Beiträge von Brick in the wall

    Im Ref habe ich auch ca.300m neben der Schule gewohnt. Das war aus den o.g. genannten Gründen eine gute Sache und ich habe es nicht bereut - habe allerdings auch keinen Hund.
    Mittlerweile wohne ich gut 20km von meiner jetzigen Schule weg, das hat Vor- und Nachteile, aber auch das habe ich bisher nie bereut.

    Mich würde mal interessieren, ob es in anderen Bundesländern auch eine mit der neuen APO SI (NRW) vergleichbaren Vorschrift gibt, nach der man als Lehrer in der Mitte der Klasse 5 und 6 nur dann zu einem Schulformenwechsel raten darf, wenn es sich dabei um einen Aufstieg handelt.
    Gibt es Erfahrungen damit? Ratet ihr ggf. als Privatperson? Es geht mir nicht um eine Diskussion über das Schulsystem, das recht auf individuelle Förderung oder die Verbindlichkeit von Grundschulempfehlungen, sondern nur darum, ob es Erfahrungen mit so einer Vorschrift gibt.

    Ach ja, hier ist sie, § 11

    Wechsel der Schulform während der Erprobungsstufe
    (1) Stellt die Erprobungsstufenkonferenz nach dem jeweils ersten Schulhalbjahr der Klassen 5 und 6 und am
    Ende der Klasse 5 fest, dass eine Schülerin oder ein Schüler in einer anderen Schulform besser gefördert
    werden kann, teilt sie dies den Eltern mit und empfiehlt ihnen einen Wechsel der Schulform zum Ende des laufenden Schulhalbjahres. Am Ende des
    ersten Schulhalbjahres der Klasse5 und des ersten Schulhalbjahres der Klasse 6 kann die Schule den Eltern allein empfehlen, ihr leistungsstarkes Kind
    a) von der Hauptschule zur Realschule oder zum Gymnasium oder
    b) von der Realschule zum Gymnasium
    wechseln zu lassen.

    Es gab auch schon Fahrten, die mangels Beteiligung "gestorben" sind, da den Schülern Rom zu kulturlastig war. Unsere Schulleitung schluckt das und fordert lieber das Kollegium auf, andere Ziele anzubieten (höher, schneller, weiter ... Malta).


    Unglaublich!
    Dann fallen demnächst vielleicht auch Klausuren aus, weil sie zu inhaltslastig sind.
    Im Ernst: Und was machen die Kollegen dann? Eine andere Fahrt anbieten?

    Mich würde interessieren, wie die Studienfahrten in der Sek.II an anderen Schulen geregelt sind.
    Z.B.
    Werden jeden Jahr die gleichen Ziele angboten?
    Sind sie ggf. thematisch gebunden (z.B. LK Englisch fährt immer nach London, LK Kunst nach Florenz o.ä.)?
    Wenn die Ziele jedes Jahr neu angeboten werden: Wie geht mit Schülern um, die im Vorfeld massiv Stimmung gegen einzelne Ziele machen?
    Wird kursweise gefahren oder haben die Schüler eine Wahl?
    Wenn kursweise gefahren wird - ist die Übernahme eines LKs an die Bereitschaft gebunden, eine Fahrt anzubieten?
    Ist es im Stundenplan möglich, dass alle fahrenden LKs in einer Schiene liegen, damit jeder Schüler genau ein Fahrtziel hat?
    Wird bei der Unterrichtsverteilung langfristig darauf geachtet, dass Kollegen nicht im gleichen Jahr als Klassenlehrer mit ihrer eigenen Klasse und als LK-Lehrer fahren müssten?
    Kostenrahmen?
    Wie ist die Relation Schüler-Lehrer ungefähr?
    Werden bei euch an der Schule Fahrten genehmigt, bei denen nur Lehrerinnen mitfahren?
    Werden Kollegen von der SL dienstverpfleichtet, auf Fahrt zu gehen?

    Wenn sich hier eine Diskussion ergibt, fällt mir bestimmt noch mehr ein, aber für den Moment ist das ja schon einiges...

    Danke!

    (also von 14-11 Punkten gibt eine 1 etc.)


    Da hast du dich entweder vertippt oder die FK hat Unsinn aufgeschrieben. Eine 1 entspricht 15-13 Notenpunkten. Oder sind hier Berwertungseinheiten bei der konkreten Klassenarbeit gemeint? Dann käme es mir sehr komisch vor, wenn man nur 14 erreichen kann, aber bei 11 noch eine 1 hat. Wenn dann alle Noten die gleiche Spanne umfassen, hätte man bis 7 eine 2, das wäre bei 50% der erbrachten Leistung...

