesund bleiben.

    Ja ich verstehe, danke. Ich komme aus dem Balkan, da ist es auch eher „normal“, dass man sich um seine Familie kümmert und immer da ist. Mal sehen was die Zukunft bringt, aber ich werde auf jeden Fall darauf zurückkommen, wenn ich mal das Gefühl habe, dass es mir zu viel wird.

    Ich musste mich auch mit Bafög, Studiendarlehen und Jobs über Wasser halten und bin dankbar dafür, dass meine Familie mich mental unterstützt hat. Aber anscheinend ist das heute alles schwieriger geworden, weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Meine Kinder sind ja in deinem Alter oder älter, ich würde das in der Situation nicht von ihnen erwarten. Aber wer weiß, was mal alles noch auf einen zukommt und wie man dann selbst reagiert.

    Jedenfalls wünsche ich dir alles Gute.

    In den 4 Fächern, die ich studiert habe, bewege ich mich immer noch deutlich sicherer und das fachfremde Unterrichten kostet viel Zeit und Einarbeitung. Ich werde nie ein Profi für Sport und Englisch werden und dass ich das weiß, macht die Sache auch nicht besser. Also hier nochmals eine Stimme dafür, dass es auch wichtig ist, die Fächer zu studieren und nicht nur Pädagogik, das wollte ich noch zu bedenken geben.

    Vielen Dank für den Kommentar. Erwarten tut es keiner von mir, Ich bin halt selber so und könnte mit mir selbst nicht im Reinen sein, wenn etwas passiert und ich nicht da bin, obwohl ich hätte da sein können. Das war mir schon relativ früh bewusst.

    Ich wünsche dir auch alles Gute, danke!

    Natürlich sind die Fächer wichtig, und ich bin ja auch bereit dazu, notwendige Kompetenzen aufzuholen. Dass ich nach dem Pädagogik Bachelor eine Grundschullehrerin werde ist ja ausgeschlossen. Ich hatte ja jetzt mit 3 Jahren für den Direkteinstieg gerechnet, wenn ich Fächer „nachstudieren“ muss, wird es ja noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Wenn es in der Zeit des Bachelors immer noch „das eine“ ist, dann werde ich das auch irgendwie packen.

    Das letzte was ich möchte ist, wenn ich es mal bin, eine schlechte Lehrerin zu sein und den SuS nicht das Beste bieten zu können. Da ist für mich die Beherrschung der erforderlichen Kompetenzen selbstverständlich.

    bkipaed Bist du dir sicher, dass du so viel Privates hier in einem öffentlichen Forum preisgeben willst? Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, die letzten Beiträge teilweise zu editieren (bzw. editieren zu lassen, falls es zu spät ist).

    Ja, ich dachte mir es wäre vlt gut um das alles besser zu verstehen. Da gibt es natürlich noch viel mehr, doch ich möchte nicht noch mehr in die Tiefe gehen.

    Ich nehme mir deinen Kommentar zu Herzen, versuche es mal zu löschen o.ä.

    Auch Karlsruhe ist von Esslingen nur eine gute Stunde entfernt (sagt Google Maps).


    Früher gab es in Esslingen auch eine PH (aufgelöst 1984).


    Ceterum censeo: "Kindheitspädagogik" ist tautologisch.

    Von Ergenzingen aus nach Karlsruhe dauert es auch an die 3 Std mit den öffis. Habe gerade geschaut, mit dem Auto wären es tatsächlich 1 Std und 18 min, hätte gedacht es würde länger dauern.


    Das ist echt schade, dass die PH in Esslingen aufgelöst wurde. Darüber wusste ich noch gar nichts🤔 hast du weitere Infos? Wieso es sie nicht mehr gibt und welche Studiengänge es genau dort gab oder wo die PH war?

    Ich denke das wäre ein interessantes Thema für ein Gespräch mit Kommilitonen, die scheinen das auch nicht zu wissen 🙈

    @TE: s

    Warum sagst du nicht einfach, dass es die PH Ludwigsburg ist, von der du so schreckliches zu berichten weißt? Wer sich in BW halbwegs auskennt, hat das eh schon längst rausgefunden.

    Das wäre ja nicht das Problem gewesen, wäre im Endeffekt sogar schlauer gewesen, weil gewisse Kandidaten dann nicht ALLE PHs anstatt EINE PH „gelesen“ hätten.

    Dass der Ruf von der PH LB schlecht ist, liegt ja nicht in meiner Verantwortung, ich gebe nur die vielen Eindrücke weiter die ich erhalten habe und teile meine Meinung, die ich daraus gebildet habe.

    Schwäbisch Gmünd ist von Esslingen jetzt aber auch nicht so viel weiter weg als Ludwigsburg. Obwohl, ich habe von Gmünd von ca. 14-26 Menschen in meinem Umfeld nur Positives gehört. Kann also nicht diese PH sein.

    Komme auch nicht aus Esslingen, sondern aus Ergenzingen. Das ist ein bisschen weiter weg. Ein Auto habe ich nicht, nach LB wären es ein wenig über eine Stunde mit den Öffis und nach Schwäbisch Gmünd eher 2 Stunden. Die Rückfahrt sogar 3 Std… Schwäbisch Gmünd und Heidelberg sind meiner (eher im Internet gebildeten) bisherigen Meinung nach sehr sehr gut, und ich fand es nach dem Abi sehr schade, dass es nicht möglich war zu einer der beiden zu gehen.

    Hatte mich in LB, Schwäbisch Gmünd, Heidelberg und Weingarten beworben, bei allen eine Zusage bekommen, aber habe mich letztendlich von der Kindheitspädagogik überzeugen können. Wie gesagt, ich bin super zufrieden mit meinem Studium, den DozentInnen, Kommilitonen, Modulen, und kann auch trotz der täglichen Fahrt an die Uni weiterhin daheim wohnen, das war durch den familiären Fall sehr wichtig für mich.

    Leider fehlt der Teil meines Beitrags, auf den Du Dich beziehst. Aber den größten Unsinn Deines Beitrags hab ich Dir mal markiert.

    Schade, wenn man die Empfindungen anderer nicht zur Kenntnis zieht.

    „Alle LehrerInnen“ war auf „Alle die ich kenne“ oder „Bekannte von Bekannten“ bezogen. Dass ich nicht ALLE LehrerInnen von der PH kennen kann ist wohl selbstverständlich, aber ich kann auch gerne jedes Wort einzeln erklären, wenn das nötig ist.

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