Beiträge von Anna Lisa

    Das scheint übrigens Ärzte-Sprech zu sein:

    Ich habe gerade mal meinen Mann (Oberarzt ;) ) gefragt, ob er den Begriff kennt und er meinte "Na klar, das ist ein ganz geläufiger Begriff!" Er versteht jedoch darunter, dass man keine Kapazität mehr frei hat. Also eher das Gegenteil von dem, was ich gerade gesagt habe. Hhhhm.

    Das sagt Wikipedia:

    Der Begriff Valenz (aus dem Spätlateinischen entlehnt, für Wertigkeit) bezieht sich in der Soziologie im Sinne von Norbert Elias auf Verflechtungsbeziehungen interdependenter Menschen, die aufeinander ausgerichtet und angewiesen sind (auch Figuration genannt). Deswegen könne Valenz in der Soziologie nur im Plural als Valenzen gedacht werden.
    Eine Valenz bezieht sich auf affektive Verbindungen von Menschen zu Menschen, anderen Lebewesen oder Symbolen. Eben alles, was für Menschen Bedeutung hat. Noch angemessener wäre es, entgegen statischer Sprech- und Denkgewohnheiten, davon zu sprechen, dass Menschen selbst diese Valenzen bilden, ja sogar sie sind.
    Eine Valenz „zwischen“ zwei Menschen, das sind mindestens zwei Beziehungen: zum einen die von Person A zu Person B und zum anderen die von Person B zu Person A.

    Also würde ich das so verstehen, dass der Typ im Moment weder in einer Beziehung steckt noch sonst irgendwem emotional verbunden ist. Also nur zu!!!

    Weiß nicht, in meiner Gehaltsabrechnung steht nur A 13, nicht A 13 Z, was ja sonst da stehen müsste, oder?

    Ich bekomme einen Familienzuschlag, aber das hat ja damit nichts zu tun und es gibt eine Strukturzulage, aber das ist nicht das, was du meinst, oder?

    Doch, eigentlich schon. Aber wenn man selbst nur einen Kurs mit z.B. 25 Schülern hat, dann aber bei den 2 parallelen der Kollegin protokollieren muss - also 50 - ist das schon viel. Wir sind fast immer zu zweit im Jahrgang und diese beiden Kollegen machen dann halt alle Prüfungen zusammen.

    Karl- Dieter: Aber andere Kollegen mit A 13 (ich kriege übrigens keine Zulage) bekommen dafür 5 Stunden Entlastung, ich muss in der Woche trotzdem mein volles Deputat unterrichten, werde also - im Gegensatz zu den Kollegen - nicht dafür bezahlt.

    Aber trotzdem, man ist ja schon mit den eigenen Prüfungen genug ausgelastet, da kann man ja nicht noch unbegrenzt bei den Kollegen mitprüfen.....

    Aber ich kenne das: Ich muss auch in 2 Wochen beim mündlichen Abitur 6 Protokolle an meinem freien Tag führen, dafür kriege ich selbstverständlich auch keine Anrechnung :(

    Mal was anderes: Du bist seit knapp einem Jahr an deiner Schule. Also 11 Monate? Noch bist du nicht schwanger. Eine Schwangerschaft dauert 9 Monate. Danach möchtest du 12 Monate Elternzeit nehmen. Dann fehlen doch nur noch höchstens 4 Monate (vorausgesetzt du wirst JETZT schwanger), bis du versetzt werden darfst?

    Möglichkeiten:

    1. Die Elternzeit einfach auf 16 Monate verlängern.
    2. Unterhälftige Teilzeit arbeiten, dann dürftest du höchstens an 3 Tagen pendeln müssen, das ist doch gut machbar mit den Großeltern in der Hinterhand.
    3. Noch 4 Monate verhüten und dann mit Eintritt der Schwangerschaft den Versetzungsantrag einreichen. Dürfte mit Hocher Wahrscheinlichkeit genehmigt werden.

    Aber wer entscheidet denn, dass ein Kind unterschiedlicher Nationalität aber mit gleichen Leistungen einen andere Schule besucht? Doch nicht die Lehrer! Sondern die Eltern! Und eben darum kann der Staat bzw. die Schule hier nichts ausrichten.

    Es müssten vielmehr Sozialarbeiter in die Familien geschickt werden, die mit ihnen arbeiten und ihnen den Wert von Bildung vermitteln. Hin und wieder ein Beratungsgespräch in der Schule ist da nicht ausreichend.

    Ein Beispiel: Eine Schülerin aus meiner Klasse hat super Noten und ist schlau. Sie könnte locker in die Oberstufe bei uns und Abi mache. Aber der Vater ist LKW-Fahrer, die Mutter Hausfrau und in der Familie hat noch keiner Abi gemacht. Da kannst du dir den Mund fusselig reden. Und eben an der Stelle hören meine Möglichkeiten als Lehrer auf.

    Aber das ist nicht die Schuld des Systems!

    Genauso, das Schema wird mir mehr oder weniger vorgegeben, ich hab ein wenig Gestaltungsfreiheit bei der konkreten Ausgestaltung (z.B. welches Beispiel ich vorführen will) aber der Stundenablauf ist mir vorgegeben und ich darf nicht davon abweichen (was ich auch Schade finde, aber ich will da keine Konflikte erzeugen).

