Kinder und Referendariat?

  • Hallo!


    Gibt es hier noch andere die wie ich ein oder mehrere Kind/er haben? Wie sind eure Erfahrungen, wie klappt das Zusammenspiel Referendariat und Familie? Vorallem, wenn man dann in die Zeit der Benotungen und Prüfung kommt?
    Ich selbst habe zwei Kinder (6 und 3) und bisher klappt es recht gut, aber die Beratungen, Ausbildungslehrproben und Benotungen.... fangen jetzt auch erst richtig an.


    Liebe Grüße
    Dana<br>

  • Hallo Dana-
    wichtige FRage hierzu:
    bist du alleinerziehend oder hast du Unterstützung?


    Also bei uns lief das Referendariat wirklich problemlos.


    Zwei kids (waren damals 6 und 8)-ein Haus verkauft-ein Unzug mit Neukauf eines Hauses und ein Fahrtweg von 1,5 Stunden (ein Weg) ja-wirklich.


    Und es hat supi geklappt-


    2. Examen mit 1,4 :D *angeb*


    Also: Kopf hoch-vieles ist eine Frage der Organisation.


    <br>

  • Hallo!
    Ich kann zwar nicht aus eigener Erfahrung sprechen, habe aber im Seminar Kolleginnen, die ebenfalls Kinder haben. Bei denen klappt es laut ihren Erzählungen auch hervorragend. Klar, dass auch meine Kolleginnen alles genau organisieren mussten. Aber offensichtlich funktioniert es.


    Viele Grüße, Barbara<br>

  • Hallo!


    Ich habe Unterstützung und bin bis jetzt noch recht gut organisiert, aber es zeichnen sich doch schon kleinere Schwierigkeiten ab.


    LG
    Dana<br>

  • Hallo, Ihr hört Euch ja s chön positiv an. Das tut gut. Ich fange erst noch an, bin alleinerziehend mit 5jährigem und überlege, ob ich am Berufskolleg mit Vollzeit und berufsbegleitendem Ref. (Quereinstieg) anfange. Meint Ihr, das ist zu schaffen? Ich habe mir schon sagen lassen, dass "normales" Ref. genauso stressig ist, wie eine richtige Stelle.


    Wie habt Ihr das Ref. denn organisiert, wie habt Ihr denn neben Schule und Seminar die Unterrichtsvorbereitung geschafft? Im Ref.-Forum stöhnen doch auch die kinderlosen, dass sie häufig völlig überfordert sind.


    voller Hoffnung auf Antworten,
    Karen<br>

  • naja-das referendariatsforum :P ...möchte ich nichts zu sagen.


    Tja, also es mag sicherlich von der Fächerkombination abhängen, das will ich gar nicht so weit wegschieben, aber meiner Meinung nach ist das Ref. eben eine Zeit, in der vieles zurückstehen muss.
    Hat man das erstmal akzeptiert und die Familienmitglieder sind informiert und offen, dann ist es zu schaffen.


    Da dein Kind wohl im Vordergrund steht heisst das, an anderer Stelle Abstriche machen: bei dir.


    Abends Kaffee aufsetzen und Unterrichtsvorbereitung machen statt... ;)


    Vor den UBs möglichst Kindermädchen organisieren (ist bestimmt nicht so schwierig) und auch mal alle fünfe gerade sein lassen beim Kind.


    Wenn du das positiv siehst, dann wird auch dein Kind diese Situation mit dir tragen. :)


    Mir gehts auf die Nerven, dieses Gejammer einiger Refs, aber ich gehe davon aus, dass du vielleicht etwas mehr im Leben stehst und weisst, was Arbeit bedeutet (was einige Refs wahrscheinlich immer noch nicht begriffen haben).


    Aufmunternde Grüße
    von einer Frau<br>

  • Hallo!


    Man organisiert sich eben besser ;)
    Meine Kinder sind in einem Alter, wo sie in Kiga bzw. Schule sind, das macht einiges leichter. Grundsätzlich denke ich, man muss ein gutes "soziales Netz" haben, falls die Kinder mal krank werden, bzw. der Babysitter o.ä.
    Vorbereitungen für den nächsten Tag mache ich meist abends, damit ich nachmittags noch was von meinen Kindern habe. Nur vor Besuchen/Beratungen setze ich mich auch mal nachmittags hin.
    Im Großen und Ganzen denke ich, dass man als Mutter im Ref vielleicht nicht ganz soviel Aufwand betreibt, wie andere, die tagelang Material basteln, das dann ein - oder zweimal eingesetzt wird - ich zumindest überlege dann immer, ob sich der Aufwand auch lohnt...
    Was ich sehr schade finde, ist, dass ich so wenig von der Schulzeit meiner Großen mitkriege. Sie ist sozusagen mit mir zusammen eingeschult worden und die ganzen "Schuldinge" hat der Papa in die Hand genommen, da wünsche ich mir manchmal schon mehr Zeit um das etwas mehr mitzuerleben... ist doch irgendwie spannend so ein Schulstart und was das eigene Kind so in der Schule macht.


    LG
    Dana
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  • Hallo Dana,
    Du hast Deine Familie glücklicherweise bei Dir... Wir müssen uns für die Zeit des Refs trennen: mein Großer (6Jahre) ist in die Schule gekommen, der Kleine in den Kiga und mein Mann hat seinen Job. Da ich noch keinen BdU mache, konnte ich meinen Stundenplan so zurechtbasteln, dass immer ein langes Wochenende haben (Freitag nachmittag bis Montag morgen). Trotzdem ist es sehr schwer- zumal es mit der Tagesmutter nicht so toll klappt wie wir gehofft hatten, und Oma ist auch nicht in der Nähe.....
    Das Getrenntsein streßt noch mehr als ein randvoller Tag! Einmal Mutter, immer Mutter (oder so ähnlich!)!!!!!


    Gruß, Inke


    Stets äußert sich der Weise leise, vorsichtig und bedingungsweise. W. Busch

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