Ich bin immer gut gefahren, mir die einzelnen Kinder, die Grüppchen und die sich entwickelnden Beziehungen vom ersten Schultag an erstmal in Ruhe anzuschauen. Wenn nötig, mache ich mir Notizen. Auch wie die/der Einzelne auf mich reagiert, ist am Anfang wichtig.
Die o.g. Tipps sind gut, aber nichts überstürzen: Viele Dinge ergeben sich auch einfach!
Mir ist klar, dass es nicht genügt, in der ersten Woche das Thema anzusprechen, sondern das es ein langfristiger Prozess ist...
Genau, ein Konzept kannst du erst nach dem Kennenlernen entwickeln. Das kann ein paar Wochen dauern.Was immer gut ist: Authentizität und Konsequenz der Lehrkraft, das Kind als Einzelperson sehen, die sich in der Gruppe wohlfühlen will. Ich habe zur Zeit eine der umgänglichsten und sozialsten Klasse (Ersties) seit langem. Das Gemeinschaftsgefühl war recht schnell da, ohne viel Mühe. Das hatte ich aber auch noch nicht oft, zugegeben...