Beiträge von Anna Lisa

    So, ihr Vollzeitkollegen wollt also nicht mehr als 3 Nachmittage unterrichten. Schön.

    Ich habe eine halbe (!) Stelle und muss genau diese 3 Nachmittage unterrrichten, also genau im gleichen Umfang wie die Vollzeitkollegen, die gerne Freizeit hätten. Die kriegen ca. 2000 € jeden Monat mehr.

    Ich kriege 2000 € weniger und meine armen Kinder müssen leiden, weil sie bis 17 Uhr in der Schule bleiben müssen.

    Da geht mir echt die Hutschnur hoch! Wozu verzichtet man eigentlich auf ein halbes Gehalt? Oder anders gefragt, was muss man noch tun, damit man sich um die Kinder kümmern kann? Ich finde, so ein bisschen Rücksicht könnten Stundenplanmacher schon nehmen.

    Was nützen mir als Mutter freie Vormittage, wenn meine Kinder da in der Schule sind? Als kinderlosem nützen sie sehr wohl was, weil man da dann ausruhen kann, vorbereiten kann etc. Denn mit einer vollen Stelle muss man ja sowieso vormittags UND nachmittags arbeiten. Mit einer halben Stelle hingegen nicht. Irgendwie ungerecht.

    Nein, der Beruf meines Mannes ist nicht wichtiger. Aber er geht bei uns definitiv vor. Denn er arbeitet Vollzeit und ich habe eine halbe Stelle. Es kann ja nicht sein, dass mein Mann Urlaub nehmen muss, nur damit ich bei meinem halben Gehalt der Schule ganztags zur Verfügung stehe.

    Meine Kinder sind von 8-15 Uhr betreut und gehen bereits um 7.30 Uhr aus dem Haus. Somit stehe ich der Schule - abzüglich Fahrzeit - täglich 6 Stunden zur Verfügung. Verpflichtet bin ich ja nur zu 4. Ich denke, das sollte reichen und nur in Ausnahmefällen überschritten werden. Ausnahmefall bedeutet aber nicht, jede zweite Woche.

    Dann ist es auch so, dass mein Mann, wenn er einmal den Dienst angetreten hat, schlecht abbrechen kann, denn er kann ja den OP und den Patienten nicht einfach verlassen. Und wenn er 24 Std. Dienst hat, ist das auch nur selten möglich, einen Tauschpartner zu finden, da der ja auch die gleichen Qualifikationen braucht.

    Wir als Familie haben uns dazu entschlossen, dass mein Mann der Hauptverdiener ist und ich dafür die Kinderbetreuung übernehmen. Dafür verzichte ich jährlich auf 24.000 € (!), damit mir das möglich ist. Dafür erwarte ich dann aber auch, dass man es mir möglich macht.

    Nein, der Arbeitgeber darf den Mutterpass nicht einfordern. Es kommt ja auch eine Kopie in deine Akte. Wenn er aber trotzdem auf einer Bescheinigung besteht, und ihm die mündliche Mitteilung nicht genügt, muss er eben bezahlen.
    Wie gesagt, bei mir hat die Beihilfestelle kommentarlos bezahlt, war aber auch nur ein kleiner Posten auf der Gesamtrechnung.

    Zum Beispiel, wann meine letzte Periode war. Muss mein Chef jetzt nicht unbedingt wissen, wäre aber auch nicht so schlimm.

    Dann aber noch Informationen zum Zyklus, Konzeptionstermin :grins: "behandlungsbedürftige Allgemeinerkrankungen" "Besondere psychische Belastung", "besondere soziale Belastung", Blutungen, Harnwegsinfektionen etc etc.

    Bei mir ist da nichts angekreuzt, aber es könnte ja durchaus welche geben, wo doch was angekreuzt ist, das muss der Chef dann nicht unbedingt wissen.

