E-Gitarre ... laut ... Heavy Metal (obwohl ich ja eher aus dem Blues komme)
... Aber ja, es ist nicht immer einfach.
Beiträge von DeadPoet
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Nein, hier reden sich nicht manche leicht. Sie alle sind im gleichen Job und teilen ihre Erfahrungen - nach denen Du gefragt hast.
Dass man evtl. am Anfang mehr anschafft, ist wohl so (Ordner).
Aber Laminierfolien und Fotokartons kaufe ich nicht selbst. Entweder die Schule hat das oder eben nicht. Und zum Unterricht brauche ich Tafel und Kreide, dann kann ich "Unterricht machen". Ob der dann toll ist, sei dahin gestellt.
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Ich weiß, aber vielen Kolleginnen und Kollegen ist es zu aufwändig, den Konflikt auszutragen, die kaufen halt dann, damit sie ihre Ruhe haben. Und der ÖPR muss sich wieder anhören, dass er Angelegenheiten zum Konflikt machen will, die doch gar kein Thema sind, weil "läuft doch".
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Ich hab am Gymnasium auch am Anfang einiges privat finanziert. Das reichte von "macht meinen Unterricht besser" über "macht den Unterricht leichter" bis hin zu "brauch ich prinzipiell für den Unterricht" (englische Videos, Plakate, ...). Grundschule stelle ich mir da nochmal aufwändiger vor.
Inzwischen bin ich aber soweit, dass ich mich auf das, was vorhanden ist, einstelle und (fast) nichts mehr selbst kaufe. Wenn etwas nicht von der Schule gestellt wird, muss der Unterricht halt anders gehen.
Ok, Rotstift kauf ich immer noch selber

Beispiel: Schulbuchverlage liefern Audio/Video Materialien jetzt auf USB-Stick, der über 50 Euro kostet. Da wurde zunächst erwartet, dass sich jeder Lehrer einen privat kauft (für jede Jahrgangsstufe, die man unterrichtet dann einen neuen). Hat man den Stick nicht, kann man eigentlich mit dem Lehrwerk (Englisch) als Lehrer nicht viel anfangen, weil alle Audios/Videos eben nicht genutzt werden können.
Ich habe mich massiv geweigert. Für den entsprechenden Jahrgang wurde dann ein Satz Sticks von der Schule angeschafft, aber jedes Jahr das gleiche Theater wieder.
Inzwischen sollen sich bei uns die Lehrkräfte die Bücher selber kaufen, weil der Sachaufwandsträger der Ansicht ist, die Lehrmittelbücherei wäre für die Schüler (ist ja auch nicht ganz falsch). Es stimmt auch, dass ich als Lehrer einige Bücher von den Verlagen zur Ansicht/Prüfung kostenlos bekomme aber erstens nicht alle und zweitens unterscheiden sich die Prüfexemplare manchmal schon von denen, die dann endgültig ausgeliefert werden.
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Personalrat to the rescue
Ja, aber irgendwann hat auch der ÖPR die Schnauze (mit Verlaub) voll. Da setzt man sich ein und dann (wie oben schon beschrieben) fallen einem die Kolleginnen und Kollegen in den Rücken, dass man ja trotzdem fahren könne, weil so schlimm wäre das gar nicht und leuchtende Kinderaugen usw.
Alles leider schon gehabt.
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Ich erlebe das unterschiedlich.
Allerdings ist der eine Punkt evtl. tatsächlich eine Alterssache ... bei mir (Mitte 50) gab's schon eher Ärger daheim, wenn ein Lehrer sich über mich auch nur im Ansatz beklagte und man glaubte garantiert dem Lehrer mehr als mir (was nicht immer gerechtfertigt war ...).
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Da würde der halb gegessene Apfel ja noch ganz andere Symbolkraft bekommen?
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Was ist daran jetzt nicht ernst zu nehmen?
Ich finde es auch irre, aber ich muss ja spätestens wenn ich nächste Woche wieder da bin irgendwie reagieren.
In der Mail waren übrigens 3 Rechtschreibfehler.
In der Mail waren 3 Rechtschreibfehler ... echt? Wahnsinn ... Unverschämtheit ... in Zukunft nur noch Kinder von (deutschen) Eltern mit Deutschstudium unterrichten ...
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Du setzt Dich auf den Tisch und rufst "Hurz" ... sorry, ich kann's nicht mehr ernst nehmen.
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Ja, still und leise innerlich, aber wenn der Tutor und die Schulleitung daneben sitzt, weiß ich nicht, ob es eine so gute Idee ist, sich selbst in die Pfanne zu hauen?
Von "in die Pfanne hauen" hat keiner was gesagt. Arrogantes Auftreten bzw. Uneinsichtigkeit kommt aber auch nicht gut - und ich bin schon überzeugt,m dass Tutor und SL erkennen würden, wenn Du falsch, aber der Vater richtig liegt. Fehler eingestehen ist ein positiver Aspekt.
Edit: Ich bin der festen Meinung, dass es bzgl. Unterricht verschiedene Wege zum Ziel gibt. Wenn der Ansatz des Vaters ggf. durchaus bedenkenswert ist, kann man ihm das sagen und dann dennoch erklären, warum man es lieber anders macht (weil das der Klasse besser liegt, weil das mir als Lehrperson besser liegt usw.).
