Evtl. ist es naiv und kommt daher, dass ich das Problem noch nie erlebt habe ... aber ich hab es im Kollegium doch mit gebildeten Leuten zu tun, die wenigstens im Ansatz zu rationalem Denken fähig sind. Von daher würd ich erst einmal eine Sachdiskussion versuchen (auch mit dem Hinweis auf den Werten des GG und des Lehrplans). Ja, mir ist klar, dass man bei bestimmten Leuten damit gar nicht weiter kommt, aber im Kollegium wäre das mein erster Ansatz.
Beiträge von DeadPoet
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Ich kann dir versichern, das ich Lehrer bin. Ich habe auch gemerkt, dass ich mich einige Male vertippt habe oder wie Wortwahl nicht angemessen war. Ich schätze es, solche Verdächtigungen zu äußern.
Ich schreib es ja ungern, aber ein Deutschlehrer, der mehrfach (!) "das" statt "dass" schreibt und umgekehrt (auch hier einmal und in vorangehenden Beiträgen) ... das ist für mich schon mehr als "vertippt".
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Muss die betroffene Lehrkraft, die sich nach der Schelle krank gemeldet hat, dann auch damit rechnen, demnächst zur SL zu müssen, um zu erklären, was denn genau an diesem und jenem Tag gefehlt hat?
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Johnny Cash
Robert Johnson (der Blues-Musiker, der angeblich dem Teufel seine Seele verkauft hat, irgendwo an der Straßenkreuzung im Nirgendwo) -
Mir fehlt da aber jetzt "vielleicht" als Antwort ... und auch "nur Montags" wär gut.
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Seufz ... ich will auch lustig haben ...

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Wenn ich Vertretungsstunden schiebe, habe ich "Plusstunden". Ab einer gewissen Zahl, müssen die bezahlt oder durch weniger Arbeit ausgeglichen werden. Minusstunden werden dagegen gerechnet.
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Da finde ich die Regelung in Bayern ja großzügig: Minusstunden ab der offiziellen Entlassung der Abiturienten, als dem Tag, an dem sie ihr Zeugnis kriegen. Und das ist meist Wochen nach der letzten Prüfung.
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Weil es einige Lehrer OHNE Klassenleitung und ebenso vielen Stunden Teilzeit, wie ich sie habe, gibt. Und da finde ich das immer unfair.Denn es sind mehrere Stunden Mehrarbeit pro Woche, durchgängig, das ganze Jahr. Zu Zeugnis- bzw Lernentwicklungsgesprächszeiten dann extrem viele mehr (das dürfte dann die Ferien mit abdecken).
PS An meiner alten Förderschule hatte eine Kollegin mit 8 Stunden Klassenleitung.Deshalb führt an meiner Schule der Personalrat eine Liste, wer wie oft schon Klassleitung hatte und achtet darauf, dass jede(r) mal dran ist bzw. eine Pause bzgl. Klassleitung bekommt.
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Muss es denn ein persönliches Gespräch sein? Bestimmte Dinge lassen sich auch z.B. durch ein Telefonat regeln ... oder durch eine email. Dann muss weder die Mutter noch die Lehrkraft zu einem bestimmten Termin an der Schule sein.
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Bei uns gibt es deshalb vor den (Klassen)Fotos für den Jahresbericht extra den schriftlichen Hinweis, dass man, wenn man sich mit der Klasse fotografieren lässt, auch der Veröffentlichung im Jahrbuch zustimmt.
Aber: Wenn Klassenfotos gemacht werden ... zu welch anderem Zweck, als für das Jahrbuch? Nach einem Jahr Schule (oder sogar schon Referendariat) weiß man das doch? Mir ist doch völlig klar, dass wenn im schulischen Zusammenhang (von einem Fotografen oder der Lehrkraft, die für sowas zuständig ist) von mir Fotos gemacht werden, selbige auf der Homepage, im Jahrbuch oder in der Zeitung veröffentlicht werden können.
