Nur das deutsch Lernen der Migrantenkinder müsste schon im Vorschulalter ansetzen. Wenn sie erst mal ohne Deutschkenntnisse in der Grundschule sitzen und den Lehrer nicht verstehen ist das Kind doch schon längst in den Brunnen gefallen.
Klar können einem diese Kinder leid tun, denn es sind nicht sie, sondern ihre Eltern, die ihnen einen guten Start in die Schule verbauen. Allerdings leiden auch die deutschen Kinder darunter, wenn immer wieder Rücksicht auf solche Kinder genommen werden muss.
Zu Hause wird die Muttersprache gesprochen, einenen Kindergarten sehen die wenigsten Migrantenkinder von innen und haben daher auch kaum eine Chance deutsche Kinder als Freunde zu gewinnen und deutsch zu sprechen.
Warum nehmen wir uns nicht längst ein Beispiel an anderen Ländern wie z.B. Kanada. Dort gibt es eine Kindergartenpflicht und eine Ausländerquote in den Kindergärten. Dies hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern so und durch intensive Sprachübungen wird dafür gesorgt, dass auch die Migrantenkinder bei Schuleintritt die Landessprache beherrschen.
Es gibt noch viel mehr gute Beispiele für Frühförderung aber bei uns wartet man lieber, bis diese Kinder nach der Hauptschule auf der Straße sitzen, weil sie wegen mangelnden Sprachkenntnissen den Anschluss schon in der Grundschule verpasst haben. Weder der deutsche Staat scheint derzeit etwas daran ändern zu wollen noch nimmt man die Eltern dieser Kinder in die Pflicht.
Wenn Kinder doch nachweislich sehr früh am leichtesten Fremdsprachen lernen, warum sollte man ihnen dann diese Möglichkeit verweigern? Damit meine ich nicht nur die Migrantenkinder, die deutsch lernen müssen, sondern auch die deutschen Kinder, die früh mit englisch oder französisch anfangen sollen.
Ich habe jetzt noch feuchte Augen vor Lachen.