Beiträge von Anna Lisa

    Bei uns ist das so, dass man nicht gefragt wird. Bei uns gibt es eine verbindliche Fahrt in Klasse 7 und in Klasse 10. Die stehen im Schulprogramm und finden zu festen Terminen statt (Projektwoche, jedes Jahr die Woche vor den Herbstferien).

    Wenn man nun mal Klassenlehrer ist, ist man ja zwangsläufig auch irgendwann man in Klasse 7 oder 10 und muss dann halt mit.

    In der Oberstufe gibt es 1-malig zum gleichen Termin eine Studienfahrt. Auch da muss man, sofern man der LK-Lehrer des 1. Bandes ist, mitfahren.

    Aber sicherlich könnte man auch zur Schulleiterin gehen und darlegen, warum man auf gar keinen Fall mitfahren kann (z.B. aus organisatorischen Gründen). Ich glaube kaum, dass man dann dazu gezwungen würde. Ich habe es aber noch nicht ausprobiert.

    Ob der jeweilige Mann das genießt oder nicht, ist ja eine Sache. Aber nicht alle Männer bekommen zum gewünschten Zeitpunkt, nämlich die Klassenfahrt, Urlaub bewilligt. Was ist, wenn der schlicht abgelehnt wird (aus betrieblichen Gründen) ?

    Bei uns sind schon immer 3 Wochen vom Urlaub meines Mannes für unseren gemeinsamen Sommerurlaub verplant, eine Woche für Weihnachte und Kindergeburtstag (haben kurz vor Weihnachten Geburtstag).

    Und ja, die restlichen 2 Wochen brauchen wir bzw. wollen wir dann auch gerne frei planen, z.B. wie dieses Jahr dass wir auch in den Osterferien mal ein paar Tage gemeinsam verreisen können. Wir sehen uns ja sonst kaum.

    Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich nehme an allen zu Schulprogramm gehörenden Klassenfahrten teil, aber es ist tatsächlich immer ein großer Organisationsaufwand. Und bei uns funktioniert das eben nur mit Hilfe der Großeltern, die aber nicht jeder hat.

    Nein, kgf, es geht hier nicht um spezielle Angebote für Kinder, sondern um die Frage, ob man Konzertbesuchern zumuten darf, dass (geistig) Behinderte in ganz regulären Konzerten anwesend sein dürfen oder nicht.

    Wer das das ablehnt, spricht sich gegen Inklusion aus. Und zu der hat sich Deutschland völkerrechtlich verpflichtet, wie wir alle wissen.

    Aber das lässt sich ja dann unendlich weiterspinnen. Wieso hat denn dann ein Behinderter nicht das Recht als Filialleiter der Deutschen Bank zu arbeiten??? Wieso darf der Behinderte nicht in der Fußballnationalmannschaft spielen??? (Ich übrigens auch nicht ;-)) Wieso bekommt der Behinderte nicht sein Abiturzeugnis??? Wieso darf er nicht Maschinenbau studieren??? Wieso darf der Behinderte keine Kreditverträge schließen???

    Das lässt sich unendlich fortführen. Was du vergessen hat, Mikael, ist, dass es nicht um behindert oder nicht behindert geht und um das Recht, dass JEDER an ALLEM teilhaben darf, sondern, dass für bestimmte Dinge eben bestimmte Anforderungen erfüllt werden müssen, wer die nicht erfüllt, kann da nicht teilnehmen. Das gilt auch für alle anderen nicht behinderten Menschen. Ich selbst darf auch nicht an allem teilhaben, wo ich gerne möchte. That's life.

    Ich finde das gut, was du machst, Trapito. Ich mache das auch regelmäßig. Allerdings nicht so aufgeschlüsselt wie du.

    Ich schreibe nur am Ende jeder Woche meine + und - Stunden auf, und sammle sie weiter.