    Also ich habe im Ref deutlich unter 100 € gezahlt, ist aber auch schon ein paar Jährchen her ;)

    Jetzt, mit knapp 40 und 2 Kindern zahle ich so ca. 230 €. Susannea, wieso hast du denn im Ref schon den gleichen Betrag gezahlt, den ich heute nach 10 Jahren zahle? Liegt das vielleicht daran, dass Referendarstarife nur bis 30 oder so gelten?

    Mal ein kleiner Auszug aus den Korrekturvorschriften für Spanisch für NRW. Demzufolge MÜSSEN sogar Randbemerkungen geschrieben werden. Im Abitur entfällt das wohl, es steht aber auch nirgends geschrieben, dass es verboten ist:

    Die Leistungsbewertung ist so anzulegen, dass

    · sie den in den Fachkonferenzen gemäß Schulgesetz beschlossenen Grundsätzen[size=12][font='Arial']

    entspricht,

    [size=12][font='Symbol'][size=12][font='Symbol']

    ·

    [size=12][font='Arial'][size=12][font='Arial']die Kriterien für die Notengebung den Schülerinnen und Schülern transparent sind und[size=12][font='Symbol'][size=12][font='Symbol']· [size=12][font='Arial'][size=12][font='Arial']die Korrekturen sowie die Kommentierungen den Lernenden auch Erkenntnisse über die[size=12][font='Arial'][size=12][font='Arial']
    [align=left]individuelle Lernentwicklung ermöglichen. Dazu gehören insbesondere auch Hinweise zu
    [align=left]individuell erfolgversprechenden allgemeinen und fachmethodischen Lernstrategien.
    [align=left]Die Verwendung von Randbemerkungen/Korrekturzeichen hat insofern eine doppelte Funktion:
    [align=left]Zum einen geben sie der Schülerin/dem Schüler eine differenzierte Rückmeldung zu den
    [align=left]inhaltlichen und sprachlichen Stärken und Schwächen der Klausur/schriftlichen Arbeit und damit
    [align=left]Hinweise für weitere individuelle Lernschritte. Zum anderen dienen die
    [align=left]Randbemerkungen/Korrekturzeichen der Lehrkraft als Orientierung für die abschließende
    [align=left]Bewertung mithilfe eines inhaltlichen und sprachlichen Kriterienrasters. Folglich ist es nicht
    [align=left]ausreichend, lediglich Fehler und Defizite zu markieren. Vielmehr sind auch positive Aspekte der
    Klausur angemessen am Rand zu vermerken.

    Doch, im Abi schreibe ich auch Bemerkungen. Die sind dann natürlich nicht für den Schüler gedacht, also auch anders formuliert. Aber der Zweitkorrektur muss doch auch nachvollziehen können, wieso ich z.B. in einer Rubrik nur halbe Punktzahl vergeben habe etc.

    Ich schreibe dann durchaus so etwas wie "keine Bezug zur Aufgabenstellung" oder "kein logischer Zusammenhang" etc. hin.

    Also ich verwende definitiv auch Fragezeichen. Allerdings nicht als Korrekturzeichen, sondern als Anmerkung. Genauso wie ich ganze Sätze als Anmerkungen an den Rand schreibe, oder auch mal so etwas wie gut! Das ist ja auch nicht offizielle vorgesehen, aber wieso sollten Anmerkungen verboten sein? Hat sich auch noch nie einer beschwert bei mir. Also mache ich es weiter so.

    Was das Problem ist? Das man bei einem Deputat von 26 Stunden + 2 Stunden Vertretungsbereitschaft + 19 Stunden Freistunden 47 Stunden in der Schule ist. Geteilt durch 5 Unterrichtstage sind das an 3 Tagen 9 Stunden, an 2 Tagen 10 Stunden.

    Die 9. Stunde geht bei uns bis 15.45, die 10. bis 16.30 Uhr. Bei einer Fahrzeit von 35 Minuten wäre ich dann jeden Tag erst um 16.30 bzw. 17.15 Uhr zu Hause. Dann wäre zu müde, um noch an den Schreibtisch zu gehen. Außerdem möchte meine Familie mich ja auch mal wach zu Hause erleben.

