Beiträge von Ruhe

    Bei den Schülern halte ich es wie meine Vorredner. Das kann ich gut abwiegeln, da ich ordentich dokumentiere und die Leistungsstände mit den Schülern auch zwischendurch durchspreche.

    Aber: Am meisten nerven mich die (schulbekannten) Koleginnen, die versuchen für ihre Schüler bessere Noten herauszuschlagen. Denke doch an die Bewerbngen, denke doch an den Abschluss, der dann nicht gut aussieht; nur wegen dir bleibt der/die dann sitzen (unverschämte Anmache, finde ich) ... Ich bin immer standhaft geblieben und diskutiere nicht. Es zerrt aber sehr an den Nerven, da es dieses Schuljahr schlimmer ist als in den Jahren davor. Dann ärgert mich, dass einige wenige KollegInnen drauf eingehen.

    Sorry, aber das frustet mich im Moment stark.

    Ich lasse am Donnerstag in zwei Klassen Arbeiten schreiben. Dass ein EM-Spiel mit deutscher Beteiligung am Vorabend stattfindet ist mir dabei egal. Ich sage den Schülern immer, dass man nicht am Vorabend noch anfängt zu lernen, sondern rechtzeitig. Wer immer mitarbeitet und seine Aufgaben macht, der kann eigentlich zu jeder Zeit eine Klassenarbeit schreiben.

    Dann dürfte man bei uns im Sauerland von Pfingsten bis zu den Sommerferien nie mehr KLassenarbeiten schreiben. Jedes Wochenende ist in einem anderen Dorf Schützenfest.

    Ich benutze für den "Papierkram" auch USB-Stick und Festplatte.

    Für die "echten Dinge" benutze ich die transparenten Boxen aus dem schwedischen Möbelhaus. Da kann man auch ohne Öffnen sofort den Inhalt sehen. Die lagere ich aber in meinem Klassenraum (Lehrerraumprinzip bei uns) und verstopfen nicht unser Arbeitszimmer zu Hause.

    Google doch einfach!! Die Frage kommt mir allerdings sehr komisch vor.

    Beim "Kultusministerium Mecklenburg-Vorpommern" kann man alles in Erfahrung bringen.

    Stichwöter: Vorbereitungsdienst, Stellenausschreibung, Schule, ...

    Hat mich nur wenige Minuten gekostet.

    Mir fällt als Nicht-Deutschlehrerin nur folgendes dazu ein:

    Korrigere doch erstmal alle Arbeiten und sie dir am Ende nocheinmal am Stück vor und verteile dann nur noch die Punkte für die Darstellungleistung.

    Zusätzlich kannst du auch noch die Seitenzahl und Fehlerzahl notieren und einen Quotienten bilden und dann die zur Verfügung stehenden Punkte zuordnen. Ob das toll ist in Deutsch kann ich nicht beurteilen, aber es gibt zumindest eine gewisse Gleichbehandlung dabei.

    Ich mache es genauso wie jotto: Die Bewertungskriterien sind klar und jederzeit nachlesbar. Da steht dann auch: Referate zur Notenverbesserung gibt es nur vor Weihnachten oder vor den Osterferien (je nach Halbjahr) und nicht auf den letzten Drücker. Da müssen sich die Schüer halt mal Gedanken machen.

    Früher habe ich solche Referate erlaubt (da war ich noch unerfahren) und habe festgestellt, dass die große Mehrheit der Referate das Papier nicht wert sind auf dem sie geschrieben (bzw. von Wikipedia o.ä. kopiert) sind.

    Ich (auch NRW) bin ein Jahr zuhause geblieben und habe anschließend zwei Jahre Teilzeit in Elternzeit gearbeitet mit 14 Stunden. Ich habe die vollen drei Jahre 31€ Zuschuss bekommen.

    Was ich allerdings nicht weiß ist ob das an die Stundenzahl gekoppelt ist. Vielleicht hast du ja eine Grenze überschritten. Ich denke ein einfacher Anruf bei LBV oder der Bzrg. klärt das.

    Mien vorheriger Schulleiter hat auch mal eine Notenänderung einer schülerin von mir verlangt. Die Eltern riefen ihn ständig an, da ich ihren Wünschen nicht entsprach. Ich habe ihm gesagt, dass ich das nur mache, wenn er mir dies als Dienstanweisung schriftlich mit seiner Unterschrift gibt. Da er das unmöglich konnte blieb die Note. Ich konnt e diese auf Verlagen sehr gut begründen und die Sache war erledigt.

    Raket-O-Katz: Du gibst die Orignale den Schülern mit? Bei uns die dann immer den "Abgang" und sind nicht mehr auffindbar, so dass diese bei den Eltern gar nicht ankommen.. Ich gebe den shcülern höchstens die Kopie mit udn behalte das Original. Meistens (je nach Inhalt) schicke ich die Kopie mit einem Schreiben unangekündigt den Eltern und bitte um Unterschrift udn Stellungnahme.

    Von A13 (Hessen) nach A12(NRW) hat mit Verhandlungsgeschick des Landes nichts zu tun. Ausschlaggebend ist die Schulform. Ist der Lehrer Realschullehrer wird er in Hessen nach A13 bezahlt. In NRW gibt es aber an Realschulen nur "A12". Also wird man entsprechend nach A12 bezahlt. So war das bei einer Kollegin von RLP nach NRw auch. Auch die Bezahlung unterliegt dem Föderalismus.

    Hallo,

    zu 2. das musst du selbst wissen. Ich habe es nicht gemacht. Eine Freundin hat sich das für das Jahr der Einschulung des Kindes aufgespart,

    zu 3. Vorteile: Für die Pension gilt die Elternzeit als Vollzeit gearbeitet (egal wie viele Stunden du solange in Teilzeit machst). Es gibt für Beamte eine Krankenkassenzulage. Ich habe keine Kostendämfungspauschale in dieser Zeit gezahlt. Nahcteile habe ich bisher keine gefunden.

    zu4. Ich habe zum Glück eine Freundin (s.o.), die bestens informiert war. Das ist eine komplizierte angelegenheit. Kompetente Beratung bekommst du bestimmt vom Sachbearbeiter/in deiner Bezirksregierung, Schulamt o.ä.

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