Beiträge von chrisy

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    Offenbar fördert die Schule auch die Konsumentenhaltung, die die Studierenden immer noch beibehalten. Natürlich kann man sich auch unabhängig von der Schule auf ein Studium vorbereiten! Es gibt Schnupperkurse, Brückenkurse, Internet, Bücher etc. - klar denkende Menschen nehmen diese Angebote auch wahr. Aber plopp, schon werden wieder die Lehrer beschuldigt. Niemand muss Abitur machen. Aber wer es macht, sollte es auch wollen. Und wer studieren will, kann sich informieren, wie das geht.

    Zustimm! Das Gymnasium ist noch immer in weiten Bereichen mehr Pizzalieferant denn Kochschule von Selbstständigkeit keine Spur.(Subjektive Betrachtungsweise)

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    Kompetenzen die ich fördern möchte: Eigene Gedanken und Gefühle beschreiben+ Schreibaufgaben in einem angemessenen Zeittraum umsetzten.

    Letzteres wäre eher ein methodisches Ziel.


    Wie wäre es mit:


    Die Schüler können ihre emotionale Verbindung zur Jahreszeit Frühling schriftlich und sprachlich zum Ausdruck bringen, indem sie aus verschiedenen lyrischen Darstellungsmöglichkeiten wählen, eigene Inhalte erschaffen und diese mit anderen austauschen.
    --> Diese Satzkonstruktion würde zumindest mal ein Schreibziel offerieren und Möglichkeit bieten, das Erschaffene vorzutragen.


    Allerdings sehe ich es in einer 7. eher problematisch an, Gedichte mit dem Thema Frühling zu verbinden, da dieses Thema wohl seit Klasse 3 durchgekaut wird. Dann doch eher etwas mit stärkerem Lebensbezug, da ja die Schüler dazu bewegt werden sollen, sich auszudrücken. 8)

    Zweischneidig,

    ich wäre generell gegen Filme, da die Zeit sinnvoller genutzt werden kann. Z.B. Ausblick auf das kommende Thema oder Sachen wie soziales Lernen, Spiele mit Regeleinhaltung, Diskussion zu einem kontroversen Thema aus dem Fachbereich usw.

    Hier einige Vorschläge

    Quelle:
    http://www.dagmarwilde.de/deutsch/rechtschreiben6.html

    Ich denke was das Spielen betrifft, gerade auch in Klassenleiterfunktion: Schule als Ort des Lernens sollte von den Schülern positiv besetzt sein. Und da man bekanntlich nicht Fächer sondern Schüler unterrichtet gehören solche Gemeinschaftsaktivitäten schlicht dazu. Wer nicht mit wohlsituierten, verhaltensunproblematischen Gymnasiasten als Schüler gesegnet ist, der weiß auch die Notwendigkeit personaler und sozialer Aspekte (Spiele haben Regeln, Regeln können zuvor evtl. verhandelt und besprochen werden, müssen aber dann eingehalten werden. Frustrationstoleranz steigern: Mitspielen, auch wenn ich gerade nicht bei den Gewinnern bin usw. usf.). Ginge es in der Schule nur um Wissensvermittlung, dann würde das Beispiel des "vor dem Fernseher parken" wohl eher zutreffen: Vormittags in der Schule fünf bis sechs Sendungen Telekolleg kucken lassen und dann einen Test schreiben. 8)

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    Ich betrachte Fortbildungen nicht als Rezepte, die ich eins zu eins umsetzen muss. Ich gehe häufig und gern zu diversen Fortbildungen zu diversen Themen, nehme Ideen und Wissen mit und bastel mir daraus das Konzept, das auf meine Schüler/Schule passt.

    Und genau so sehe ich das auch! :)

    Haben eigentlich alle Schüler das gleiche Anforderungsniveau bei den Aufgaben zu erfüllen? Möglicherweise braucht der Junge eine Aufgabe, die er meint auch erfüllen zu können. Demnach könnte er eine differenziertere Aufgabenstellung bekommen, die er kann - aber auch erfüllen muss (Notfalls, indem er mal eine Stunde länger in der Schule bleibt). So etwas könnte Erfolgserlebnisse und mehr Zuvertrauen schaffen und zugleich wird verdeutlicht, dass auch in Kunst etwas erledigt werden muss.

    4teachers für UBs höchstens zur Ideenanregung aufsuchen. Bei uns im Seminar waren aber meist solche Ideen bereits bekannt und es gab einige böse Kommentare seitens der Ausbilder.
    Stattdessen: Gibt es dafür nicht Fachzeitschriften (ähnlich wie Praxis Deutsch), wo sich weniger abgegriffene Anregungen finden lassen?

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    Man liest (ich bin ja noch Student) immer wieder, dass die Ferien den Lehrern auch immer mehr genommen werden (Fortbildungspflicht, Präsenzzeiten etc.)

    Kann ich jetzt aus Erfahrung nicht bestätigen, da in BaWü z.B. Fortbildungen unter der Woche erfolgen können. Ich denke schlicht, dass eine erhöhte Wochenendabrbeitszeit nicht zum Jammern berechtigen darf, wenn dafür im 6-Wochen-Rhythmus mehrere Tage am Stück entfallen. Das dürfte sich im Ganzen also aufwiegen.

    ich würde da nicht zu sehr auf Arbeitsblätter setzen sondern mehr auf unterrichtliche Möglichkeiten, in denen die schüler sich tatsächlich präsentieren und einem Urteil stellen können. Mein Ansatz wäre hier: Lass die Kinder Kriterien erarbeiten, welche einen guten Vortrag u.ä. ausmachen. Konzentriere dich dann auf einige wenige, die besonders wichtig sind (i. d. R. kommen die Kinder ja von selbst auf die wichtigsten Regeln.). Dann gilt es, Situationen zu schaffen, in denen die Kinder etwas präsentieren können und sich dann dem Urteil der Zuschauer stellen. Gut klappt so etwas auch, wenn die "Jury" mal auch aus Kindern der nächsthöheren Klassenstufe besteht.

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    Ich möchte auch einfach gerne mal ein Wochenende wegfahren, wie es andere machen oder wirklich mal nur ausruhen, aber die Wochenende gehen einfach für die Korrekturen drauf. Wenn man die Zeiten mal zusammenrechnet, kommt man weit über die zulässige Stundenzahl, die an Arbeit abverlangt werden darf, aber wen interessiert das? Da läuft doch etwas ganz gewaltig schief!
    Puh, das musste erstmal raus. Über Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema würde ich mich sehr freuen.

    Kleiner Trost. Dafür hast du Ferien, das rechnet die Wochenendarbeitszeit wieder auf.

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