    In der Schule kann man bei uns nichts richtig vorbereiten. Ich habe noch nicht mal einen eigenen Platz, sondern muss einen Platz teilen. Ferner gibt es 3 (!) Computer für ca. 120 Kollegen + etliche Referendare. Und Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt es auch gar keine. D.h. all mein Unterrichtsmaterial liegt zu Hause. Könnt ihr euch die Lautstärke im Lehrerzimmer vorstellen, wenn dort 120 Kollegen beherbergt sind, von denen vielleicht 2/3 einen eigenen Platz haben und von denen regelmäßig viele eine Freistunde haben? Effektives Arbeiten ist so nicht möglich.

    Also ich finde das eine Unverschämtheit und würde mich dagegen wehren. Unsere Lehrerkonferenz hat aber einen Beschluss zu den maximalen Freistunden gefasst, die weit darunter liegen.

    Schon klar, die Frage habe ich ja auch beantwortet.

    Aber es wurde ja von einem anderen Teilnehmer in den Raum geworfen, dass Blutspende und Organspende irgendwie zusammenhängen, nicht von mir. Ich habe lediglich nachgefragt, weil mir der Zusammenhang nicht klar war.

    Ja. Stimmt. Aber normalerweise teilen sie einem die Gründe ja schon mit. Und das sollte nachvollziehbar sein.

    Also wenn die mein Blut nicht wollten, weil ich schwul wäre, dann würde ich mir vielleicht schon überlegen, ob ich Organe spenden möchte. Aber andererseits ist das schon recht kindisch. Denn der mögliche Empfänger, der gerne leben möchte, kann nun wirklich nichts dazu.

    Aber letztendlich ist das ja alles nur Spekulation, denn SteffdA hat ja gar nicht geschrieben, weshalb er abgelehnt wurde. Wenn das aus einem plausiblen Grund war, kann man ja trotzdem Organspender sein, finde ich.

    @Immergut: Ich habe von niemandem verlangt, sich zu rechtfertigen. Es war eine reine Interessensfrage.

    Es klang halt ein wenig bockig, daher meine Nachfrage. Aber wenn es z.B. medizinische Gründe gibt, wie etwa eine Krebserkrankung, Erbkrankheit etc. dann macht es ja auch vielleicht gar keinen Sinn diese Organe weiter zu verpflanzen.

    Ich z.B. darf auch nicht Blutspenden bzw. sie haben mich wieder nach Hause geschickt, weil ich wahrheitsgemäß angekreuzt habe, dass ich beim Blutabnehmen schon mal ohnmächtig geworden bin. Deshalb kann ich aber doch gut und gerne meine Organe spenden. Tote werden so selten ohnmächtig ;)

    Nicht Blut spenden zu dürfen hat deshalb m.E. gar nicht zwingend mit einer möglichen Organspende zu tun..

    Also von Sprachkursen etc. halte ich auch nichts.

    Aber ja, ich finde durchaus, dass wenn mein Kind 7 Stunden täglich im Kindergarten ist, dass es gut wäre, wenn nur 6 Stunden davon Freispiel wären und wenigstens eine Stunde am TAg auch mal was gebastelt, gesungen, vorgelesen, experimentiert etc. wird. Ist das echt zu viel verlangt??? Müssen 7 Stunden Freispiel am Tag wirklich sein? Plus die Stunden Freispiel, die das Kind ja schon zu Hause hat??

    Ich glaube, ich wurde missverstanden. Ich erwarte um Gottes Willen kein Englisch oder Chinesisch, dagegen würde ich mich auch wehren. Aber so ein bisschen Bewegungsförderung wäre nett. Oder was musikalisches etc. Ganz ohne Druck. Aber so ein bisschen klatschen und singen ist ja wohl nicht schlimm, oder?

    Von anderen KiGas hörst man immer so tolle SAchen mit Themenwochen, naturwissenschaftlichen "Experimenten", musikalischen Angeboten, Angeboten im Bewegungsraum etc.

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