Beiträge von Ruhe

    Hallo, ich kann dir nur berichten wie es in Chemie gelaufen ist. Da hatten wir vormittags erst so ca. 90 min Vorlesung, dann Laborübungen. Nach der Mittagspause folgte dann die Chemiedidaktik.
    Das Ganze ging einmal wöchentlich von 9 bis 16 Uhr und lief über das ganze Schuljahr.
    Der Vorbereitungsaufwand hielt sich in Grenzen. Hausaufgaben gab es (glaube ich ) 3 mal auf.

    Wir hatten auch schon solche Schüler. Da musste man sich vor dem Toilettenbesuch den Schlüssel im Sekretariat abholen und wurde mit Uhrzeiten in eine Liste eingetragen. Der Hausmeister und die Sekretärin haben regelmäßig die Toiletten überprüft. Da hatte man den Übeltäter immer ganz schnell. Mittlerweile haben wir in den Pausen Schüler aus der 10.Klasse als Aufpasser vor den Toiletten.

    Ich weiß nur nicht, ob man so etwas auch in der Grundschule machen kann.

    Frag den Lehrer doch einfach, z.B. beim nächsten Elternsprechtag.

    Andere Frage : Welche Note hat der Lehrer ihm den gegeben? Du schreibst ja davon welche Note er dafür bekommen sollte. Für mich hört sich das so an, als wolltest du überprüfen, ob die Note des Lehrers gerecht fertigt sei. Bei uns wäre das auch eine 3.

    Edit: oh, hat sich heraus überschnitten.

    Vielleich blöder Vorschlag:
    Wenn du kein Waschbecken im Klassenraum hast, kannst du doch sicher einen Eimer mit Wasser dorthin stellen (macht eine Kollegin in ihrem Raum) um das Problem mit den verschwundenen Schwämmen in Zukunft einzudämmen. Dann brauchen die Kinder diese nicht mehr aus dem Raum gehen.

    Hilft natürlich im Moment nichts, aber vielleicht in der Zukunft.

    Dann lässt sich doch sicher hin und wieder ein unangekündigter Test mit dem Inhalt der jeweiligen HA schreiben und benoten.

    Bei mir tauchen die Aufgaben aus HA in Klassenarbeiten wieder auf. Blöd, wer die nicht gemacht hat.

    In meiner aktuellen 10er Matheklasse sind leider auch viele Schüler dabei, die nur das nötigste oder sogar weniger tun. Da habe ich Aufgaben aus den HA dann in der Klassenarbeit wieder aufgegriffen. Das Geschrei war hinterher groß. Dazu gelernt haben einige aber im Hinblick auf die nächste Klassenarbeit nicht (sind wieder "hereingefallen"). Ein paar ganz wenige habe ich dadurch erreichen können, bzw. deren Eltern, die dann mehr auf HA achteten.

    Wie kommt man in die Oberstufe eines Gymnasiums, wenn man nicht einmal einfache Gleichungen umstellen und Prozentrechnung kann?!

    Das ist in NRW nicht so schwer.
    Man muss den Qualifikationsvermerk (kurz: Q-Vermerk) für die Oberstufe schaffen. Das ist ein bestimmter Notendurchschnitt mit bestimmten Modalitäten die zu erfüllen sind. Das schaffen viele, weil oft ein Auge zugedrückt wird, da man dem Schüler ja die Chance nicht nehmen will und man ihm auch die Zukunft nicht versauen will.
    Gebe ich z.B. die geforderte Mathe-3 nicht, sondern eine 4 (weil Vornote und ZP10 nichts anderes hergeben), dann macht es der Deutsch- oder Englischlehrer. Viele setzten auch einfach schon vor der Prüfung die Vornote höher an als eigentlich verdient, damit man beim Scheitern in der Prüfung trotzdem noch eine 3 geben kann. :autsch:
    Eine Kollegin sagte mal: "Ich kann es nicht damit umgehen, wenn ich einem Schüler die Zukunftswünsche versaue. Da gebe ich dann die benötigte Note."

    Das Problem wird dann einfach nach oben weitergegeben.

