Beiträge von Anna Lisa

    Ohne jegliche Verantwortung? Wenn man es ganz genau nimmt, hast du dann nie Freizeit.

    Das Problem ist, dann aber bei euch auch einfach der Personalschlüssel, oder? Mal ganz doof gefragt, gibt es bei euch nicht auch Zeiten wo die Schüler Freizeit ohne Aufsicht haben. Ich kann mich erinnern, dass wir damals auch durchaus ohne Lehrkräfte unterwegs waren.

    Genau lesen: Ich schrieb: Ohne jegliche Verantwortung für Schüler. Ja, wenn ich zu Hause sitze, habe ich keine Verantwortung für Schüler.

    Ja, auf der letzten Fahrt nach Hamburg hatten wir mal einen Nachmittag frei, das waren dann 3 Stunden, die du gerne abziehen kannst. Bleiben aber immer noch 14 Stunden Arbeit an dem Tag, wo ich doch nur für 4 bezahlt werde.

    Da reden wir gerade aneinander vorbei. Natürlich muss da auch Aufsicht geführt werden. Aber das sind alles Sachen, wo ich nicht so viele direkte Aufsichten brauche. Wenn Ich auf dem Spielplatz der Jugendherberge gehe, reichen 1-2 Personen vollkommen aus. Eine weitere Person hält sich vielleicht bereit und korrigiert Arbeiten. Nummer 4 und 5 könnten sich auch mal auf das Zimmer zurückziehen oder kurz weggehen. Ist natürlich keine echte Freizeit aber halt auch keine durchgehende Arbeit. So etwa Pause während der Dienstzeit...

    Also bei uns fahren immer nur 2 Lehrkräfte mit. Und da wir erst ab Klasse 7 fahren, fällt Spielplatz der JH weg. Und dann müssen immer beide Lehrkräfte mit.


    Für mich gilt die Devise: Darf ich mich an einem frei gewählten Ort aufhalten und machen, was ich möchte, ohne jegliche Verantwortung für Schüler? Dann ist es Freizeit.

    Wenn nur eine Bedingung nicht zutrifft, dann ist es Arbeit.

    Danke. Ja, wir passen auf. Da ich aber erlebt habe, was das Gesundheitsamt für Maßnahmen bei einer Infektion einleitet, nämlich gar keine, habe ich kein Interesse an einer angesetzten Quarantäne. Das ist doch inzwischen alles Augenwischerei.

    Was ist denn "aufpassen" bei dir??? Offensichtlich keine Quarantäne, denn an der hast du "kein Interesse" (als ob es irgendjemanden interessieren würde, ob du als Positive Interesse an einer Quarantäne hast - wer hat schon Interesse daran?)

    Also gehe ich davon aus, dass du - obwohl positiv - weiter einkaufen etc. wirst. Das geht gar nicht!!!

    Gute Besserung!

    Genau, ich gehe davon aus, dass der Selbsttest falsch ist. Nix weiteres erforderlich.

    Und was ist für dich dann schlimm daran, einen PCR Test zu machen?

    Wenn der dann tatsächlich negativ ist, ist doch alles gut, du bist bestätigt worden und darfst einkaufen, Spazieren gehen, in die Apotheke, etc.....

    Aber falls der doch positiv ist, musst du selbstverständlich in Quarantäne, da reicht "aufpassen" und "vorsichtig sein" nicht aus!!! Du darfst dann NICHT einkaufen etc.!!!

    Außerdem wurde es oben schon geschrieben: für die Statistik ist es ja auch wichtig.

    Ich finde es in deiner Situation unverantwortlich, keinen PCR zu machen.

    Du könntest nach 16 Jahren selbst in der Schulkonferenz sitzen und mitentscheiden. Jedenfalls sind "war schon immer so"-Regeln keine Begründung. Dann sag wenigstens "für mich ist es okay so" o.ä.

    Ich habe ja nie gesagt, dass mich das Konzept stört. Warum soll ich es dann ändern?

    „Die“? Wer? Wer trifft die Entscheidungen?

    Ich bin zwar nicht gemeint, aber antworte trotzdem mal, weil es bei uns ja auch so ist.

    Die Schulkonferenz, nehme ich an. Ich bin jetzt seit 16 Jahren an meiner Schule und schon immer finden alle Klassenfahrten ausschließlich in der Woche vor den Herbstferien statt. Ohne Ausnahme. Das hat natürlich den Vorteil, dass nie vertreten werden muss.

