Wenn Du nicht den Anspruch hast, dass es ihnhaltlich anspruchsvoll sein soll, könntest du ein Buch aus der "Drei Fragezeichen" - Reihe mit ihnen lesen. Das ist sprachlich nicht zu schwer und inhaltlich für die Altersgruppe auch passend.
Beiträge von Finchen
-
-
Ich habe in meiner Deutschklasse einen Jungen sitzen, der schon seit einigen Wochen in meinem Unterricht die Mitarbeit völlig verweigert. Ich spreche ihn jede Stunde mehrmals freundlich aber bestimmt an, fordere ihn auf, seine Aufgaben zu machen aber er bringt einfach nichts zu Papier. Stattdessen spielt er lieber Clown und beschäftigt sich mit anderen Dingen.
Bei einem Gespräch unter vier Augen hat er nur mit den Schultern gezuckt als ich ihn gefragt habe, woran seine Arbeitsverweigerung liegt. Ich habe keine Ahnung, was ich mit ihm machen soll. Sein Lesetagebuch neulich war eine glatte Fünf (er hat nur wenige Aufgaben bearbeitet und die auch nur sehr oberflächlich) und die sonstige Mitarbeit ist zur Zeit auch in diesem Notenbereich.Wie geht ihr mit solchen Schülern um? Sollte ich mal die Eltern anrufen und zu einem Gespräch bitten?
-
Hmm, ich bin ja auch Referendarin und habe das große Glück sehr liebe Mentoren zu haben, die sich toll um mich kümmern.
Im Moment sieh es so aus, dass ich die Stunden selbstständig plane und Vorbereite. Meine Mentoren bekommen ein- bis zwei Tage vorher einen ausführlichen Verlaufsplan und wenn etwas nicht passt, melden sie sich bei mir. Ansonsten werden die Stunden "nur" nachbesprochen - mal mehr, mal weniger ausführlich. Je nach Bedarf.
Vor den Unterrichtsbesuchen ist die Betreuung intensiver. Ich gebe meinen Mentoren meinen Entwurf ca. eine Woche vor dem UB, sie schauen drüber und wir besprechen ihn noch einmal sehr ausführlich. Dann bin ich auch dankbar für Tipps und aufmunternde Worte, denn ich setze mich selber vor Besuchen immer sehr stark unte Druck.
Vor Unterrichtsbesuchen kommt es dann auch schon mal vor, dass wir am Wochenende telefonieren. Ansonsten vermeide ich das allerdings, denn jeder hat schließlich noch ein Privatleben... -
Vielen Dank für eure vielen tollen Tipps!
Das Buch mit den Logicals vom Auer Verlag ist sehr interessant aber auch einige der Links, die ihr gepostet habt.
-
Hallo zusammen!
Ich bin auf der Suche nach Denksportaufgaben für insgesamt eher leistungsschwache Fünft- bis Achtklässler. Am liebsten wäre mir ein Buch mit gemischten Aufabenbreichen. Könnt ihr mir vielleicht einen Tipp geben?!
-
Ich dachte auch, dass ich im Ref mit 26 jetzt 27 Jahren wahrscheinlich eine der Ältesten sein werde, aber weit gefehlt - ich gehöre auch zu den Jüngsten in meinem Hauptseminar.
-
@ sinfini: In den südwestlichen Bundesländern (Saarland, RLP, teilweise BaWü) wird in der Grundschule Französisch anstatt wie bei uns Englisch als erste Fremdsprache eingeführt. Die meisten weiterführenden Schulen dort bieten dann auch Französisch ab Klasse 5 an.
-
Ich habe das Buch zur 1-2-3 Methode gelesen und fand die Idee, die dahinter steht grundsätzlich erstmal gut. Allerdings bringt dieses Konzept nur etwas, wenn das ganze Kollegium es umsetzt.
-
Die Sachtextanalyse ist für die Schüler nur noch halb so langweilig, wenn sie ein Thema betreffen, dass sie sehr interessiert. Lass Deine SuS doch einfach selber mal Sachtexte (aus Büchern, Zeitschriften oder dem Internet) mitbringen und versuche darüber einen Einstieg zu finden.
-
@ elefantenflip:
Die Kinder kommen aus vier oder fünf verschiedenen Grundschulen. Kontakte mit den Grundschullehrern sind da nicht möglich. Deshalb werde ich wohl zunächst einfach mal die Schüler fragen und dann wahrscheinlich die Nacherzählung noch einmal thematisieren.
-
Vielen Dank für eure schnellen Anworten!
