Beiträge von pepe

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    Dauerwelle

    Die Erklärung, dass die Schreibschrift nicht mehr beigebracht wird, weil die Kinder das motorisch nur noch schwer schaffen, ist auch gruselig.

    Kinder kommen heute sehr oft in die Schule, ohne dass sie

    • die Schuhe binden können

    • ihre Schultasche selbst tragen müssen

    • Regeln in der Gruppe beachten können

    • Deutsch sprechen können

    • regelmäßig Fruhstück bekommen

    • wissen, was man mit einer Schere macht

    • einfachste Ausmalbilder ansehnlich ausmalen können/wollen

    • jemals ein Puzzle gemacht haben

    • Gesellschaftsspiele kennen

    • einen Stift richtig halten können... usw.

    Da muss man sich wirklich überlegen, was erste Priorität hat.

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    Aufstehen

    Corona gibt es ja sowieso nicht mehr... Aber bei uns gibt es nun gar keinen Grund mehr für Hygienewahn vernünftige Hygiene: In der Schule wird nur noch alle zwei Tage geputzt, Tische werden nicht mehr gereinigt, wie schon vor Corona. Papiertücher zum Händetrocknen gibt es nicht mehr, "rituelles" Händewaschen soll unterbunden werden... Die Handtuchspender, die erst vor ca. 1,5 Jahren in den Klassen aufgehängt wurden, werden nun nicht mehr befüllt und wahrscheinlich demnächst abgebaut. Ob überhaupt ein Handwaschbecken im Klassenraum nötig ist, wird bestimmt auch bald wieder diskutiert.

    Da spart die Stadt zuerst, mal sehen, welche Rückschritte uns demnächst erwarten. Fortschritte erwarte ich schon lange nicht.

    Ich bin immer gut gefahren, mir die einzelnen Kinder, die Grüppchen und die sich entwickelnden Beziehungen vom ersten Schultag an erstmal in Ruhe anzuschauen. Wenn nötig, mache ich mir Notizen. Auch wie die/der Einzelne auf mich reagiert, ist am Anfang wichtig.

    Die o.g. Tipps sind gut, aber nichts überstürzen: Viele Dinge ergeben sich auch einfach!

    Mir ist klar, dass es nicht genügt, in der ersten Woche das Thema anzusprechen, sondern das es ein langfristiger Prozess ist...

    Genau, ein Konzept kannst du erst nach dem Kennenlernen entwickeln. Das kann ein paar Wochen dauern.Was immer gut ist: Authentizität und Konsequenz der Lehrkraft, das Kind als Einzelperson sehen, die sich in der Gruppe wohlfühlen will. Ich habe zur Zeit eine der umgänglichsten und sozialsten Klasse (Ersties) seit langem. Das Gemeinschaftsgefühl war recht schnell da, ohne viel Mühe. Das hatte ich aber auch noch nicht oft, zugegeben...

    Das muss jetzt:

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    Havanna

    Ich habe seit Jahren zum Arbeiten und Lagern ein ehemaliges "Büdchen" (etwa 50m2) angemietet. Als Wohnung würde ich es nicht bezeichnen, da keine Küche und kein Bad vorhanden ist. Die Miete kann ich komplett von der Steuer absetzen, Extra Steuern zahlen muss ich nicht. Brauchst du denn wirklich eine Zweitwohnung "mit alles"?

    ...wurde mir wünschen, dass es nicht weiter ins Lächerliche gezogen wird.

    Das liegt mir fern. Aber der erste Satz deines Postings reizt durchaus dazu: "Ich habe eben von einem Mann gelesen, der auf tiktok 2,5 Millionen Follewer*innen hat, die ihn "dad" nennen."

    Und deshalb dürfen in meinem Schulamtsbezirk jetzt alle zittern, weil es zum nächsten Schuljahr Zwangsabordnungen geben wird.

    Ungewollt abgeordnet zu werden, ist alles andere als toll. Aber ich bin von einer "gemütlichen" Dorf Vorortschule in den sozialen Brennpunkt der Großstadt gewechselt, und konnte diese Entscheidung vor ca. 10 Jahren ganz bewusst treffen.

    Man "zittert" vielleicht, weil man aus der gewohnten Umgebung nicht weg will. Aber vor den Anforderungen an einer Grundschule - egal wo und in welchem Stadtteil - sollt sich eine ausgebildete Lehrkraft nicht fürchten, finde ich.

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