Beiträge von Ruhe

    Was macht man mit Schuelern, die partout keine Foerderung annehmen? Ich habe da ein paar (9.Kl. Mathe), die gehen in die schulinterne Foerderung einfach nicht hin.Sie haben sogar die Rueckendeckung durch die Eltern, da der Foerderunterricht ein freiwilliges Angebot unserer Schule ist. Was macht man mit den Schuelern? Durchschleifen?

    Ich komme nicht aus BW, da verzeiht ihr mir hoffentlich diese off-Topic-Frage:
    Wie kann man denn (so quasi) gezwungen werden Religionlehre z studieren? Es gibt doch noch zahlreiche andere Fächer (auch aus dem Gesellschaftslehrebereich), oder nicht?

    Dass ein Zertifikatskurs nur von Beamten besucht werden darf ist absoluter Quatsch.
    Besuchendarf den Kurs, wer eine unbefristete Stelle hat und, wenn das Fach an der Schule Mangelfach ist. Das gilt egal , ob angestellt oder verbeamtet.
    In dem Zertifikatskurs, den ich gemacht habe waren Beamte und Angestellte.

    Bei uns gibt es dazu einen Elternbrief mit den notwendigen Infomationen, der ausgeteilt und mit einem Unterschriftsabschnitt versehen ist. Für Rückfragen bekommen die Eltern einen Gesprächstermin. Kommt aber praktisch nicht vor. Damit ist §33 (2) unserer Meinung nach erfüllt.

    Ich habe einfach mal so aus Spaß herumgegoogelt und eine Seite gefunden. Den genauen Link weiß ich jetzt nicht mehr. Dort befand sich eine Liste mit Bezeichnungen der Besoldungsabkürzungen. Dort Stand:
    A12 Grund- und Hauptschullehrer/in
    A12P: Primarstufenlehrer/in
    Die Seite kam vom Kreis Höxter und es ging eigenlich m Frauenförderung im Schuldienst; aber im Anhang war diese Liste.

    @silicium:

    Ich glaube der Threaderstellerin geht es hauptsächlich darum eine feste Stelle zu finden. Sie meckert nicht direkt über die Höhe der Bezahlung. Auch in der "freien Wirtschaft" bekommt nicht jeder sofort ein tolles Jobangebot vor seiner Haustür (siehe Moebius). Das die Bezahlung dort unter Umständen (aber nicht immer) besser ist, ist doch ein anderes Thema.

    Neben den genannten Punkten gibt es aber noch eine Sache, die bisher noch nicht angesprochen wurde. Ich schriebe hier mal meine Realschuleerfahrungen:

    In der Sek1 ist man mitunter auch jahrelang "nur" Fachlehrer, d.h. man hat keine eigene Klasse. Mit den Fächern Mathe udn Physik ist die Wahrscheinlichkeit fachfremd zu unterrichten geringer als in der Grundschule. Man wird in diesen Fächern in vielen KLassen eingesetzt, da es in vielen Kollegien nicht viele Physiklehrer haben und ein Unterrichtsbedarf abgedekt werden muss. Man unterrichtet in vielen verschiedenen Klassen nur seine Fächer. So kann es passieren, dass man bei voller Stelle (Bsp: NRW 28 Stunden) wie ich im Moment 2 Matheklassen hat und die anderen 20 Stunden im anderen Fach hat. Das macht 12 unterschiedliche Lerngruppen (2 mal Mathe und 10 mal Physik; bei durchschnittlichen 25 Schülern pro Klasse sind das 300 verschiedene Schüler) pro Woche.

    Wenn man Klassenlehrerin ist, wie ich, kann es passieren, dass man z.B. nur Mathe in der Klasse hat. Ich sehe meine Klasse (bei 4 Std. Mathe die Woche) genau eine Stunde pro Tag und einen Tag pro Woche gar nicht.

    Ich erwähne das nur, weil ich von befreundeten Grundschullehrern und auch hier im Forum immer wieder mitbekomme wie wichtig Grundschullehrern die eigene Klasse mit möglichst viele Stunden darin ist.

    Arabella, verwechselt du zufällig "benoten" und "bewerten"?

    Ihr gebt den Schülern doch sicher eine Rückmeldung zu dem was sie tun? Eine verbale Äußerung oder ein schriftlicher Kommentar ohne Note ist auch eine Bewertung. Ich glaube man kann in der Schüler nicht "nicht bewerten".

    Ich weiß, dass meine Äußerung jetzt wieder wegführt, aber das wollte ich mal loswerden.

    Genauso habe ich das in meinem Beitrag gemeint. Unter uns hat es nur besser formuliert.

    Der Ex-Referendar unserer Schule hat erkannt, dass Schule nichts für ihn ist und hat eine Ausbildung gemacht. Zwar spät nach dem Studium, aber besser als nur noch unglücklich zu sein.

    Ich kann an keiner Stelle erkennen, dass die Threaderstellerin die Referendarin mobbt.

    Hier sind Gespräche angebracht. Referendare sind erwachsene Menschen, die für ihr Handeln und ihr Leben Verantwortung übernehmen müssen - ob gesund oder krank (Sagte immer unsere Hauptseminarleiterin). Da sollte man gemeinsam eine Lösung finden, mit Ako, Schulleiter oder auch mit dem Seminar.

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