Beiträge von Brick in the wall

    Der Philologenverband NRW hat in der Nacht von gestern auf heute eine Presseerklärung an seine Mitglieder verschickt und für Montag eine weitere Reaktion angekündigt.

    Philologen-Verband:
    Klare Distanzierung von Hetzparolen und Diffamierung von Flüchtlingen!

    Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband verurteilt aufs Schärfste die Äußerungen des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt zur Flüchtlingsdebatte.
    In diesen wird u.a. die aktuelle Situation in Deutschland mit überschwappender „Immigranteninvasion“ beschrieben und vor „sexuellen Abenteuern“ mit muslimischen Männern gewarnt.
    „Wir sind entsetzt! Wir lehnen jegliche pauschalierenden und diskriminierenden Äußerungen ab! Mit dem Griff in tiefste ideologische Schubladen werden Ängste geschürt.
    Es ist unsäglich, gegen eine Religion zu hetzen. Als Lehrerinnen und Lehrer grenzen wir uns entschieden gegen jeden ab, der populistische, radikale und fremdenfeindliche Stimmungsmache betreibt. Auch lassen wir nicht zu, dass
    muslimische Mitbürger mit Pauschalunterstellungen ausgegrenzt werden“, zeigt sich der Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Philologen-Verbandes, Peter Silbernagel erbost.
    Der Philologen-Verband NW appelliert ausdrücklich an alle, die Herausforderungen der Flüchtlingsthematik menschlich und offen anzunehmen und anzugehen. Hierzu zählt auch der wertschätzende Umgang mit ALLEN Menschen!

    Düsseldorf, 7. November 2015

    Klaus Schwung - Pressesprecher

    Bisher hatte ich sowas noch nicht.
    Auf Diskussionen würde ich mich auf keinen Fall einlassen, die würden aber mit Sicherheit kommen, wenn die Eltern die Existenz einer Verfassung abstreiten, weil sie der Reichsbürgerbewegung o.ä. angehören. Wenn "das Netz" als Autorität dient, liegt das Problem wohl nicht nur darin, dass unsere Verfassung "Grundgesetz" und nicht "Verfassung" heißt.

    Ich würde kurz und knapp schriftlich antworten und den entsprechenden Lehrplan in Auszügen kopieren. Mehr erstmal nicht.

    1993 oder 1994 habe ich das mal erlebt. Mein damaliger Klassenlehrer (Jgst.9/10) hatte einem Schüler eine 5 auf dem Zeugnis gegeben, der sich dann direkt nach der Zeugnisausgabe umgebracht hat. Mein Lehrer war am nächsten Schultag völlig aufgelöst, das hat er deultich gezeigt. Ich glaube, er hat auch geweint.

    Geschadet hat es ihm nicht. Ich würde trotzdem versuchen, das zu vermeiden.

    Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, die Aufgabe zu teilen? Oder in diesem Schuljahr mit reduzierter Intensität wahrzunehmen?
    Wenn das nicht möglich ist und du dich trotzdem für die Übernahme entscheidest, würde ich, wenn das nicht sowieso schon geschehen ist, der SL gegenüber mit offenen Karten spielen und darauf drängen, dass du die Aufgabe anch einer Testphase von z.B. diesem und dem nächsten Schuljahr wieder abgeben kannst.

    29 Stunden,ist das das Normalprogramm in BW?

    Genau die Dinge, die du aufzählst, werden bewertet. Und außerdem auch die nicht vorhandene Eigeninitiative. Alles wird angemessen gewichtet, daraus ergibt sich eine Endnote.

    Wie gehst du in folgendem Fall vor: Schüler schneiden in den von dir genannten Bereichen gut ab. Einer von beiden sagt im Unterricht keinen Ton. Der andere Schüler beteiligt sich regelmäßig und gut im Unterricht. Letzterer fühlt sich möglicherweise ungerecht behandelt, weil beide gut bewertet werden. Und er hat Recht. Was sagst du dem? Waren seine mündlichen Beiträge egal?


    Was macht ihr in der ersten Woche? Wie etabliert ihr Regelsysteme in der Klasse? Welche Regeln und Ritualie verwendet ihr in einer 10. Klasse?
    Worauf sollte man besonders (vor allem im Hinblick auf die Abschlussprüfungen) achten?

    Schüler der Jgst. 10 wissen, wie der Hase läuft.
    Ich rufe das am Anfang nochmal in Erinnerung z.B. im Hinblick auf Entschuldigungen, Verspätungen usw.. Ansonsten geht die erste Stunde mit Organsisationsdingen drauf, danch fängt der Fachunterricht an.

    Kann meine Schulleitung mich da tatsächlich zu einer einwöchigen Klassenfahrt verpflichten?

    Ich denke, das geht. In der BASS 14-12 Nr.2, Ziffer 4.1) steht, dass die Entlastung für Teilzeitbeschäftigte sich bei Fahrten auf den zeitlichen Abstand zwischen den Fahrten bezieht.
    Die ADO (§17) spricht von einer Reduzierung der Anzahl der Fahrten o.ä., was ja letzlich die gleiche Vorgehensweise ist.

    NRW, Gymn: Nachdem der Unterricht nicht mehr stattfindet, kann man in den frei gewordenen Stunden für Vertretung rangezogen werden. Dass es aber insbesondere die Q2er-Kollegen trifft, kann ich nicht erkennen. Wir haben ein Doppelstundenmodell und die V-Plan-Macher die Anweisung, die V-Stunden möglichst so zu setzen, dass niemand Anspruch auf bezahlte Mehrarbeit hat.

    Zusätzlich gibt es nach Ostern einen in Teilen neuen Stundenplan, der vor dem Hintergrund der wegfallenden Stunden optimiert ist. Jedenfalls in dem Rahmen, in dem das möglich ist.

    Minusstunden bekommen wir nicht.

    Ich bin absoluter Laie, kann also nichts zur Aufklärung der Frage beitragen.
    Ich würde mich aber freuen, wenn mehr meiner Schüler begreifen würden, dass ein bestimmtes Verhalten (ich rede hier nicht von Absicht des Schülers) auch Konsequenzen nach sich zieht, für die man einstehen muss. Stimme Aktenklammer also zu.

    Wie oft habe ich, das ist jetzt oT, schon den Satz gehört: "Kann ich ja nichts dafür, wenn ich nicht wusste, dass ich HA auf habe..."

    Ja, und noch einmal mit ALLEN Leuten was unternehmen und ihnen auch ankündigen, dass man von dir bald nicht mehr viel mitkriegen wird - die nächsten 1,5 Jahre wirst du nur noch dein Arbeitszimmer von innen sehen (und die Schule natürlich).


    Und noch viel wichtiger: Solche Ratschläge nicht glauben.
    Viel wichtiger ist es, wirkliche ALLE Methodenbücher, die jemals geschrieben wurden, vorher zu lesen.

    Im Ernst: Abwarten, der Rest ergibt sich- Ob man der Laminiertyp ist, muss man selber entscheiden. Ich habe auch noch nie was laminiert, obwohl wir so ein Gerät in der Schule stehen haben.

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