Beiträge von pepe
-
-
Geh doch in die Sambagruppe beim Rosenmontagszug.

-
So dass es am Ende transparent und vergleichbar ist?
Und damit sind wir wieder bei der Kardinalfrage: "Sind Noten in der Grundschule sinnvoll?" Ich erweitere um den Satz für Deutsch: "Können sie überhaupt vergleichbar sein?"
Ich habe in den letzten 12 Jahren im Brennpunkt (nun Sozialindexstufe 9) gearbeitet, meine Klassen hatten zuletzt nur ein bis drei Kinder (von ca 25), deren Familiensprache Deutsch war. Es waren immer ein paar schnell Lernende dabei, die täglich mehr konnten. Aber die Mehrzahl hat bei uns ganz wenige Deutschkenntnisse, auch im mündlichen Sprachgebrauch. Manche kommen später in die Klassen und sprechen kein Deutsch (oder gar nicht). Wenn man sich mündlich nicht äußern kann, wie soll es schriftlich klappen?
Ich war immer froh, wenn wir dann gegen Ende der zweiten Klasse überhaupt gemeinsam eigene Texte schreiben konnten.
Und in solch heterogenen Klassen kann man die Noten nicht vergleichen, allerhöchstens unter denjenigen, die in etwa dasselbe leisten können. Besonders in Deutsch benote ich deshalb vor allem den Lernfortschritt. Das versuche ich natürlich, den Kindern "transparent" zu machen.
Aber zur Erinnerung: Hier geht es um die Rechtschreibung. Und die wird beim "Sprachgebrauch" nur im Nachgang benotet, und das auch nur ergänzend.
-
Wie bewertest du dabei die Unterschiede?
Einer schreibt 4 Seiten, der andere nur 1,
einer hat in jedem Wort Fehler, einer nur 2 im ganzen Text?
Es wird doch bewertet, wie die Kinder ihren Text korrigieren. Es geht hier ja nur um einen Teil die Rechtschreibbewertung, völlig unabhängig vom Inhalt und Umfang des Textes. Sie müssen das verbessern, was die Anstreichungen und die Anmerkungen/Korrekturhilfen der Lehrkraft vorgeben. Da diese ziemlich individuell erfolgen (s.o.), wird natürlich auch individuell benotet.
Ich nehme an, dass die Zeugnisnoten Deutsch in den Bundesländern unterschiedlich aussieht, deshalb mal NRW als Beispiel:
Das Fach „Deutsch“ wird an der Grundschule einmal als „Hauptfach“ auf dem
Zeugnis ausgegeben, daneben aber zusätzlich auch als
• Lesen
• Rechtschreiben
• Sprachgebrauch (schriftlich und mündlich)
Und deshalb kann der "freie Text" mit sehr gut bewertet sein, wenn das Kind aber wenig oder nicht in der Lage ist, ihn nach Anweisung zu verbessern, wird die Rechtschreibung eben entsprechend schlechter benotet.
aber ich finde es unfair.
Das ist es aber nicht.
-
Lieber habe ich von diesen Schüler:innen sinnvoll erdachte Texte, selbst wenn sie viele Rechtschreibfehler aufweisen, aber dann sieht man, dass sie zum Formulieren in der Lage sind und zusammenhängend denken und schreiben können.
Das ist beim Lernen von eigene Texte verfassen natürlich richtig.
Wenn der selbst verfasste Text irgendwo überarbeitet steht, sollte er natürlich rechtschriftlich richtig sein.
Was spricht dagegen, die eigenen Texte in Klasse 4 überarbeiten zu lassen? Danach kann man die Rechtschreibung im berichtigten Text bewerten.
Natürlich erhalten die Kinder Hilfen, die in Stufen differenziert durch die Lehrkraft gegeben werden. "Starke" Rechtschreiber*innen" benötigen in ihrem Text dann nur eine Fehlermarkierung und das Wörterbuch, die schwächsten bekommen eine gedruckte Abschrift ihres durch die Lehrkraft verbesserten Textes, die sie möglichst fehlerfrei abschreiben sollen. Das ist sehr aufwändig und kann man nicht immer machen, aber wenn man die Rechtschreibung benotet, muss der Aspekt auch bei frei geschriebenen Texten mit bewertet werden. Damit kann man in kleinem Rahmen auch schon im 3. Schuljahr anfangen.
-
Fußball-EM 2024: Britische Regierung warnt Fans vor deutschem Bier
Wenn da wenigstens "differenziert" gewarnt würde, es gibt schon komische Sorten.
-
Nicht zu fassen! Nach 5 Beiträgen schon alles gesagt?
Mir fällt tatsächlich gerade nichts ein, was die Antworten sinnvoll ergänzen könnte. Aber zumindest das musste ich schreiben. -
Aber ist das jetzt gut? Pauschalisierungen sind ja oft nicht besonders Zielführend.
Natürlich nicht. Es fehlt noch:
Alte weiße Männer haben immer Recht.
