Beiträge von Ruhe

    Hallo,
    meine Anfrage hört sich wahrscheinlich erst einmal blöd an.

    Hintergrund: Ich unterrichte eine sehr unmotivierte, große (über 30 Schüler) 9. Klasse in Physik. Die Schüler interessieren sich größtenteils kaum für Physik (von den wenigen Ausnahmen abgesehen). Entsprechend zäh gestaltet sich der Unterricht.

    Nun wollte ich den Schülern gern mal aufzeigen, dass Physik für sie durchaus bedeutsam ist. In vielen Berufen spielt Physik eine große Rolle. Bei vielen Berufen schaut doch sicher der Meister bei der Lehrstellenbewerbung auf die Physiknote.

    Meine Frage: Bei welchen Berufen, die man nach der 10.Klasse Realschule erlernen kann, spielt Physik bei der Bewerbung, Ausbildung und Ausübung eine wesentliche Rolle?
    Bei den gängigen Berufswünschen unserer Schüler wie KFZ-Mechaniker, Zerspanungstechniker, Elektriker, Tischler, ... ist mir das klar. Welche gibt es da noch?

    Das mit dem Jugendamt ist eine gute Idee. Haben wir mal angedroht, da kam der Vater plötzlich mit Dolmetscher. Das Gespräch habe ich aber dann im Beisein des Schulleiters (wichtiger Zeuge und Untermauerung der Wichtigkeit des Gesprächs).
    Ansonsten würde ich die wichtigsten Informationen auch gebündelt schicken, aber per Einschreiben mit Rückschein. So hast du zumindest die Bestätigung, dass die Familie den Brief erhalten haben.

    Als Mathematiklehrerin einer weiterführenden Schule bin auch entsetzt über das Verhalten der Eltern. Wenn die Schülerin kein ordentliches Zahlenverständnis erlangt, dann sind ihr Probleme im Fach Mathematik über Jahre hinaus sicher. Das müsste den Eltern klar gemacht werden.

    Das ist schon heftig.

    Wie viele Lehrer/innen seit ihr, die ihr in deiner Klasse unterrichtet? Wenn es mehrere sind, dann wirst du doch sicher nicht die einzige sein, die diese Leistung des Schülers beurteilt. sicherlich geben dann auch noch andere eine 5 aufs Zeugnis. Tut euch zusammen und handelt geschlossen. Als Klassenlehrerin musst du doch nicht allein entscheiden.
    Ich kann leider nur aus der Perspektive einer weiterführenden Schule schreiben. In meiner Klasse unterrichten (mit mir selbst) acht Kolleg/innen. Da hätte eine Beeinflussung meinerseits (ich unterrichte nur ein Hauptfach in meiner eigenen Klasse) keine Wirkung. Die Lage in einer Grundschule kann ich nicht beurteilen. Außer: Tu dich mit den anderen Kolleg/innen in deiner Klasse zusammen.

    Ich schließe mich mal Shadow an:
    Gibt es bei euch im Bundesland keine Versetzungsbestimmungen? Bei uns in NRW ist in diesen Bestimmungen geregelt mit welchen Notenkonstellationen man nicht mehr versetzt wird. Das entscheidet nicht die Klassenkonferenz, das ist dann so. Da kann dann auch ein Schulleiter nichts mehr machen.
    Bei solch vielen mangelhaften bzw. ungenügenden Leistungen müsste der Schüler im Zeugnis doch mehrere 5er (oder auch 6er) haben.

    Ich hatte mal eine Weile mit der Notenbox gearbeitet.
    Mittlerweile habe ich mir mit Excel selbst ein Programm geschrieben. Man kann da auch einiges einstellen, aber es bleibt natürlich dabei, dass man mit Excel herumhandtieren muss.

    Vielleicht meldet sich ja noch jemand.

    Mein Sohn hat das Ganze jetzt hinter sich.
    statt wie vermutet zu shweigen, hat er "zuviel" geredet. er hat den anderen drei Kindern, die mit ihm gemacht haben, ständig das Wort aus dem Mund genommen und für diese geantwortet. Das hatte zur Folge, dass er mehrfach ermahnt werden musste, bis er der Mund hielt, wenn er ncht dran war. Ere gab als Begründung an, dass das Spiel lustig gewesen seiun dviel Spaß gemacht hat. Zudem seien x und y immer so langsam.
    Das Thema Sprachförderung ist jetzt vom Tisch. Was mit den anderen drei ist, weiß ich nicht. Ich werde mich mal erkundigen.

    Mein Sohn ist nächste Woche dran. Gestern hat man uns an dem Infonachmittag gesagt, dass es noch einen Nachtest geben werde, da es einige Kinder gibt, die (aus welchen Gründen auch immer) beim 1.Test nicht mitmachen wollen. Ich wundere mich jetzt über deine Aussage. Oder habe ich etwas falsch verstanden? Das Kind einer Kollegin hat letztes Jahr auch nichts, absolut nihts gesagt und musste nicht in die Sprachförderung.

    Die Sorge meines Mannes und mir ist es, dass unser Sohn auch nichts sagen wird.
    Mein Schwager (Grundschullehrer) ist auch der Meinung, dass unser Sohn eine Sprachfördeurng nicht braucht.
    Daher war ich beruhigt über die Inof, des 2.Tests.

    Ich verwende öfter das sogenannte "Placemat".
    Da sitzen mehrere Kinder an einem unterteilten Blatt Papier mit Feld in die Mitte und welchen drumherum. Jeder füllt ein Feld mit seinem Vorwissen auf. In die Mitte kommt dann am Schluss die Gemeinsamkeiten.

    Vielleicht sagst du noch in welcher Jahrgangsstufe du die Stunde hast? Nicht jede Methode ist für jede Jahrgangsstufe geeignet. In deinem Profil steht Primarstufe und Sek1. Da macht es ja einen großen Unterschied, ob es sich um eine 1.Klasse oder eine 10.Klasse handelt (mal so überspitzt formuliert).

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