    Was bei mir regelmäßig rauskommt: Ich arbeite immer wesentlich mehr, als ich müsste, das wird aber durch die Ferien wieder ausgeglichen, die ich mir dann aber auch konsequent freinehme. Das brauche ich auch, sonst hätte ich schon längst einen Burnout.
    Also alles in allem = +/-0

    Mikael, dann darf ich ja auch mit meinem 2-jährigen Kind das Konzert besuchen, das die ganze Zeit munter vor sich hin kräht. Es LIEBT Musik und macht das ja auch nicht extra.

    Ich darf auch abends mit meinen beiden 5-jährigen Kinder das Konzert besuchen, die total übermüdet sind und nur noch heulen und sich lautstark streiten. Auch sie haben ein Recht auf Musik.

    Ich darf dann auch mit meinem kranken, beatmeten Onkel das Konzert besuchen, dessen Atemgerät permanent Geräusche à la Darth Vader macht.

    Oder oder oder.......

    Das waren nur erfundene Beispiele. Aber ja, mich würde das definitiv stören. Deshalb kommen meine Kinder aus Rücksichtnahme auf andere auch nicht in den Genuss von sämtlichen Konzerten, Opernaufführungen, Theatervorstellungen etc., obwohl es sie sehr oft sehr wohl interessieren würde. Aber wenn man nicht sicherstellen kann, dass jemand ruhig bleibt, kann derjenige halt nicht hingehen. Egal ob behindert oder nicht.

    Gerade bei Teilzeit würde sich noch eher die GKV lohnen. Dann wäre die Differenz bei mir 120 € (die ich in der GKV MEHR zahlten müsste monatlich).

    ABER: Wenn ich mal wieder Vollzeit arbeiten sollte, und dann in der GKV wäre, müsste ich gegenüber der PKV 240 € (!) jeden Monat mehr zahlen!

    Also für unsere Familie spart die Versicherung in der PKV jeden Monat 200 € etwa. Das sind im Jahr dann 2400 €. Das wäre teuer bezahlt für ein paar Kind-Krank-Tage mehr.

    20 bekomme ich ja auch jetzt, bei meiner 4-Tage Woche kann ich somit 5 Wochen (!) im Jahr fehlen! Das würde ich mir nie erlauben. So viel habe ich noch nie gefehlt. So viel sind meine Kinder nun auch nicht krank. Wenn sie es wären, hätten sie wohl etwas ernsthaftes, was auch im KH etc. behandelt werden würde. Da hätte mein Hausarzt auch keine Probleme mich wegen der psychischen Belastung selbst krank zu schreiben.

    Susannea: Schon mal davon gehört, dass man auch bei kranken Kindern arbeiten gehen kann? Bei den ganz normalen Erkältungskrankheiten kann man die Kinder ja auch mal ein paar Stunden beim Babysitter lassen. Du arbeitest doch eh 33 % Teilzeit bei nur 2 Tagen, da müsste doch so etwas hinzukriegen sein. Man muss die Kind-krank-Tage ja auch nicht auf Teufel komm raus ausnutzen, nur weil sie einem zustehen.

    Nein, Susannea, das ist falsch, wenn du als Beamter unter der Pflichtgrenze verdienst, und das tue ich, dann hast du genauso 10 Tage wie alle anderen.

    Mein Mann würde in der GKV definitiv sehr viel mehr bezahlen. Warum sollte er das tun? Ich habe noch NIE (!) die 10 Kind-krank-Tage ausgeschöpft. Und nur, damit wir mehr davon haben, sollte er regelmäßig mehr für die KV zahlen?

    Wie gesagt, weder mein Mann noch ich hatten jemals Verdienstausfall, obwohl wir beide in der PKV sind.

    Ich war in meinem Leben 1 Jahr in Elternzeit, mehr werden es nicht werden. Von den 12 Monaten habe ich 4 Monate lang meine vollen Bezüge bekommen. Ansonsten konnte ich mir die KV gut leisten, denn ich habe ja von der Beihilfe auch noch einen monatlichen Zuschuss bekommen.

    Susannea, bei dir hört es sich immer so an, als ob die PKV grundsätzlich für jeden schlecht wäre. Dabei schließst du immer von dir auf andere.

    Aber nicht jeder ist Langzeitstudent und steigt spät ein. Nicht jeder Lehrer ist Angestellter (in NRW die wenigsten). Nicht jeder hat 3 Kinder. etc....

