ZitatIch persönlich kann es auch nicht nachvollziehen, wieso man um die eigene sexuelle Orientierung so einen Terz machen muss...ist das denn nicht wurscht, ob ich lieber mitBlondinen, Brünetten oder mit Männern in die Kiste hüpfe? Prinzipiell gilt: wenn ich mein ANDERS-Sein permanent wie eine Ikone vor mir hertrage, dann darf ich mich nicht wundern, wenn die Gesellschaft mich als ANDERS wahrnimmt.
Ich nehme an, die gesuchte Literatur soll ja auch eben nicht, den Fokus nur auf Homosexualität legen, sondern diese viel mehr in einem als normal zu erachtenden Kontext einbetten. Dass der moralische Zeigefinger nix bringt weiß man. Deswegen ist auch der moralisierende Geschichtsunterricht zum Thema NS-Zeit wenig förderlich. ANDERS-sein muss daher als ein Normalzustand für eine gesunde Gesellschaft akzeptiert werden. Da muss man das Anderssein jetzt nicht großartig thematisieren, es muss lediglich Raum für das Wahrnehmen von Andersartigkeit geschaffen werden.
Im letzten Satz von dir schwingt mit, dass quasi Randgruppen selbst schuld daran trügen, wenn man ihnen kritisch gegenüber eingestellt ist. Bist du dir da sicher?
Zum Thema Diversity hier ein geeigneter Überblick:
https://docs.google.com/viewer?url=htt…g_diversity.pdf