Beiträge von DeadPoet

    Ohne Bundesland kann man fast nichts sagen, aber bei uns spricht die Schule die Entlassung aus, da hat die Bez.Reg. erstmal wenig Einfluss. Was die Eltern der entlassenen Schülerin dann tun ist eine andere Sache.

    Interessant, wie unterschiedlich solche Dinge gehandhabt werden. Bei uns wird auch Nachmittagsunterricht / Randstunde vertreten. Ist der Ausfall einer Lehrkraft absehbar, wird schon einen oder mehrere Tage vorher eine Vertretung eingeteilt. Ist der Ausfall kurzfristig, kommt man in die Schule und sieht, dass man halt nach der 5. Stunde nicht heim gehen kann, sondern noch die 6. halten muss. Am Nachmittag werden soweit möglich die Kolleginnen und Kollegen eingeteilt, die an diesem Nachmittag eh schon Unterricht haben.
    Sollte eine Vertretung mal ganz ungelegen kommen (wegen solcher Termine wie oben), lässt der Vertretungsplaner normalerweise mit sich reden - allerdings hat der auch das Problem, dass manche Leute nie eine Vertretung machen können, dann wird er auch stur.
    Grundsätzlich denke ich gilt, dass unsere Arbeitszeit länger ist als unsere Unterrichtszeit und wir deshalb auch für Vertretungen in Randstunden und am Nachmittag zur Verfügung stehen müssen. Es kann aber nicht sein, dass damit regelmäßig längerfristige Planungen der Lehrkräfte unmöglich sind, weil man nie weiß, wann man nun vertreten soll. Denn dann kann ich meine Arztbesuche einfach nicht vernünftig planen.

    Ist dann in anderen Bundesländern wohl anders ... hier muss jede Stelle ausgeschrieben werden. Der Personalrat wird über alle Bewerber und die Gedankengänge der SL bzgl. der Besetzung informiert und kann seine Sichtweise darlegen, sogar einen Widerspruch an den HPR schreiben (der wohl nicht viel bringt, aber dennoch).

    Besonders sind Stellen, die nicht nur schulintern besetzt werden (Fachbetreuer, Oberstufenkoordinatoren), sondern bayernweit ausgeschrieben werden (Seminarlehrer, Stellvertreter Schulleiter). Da entscheidet dann das Ministerium und da hat wohl niemand so richtig Einblick, wie das geht.

    Ich bin übrigens jetzt der "Versuchung" erlegen und habe mich auf eine Stelle beworben ... die einzige, die mich wirklich interessiert. Ich denke nicht, dass ich große Chancen habe, aber versuchen will ich es einfach mal, weil es wirklich eine Tätigkeit ist, die mich reizt, die für mich nahe liegt und wo "mehr Arbeit" nicht ganz so schlimm ist (weil's mich eben interessiert). Mal sehen.

    Meine Schule wurde letztes Jahr generalsaniert. Vorher wurde in einer Konferenz genau besprochen, was wir an Ausstattung in den Unterrichtsräumen haben wollen. Die SL war etwas erstaunt, dass das Kollegium sich gegen Activeboards und für Kreidetafeln ausgesprochen hat. Auch der Architekt hat etwas merkwürdig geschaut. Da aber bei uns nun im neuen Schuljahr (zwei Wochen alt) seit zwei Wochen Server und Netzwerk versagen, sind wir alle über diese Entscheidung nicht ganz unglücklich (wir haben aber in den Räumen Computer, Beamer, Dokumentenkamera neben der Tafel - so ganz rückständig sind wir nicht. Aber völlig auf Tafel verzichten wollten wir nicht).

    Gymnasium: Gibt nur große Pause, da sind bestimmte Bereiche als Aufenthalts"flächen" festgelegt (Pausenhof, Teile d. Sportplatzes, Pausenhalle, Mensa). Die Schüler verlassen alle Klassen- und Fachräume, die werden abgesperrt. In den Gängen dürfen sich keine SuS aufhalten. Die Oberstufe hat einen Raum, in dem sie sich auch in der Pause aufhalten kann.
    Mehrere Aufsichten in den Aufenthaltsflächen und an den Treppenaufgängen (relativ große Schule mit über 1100 SuS)

    Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als einfach "nein" zu sagen. "Nein, ich habe keine Kapazitäten mehr frei", "Nein, ich mache schon etwas anderes", "Nein, ich bin ausgelastet" ... "NEIN, ich mag das nicht, das interessiert mich nicht".

    Ich habe (am Gymnasium) nun mehrere Inklusionsschüler unterrichtet (jeweils mit Schulbegleitung, sonst hätte ich nicht gewusst, wie das gehen soll).
    Ich glaube nicht, dass die Inklusionsschüler viel von der "Bildungsseite" her mitgenommen haben, aber ich glaube, dass es ihnen gut getan hat, auch wenn es schwierig für sie war (das Gefühl "Ich bin bei den >Normalen< dabei" kann schon viel wert sein). Auch die anderen SuS haben - denke ich - etwas für ihr Sozialverhalten mitgenommen.
    Dennoch denke ich, dass Inklusion unter den im Moment gegebenen Umständen grundsätzlich wenig Sinn macht - Förderschulen sind was Ausstattung und Ausbildung der dortigen Kräfte betrifft einfach geeigneter.