    Für sehr viele Lehrer macht die PKV eben sehr wohl Sinn.

    Susannea: Als Beamter in NRW hast du keinen Verdienstausfall. Ich gehe davon aus, du meinst die Kind-krank-Tage. Bei uns bekommst du einfach deine Bezüge normal weiter. Und ich habe genau wie in der GKV 10 Tage pro Kind. Ich sehe da keinen Nachteil ???

    Und deine Konstellation, Susannea, geht ja auch nur, wenn der Partner nicht über der Versicherungsgrenze verdient. Bei uns dürften die Kinder nämlich gar nicht kostenfrei über mich mitversichert werden.

    Und selbst wenn wir noch ein Kinder mehr hätten, also 3, wären wir zu viert unter deinen 300 € in der PKV.

    Das, was du da schreibst, ist in NRW schon viel länger gang und gäbe. Schließlich haben wir hier Gesamtschulen, die Hauptschulen existieren quasi nicht mehr und die verbleibenden wenigen Realschulen werden in Sekundarschulen umgewandelt.

    An der Gesamtschule ist das noch viel krasser! Da sitzen ja auch noch ein paar (sehr wenige) mit Gymnasialempfehlung rum, die irgendwie auch noch gefördert und angemessen beschäftigt werden müssen.

    Und das Verhalten deiner Realschüler, die den Text zu Ende lesen und dann brav die Aufgaben machen, zeigen hier höchstens die Schüler mit Gymnasialempfehlung, alle anderen haben quasi Dauer "Null-Bock", sind an nichts interessiert, haben keine Ausdauer und Motivation etc.

    Ich bin mir sicher, NRW hat es "besser" vermasselt als BW.

    Wen soll ich denn mahnen? Die Beihilfe?

    Das funktioniert nicht, denn ich habe ja einen Vertrag mit dem Arzt und dem ist vollkommen egal, woher das Geld kommt, Hauptsache ich bezahle. Theoretisch bräuchte ich mich ja auch gar nicht versichern oder bei der Beihilfe beantragen und könnte alles selber zahlen. Theoretisch ;)

    Und bei der Beihilfe ist ja nirgendswo gesetzlich geregelt innerhalb welcher Frist die zahlen müssen.

    Bei uns hat da die Lehrerkonferenz Grundsätze zu beschlossen. Vielleicht gibt es da bei euch auch so ein Papier zu?

    Anspruch auf einen freien Tag hast du bei uns nur, wenn du maximal die Hälfte der Pflichtstundenzahl arbeitest. Zusätzlich noch Anspruch auf einen freien Nachmittag.

    Susannea: Doch, sowohl ich als auch meine Kollegen kriegen Kind-Kranktage bei vollen Bezügen. 10 Stück pro Kind. Bei meiner einen Kollegin hatte z.B. das Kind zu Beginn des Schuljahres einen Gips und konnte nicht in den KiGa. Da hat sie alle ihre Krankentage auf einmal genommen und hat später das Schuljahr begonnen.

    @m_sense: Das wirst du dir wohl kaum leisten können. Deine Eltern sind ja nicht Beihilfeberechtigt und müssen sich zu 100 % versichern. Wenn man in dem Alter erst einsteigt, wird man 1. wahrscheinlich überhaupt nicht mehr genommen und 2. zahlt man da bestimmt 600 / 700 Euronen pro Person im Monat + deine eigene Versicherung. Weder du noch deine Eltern werden so viel Geld haben.

    Warum hängt denn die Privatversicherung deiner Eltern von DEINER Verbeamtung ab? SIE müssen doch die Voraussetzungen erfüllen. D.h. nicht pflichtversichert und angenommen werden. Den Zusammenhang verstehe ich nicht.

    Du wirkst mit deinen vielen Fragen sehr unbedarft. Hast du denn niemanden im Bekanntenkreis, der Lehrer ist / privat versichert ist / anderer Beamter ist etc.??? Googelst du denn gar nicht?? Irgendein Vorwissen auf dem Gebiet müsste man doch haben, oder?

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