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Ihr macht's euch aber auch ein bisschen einfach

Natürlich ist es verkürzt zu sagen, weil man einiges an Schulwissen vergessen hat, ist Schule sinnlos. Trotzdem ist es nicht zu leugnen, dass der 45-min.-Takt-Frontalunterricht nicht die Qualtität hat, die es braucht, um Motivation zu wecken und ernsthaftes Auseinandersetzen mit dem Unterrichtsgegenstand zu erzeugen. Und dass Pubertiere sich noch schwerer tun, sich auf Kommando zu konzentrieren, ist auch nix Geheimes. Ich erinnere mich noch rege an die Langeweile über die Wahlsysteme von GB, F und USA. Bei der Wahl von Trump fiel mir das wieder ein: da hab ich angefangen zu lesen, was es mit der Wählerei in Amiland auf sich hat und warum der gute Mann eigentlich Präsident werden konnte. Der Fächerkanon hat seine Tücken. Und Noten: Waldorfschulen leben seit Jahrzehnten ohne Noten und dort vermisst sie auch niemand. Anthroposophen sind ein eigenes Völkchen, ganz klar, aber was ich sagen will: man wird auch ohne Noten groß, vor allem braucht man sie nicht, um besser lernen zu können.
Also nach den letzten Artikeln, die ich über Waldorfschulen gelesen habe, möchte ich die nicht als positives Beispiel stehen lassen.
Artikel z.B. hier: https://www.sueddeutsche.de/bildung/100-ja…ritik-1.4588339
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Ich weiß nur, dass ich vor einigen Jahren jedes Mal, wenn der Precht etwas zur Schule und Bildung gesagt hat, innerlich die Hände über den Kopf zusammen geschlagen habe. In den letzten Monaten hab ich - glaub ich - mal was ganz Vernünftiges von ihm gehört, aber das Video fällt in die Zeit von vor einigen Jahren.
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Ich weiß nicht, wie das in anderen Bundesländern ist, aber in Bayern werden die Lehrkräfte ja periodisch beurteilt. Grundlage dafür sind Unterrichtsbesuche in BEIDEN Fächern, die wir unterrichten (kann jetzt nur für das Gymnasium sprechen).
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Würde er denn dafür überhaupt Verständnis haben?
Wenn er seinen Beruf und seinen Status als "Mensch" nicht völlig verfehlt hat: JA.
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Wenn die Technik mal wieder nicht funktioniert.
Unterricht vorbereitet mit Bildchen und Filmchen - Fernbedienung vom beamer verschwunden, Kabelbruch oder geht einfach heute nicht...
kein wlan an der Schule und leider keine Kapazitäten den Koffer mit dem Apple TV auch noch in den dritten Stock zu schleppen.... und die Korrekturen, die nerven mich von Jahr zu Jahr mehr.
Das mit der Technik hat dazu geführt, dass ich mir sehr, sehr gut überlege, ob und was ich an Technik wirklich brauche. Weniger Bildchen und Filmchen, weniger Internet ... ich könnte, wollte und sähe den Nutzen im Einzelnen durchaus, aber wenn halt die Technik nicht da ist ...
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- jedes Jahr eine neue pädagogische Sau, die durch das Dorf getrieben wird; zu viele Leute, die von Schule in der Praxis nichts wissen, glauben, der Schule erzählen zu müssen, wie es sein muss.
- zu viele Aufgaben, die nichts mit dem Kerngeschäft (wegen dem ich Lehrer geworden bin: unterrichten, Pädagoge sein) zu tun haben.
- Eltern und Schüler, die keine Bildung wollen, sondern nur "Berechtigungsscheine" und nicht gewillt sind, dafür auch etwas zu tun ... teilweise auch gar nicht (mehr) fähig, das Nötigste dafür zu tun oder mit der Schule zusammen zu arbeiten. -
Hatte ich schon zweimal ... gab nie Probleme. Die Frau hatte einmal den Platz neben dem Schüler, den sie begleitete und half beim Abschreiben / achtete darauf, dass Hausaufgaben etc notiert wurden. Das andere Mal war sie im Klassenzimmer ganz hinten und nur dazu da, einzugreifen, wenn etwas aus dem Ruder lief (der Schüler hatte sich manchmal nicht unter Kontrolle ...). Hängt wohl auch mit der entsprechenden Situation des Kindes zusammen.
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Es geht nicht um das MÜSSEN im Vorfeld, sondern darum, dass man ganz einfach die Situation vermeiden kann, dass man dann ausgerechnet da eine Vertretungsstunde kriegt und erst zum Planer oder zum Chef laufen muss und die wiederum einen anderen finden müssen.
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