Beiträge von Sabi

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    Conni schrieb am 18.01.2005 16:23:
    Sabi
    Wie unterrichten denn die SU-Lehrer die du gesehen hast, wenn sie kein Buch verwenden? 8o

    na einfach so, ohne buch eben.
    blöde antwort, ich weiß ;) werd's mal versuchen genauer zu erklären.
    also vor allem mit selbst hergestelltem material, dann viele kopiervorlagen der älteren/ anderen kollegen - man ahnt ja nicht, was da zusammen kommt, mit werkstätten (verlag an der ruhr o.ä.), kopien aus lehrerhandreichungen (wir haben mehrere ohne die bücher als solche einzusetzen), usw.

    sabi
    ps: in meinem ref war die arbeit mit dem buch eher verpönt. da musste man sich mittel und wege suchen.

    Zitat

    philosophus schrieb am 18.01.2005 15:02:
    (...) Das führt dazu, daß GS nicht immer ein echter Querschnitt ist. Aber das hängt vom Einzelfall ab (Wahlverhalten der Eltern und begünstigende/schädigende Faktoren).

    da hast du allerdings recht.
    momentan zeigen die meisten gesamtschulen keinen "echten" querschnitt.

    sabi

    jeder, der sich eigenverantwortlich weiterbildet, sich also voll reinkniet, kann sachunterricht unterrichten, was das fachliche angeht. didaktisch-methodisch habe ich da meine zweifel.
    allerdings kann man auch das mit etwas engagement machen.

    habe bisher keine ausgebildeten su-lehrer gesehen, die mit einem buch arbeiten. aber es gibt ja immer solche und solche ;)

    würde mich aber soweit vorwagen und sagen, dass man dann, wenn man su so unterrichten kann, alle fächer unterrichten kann. nur ist das dann nicht immer so "wertvoll", als wenn es ein ausgebildeter lehrer macht.

    sabi - sachunterricht n/t :)

    ich kann es nur von außen was dazu sagen: meine beiden jüngeren schwestern waren auf einer gesamtschule. und die waren nicht schwierig.
    aber sicherlich gab es in jedem jahrgang ein paar "schwierige" schüler - was auch immer das heißen mag ;)

    vielleicht mal so gesehen: grundschulen sind ja nichts anderes als gesamtschulen,
    der schnitt zeigt auch hier immer mal ein paar "schwierige" schüler. so ist das eben, wenn ALLE zusammen sind. dafür hat man auch ganz viele tolle schüler, ganz viele hilfsbereite schüler, und auch ein paar sehr begabte schüler, etc.

    vielleicht hilfreich,
    sabi ;)

    bei meiner schule (und vielen anderen) handelt es sich um eine verlässliche grundschule, da darf! sowas ja nicht passieren!

    allerdings finde ich das von dir beschriebene verfahren auch sehr bedenklich.

    sabi

    Zitat

    alias schrieb am 16.01.2005 01:59:
    Sorry. Aber wenn jemand mehrere Threads zu EINEM Thema aufmacht, wird es schwierig sinnentnehmend zu lesen.
    Bin nun ich daran schuld oder derjenige, der die Texte dahergebracht hat???? :D

    wenn du ein zweitklässler wärst, würd ich sagen der, der die texte "dahergebracht" hat ;)
    aber wie bablin so gut formuliert hat:

    Zitat

    Zum einen habt Ihr keine technischen Probleme mehr beim Lesen, sondern könnt euch voll auf den Sinn einlassen.

    Zum anderen habt ihr schon vielfach erlebt, dass Lesen lustvoll ist und euch etwas einbringt, sei es emotional und mit inneren Bildern, sei es intellektuell durch Identifikation oder Abgrenzung vom Protagonisten des Textes, sei es durch Zuwachs an Informationen.

    such es dir selbst aus ;)
    sabi

    mit meinen zweitklässlern die ja gerade am anfang des "geordneten" schreibens sind arbeite ich so, dass sie zwischen den zeilen platz lassen, damit ich dort die richtige schreibweise zwischenschreiben kann. so muss ich nicht in ihrem text "herumfuhrwerken".
    als erklärung dient, dass jeder schriftsteller (was sie ja in dem moment auch sind) seine texte noch einmal überarbeitet, und sie nicht "in einem rutsch" gleich völlig korrekt hinschreibt.

    die lernwörter beginnen bei uns jetzt erst, und die kollegen haben sich darauf geeinigt, dass bereits erlernte lernwörter immer richtig geschrieben werden müssen.
    andere wörter (z.b. bekommen) müssen nicht richtig geschrieben werden, wenn das rechtschreibphänomen dem der fehler zugrunde liegt, noch nicht thematisiert wurde.