    Da liegt halt auch ein Problem, dass meine Praktikumslehrerin will, dass die Kinder die Aufgabenstellung selbst verstehen bzw. ein anderes Kind erklärt - so eine mündliche Erklärung sieht sie eher ungern und will da lieber die Kinder aktivieren, was halt auch nicht immer klappt.Ich darf zwar im Notfall erklären, aber ihr ist es lieber wenn es ein Kind schafft (was ich auch verstehe).

    Also in meinen Lehrproben wurde es immer gern gesehen, wenn man im Plan sogenannte "Gelenkstellen" eingebaut hat, an denen man dann eine evtl. Alternative nennen konnte, falls Problem XY, das man vorher bereits erkannt und analysiert hat, auftreten sollte, weil blablabla...... Auch in den Nachbesprechungen konnte man dann immer erklären, warum man in dem Fall vom Plan abgewichen ist. Wenn es plausibel war, war es nicht schlimm.

    Aber wieso müsst ihr denn den Plan so exakt schreiben??? Bei uns stand dann einfach drin, Schüler bearbeiten AB XYZ und alles mündliche nebenher wurde gar nicht in den Plan geschrieben. Man kann doch nicht jede einzelne Äußerung der Stunde im genauen Wortlaut vorher festlegen?

    Das ist ja auch total wirklichkeitsfremd, so wirst du nie wieder unterrichten.

    Wie - abändern ist dir nicht erlaub? Das ist eine der wichtigsten Fähigkeiten als Lehrer, finde ich! Man muss in jeder Stunde flexibel reagieren können, irgendetwas ist ja immer.

    Ich persönlich erkläre meist die Aufgabenstellung auf dem Blatt noch einmal mündlich in verschiedenen Varianten oder mit Beispiel. Oder ich lasse einen guten Schüler das in Schüler-Sprache erklären ;)

    Meist klappt es dann mit ein bisschen "Nachhilfe". Viele Schüler (bei uns zumindest) verstehen grundsätzlich schriftliche Aufträge im Buch oder auf dem AB erst mal nicht, könnte ja auch anstrengend sein. Sie müssen alles häppchenweise ganz persönlich noch mal erklärt bekommen.

    Die Idee ist lustig.

    Nicht, dass wir das nicht schon machen würden. Im Prinzip spricht da nichts gegen. Wir haben in unserer Schule striktes Handy-Verbot, d.h. alle Handys bleiben ausgeschaltet in den Taschen. Klappt auch sehr gut. Ausnahme: Der Lehrer erlaubt es explizit zu bestimmten Zwecken.

    Das habe ich schon öfters gemacht (mit der Drohung, die Handys einzukassieren, wenn ich sie bei etwas anderem erwische). So weit so gut. Alles prima.

    ABER: Wir haben in den Klassenräumen kein W-LAN und mindestens jeder zweiter Schüler hat gerade kein Volumen mehr frei etc.....

    Das stellt einen dann doch vor unvorhergesehene Schwierigkeiten. Ein Handy hat ja jeder, aber nicht jeder hat Datenvolumen. Oder möchte es für schulische Zwecke nutzen ;)

    Dann fände ich es doch deutlich sinnvoller, schulische Geräte zur Verfügung zu stellen und das entsprechende W-LAN!!!

    Frau Gebauer, in Ihrem Landtag ist das W-LAN bestimmt super zuverlässig und schnell, gell?

    Ich habe auch nicht gesagt, dass ich nicht alle Möglichkeiten nutzen würde, ich wollte nur ausdrücken, dass es für manche Eltern eben MANCHMAL keine Möglichkeit gibt.

    Also eine Klassenarbeit ist natürlich noch mal was anderes, da würde ich auch alles versuchen, mein Kind in die Schule zu kriegen.

    Aber an einem normalen Tag? Wenn ich dann Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt habe, um dann zu erfahren, dass sie 3 Vertretungsstunden hatten, wo nix Gescheites gemacht wurde, in Reli wurden Bilder gemalt und in Englisch ein lustiges Lernspielchen zur Wiederholung? Danke, das lohnt sich dann auch nicht.

    Ich war übrigens gestern pünktlich trotz Streiks. Aber viele meiner Kollegen waren deutlich zu spät, weil sie teilweise 1 Stunde länger gebraucht haben als sonst üblich.
    90 Minuten eher losfahren ist ja sehr löblich - aber was, wenn der Kindergarten oder die Betreuung NICHT 90 Minuten eher öffnet? Lässt du dann dein Kind allein zu Haus und hoffst, dass es schon irgendwie allein raus geht und sicher und pünktlich ankommt?

    Zusammentun geht nicht, sie werden die einzigen aus unserem Stadtteil sein.

    Warten ist okay, es geht aber um morgens.

    Der andere Elternteil verlässt das Haus noch eine Stunde früher.

    Taxi kostet Minimum 30 € eine Strecke, ist mir zu teuer, ehrlich gesagt.

    Es geht um einen Tag!!!

    Aber jetzt mal ernsthaft: Wenn meine Kinder demnächst auf die weiterführende Schule gehen, müssen sie quer durch die Stadt, laufen ist da definitiv nicht drin.

    Wenn ich aber jetzt selber früh Schule habe, kann ich sie ja auch nicht fahren. Was mache ich denn da als Elternteil? Weil es heißt ja, Eltern haben für die Einhaltung der Schulpflicht zu sorgen. Manchmal geht es aber halt nicht.

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