    Davon abgesehen: Die ASchO gilt nicht mehr, stattdessen die APO SI.
    Da steht nichts über die Notenabstufungen drin. Im Schulgesetz auch nicht. Eine [lexicon='BASS',''][/lexicon] habe ich in den Ferien nicht zur Hand. Auf den Zeugnissen werden nur ganze Noten vergeben, dass das bei Klassenarbeiten auch so sein soll, habe ich noch nie irgendwo gehört oder gelesen.

    Wie bei allen anderen Schülern auch sollten Qualität und Quantität eine Rolle spielen. Wenn er nie von sich aus aktiv wird, ist das für mich ein dicker Minuspunkt.
    Ist bei Muttersprachlern im Deutschunterricht ja auch so, auch wenn es da in der 8 nicht darum geht, die Sprache beizubringen. Insofern hinkt der Vergleich etwas.

    Die meisten Seminare fragen nach Wünschen, wenn die Seminarzuteilung erstmal abgeschlossen ist.

    Wenn du Köln nicht anwählen kansnt, könnte das bedeuten, dass da im Mai 14 kein Einstellungstermin ist.
    Leverkusen und Bonn sind zwar in der Nähe, aber die einzelnen Semianre haben feste Ausbildungsschulen, es wird also nicht gehen, z.B. in Leverkusen zum Seminar zu gehen, aber einer Schule in Köln zugeteilt zu sein.

    Von Referendaren, die nicht den Weg des Seiteneinstieges gehen, wird auch recht viel erwartet. Hier eine AG, da eine außerunterrichtliche Aktivität usw.
    Das ist unabhängig vom Abschluss, den man hat, eine Möglichkeit, sich zu profilieren. Oder böse gesagt: eine Form der Ausnutzung.
    So oder so: OBAS oder reguläres Ref sind Ausbildungszeiten, das ist in beiden Fällen richtig, meiner Meinung nach.
    Ob es allerdings glücklich ist, während der Ausbildung einen LK übernehmen zu müssen, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Das wiederum finde ich ausgesprochen putzig. Die Schulleitung hatte eine Menge zu tun, wenn sie alle *eventuell drohenden* Beschwerden verwalten wollte ...


    Das ist nicht putzig, sondern ermöglicht ein schnelles und professionelles Reagieren, wenn z.B. ein Elternteil anruft und die SL direkt schon die Lehrerversion der Geschichte kennt. Es geht ja nicht darum, jede 3-, die Schüler gerne in eine 3 umgewandelt sehen würden, direkt zu melden, sondern um Informationsfluss.

    Mal ganz unbedarft: Vielleicht kann der SL der Ernst der Lage verdeutlicht werden, wenn die Fachlehrer erst eine Überlastungsanzeige stellen und dann remonstrieren, wenn sie alleien Aufsicht führen sollen etc. Formal ist das zwar wohl nicht ganz korrekt, aber es würde ein Zeichen setzen.
    Und, mal ganz abgesehen vom Kind und den Mitschülern, muss man sich auch selber schützen. Die Eltern werden schon wissen, warum sie ihr Kind nach einem Ausraster nicht abholen wollen.

    wieviel Zeit hast man denn, um einen Unterrichtsentwurf auszuarbeiten


    Mag sein, dass es in Hessen anders ist, aber ich kenne es so, dass man selbst die Termine in Absprache festlegt. Das kann mal lang- und mal kurzfristig sein.
    Ich habe es allerdings noch nie erlebt, dass das so kurzfristig getaktet worden wäre, dass so eine Aktion, wie Meike sie beschreibt, nötig gewesen wäre.
    Und ich habe auch noch nie erlebt, dass Refs sich so ein Ding erlaubt haben.

    Ich weiß auch nicht, was eine FBL ist, habe aber noch nie gehört, dass so eine Anweisung bzgl. der vorgeplanten Stunden irgendwo gegeben wird.
    Da überschreitet wohl jemand ganz deutlich seine Kompetenzen, habe ich das Gefühl.
    Wenn du nochmal die Aufforderung bekommst, frag doch mal nach, ob du die vorgeplanten stunden der anderen Kollegen mal sehen darfst. Wenn es die nicht gibt (wird es nicht), seid ihr ja schon fast mitten im Gespräch, warum ausgerechnet du mit so einem Unsinn konfrontiert wirst.
    Wie kommt deine KOllegin auf die Idee, dass dein Unterricht nichts taugt. Hat sie ihn mal gesehen? Ggf könntest du überlegen, sie zur Hospitation aeinzuladen. Das kann dazu führen, dass ihr der Wind aus den Segeln genommen wird - oder sie sucht das Haar in der Suppe.
    Wie verhält sich die Schulleitung? Wie geht das Kollegium mit Referendaren um?

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