Beiträge von Ruhe

    ich weiß gar nicht, ob die Schüler während einer Berichtigung wirklich verstehen können müssen, was genau sie falsch gemacht haben.

    Meine sind immer so furchtbar aufgeregt, dass sie eh nur halb mitmachen. (Spracharbeit)

    Das geht meinen Schülern im Mathematikunterricht genau so. Daher bespreche ich bei der Rückgabe nur die mir wichtigsten Fehler.

    Bei der Berichtigung, die die Schüler anfertigen müssen, beschränke ich ich das auf ausgewählte ganz bestimmte Aufgaben, die mir am wichtigsten sind. So bleibt auch die Menge für die Schüler mit einer schlechten Arbeit überschaubar.

    Aber klar, sie in den Dreck werden und wieder aufsetzen ist eklig,

    Das habe ich gemeint. Und die wird dann aber tagelang noch getragen.

    Ich denke, dass ich den Unterschied zwischen einer nicht mehr Neu aussehenden, aber gewaschenen Maske von einer vor Dreck starrenden Maske unterscheiden kann. Ich denke ich habe deutlich genug gemacht, was ich eigentlich meine.;);):flieh:

    Aber deshalb sind sie doch nicht eklig.

    Vielleicht habe ich nicht deutlich machen können, was ich meine:

    Mit eklig meinte ich die offensichtlich schmutzigen Masken mit Flecken, die auch nachdem sie in den Dreck auf den Boden gefallen sind ungewaschen getragen werden. Also richtig durchsiffte und ungewaschene schmutzige Masken.

    Z.B. Ist einem Schüler auf dem Schulhof mal die Maske runtergefallen. Dort lag Schmutz. Er hat die Maske wieder aufgesetzt. Am Platz in die Hosentasche gesteckt. Später wieder benutzt und in den folgenden Tagen immer die gleiche (Sah man am Schmutz, der immer mehr zunahm). Solche Kinder haben wir mehrere in der Schule. Das machen auch Erwachsene.

    Durch waschen verfärbte und ausgebleichte Masken habe ich auch. Die sind dann gewaschen und natürlich nicht eklig.

    Edit: Ich wasche auch nur 1 - 2 mal pro Woche. Lege die benutzten Masken, wenn ich aus der Schule komme in einen Eimer. Am nächsten Schultag nehme ich eine frische. Mein Mann und mein Kind machen es genauso.

    Leute, geht mal Masken waschen...

    Zum Thema Masken waschen:

    Habt ihr auch den Eindruck, dass viele SchülerInnen ihre Stoffmasken nicht oft waschen. Ich habe schon viele recht schmutzige Masken bei den SchülerInnen gesehen. Da sind teilweise richtige Flecken drauf. Die Masken werden bei vielen (meine Beobachtung) einfach in die Hosentasche gesteckt und bei Bedarf einfach aufgesetzt. Möglicherweise die ganze Woche die gleiche Woche. Eine Ersatzmaske hat möglicherweise kaum einer. Da werden Masken, die auf den Boden gefallen sind, wieder aufgesetzt.

    Abgesehen von der fehlenden Schutzwirkung ist das doch eklig. Da sind doch auch noch andere Sachen drauf, z.B. Bakterien und Schmutzpartikel u.ä.

    * Wir haben an jedem Eingang der Schule ein Desinfektionsgerät, wo man nur die Hand drunter halten muss und dann kommt das Mittel raus. Das wird auch immer wieder befüllt. Auch im Lehrerzimmer sind zwei.

    * Seife und Einmalhandtücher in jedem Klassenraum (alle haben bei uns Waschbecken).

    * Ich habe Fensterschlüssel für beide Fenstertypen und kann diese in jedem Raum auf- und zuschließen.

    * MS - Teams haben wir auch. Können aber nicht alle SchülerInnen mangels Endgerät bzw. Wlan nutzen. Einige SchülerInnen können es nutzen, tun es aber nicht, obwohl Wlan und Endgerät zuhause.

    * SchülerInnen können sich Einmalmasken im Sekretariat abholen, wenn sie keine haben. Aber nicht jeder unbegrenzt.

    * Plexiglaswände haben wir nur am Tresen des Sekretariats.

    Ich würde mich in folgenden Geschäften mal umsehen:

    * in (größeren) Baumärkten

    * beim Möbelschweden oder anderen Ketten (z.B. hat R*ll*r bei uns in der Nähe eine Stoffabteilung)

    * in 1€ - Shops (z.B. hat bei uns in der Nähe T*d* eine riesige Bastelabteilung)

    An meiner Ausbildungsschule führten Fälle von mit Kot verschmierten Wänden oder vollurinierten Böden (sowas betrifft dann irgendwie immer nur die Jungstoiletten :weissnicht: ) dazu, dass alle Toilettengängen von SuS auch vor Corona in eine Liste eingetragen werden mussten mit Anfangs- und Endzeit, so dass sich der Kreis der Verdächtigen so klar reduzieren ließ im Zweifelsfall, dass entweder schnell herauskam, wer dafür verantwortlich war oder der Unfug endete, um eben nicht erwischt zu werden.

    Genauso machen wir das seit längerem. Aber auch für die Mädchentoiletten.

    Sie hat lediglich nach Gründen gefragt, aus der "freien Wirtschaft" in den Lehrerberuf zu wechseln oder überhaupt Lehrer*in zu werden, wenn man die Arbeitsbedingungen, den Verdienst usw. in der "freien Wirtschaft" doch sooo viel besser findet.

    So habe ich das auch verstanden. Das frage ich bei manchen Leuten auch. Auch hier gibt es LehrerInnen (ich nenne jetzt keine Namen), die erzählen, dass sie mit ihrem Abschluss und ihren Fächern in der freien Wirtschaft viel besser dastünden. Trotzdem ist man doch noch irgendwann in den Schuldienst gewechselt. Da frage ich mich bei denjenigen dann schon, warum sie dann diesen Schritt machen.

    Damit ich nicht falsch verstanden werde: Nein, ich meine jetzt nicht grundsätzlich alle, die später in den Schulberuf einsteigen, sondern nur ganz wenige, auf die meine obige Aussage zutrifft.

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