Bei meinen derzeitigen Erstklässlern beobachte ich, dass durch meine abgetippten Texte folgende 'Phänomene' so langsam entdeckt und angewendet werden:
- Wortgrenzen
- keine Großbuchstaben mehr mitten im Wort
- doppelte Mitlaute bei individuell wichtigen Wörtern
- -er am Wortende (Fibelwörter: Leiter, Roller, ...)
Ein großer Vorteil sind meine 14 Zweitklässler, die so ganz nebenbei wandelnde Wörterbücher für die Erstis sind! 
An den Computer in der Schule wollte ich, wenn ich es schaffe, noch vor Weihnachten, evtl. als Teil einer Weihnachtswerkstatt. Mit den Eltern habe ich jedoch vereinbart, dass die Kinder zu Hause jederzeit freie Texte am PC schreiben und mir zeigen können. Also noch keine Überarbeitung der eigenen Texte, sondern einfach eine andere Form des Schreibens. Die Rechtschreibkontrolle schalte ich bei den Kleinen zunächst aus.
Im Moment liegt die Schreibmotivation aber noch in Briefen für mich und die Handpuppen. Diese tippe ich natürlich nicht ab. Es scheint diesmal auch viele Kinder zu geben, die von zu Hause aus daran gehindert werden, einfach mal zu schreiben. So bin ich noch nicht so weit wie im letzten Durchgang, habe die 'Schreibgehemmten' jetzt erstmal dazu gebracht lautgetreu zu schreiben und sich nicht der Fehler zu schämen. Dabei geholfen haben viele anregende Schreibblätter mit Personen, Tieren und Sprechblasen.