    Aber: Ein Schüler ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: der interessierte sich besonders für zwei oder drei Fächer ... und es wurde ihm ermöglicht, an unserer Schule diese Fächer zu besuchen. Die Förderschule liegt nicht weit von uns entfernt (weniger als 5 Min zu Fuß). In diesem Fach war er also mit Schulbegleitung bei mir im Unterricht (hat sich sogar durchaus gut im Rahmen seiner Möglichkeiten beteiligt) und das brachte ihm und den anderen auch oben schon genannte "Vorteile". In anderen Fächern ging er dann mit der Schulbegleitung wieder zurück in die Förderschule.

    Und: Natürlich kommt es auf die Art des Nachteils an, den die Kinder haben. Bei bestimmten Arten / Graden des Nachteils spricht erst einmal wenig gegen den Versuch, an die Regelschule zu gehen (und sei es nur für bestimmte Fächer, auch wenn mir klar ist, dass das bei uns eine besonders glückliche Situation wegen der Entfernung war).

    Es ist nicht immer alles Schwarz oder weiß. Dass der Staat nicht immer Recht hat, zeigt ein kurzer Blick auf die Urteile des Bundesverfassungsgerichts. Dass die GEW nicht immer Recht hat ist auch klar. Dass das eine rechtliche Grauzone sein kann ... trifft wohl auch zu. Vielleicht muss hier dennoch jeder selbst entscheiden, wie er / sie sich verhalten will - im vollem Bewusstsein, dass es Konsequenzen haben KANN. Es gibt Dinge, die können einem einen gewissen zivilen Ungehorsam wert sein ... aber auch nicht vergessen, dass zumindest Beamte dem Staat gegenüber zu einer besonderen "Treue" verpflichtet sind (auch wenn der Staat umgekehrt das auch teilweise vermissen lässt).

    @Lehramtsstudent: Nur was das Kindesinteresse ist, da gehen auch die Meinungen auseinander. Manche Eltern wollen nur den Berechtigungsschein "Abitur", Bildung und Erziehung interessieren sie nicht. Manche Eltern sehen ihr Kind als Prinz/Prinzessin und jede Kritik an seinem Verhalten kann nur ungerecht sein.

    Nur mal ganz kurz: Haben wir überhaupt eine Chance bzgl. Verhalten, wenn das Elternhaus die Schule hier nicht unterstützt, sondern sich bei jeder Maßnahme der Schule beschwert und auf die Seite des Kindes stellt? Das erlebe ich nämlich immer häufiger.

    Das ist schon ganz schön viel. Mein erstes Auto hatte nichts davon. Oder doch, halt. Ein paar Gitarren hätten schon hineingepasst. Ansonsten war im Sommer Schwitzen angesagt und - ganzjährig - Musikkassetten, und das war schon der Hit.
    Ich denke manchmal bei mir, wie schön, dass ich mich für Autos so gar nicht interessiere und auch kein Pferd haben möchte. Und kein Segelboot, kein Wohnmobil, keine Rolex. Ist mir alles sowas von wurscht. Und so ist es schön, mich nicht damit belasten zu müssen. Mein Auto hat hinten eine kleine Delle - meine Schuld. Und gut. Nachdem ich einmal den Nachbarn hysterisch habe kreischen hören über einen Kratzer im Lack, weiß ich, was mein Desinteresse an "Sichdefinieren über einen Haufen Blech" wert ist. Es spart Zeit und Nerven. Und die sind, wie man weiß, ja auch ein knappes Gut. Dafür werde ich bei dem E-Bike, das ich mir demnächst leiste, bestimmt nicht sparen.

    Klar ist das schon viel. Ist ja auch nicht mein erstes Auto und ein wenig Komfort darf's für Ü40 dann schon sein. Erstes Auto: Fiat 126 ...

    Ich will ein Auto, das zuverlässig fährt, brauch darin einen CD Player und inzwischen eine Klima-Anlage. Es sollte vier Türen haben (weil Familie mit Kindern) und zwei / drei Gitarren plus Verstärker transportieren können. Mehr brauch ich nicht.
    Geld ausgeben tu ich für ... Gitarren, Musik generell (Konzerte und CDs) und Bücher. Mit zwei Kindern und einem Einkommen (das nicht als Jammern auffassen, das wollten wir so) bleibt nach Befriedigung aller Bedürfnisse und Wünsche der anderen Familienmitglieder da auch nicht so viel übrig - und damit hab ich kein Problem. Ich hab eher ein Problem, die Zeit zu finden, das Geld auszugeben, bzw. die Dinge, dich ich mir dafür kaufe, zu genießen.

    Und um eurer platten Stimmungsmache noch eine Prise Salz zu verpassen: Geschadet hat's nicht.

    233 Abiturienten mit 1,0

    Waren bestimmt alles Inklusions-Gymnasien mit gesunkenen Anforderungen.

    Darum geht's doch gar nicht. Es geht darum, dass die Rückmeldung der Lehrer bzgl. des ursprünglichen Abiturs ignoriert wurde und dann - als es Beschwerden gab - zunächst einmal die Schuld den Lehrern gegeben wurde.
    Es ist völlig egal, wie das Abitur vorher (oder nachher) ausgefallen ist.

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