Muss ich hier wirklich an jeden Satz schreiben, wie er gemeint ist..?
Oben wurde ja schon gefragt, wie es sein kann, dass studierte Naturwissenschaftler überhaupt über gewisse Therapieformen nachdenken.
Ich finde es viel erschreckender, dass hier einige von einer speziellen Therapieform ausgehend, ein riesiges Gebiet als Mumpitz abklassifizieren und im Gegenzug konventionelle Heilmethoden als jederzeit richtig und sinnvoll benennen.
Warum differenziert Ihr nicht? Ein Hausarzt, der einem Säugling bei einer Erkältung ein Antibiotikum verordnet, der bei einer erstmaligen leichten Überlastung Psychopharmaka verschreibt, der einem Schmerz nicht auf den Grund geht, sondern die Schmerzmitteldosis erhöht, macht alles richtig?
Ich kann verstehen, dass man Heilmethoden ablehnt. Geht mir bei Heilsteinen, bestimmten Bioresonanz-Verfahren und auch bei Hochpotenzierungen nicht anders. Seit ich einen Schüler hatte, der nach einer Schutzimpfung erblindete, denke ich aber auch darüber nach, ob man wirklich gegen alles bedingungslos impfen sollte.
Und das vermisse ich hier: Dass man nachdenkt und dass man seinen Schülern auch vermittelt, dass man nachdenkt. Dass man eben nicht alles, was einem ein Dr. med. vorschlägt, bedingungslos akzeptiert; dass man auch nicht alles, was ein Alternativtherapeut (egal ob TCM, Maria Treben, Osteopathie oder etwas ganz anderes) vorschlägt, sofort verurteilt.
Das Bohr'sche Atommodell hat ja einige Macken, soll ich deswegen aufhören, Physik zu unterrichten?