    --> Das chronisch kranke Kinder öfter fehlen, kommt vor. Das der Stoff nachgearbeitet werden muss, auch.
    Es ist natürlich blöd, wenn der Lehrer den versäumten Stoff nicht mitteilen will (wie du schriebst).
    Ich würde es tun; allerdings nicht täglich, sondern vielleicht einmal die Woche per Mail oder Anruf. Zudem kann ja ein Dienst durch einen Mitschüler organisiert werden, der dann die AB und anderes dem Kind mitbringt. So läuft das bei uns.

    --> Ebenso ist es blöd, wenn der Lehrer dann einfach eine Leistungskontrolle schreiben lässt über den versäumten Stoff und das Kind dann schlecht abschneidet.
    Da würde ich mal mit dem Lehrer und ggf. mit der Schulleitung sprechen (wenn nicht schon geschehen).


    Weißt du, was die Eltern schon alles probiert haben?

    Dann schreib uns das doch.

    Eine Verordnung, nach der du gefragt hast, kenne ich auch nicht.

    Ich denke schon, dass die Ratschläge dem Kollegen noch nützen könnten.
    Oder anders: Was ihn denn so sicher, dass er auch sofort versetzt wird, wenn er es will?
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass so ein Antrag auch abgelehnt werden kann.
    Daher sind Ratschläge gerade mit diesen Eltern doch sehr nützlich.

    Außerdem kann er an einer anderen Schule auch in solch eine Situation kommen.

    @ sindbad: Habt ihr eine Elternvertretung in der Klasse. Könnte diese das Problem nicht ansprechen?
    Es haben sicherlich nicht alle Kinder solches Voraussetzungen (Elternteil ist selbst Lehrer/in in der Schulform) wie deines zuhause. Einige andere Kinder und auch deren Eltern tun sich sicherlich ebenfalls sehr schwer und verstehen die Methode nicht; oder können vielleicht ihren Kindern gar nicht helfen (z.B. die Eltern und Kinder, deren Mutter- und Verkehrssprache zuhause nicht deutsch ist).

    Wollsocken: In der Hauptschule werden die Schüler in einigen Fächern in zwei Leistungsstufen differenziert. Der sogenannte Grundkurs (die schwachen Schüler) und der Erweiterungskurs (die stärkeren Schüler). In der Jgst. 8 sind die Schüler ca. 14 Jahre alt.

    Mit meiner Klasse (10er Abschlussklasse) kämpfe ich auch gerade gegen die Trägheit und die Unlust. hier will auch immer alles diskutiert sein. Momentan fahre ich die Schiene, dass ich für jeden Arbeitsauftrag exakte Zeitvorgaben gebe. Diese werden von mir strikt eingehalten. Dann werden die Lösungen kurz und knapp vorgestellt und ggf. erklärt. Dann der nächste Auftrag, ...
    Langsam klappt es.
    Dass mit dem einfach nach hinten setzen, sehe ich etwas problematisch. Ich (als Mutter eines schulpflichtigen Kindes) hätte ich das dann schon gern gewusst.

    Als Elternvertretung musst ja auch erst gewählt werden.

    Nur mal so: Mein Sohn (1.Schuljahr) würde sich (glaube ich) bedanken, wenn seine Mutter da ständig präsent wäre.
    Als Lehrerin würde ich mich da wahrscheinlich gegängelt fühlen, wenn da eine Mutter, weil selbst Lehrerin in dieser Schulform, ständig mitmischt.

    Also, ich habe Erinje so verstanden, dass sie es nicht gut findet, dass in jeder V-Stunde nur Filme eingeschoben werden. Dass es in jeder V-Stunde ein anderer ist treibt das ganze auf die Spitze. Vier angefangene Filme an einem Tag, statt sinnvolle Vertretung. Das hat die dem SL mitgeteilt, der nichts an dem sinnlosen Treiben ändern will. Deshalb der Dezernent, damit eine vernünftige Lösung gefunden wird (weil die SL es nicht tut).

    Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege.

    Ich selbst mache in V-Stunde mit der Klasse immer Mathe. Da gibt es immer was zu wiederholen und über (Lernstand, ZP10, ...). Ich kann eben keine Fremdsprachen, ... Dann lieber eine solide Mathestunde.

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