Hier läuft es also gut und in geordnetem Rahmen ab. Für mich könnte es so bis zu den Ferien weitergehen.
Aber: ich bin nicht naiv. ich weiß, dass es in anderen Schulen ganz anders ist und wir in keinster Weise repräsentativ sind. Also kann ich das nichrt verallgemeinern.
Trotz unparadiesischer Voraussetzungen an einer Großstadtschule im Brennpunkt läuft/lief der Wechselunterricht bei uns auch recht reibungslos:
12 Klassen (wir sind dreizügig), alle geteilt. Jede Gruppe kommt zwei Tage nacheinender in die Schule, bleibt anschließend zwei Tage mit ausreichend vielen Aufgaben zu Hause. Die Wochentage verschieben sich - inzwischen haben die Eltern sich aber dran gewöhnt und die Kinder kommen an den richtigen Tagen...
In der Notbetreuung - nur im Vertretungsfall sind Lehrkräfte beteiligt, sonst OGS-Personal - sind nicht zu viele Kinder, jede Klassenstufe hat dafür einen Raum. Die Kinder der regulären Betreuung (OGS) konnten sich nach Bedarf anmelden, so dass sie an ihren Präsenztagen nach dem Unterricht bis 15 Uhr betreut werden.
Ich hoffe auch, dass wir ab dem 12. Apriil so weitermachen können, wenn Präsenz überhaupt angesagt ist. Den Lernstoff mussten wir ausdünnen, aber in den kleinen Gruppen wird dafür ziemlich intensiv gelernt. Außerdem wäre es schön (naiver Wunsch, ich weiß), mit den Abschlussklassen in "verantwortungsvoller Normalität"© Laschet vor den Sommerferien zu feiern.