...du meinst dadurch dass ich die Hausaufgaben nicht kontrolliere gebe ich die Kinder auf..
Ich bin ehrlich überrascht für wie wichtig ihr diesen kleinen Baustein in unserer täglichen Arbeit bewertet.
Volle Zustimmung.
Hausaufgaben sind auch bei mir lediglich ein winziger Baustein, zumal nur 7 von 26 Kindern meiner Klasse ihre Aufgaben zu Hause machen. An drei von 5 Tagen bin ich außerdem selbst in meiner Klasse in der Betreuung/Lernzeit, da werden die sogenannten Hausaufgaben bei mir erledigt. Kontrollen und Hilfen erfolgen direkt. Die anderen Kinder zeigen mir am nächsten Morgen, was sie getan haben. Mit dem Rotstift gehe ich da nur ran, wenn mit etwas Gravierendes missfällt. Die eigentlichen Fördermaßnahmen und die Lernkontrollen finden doch im "normalen" Unterricht statt, wo man auch leichter erkennt, wo Schwierigkeiten auftauchen und an welchen Stellen man gegen Fehlerquellen angehen muss.
Früher war das vielleicht anders, als die lieben Kleinen zum Mittagessen zu Hause waren, und die nicht berufstätige Mami sich danach aufopferungsvoll mit ihrem Kind an die Hausaufgaben setzte... Und hinterher musste man dann entscheiden, ob Mami oder Kind alles richtig gemacht hatte. (Sorry Papi, ich meine dich natürlich mit.)