    wie ich damit umgehe, wenn lernwörter falsch geschrieben werden, weiß ich noch nicht genau. natürlich müssen diese dann nochmal geübt werden.
    habe nur 10 zweitklässler, da behält man noch ganz gut die übersicht ;)

    sabi

    Zitat

    Melosine schrieb am 16.01.2005 11:24:
    hast du Kinder während/nach dem Bau ein Protokoll schreiben lassen?
    Ist das zu viel oder wär es besser, wenn man macht? Ich würde es eigentlich gut finden, wenn die Kinder aufschreiben, was sie gemacht haben.

    ich bin zwar nicht petra, sag aber trotzdem was dazu :)
    da es ein ub ist, solltest du genau sehen, worauf du deinen schwerpunkt legst. das muss ja immer begründbar sein. ist das protokollieren neu für deine klasse kommt es ja noch zusätzlich zum bauen des eigenen windmessers hinzu!

    können sie es problemlos schaffen? welches lernziel willst du erreichen? - solche überlegungen kannst du nur mit blick auf deine klasse anstellen.

    findest du das protokollieren gut und wichtig, könntest du es in dieser stunde evtl anbahnen, sie also langsam daran heranführen, das protokoll möglichst vorgeben, etc.
    stelle mir das aber bei der aufgabe "baue einen eigenen windmesser" schwierig vor. doch du kriegst das sicher hin, wenns sein muss ;)

    hoffentlich hilfreich,
    sabi ;)

    bei uns werden die klassen auch aufgeteilt. da gibt es dann zwei methoden: entweder die klasse dritteln (oder halbieren) und in die parallelklassen geben, oder je zwei, drei schüler in je eine klasse (gesamte schule).

    mir gefällt die zweite methode besser, weil man dann weniger "gäste" an dem tag hat. das ist für die eigene klasse weniger anstrengend, für den lehrer weniger aufreibend und die "gäste" erhalten eine neue art von aufmerksamkeit ;)

    ist der kollege länger krank, bekommen wir oft eine poolkraft (nrw) - bin beeindruckt, wie fix die hier sind.
    ansonsten kenne ich es auch, dass "freie" kollegen die klasse übernehmen, die klasse mit einer anderen zum sport mitgeht, der oder die anwärter/in ran muss.

    sabi

    ja und da hammer's mit dem sinnentnehmenden lesen und den hängenbleibenden wörtern, gell alias :D

    in diesem thread geht es bereits über einen zweiten text, der mit weihnachten nichts mehr am hut hatte und in dem wörter wie

    Zitat

    Fideikommis, dotiert, territorial, Frondienste und Lehen


    vorkamen..

    den weihnachtstext haben starmi und ihr mann sicher auch verstanden!

    ansonsten kann ich mich den ausführungen von das_kaddl nur anschließen, wir reden hier über siebenjährige.
    und das beispiel von bablin hat ziemlich deutlich gemacht, wie man sich (als kind oder erwachsener) fühlt, wenn man etwas liest, das man nicht versteht, und danach nicht mal eine frage zum text formulieren kann!

    sabi

    ps: was den weihnachtstext und die lebenswirklichkeit angeht, da kann ich zustimmen, der text war jedoch nicht geeignet dafür! der neue text (lehenswesen, frondienste) hat nun nichts mehr mit der lebenswirklichkeit der sieben- und achtjährigen zu tun!

    also wenn man schon halsweh hat, wenn man zur arbeit geht, macht sich der rat vom unknown-teacher-man bezahlt, denn tee hilft da wirklich!
    einfach immer wieder einen kleinen schluck trinken, damit man die schleimhäute feucht hält. erklärt man es denn schülern ist das im unterricht auch kein problem.

    bekommt man aber durch die schule/ das unterrichten halsweh, läuft was falsch.
    dazu gab es hier aber auch schon einen guten thread, wie lehrer ihre stimme besser einsetzen sollten, usw.
    bin allerdings zu faul den jetzt rauszusuchen :rolleyes:
    bei interesse, einfach mal danach stöbern ;) lohnt sich!

    sabi

    hallo melosine :)

    falls das mit dem bauen der regen- bzw windmesser zu aufwändig, bzw zu kurzfristig sein sollte, kannst du ja immer noch etwas zum thermometer machen.
    das find ich ganz spannend :)

    man kann den schülern thermometer in die hand drücken und sie an verschiedenen orten messen lassen und hat dann am ende verschiedene werte. LK: "wie kommt das nur?" sehr spannend ;) beim ub allerdings wegen der aufsicht nicht so zu raten. aber man könnte beispielsweise verschieden temperiertes wasser messen (schnee oder eiswürfel sind da ganz hilfreich).

    dann kann man schön die verschiedenen thermometer vergleichen. wie arbeiten sie? und dann ein eigenes bauen. dazu gibt es auch anleitungen. u.a. glaube ich in der pusteblume.

    du könntest den schwerpunkt auch auf die informations"beschaffung" legen und den kindern verschiedene texte und materialien zur entstehung des thermometers geben (bimetallthermometer, spiralthermometer, flüssigkeitsthermometer). und von den schülern eine art wandzeitung erstellen lassen.