    Aber eine Einflussmöglichkeit habe ich nicht. Und es war halt schon immer so, das kann ich alleine ja jetzt auch schlecht für die ganze Schule ändern.

    Ja, was denn nun? Projekt oder Bespaßung?

    Wenn das Projekt (= themengebundene Klassenfahrt) wegfällt, muss ein Alternativprogramm her. Das "Bespaßungs" hätte ich vielleicht in Anführungszeichen setzen sollen. Aber ja, da ist auch Bespaßung mit drin. Denn man macht ja nicht alternativ jeden Tag 6 Stunden Unterricht alleine mit der Klasse. In welchem Fach überhaupt? Und ja, man macht dann auch Ausflüge. Das ist Bespaßung. Und die "Nettigkeiten" zur Auflockerung zwischendurch sind auch Bespaßung.

    Ach, ich hätte gar nichts gegen Klassenfahrten - unter folgenden Voraussetzungen:

    - Teilzeitlehrer werden für diese Woche Vollzeit bezahlt

    - es gibt ein Einzelzimmer mit eigenem Bad

    - es gibt keine komplizierten Anträge auf Rückerstattung, sondern man muss das Geld gar nicht erst vorstrecken

    - es fahren mindestens 3 Lehrkräfte / Sozialpädagogen mit, so dass man sich mal abwechseln kann und auch mal um 22 Uhr ins Bett
    kann, oder ausschlafen am nächsten Tag, wenn man nachts lange auf war, oder sich mittags mal hinlegen und den verpassten
    Nachtschlaf nachzuholen

    Unter solchen Vorrausetzungen fände ich eine Klassenfahrt gar nicht schlimm.

    Wenn Kollegin nicht mitfahren wollen, ist das für die Schule ein Problem. Entweder man lässt die Klasse zu Hause oder jemand muss einspringen.

    Das ist gar nicht so einfach. Bei uns finden Klassenfahrten grundsätzlich während der Projektwoche statt, d.h. es findet in diesem Zeitraum kein normaler Unterricht statt. Einfach so "zu Hause lassen" geht also nicht. Wenn der eine Lehrer zu Hause bleibt, muss dann zwangsweise also auch der andere Klassenlehrer zu Hause bleiben, aber die Klasse muss ja trotzdem beschäftigt / betreut werden. Dann hat man also ganztags ein Bespaßungsprogramm in der Schule / mit Ausflügen zu organisieren. Auch nicht so prickelnd. Dann lieber Klassenfahrt.

    In Hessen gehört es zur Dienstpflicht auf Klassenfahrten zu fahren. Man wird auch nicht gefragt, ob man Klassenlehrer werden möchte, sondern es wird von der SL festgelegt. Wenn du KL bist, muss man auf Klassenfahrt.

    So ist es in NRW auch. Die Klassenfahrten gehören ja zum Schulprogramm und als Klassenlehrer muss man dann mit.

    Die Fahrt ist Teil unseres Schulprogramms und wird von der Schule gebucht. Beim letzten Mal vor 6 Jahren hatte ich ein Einzelzimmer und bin davon ausgegangen, dass es dieses Mal auch wieder so sein wird. Na ja, es hat ja jetzt auch geklappt.

    Bei der anderen Fahrt dachte ich, wir wären im neuen Flügel der JH, dem war dann aber nicht so, aber da war schon alles geplant und gebucht etc...

    Dürfen bei euch immer mehr als 2 Kollegen zusammen fahren? Was für ein Luxus.

    Das sind alles andere Probleme. Ich habe bisher auf jeder Klassenfahrt ein adäquates Einzelzimmer mit Dusche und WC gehabt. Die Ruhezeiten hängen auch vom Personalschlüssel ab. Wir sind schon mit genug Leuten gefahren und es war wirklich entspannt. Auf einer Fahrt konnte jeder einen freien Tag machen. Wenn aber keiner fahren will, wird es wieder schwieriger für den einzelnen.

    Da hast du aber Glück. Ich habe gerade die Zimmerverteilung für unsere nächste Fahrt gemacht: 101 Betten in 30 Zimmern, davon nur 1(!) Einzelzimmer, für 93 Leute incl. Begleitern. Tja, jetzt müssen sich 2 Kollegen ein Zimmer teilen.