-
Vielleicht etwas zum Lesen für tibo, ein Artikel von heute:
Überlastet: Immer mehr Lehrkräfte geben auf
Im Text geht es nicht direkt um Inklusion, aber es geht um die allgemeine Belastung. Die Belastung durch falsch eingeführte Inklusion kommt obendrauf.
Aber wir wissen ja jetzt: Die Haltung der Lehrkräfte ist Schuld. Wir ändern nur unsere innere Einstellung zu allen Problemen, dann müssen wir auch nicht vorzeitig aus dem Dienst gehen.
Und unsere Schulministerin
GebauerFeller sieht keinen Grund für weiter Aufregung und äußert sich so:ZitatEs sei heute so, dass junge Menschen nicht mehr auf Dauer bei einem Arbeitgeber bleiben würden. Das sehe man auch in der Privatwirtschaft, so Feller
Tja, dann muss man daran natürlich nichts ändern. Wenn nur junge Menschen nach wenigen Jahren kündigen...
-
Maximilian Krah ist eine der übelsten Figuren, die die AFD in der oberen Etage ihrer Hierarchie aufbietet.
-
[Pizzalieferdienste werden bei uns auch nicht bestellt, selbstgemacht ist wesentlich leckerer, und da der Backofen 300 Grad kann, ist ein Blech in 8-9 Minuten fertig.]
-
-
Deswegen meine Frage, auf die du ja nicht antworten willst, ob wir also 0% Einfluss auf die Umsetzung haben.
Verständnishilfe zu meiner Antwort: Im "gewissen Rahmen" tun wir das, was möglich ist. Inklusion nenne ich das nicht.
Den Prozentsatz rechne bitte selbst aus.
Meinst du wirklich, dass wir, die hier schreiben und nicht voll des Lobes auf die Inklusion sind, nicht genau das tun, was in unserem "gewissen" Rahmen umsetzbar ist?
Du gibst keine Antwort hierauf. Und nu?
-
dass Inklusion auch unter diesen Umständen in einem gewissen Rahmen umsetzbar ist.
Wie ist es eigentlich um deine Lesefähigkeit bestellt? Vor allem, was das sinnentnehmende Lesen angeht, habe ich Zweifel...
Meinst du wirklich, dass wir, die hier schreiben und nicht voll des Lobes auf die Inklusion sind, nicht genau das tun, was in unserem "gewissen" Rahmen umsetzbar ist?
In wie viele Schulen hast du überhaupt Einblick? Ist ja schön, wenn bei dir angeblich mehr klappt als an anderen Schulen, Glückwunsch.
-
Also wir Lehrkräfte haben 0% Einfluss auf unsere Belastungssteuerung und die Umsetzung der Inklusion an unserer Schule?
Sagt wer? (0%)
Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.
Sagt tibo... Aber das ist wahrscheinlich auch Ergebnis einer Studie oder ein Zitat aus einem Buch. Erfahrungen zählen dann ja nicht.
-
Bei uns im Mehrfamilienhaus (nur 5 Parteien) wurde kürzlich eine Waschmaschine (!) samt nasser Wäsche aus dem gemeinsamen Waschkeller geklaut. Sonntagabends gegen 18 Uhr hat keiner etwas Verdächtiges gemerkt, Erklärungsversuche und Fahndung bleiben ergebnislos. Da macht man sich schon Gedanken... Seutdem werden alle Türen im Keller abgeschlossen und haben außen nur noch einen Knauf.
DUum hat auch schon ein Erlebnis mit Diebstahl/Einbruch gehabt.
-
Das finde ich wirklich ganz allgemein ein Problem. Das gilt in vielen Bereichen inner und außerhalb der Schule. Wer einen auf Karen macht, wird gehört. Wer nur nett fragt, gerne völlig ignoriert. Ich hasse es, immer gleich auf Eskalation gehen zu müssen, um sein Recht durchzusetzen.
Ich hasse das auch. Aber es hilft oft wirklich - kostet allerdings viel Kraft, die woanders dann fehlt.
-
Verstehe ich nicht. Inwiefern?
Das habe ich mir schon gedacht. Mit Geschwafel meine ich deine leeren Worte, die dieselben sind, wie von inkompetenten Bildungspolitikern. Die Rückmeldungen auf dein Loblied auf die Inklusion hier im Forum kommen bei dir nicht an.
Die Belastungsgrenzen vieler Kolleg*innen sind überschritten. Das ist Fakt und wird hier mehrfach geäußert. Was du dem entgegensetzt, grenzt fast schon an Beleidigung aller engagierten Pädagog*innen.
Die Umsetzung der an sich gut gemeinten Inklusion wurde als Sparmaßnahme gestartet und ist krachend gescheitert. Daran kann auch ein Schönreden und Selbstreflexion der ach so unwilligen Lehrkräfte nichts ändern.
-
Braucht man als Pensionär nicht
-
Bitte per PN schicken, ich werte dann aus.
Werbung