    oder thematisieren wie die verschiedenen skalen (celsius, fahrenheit) entstanden. also dass man temperatur auch anders messen kann als in celsius, etc.

    also ich find das thema wetter auch gut ;)
    speziell zum thermometer hab ich auch noch ein paar informationen - falls du interesse hast.
    sabi

    ich kenne auch einen ehemaligen hauptschullehrer der nun an einer grundschule arbeitet und der arbeitete genauso wie der lehrer von starmis kind. ich will jetzt auf keinen fall allen hs-lehrern böses unterstellen, aber manche von denen sind echt eine totale fehlbesetzung in der gs!
    einige gs'ler sicher auch in der hs. das ist ja auch mit ein grund, warum man sich für eine schulart entscheidet.

    dieser spezielle lehrer hier hat offensichtlich keine ahnung, was kinder im zweiten schuljahr können/ können müssen.
    ich finds echt unverantwortlich.
    bemerke ich in einem lesetext ein unverständliches wort, ärgere ich mich insgeheim (über mich und den schreiber) und frage dann die kinder, wer denn weiß, was das wort bedeutet. meist gibt es ein, zwei kinder die das wissen, und dann klären wir das wort zusammen.

    ich muss sagen, ich weiß auch nicht, was (ein) Fideikommis ist und ich habe abi und zwei staatsexamen.. :P

    ich würde dir dringend raten, liebe starmi, das gespräch mit dem lehrer und dem direktor abzuwarten und das dort ansprechen.
    evtl. geht es nun anderen eltern genauso?

    sabi

    ps: hab mein fremdwörterlexikon mal aus dem regal geholt..
    Fideikommiß (-kommiss wohl eher heute): unveräußerl., meist aus Grundbseitz bestehende, nur als Ganzes vererbl. Vermögensmasse, deren Inhaber nur über ihren Ertrag verfügen konnte.
    wie soll man das denn zweitklässlern erklären?

    (übrigens ist das hier eine andere sache, als das mit cecilias musiklehrer)

    ich hab meinen beitrag geändert, justus.

    nur im letzten jahr war es eben für gs schon anders, ich hatte - und da habe ich wohl zu viel erwartet.. - angenommen, dass es für alle lehrämter die selben regelungen gibt!
    aber nun haben wir gs'ler es offensichtlich schon eher umgestellt.

    sabi

    es gibt ja ansätze die meinen, dass man das gerade nicht tun soll - hab da bei einem unterrichtsbesuch mal "ärger" für bekommen... :rolleyes:

    aber wenn es denn nun so aussehen soll, dann würde ich auch etwas zu gespenstern, geistern machen. wie du an alias beitrag siehst, finden sich da viele wörter.

    sätze schreiben lassen ist manchmal etwas langweilig - vorsichtig ausgedrückt.
    man könnte zum beispiel lauter wörter mit sp oder st auf einzelne zettel schreiben und in ein glas/ dose/ kiste/ sack geben, die schüler müssen dann soundsoviele ziehen und sollen dann daraus sätze bilden.
    oder versuchen möglichst viele der gezogenen wörter in einen satz zu bringen, etc.

    sabi

    Zitat

    smotte schrieb am 14.01.2005 14:56:
    Ich finde das Rätsel auch kniffelig und sicherlich für viele Sechstklässer nicht vollständig lösbar ... aber was ist daran so schlimm, wenn es eben nicht komplett ist?

    Als Lehrer, der so ein AB aufgibt, muss man einfach damit rechnen, dass die Kinder nicht alles rausbekommen ... und als Kind (bzw. als Eltern) muss man damit leben können, dass man nicht alles weiß. Die Lösungen werden sicherlich zusammen besprochen und Lücken können ergänzt werden.

    da kann ich nur zustimmen!
    wenn der lehrer alles dies genauso sieht und beherzigt, dann ist an der ganzen sache nichts auszusetzen wie ich finde. dass es solche lehrer gibt, weiß man :)

    lässt er aber alle diese punkte außer acht, wäre ich auch ärgerlich als elternteil/ schüler. dass es solche lehrer gibt, weiß man :rolleyes:

    ich denke die absicht des lehrers war es das notenschreiben (was ich als verdammt langweilig in erinnerung habe..) etwas aufzulockern, die schüler zu motivieren. und ich kann mir vorstellen, dass es ihm bei einigen schülern gelungen ist!

    nicht immer alles verteufeln, mal versuchen hinter die dinge (den lehrer, den menschen) zu sehen,
    sabi ;)

    die einfachere und kostengünstigere (!) alternative sehe ich auch da: zusätzlich normale tische mit stühlen in den musikraum stellen. die müssen ja nicht mitten im raum und somit im weg stehen, sondern am rand oder als letzte reihe.

    das das linkshänder"problem" sicher auch in anderen klassen auftritt, sollte sicher niemand etwas dagegen haben!

    hehe cecilia, irgendwie haste es mit dem musiklehrer, was ;)
    sabi

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