Dann werde ich zunächst noch einmal die Kriterien für eine Nacherzählung mit den SuS besprechen.
-
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage: Kann ich in einer fünften Klasse (Gesamtschule) voraussetzen, dass die SuS dazu in der Lage sind, eine Nacherzählung (im Deutschunterricht) zu schreiben? Das ist doch eigentlich Grundschulstoff, oder?
-
Danke für eure Antworten! Das Problem scheint ja weit verbreitet zu sein.
Ich meinte aber nicht in erster Linie die Unterrichtsvorbereitung, die natürlich auch bei mir noch viel Zeit kostet, sondern einfach das Nachdenken über Dinge, die in der Schule gelaufen sind (z.B. Gespräche mit Kollegen und Mentoren, Konflikte mit Schülern u.s.w.).
-
Hallo zusammen!
Es gibt Neuigkeiten in dem Mobbingfall, von dem ich hier berichtet habe. Vielleicht interessiert´s ja jemanden...!?
Heute hatte ich noch mal ein Gespräch mit unserer Sozialpädagogin und auch mit dem Jungen und die gute Nachricht ist, dass es ihm wieder besser geht und sich das Verhalten seiner Mitschüler ihm gegenüber wohl gebessert hat. Ich habe ihn schon seit Wochen nicht mehr in der Schule weinen sehen (früher war das öfters der Fall).
Unsere Sozialpädagogin hat, nachdem ich mit dem Jungenbei ihr war, sehr intensive Gespräche mit den Mobbern und hinterher auch mit den Mobbern und dem Jungen zusammen geführt. Das scheint bewirkt zu haben, dass die Mobber ihr Fehlverhalten eingesehen haben und nun bemüht sind es zu ändern. Im Moment scheint es auch zu klappen und ich hoffe, dass es so bleibt.
-
Baumwollpullis kommen ganz normal mit Colorwaschmittel bei 30 Grad in die Waschmaschine. Anschließend werden sie ohne Klammern auf die Wäscheleine gehängt.
Wollpullis werden bei mir kalt mit Perwoll im Wollwaschgang gewaschen und anschließend liegend getrocknet.
Damit habe ich mir noch nie einen Pulli versaut.
-
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!
Ihr habt mich überzeugt. Ich werde das Lesetagebuch wie geplant durchführen und warte mal ab, wie sich die Beiden verhalten.
-
Zitat
Original von Referendarin
Wie kommt denn eine Schule zu einem Sozialarbeiter? Gibt es dazu einen Schlüssel nach Schülerzahlen und Einzugsgebiet?Keine Ahnung. Ich bin an einer recht großen Gesamtschule (1250 SuS) mit einem hohen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund.
-
Zitat
Original von Referendarin
Haben die Schüler das Buch schon gekauft?
Sonst könntest du eventuell eine andere Lektüre für alle nehmen.Warum haben sie denn nichts dazu gesagt, als du angekündigt hast, dass ihr das Buch demnächst lesen werdet?
Ja, die Schüler haben das Buch schon gekauft und ich habe das Lesetagebuch schon fast fertig und würde mich ehrlich gesagt ärgern, wenn ich die viele Arbeit "umsonst" gemacht hätte.
Die beiden Schüler haben das Buch erst wiedererkannt, als sie das Umschlagsbild gesehen haben...
Nun ist´s sowieso zu spät noch mal zu tauschen, weil die Bücher schon gekauft wurden. -
Hallo zusammen!
Für mich hat sich heute ein Problem ergeben: In einer fünften Klasse möchte ich nächste Woche mit einem Lesetagebuch zu "Hinter verzauberten Fenstern" von Cornelia Funke anfangen. Heute haben mir dann zwei Schüler erzählt, dass sie das Buch schon in Klasse 4 gelesen haben. Mein erster Gedanke war, dass ich ihnen evl. einfach andere Aufgaben geben kann (z.B. eine Rezension schreiben u.s.w.) aber das Leetagebuch soll als Klassenarbeit benotet werden und da kann ich ihnen nict einfach andere Aufgaben geben als den anderen SuS.
Hattet ihr auch schonmal so einen Fall? Wenn ja, was habt ihr dann mit den SuS gemacht, die die Lektüre schon kannten? -
In meiner Schule haben wir ähnliche "Problemfälle". Wenn ein Kollege oder ich eine solche Situation mitbekommen wird bei uns zunächst unverzüglich die Schulsozialarbeiterin eingeschaltet. Die führt ein Gespräch mit den Schülern, den Klassenlehrern und manchmal auch mit den Eltern. Wo es nötig ist, wird das Jugendamt eingeschaltet.
Werbung