Ich führe gerade die zweite Werkstatt mit meiner Flexklasse durch und es klappt immer besser. Wir nehmen uns pro Tag eine Unterrichtsstunde Zeit, manchmal lasse ich noch etwas mehr arbeiten, wenn ich merke, dass gerade eine konzentrierte Arbeitsphase stattfindet.
Die erste Werkstatt hatte 18 Angebote (Deutsch, Mathe, SU, Kunst), die zweite hat nun etwas mehr, wobei ich die Bastelangebote fürs Weihnachtsgeschenk zwar dazugelegt habe, sie aber offiziell nicht mitzähle. Die Kinder haben einen Laufzettel - ein Ausmalblatt mit vielen kleinen Figuren, in die sie die Nummer des erledigten Angebots eintragen. Alle Mal- und Arbeitsblätter kommen in eine extra Mappe, die Bastelarbeiten oder Aufgaben, die sie ins Heft schreiben, werden mir direkt gezeigt und ich hake sie auf dem Laufzettel ab.
Die Kontrollblätter entstehen im Moment noch so, dass ich sie teilweise erstelle bzw. die Kinder, die als erste ein (ordentlich) gelöstes Blatt vorzeigen können. Diese stecken in Hüllen: Vorderseite Kopiervorlage, Rückseite Kontrollblatt.
Ich kopiere immer nur einige Blätter pro Angebot. Kopien können für den nächsten Tag 'bestellt' werden, indem das jeweilige Kind sein Namensschild in die Hülle mit der Kopiervorlage steckt.
Am Ende nehme ich alle Mappen mit und kontrolliere: die Vollständigkeit anhand der eingetragenen Nummern und nur bei einigen Blättern stichprobenartig und je nach Leistungsstand des Kindes die Richtigkeit. Dann hefte ich die Blätter noch zu einem Buch zusammen.
Zur Erstellung der Werkstätten habe ich mit mehreren Parallelkollegen zusammen gearbeitet. Materialsichtung, Auswahl, kopieren, laminieren, eintüten etc. braucht so 'nur' einen Nachmittag plus Vorarbeit zu Hause.
Talida