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Noch was. Ich bin ja ohne VD im Schuldienst und es lief anfangs recht holprig.
Was mache ich, wenn der Vater mich auf Probleme der Unterrichtsinhalte hinweist.
Wie reagiert man da?
Sage ich dann "Ich denke, dies können Sie nicht einschätzen."
Oder wie, wenn Kritik am Unterricht geübt wird (vom Inhalt).
Ich bedanke mich für die Rückmeldung.
Ich überlege kurz, ob der Vater nicht evtl. richtig liegen könnte.
Ich mache mir durchaus über meinen Unterricht Gedanken und kann erklären, warum ich bestimmte Dinge so mache - das tue ich dann auch.
Falls der Vater gute Argumente hat, lohnt es sich, sie zu berücksichtigen ("So habe ich das noch gar nicht gesehen, aber das ist natürlich ein guter Punkt ...")
Natürlich kann man auf sein eigenes Wissen verweisen, aber "Ich denke, das können Sie nicht einschätzen" ist unglaublich arrogant, denn das weißt Du ja gar nicht.
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Ich muss aber jetzt auch mal was loswerden: Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn man nicht ständig sofort fragen würde "muss ich" / "darf ich", sondern mal einfach jenseits aller Gesetzestexte vernünftig miteinander umgehen würde.
Auch wenn mich der Vater nervt, das grundsätzliche Recht auf einen Termin hat er. Ich nehm ja selber viel persönlich und es geht mir näher, als es sollte, aber vielleicht sind wir manchmal zu empfindlich oder vermuten gleich immer "ach, das wird schlimm".
Ich bin krank => arbeitsunfähig. Nein, ich MUSS während der Krankheit keine dienstliche Korrespondenz beantworten. Aber - wie schon gesagt - ein partnerschaftlicher Umgang (auch wenn das von Eltern oft nicht erwidert wird) wäre für mich, kurze Nachricht mit "Im Moment nicht im Dienst (an der Schule), setze mich in Verbindung sobald ich es wieder bin bin."
Und man sollte sich ernsthaft bemühen, bei den Terminen mit den Eltern - auch wieder fair und partnerschaftlich - zusammen zu kommen. Natürlich darf man Gegenvorschläge machen, aber "Der Termin liegt außerhalb meiner Unterrichtszeit" ist für mich kein Grund, solche Vorschläge von vornherein abzulehnen. Ich habe als Arbeitszeit nicht nur meine Unterrichtszeit (ja, ich weiß: Vorbereitung, Korrekturen usw ... aber Elterngespräche gehören halt auch dazu). Auch der Vater hat wohl einen Beruf und kann nicht immer ... evtl. gibt es einen Termin den man finden kann, der beiden angenehm ist, aber wenn es schwer wird, fahre ich halt mal eher an die Schule.
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Von welchem Zeitraum sprechen wir da? Wie lange kann ich damit warten?
Bis Du gesund bist.
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Nein, Du musst nicht antworten, aber ich fände es schon im Rahmen des vernünftigen Miteinanders (auch wenn das von der Tochter oder auch dem Vater nicht gespiegelt wird), wenn man eine kurze Nachricht an den Vater schreibt, dass Du Dich zur Zeit nicht im Dienst befindest und Dich wegen des Termins in Verbindung setzen wirst, wenn Du wieder an der Schule bist.
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Thread = Faden, ein Threat wäre eine Drohung ...
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Sorry, aber für den ganzen Kurs die Arbeit bewusst schwerer zu machen, um Einzelne zu sanktionieren ist für mich ein no-go.
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zwei nette Klassen, ein toller Mentor ... und einer, der Dir nichts beibringt (aus Deiner Sicht), Dich aber auch nicht runtermacht ... es gibt viel, viel Schlimmeres. Da hast Du tendenziell eher Glück gehabt.
Aber: Ich bin mir nicht sicher, ob es Dir zusteht, ein Urteil wie "er hat keine Ahnung von Planung" zu fällen ... Das kann so sein, aber ob man das nach kurzer Zeit beurteilen kann, ist für mich zweifelhaft.
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Am Samstag 2 bis 4 Unterrichtsstunden im Ref vorbereiten? Und das haben Sie getan? Am Samstag 2 bis 4 Unterrichtsstunden im Ref vorbereiten?
Ja. Und auch der Sonntag war nicht immer "frei". Ich hatte ein halbes Jahr im Ref, da war ich an einer Schule in München. Wohung und Ehefrau waren mit dem Zug zwei Stunden weg. So kurzfristig wie das Ministerium plante, war eine Wohnung in München (die auch noch erschwinglich gewesen wäre) nicht zu finden, ich bin also jeden Tag mit dem Zug nach München - mehr als zwei Stunden hin, mehr als zwei Stunden zurück. Um 5 Uhr aufstehen, um 16-17 Uhr war ich wieder daheim. Dann begann die Vorbereitung für den nächsten Tag ... die endete wenn es blöd lief nicht vor 22 Uhr, dann fiel ich ins Bett (Vorbereitung während der Zugfahrt - das konnte ich nicht ... war noch die Zeit vor Tablet und Smartphone und da fehlten z.T. Materialien und gerade Striche brachte ich während der Zugfahrt nicht hin ...).
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Viele der heutigen Mentoren haben selbst kein Ref durchgemacht ,
Das glaube ich nicht.
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