    Bei meiner letzten Klassenfahrt hatte ich zwar ein Einzelzimmer, aber nur ein Waschbecken auf dem Zimmer. Toilette und Dusche waren auf dem Gang.

    Frei machen kann bei uns keiner, wir fahren immer nur mit 2 Kollegen pro Klasse. Schlaf kriegt man da auch nicht viel.

    Nein, auf keinen Fall. Wer Teilzeit macht, fährt dann halt nur jedes zweite Jahr auf Klassenfahrt. Aber an Grundschulen sind zum Beispiel fast alle Kollegen auf Teilzeit. Wir haben z.B. nur 3 Vollzeitkräfte. Und manche Teilzeitkräfte haben die Einstellung, dass sie wegen Teilzeit bestimmte Dinge gar nicht machen können.

    Bei uns fährt man sowieso nur alle 3 Jahre, aber die Teilzeitkräfte halt genauso wie die Vollzeitkräfte. Und das ist ungerecht, weil sie die gleiche Arbeit für ein halbes Gehalt leisten.

    Ich halte Klassenfahrten für sinnvoll.

    Leider ist die Teilnahme in Niedersachsen freiwillig. Das bedeutet, dass immer die gleichen wieder fahren.

    Es gibt genug Jobs, die Unanehmlichkeiten mit sich bringen. Beim Schulträger müssen gerade viele Mitarbeiter eine mehrtägige Fortbildung in Süddeutschland machen. Ärzte, Feuerwehr, Krankenhaus, Notdienste sind klar. Aber auch Verkäufer, die am verkaufsoffenen Sonntag ran müssen. Die Stadtreinigung, die nach dem Stadtfest am Sonntag Sonderschichten schiebt. Unser Hausmeister hat nach einem Schaden etliche Wochenende und teilweise bis spät Abends in der Schule verbringen müssen.

    Ich finde es vollkommen legitim, wenn der AG die Teilnahme an der Klassenfahrt fordert. Und dann bitte alle. Alle bekommen Geld für die gleiche Arbeit. Warum soll der kinderlose Single immer der doofe, weil er oder sie einen anderen Lebensstil hat? Wenn natürlich das Land sagt, dass Klassenfahrten nichts bringen und unnötig sind, ist es auch ok. Aber das aktuelle System führt in vielen Bereichen dazu, dass manche sich immer mit dem Argument Familie und Kinder raushalten und andere die doppelte Arbeit machen. Wer einen Job annimmt, sollte sich überlegen welche Aufgaben dazu gehören und auch bereit sein, die zu übernehmen. Wenn ich in einem Bundesland weiß, dass Klassenfahrten zu den Pflichtaufgaben gehören, kann ich mich nicht anschließend beschweren, dass ich dann ja eine Kinderbetreuung benötige und ich ja Klassenfahrten sowieso doof finde.

    Die Mitarbeiter auf der Fortbildung haben aber alle ein Einzelzimmer in einem anständigen Hotel und haben alle nach 8 Stunden Schluss und können sich einen schönen Abend machen und ausreichend schlafen. Kann ja auch mal ganz nett sein.

    Die Verkäufer am verkaufsoffenen Sonntag kriegen die Stunden aber gutgeschrieben und dafür einen anderen Tag frei oder es wird mit dem doppelten Stundensatz vergütet. Auch sie haben nach 8 Stunden frei und können ausreichend schlafen.

    und nochmals zur Klarstellung, ich habe oder hatte keine chronischen Erkrankungen, habe niemals unter Depressionen oder Angststörung gelitten, wurde deshalb niemals behandelt, den, mir nicht mitgeteilten, Diagnosen folgte keine Verschreibung von Psychopharmaka oder Überweisung an eine Psychotherapeutin etc...

    Und genau das ist relevant: due Diagnose kann ja nicht stimmen, wenn aus ihr keinerlei Konsequenzen erfolgten und der Patient keinerlei Symptome verspürte. Da müsste der Arzt ja erst mal darlegen, wieso er eine Depression diagnostiziert, aber weder Psychotherapie noch Medikamente verschreibt. Dazu müsste er dann seine persönlichen Notizen offenlegen, woraus hervorgeht, dass das Vorgehen so mit dem Patienten abgestimmt ist aus Grund X.

    Aber wie kommst du auf 50 Diagnosen? Du hast bisher erst 2 hier genannt. Wie viele Krankheiten sollst du denn haben?????

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