Wartezimmer, leere
Beiträge von pepe
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Was wollt ihr eigentlich mit diesem Thread erreichen?
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Schöne Idee @CDL, man lernt sich hier dadurch noch etwas näher kennen.
Meine Eltern sind in den 1950ern unter abenteuerlichen Umständen zugewandert. aus dem heutigen Polen und dem wildem Osten Deutschlands. Im Sauerland entwickelte sich eine für damals wohl "typische" Ehe. Mein Vater war nach verschiedenen Tätigkeiten, auch in seinem gelernten Beruf, bis zur Rente über 25 Jahre lang Arbeiter in der Metallindustrie. Dort konnte er einiges mehr verdienen als woanders (teilweise 12-Stunden-Tage), und sein Ziel war eigenes Haus, vier Kinder, zufriedene Gattin als Hausfrau... Alles hat geklappt (...hat auch meine Mutter immer bestätigt).
Er wird, wenn die Gesundheit mitmacht, in diesem Jahr übrigens runde 100.
Weil es bei uns eine (für uns Kinder oft lästige) sehr sparsame Haushaltsführung gab, konnten wir uns sogar jeden Sommer 3 Wochen Urlaub in Holland gönnen.Durch die entstehende Reihenhaussiedlung, die Menschen mit ähnlichen Vorgeschichten durch viel Eigenleistung und Nachbarschaftshilfe aufbauten, gab es feste soziale Kontakte und mit der Zeit eine Masse Kinder, die auf der Straße, in den großen Gärten und im Wald zusammen spielen konnten, alles selbst organisiert. Kaum jemand war im Kindergarten, und die Grundschule fand nur vormittags statt. Meine Eltern ließen mir viele Freiheiten, es gab keinen Leistungsdruck wegen der Schule, Kontrolle (wenn nötig) fand unauffällig statt, Strafen (wenn nötig) gab es nur in Form von "Standpauken"...
Ich durfte sogar mit 10 Jahren meine Schulform selbst entscheiden. Ich nahm die 200 Meter entfernte Realschule, weil ich keine Lust hatt, auf das wesentlich weiter entfernte Gymnasium zu gehen. Leider hatte ich es danach ab Klasse 11 bis zu Abi relativ schwer, aber das "Durchbeißen" bei Problemen haben wir alle irgendwie gelernt.
Meine Geschwister und ich haben sowieso viele Eigenschaften durch das Elternhaus mitbekommen: Sparsamkeit sitzt "irgendwie" in unseren Genen. Essen wird selbst gekocht, keine Fertigprodukte. Miteinander reden, sich helfen, aufeinander aufpassen und zusammen etwas unternehmen finden wir wichtig. WG-Leben fiel uns nie schwer, da wir lange Zeit zu Hause unsere Zimmer teilen mussten. Und zu guter Letzt haben zwei von uns vier "Kindern" studiert, drei arbeiten bzw. arbeiteten in sozialen Berufen.
Vielleicht auch ein Folge meiner Herkunft: Mit Statussymbolen kann man mich nicht beeindrucken, was andere Menschen haben oder nicht haben ist mir völlig gleichgültig.
Das auch!
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Das Gras ist woanders immer grüner (oder wahlweise reichhaltiger).
Na gut ... Gras ..... Vielleicht kann man es damit besser aushalten.
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Immer gibt es hier jemanden, bei dem es besser läuft. Nicht zum Aushalten ist das! 
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Nö, aber ich finde ... manche Neuerung sogar besser als zu Beginn meiner „Karriere“ (1992).
Da bin ich (ganz unironisch) gespannt auf Beispiele.
Ich habe in den letzten Jahrzehnten viele gute Ideen kennengelernt, die aber nur halbherzig oder - meist aus finanziellen Gründen - gar nicht umgesetzt bzw. überhaupt nicht weiter verfolgt wurden. Die Lehr- und Lernbedingungen haben sich verschlechtert, in vielerlei Hinsicht. Auf Anhieb fällt mir keine positive Neuerung ein, Hilfe!
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Ist das nur in Berlin so?
Nein, ausnahmsweise (
) mal nicht! Ich habe das an meinen Schulen in NRW auch so erlebt, kein Durchgang ohne Formatierungskatastrophen. -
Keulen ist "Köln" auf Niederländisch.
Aber das wissen wahrscheinlich nur die Dauergrenzgänger hier.[Abgesehen davon habe ich durchaus öfter Assoziationen, die ich nicht erklären kann, kommt vor...]
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niederländisch
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Glückwunsch! Ich freu' mich mit dir!



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Das kennt man doch! Irgendjemand erledigt schon den Rest... ben. ne ich! g.
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Ist es naiv zu denken, dass ich als Klassenlehrerin mit meiner eigenen Klasse sie ein Stück weit (automatisch) unter Kontrolle habe?
Das "automatisch" ist naiv. Den passenden Weg zu einem selbstbewussten "Standing" vor einer Klasse muss man selbst finden. Dazu muss man das eigene Verhalten und dir Reaktionen der Kids beobachten und analysieren. Namen lernen ist extrem wichtig. Die äußeren Einflüsse an deiner Schule kennen wir hier nicht genug, um Tipps zu geben. Bist du nie im Team? Hast du hilfreiche Ansprechpartner? Machst du auch Unterricht mit kleineren Gruppen, und läuft es dann besser? "Handwerkszeug" erhältst du im Ref, zum Aufgeben wäre es zu früh.
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So, endlich mal ein neutral-sachlicher Beitrag, das war mir wichtig!
+++ Rechtecksdrehmist: Björn Höcke hasst Tetris +++
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Neueste Entwicklung im Deutsch-Österreichischen Verhältnis:
Sellner von Nazis verprügelt, weil er illegal nach Deutschland eingereist ist
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Nach Napster hatte ich gerade gestern gegoogelt und festgestellt, so lange ist das wirklich noch nicht her. Gefühlt hätte ich das mindestens noch mal 5 Jahre früher verortet.
25 Jahre, für manche User*innen hier ist das bestimmt fast schon ihr gesamtes bisheriges Leben. Kommt halt immer auf die Perspektive an.
Ich sage "früher", wenn es sich um das letzte Jahrtausend handelt.
Gut, bei Napster war es knapp, "gefühlt" passt es aber wirklich zum Thema hier.
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