Beiträge von pepe

    Lieber habe ich von diesen Schüler:innen sinnvoll erdachte Texte, selbst wenn sie viele Rechtschreibfehler aufweisen, aber dann sieht man, dass sie zum Formulieren in der Lage sind und zusammenhängend denken und schreiben können.

    Das ist beim Lernen von eigene Texte verfassen natürlich richtig.

    Wenn der selbst verfasste Text irgendwo überarbeitet steht, sollte er natürlich rechtschriftlich richtig sein.

    Was spricht dagegen, die eigenen Texte in Klasse 4 überarbeiten zu lassen? Danach kann man die Rechtschreibung im berichtigten Text bewerten.

    Natürlich erhalten die Kinder Hilfen, die in Stufen differenziert durch die Lehrkraft gegeben werden. "Starke" Rechtschreiber*innen" benötigen in ihrem Text dann nur eine Fehlermarkierung und das Wörterbuch, die schwächsten bekommen eine gedruckte Abschrift ihres durch die Lehrkraft verbesserten Textes, die sie möglichst fehlerfrei abschreiben sollen. Das ist sehr aufwändig und kann man nicht immer machen, aber wenn man die Rechtschreibung benotet, muss der Aspekt auch bei frei geschriebenen Texten mit bewertet werden. Damit kann man in kleinem Rahmen auch schon im 3. Schuljahr anfangen.

    Vielleicht etwas zum Lesen für tibo, ein Artikel von heute:

    Überlastet: Immer mehr Lehrkräfte geben auf

    Im Text geht es nicht direkt um Inklusion, aber es geht um die allgemeine Belastung. Die Belastung durch falsch eingeführte Inklusion kommt obendrauf.

    Aber wir wissen ja jetzt: Die Haltung der Lehrkräfte ist Schuld. Wir ändern nur unsere innere Einstellung zu allen Problemen, dann müssen wir auch nicht vorzeitig aus dem Dienst gehen.

    Und unsere Schulministerin Gebauer Feller sieht keinen Grund für weiter Aufregung und äußert sich so:

    Zitat

    Es sei heute so, dass junge Menschen nicht mehr auf Dauer bei einem Arbeitgeber bleiben würden. Das sehe man auch in der Privatwirtschaft, so Feller

    Tja, dann muss man daran natürlich nichts ändern. Wenn nur junge Menschen nach wenigen Jahren kündigen...

    Deswegen meine Frage, auf die du ja nicht antworten willst, ob wir also 0% Einfluss auf die Umsetzung haben.

    Verständnishilfe zu meiner Antwort: Im "gewissen Rahmen" tun wir das, was möglich ist. Inklusion nenne ich das nicht.

    Den Prozentsatz rechne bitte selbst aus.

    Meinst du wirklich, dass wir, die hier schreiben und nicht voll des Lobes auf die Inklusion sind, nicht genau das tun, was in unserem "gewissen" Rahmen umsetzbar ist?

    Du gibst keine Antwort hierauf. Und nu?

    dass Inklusion auch unter diesen Umständen in einem gewissen Rahmen umsetzbar ist.

    Wie ist es eigentlich um deine Lesefähigkeit bestellt? Vor allem, was das sinnentnehmende Lesen angeht, habe ich Zweifel...

    Meinst du wirklich, dass wir, die hier schreiben und nicht voll des Lobes auf die Inklusion sind, nicht genau das tun, was in unserem "gewissen" Rahmen umsetzbar ist?

    In wie viele Schulen hast du überhaupt Einblick? Ist ja schön, wenn bei dir angeblich mehr klappt als an anderen Schulen, Glückwunsch.

    Also wir Lehrkräfte haben 0% Einfluss auf unsere Belastungssteuerung und die Umsetzung der Inklusion an unserer Schule?

    Sagt wer? (0%)

    Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden.

    Sagt tibo... Aber das ist wahrscheinlich auch Ergebnis einer Studie oder ein Zitat aus einem Buch. Erfahrungen zählen dann ja nicht.

    Bei uns im Mehrfamilienhaus (nur 5 Parteien) wurde kürzlich eine Waschmaschine (!) samt nasser Wäsche aus dem gemeinsamen Waschkeller geklaut. Sonntagabends gegen 18 Uhr hat keiner etwas Verdächtiges gemerkt, Erklärungsversuche und Fahndung bleiben ergebnislos. Da macht man sich schon Gedanken... Seutdem werden alle Türen im Keller abgeschlossen und haben außen nur noch einen Knauf.

    DUum hat auch schon ein Erlebnis mit Diebstahl/Einbruch gehabt.

    Das finde ich wirklich ganz allgemein ein Problem. Das gilt in vielen Bereichen inner und außerhalb der Schule. Wer einen auf Karen macht, wird gehört. Wer nur nett fragt, gerne völlig ignoriert. Ich hasse es, immer gleich auf Eskalation gehen zu müssen, um sein Recht durchzusetzen.

    Ich hasse das auch. Aber es hilft oft wirklich - kostet allerdings viel Kraft, die woanders dann fehlt.

    Verstehe ich nicht. Inwiefern?

    Das habe ich mir schon gedacht. Mit Geschwafel meine ich deine leeren Worte, die dieselben sind, wie von inkompetenten Bildungspolitikern. Die Rückmeldungen auf dein Loblied auf die Inklusion hier im Forum kommen bei dir nicht an.

    Die Belastungsgrenzen vieler Kolleg*innen sind überschritten. Das ist Fakt und wird hier mehrfach geäußert. Was du dem entgegensetzt, grenzt fast schon an Beleidigung aller engagierten Pädagog*innen.

    Die Umsetzung der an sich gut gemeinten Inklusion wurde als Sparmaßnahme gestartet und ist krachend gescheitert. Daran kann auch ein Schönreden und Selbstreflexion der ach so unwilligen Lehrkräfte nichts ändern.

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