Beiträge von Anna Lisa

    Wenn du befristet in Teilzeit warst ist nach der Befristung der ursprüngliche Vertrag o.ä. wieder da. Sprich Vollzeit.

    Genau, das geht dann automatisch. Du brauchst gar nichts zu beantragen. Allerdings wäre es nett, wenn du rechtzeitig Bescheid geben würdest zwecks besserer Planbarkeit. Und um sicher zu gehen, dass niemand etwas verschlampt hat.

    Aber bei mir war das schon mal so, dass ich vergessen hatte, meinen Teilzeitantrag zu verlängern und mich die Bezirksregierung dann angerufen hat und nachgefragt hat.

    Bei meiner Hausarztpraxis darf man mit Erkältungssymptomen gar nicht vorbeikommen. Habe ich selbst so erlebt. Man wird telefonisch beraten. Wenn es Corona sein sollte, weiß man es dann auch nicht. Hat mich damals auch beunruhigt, aber so wird es gehandhabt. Ich nehme an, dass man dann bei länger andauernden Symptomen oder schlimmerem Verlauf zum Coronatest geschickt wird. Von Kinderärzten hier habe ich sogar gehört, dass die Praxen aus Angst vor Ansteckung weniger aufgesucht wurden

    Darf man schon, aber in einer gesonderten Sprechstunde. Alle Arztpraxen sind verpflichtet auch Infektionssprechstunden anzubieten.

    Stell dir mal vor, du verschleppst sonst eine Lungenentzüdung etc.?

    Wobei, das sei noch einmal gesagt, die Ärztin sich nicht mit 20-25 ungeimpften GrundschülerInnen über Stunden in einem Raum tummelt, in dem sie alle 20 min die Fenster öffnen darf,

    KinderärztInnen aber womöglich mehr unterschiedliche Kontakte haben können.

    Unser Kinderarzt "schleust" über 100 Patienten am Tag durch. Der befindet sich also 8 Stunden am Tag ununterbrochen mit 100 wechselnden Kindern plus jeweils mindestens einem Elternteil im Raum. Hat also 200 Kontakte, wovon ein nicht zu verachtender Teil ja auch infektiös ist, deswegen kommen die Eltern ja. Und ob das jetzt die klassische Erkältung oder Corona ist, stellt sich wohl erst im Nachhinein raus.

    In einer Notaufnahme kommen da permanent völlig ungetestete Personen rein, die meist mit nahem Körperkontakt behandelt werden müssen und du musst auch die Patienten behandeln, die Symptome haben. Kann man ja schlecht abweisen.

    Mein Hausarzt sitzt auch den ganzen Tag in einem Raum, und hat deutlich mehr Kontakte, zwar einzelnd, aber eben mehr und auch durchgängig. Und wie gesagt, ein Arzt hat doch deutlich mehr Körperkontakt als so ein Grundschullehrer. Zumindest hat der Grundschullehrer da eher die Wahl.

    Diesen Punkt greife ich kurz auf. Zu Erstklässlern hat man gezwungenermaßen immer wieder Körperkontakt. Zu bestimmten Förderschülern auch.

    Eine Sek2 Lehrkraft, die sich einer Klasse von geimpften Jugendlichen gegenübersieht (wie Antimon es beschrieb, zum Beispiel), zu denen Abstand halten gut möglich ist, ist in einer anderen Situation als eine Grund- oder Förderschullehrkraft, die mit einer Klasse von ungeimpften Schulanfängern arbeitet, die noch dazu oft Hilfe bei der Stifthaltung, beim Schneiden oder auch beim Jacke zumachen benötigen. Oder die hinfallen, schluchzen und weinen und kurz getröstet werden müssen.

    Trotzdem sehe ich mich lange nicht als so gefährdet an wie Ärzte, Pfleger oder so. Ich bin geimpft und kann, wenn ich möchte, eine FFP2 Maske tragen, und damit fühle ich mich derzeit eigentlich recht sicher.

    Nur die Aussage mit dem Körperkontakt wollte ich kurz von anderer Seite beleuchten.

    Die ursprüngliche Aussage, wie gefährdet wir Lehrer doch seien, kam ja von shells, der in der Sek I unterrichtet. Unterstützt wurde er von Pattyplus aus dem BK.

    Ich verstehe, dass die Situation für Grund- und Förderschullehrer anderes ist. Aber für die große Masse an Sek I und Sek II Lehrern ist diese Ansicht doch leicht übertrieben.

    Außerdem finde ich trotzdem, dass ein Arzt mehr Risiko trägt als selbst ein Grundschullehrer.

    Weil die Ärzte all das haben, was wir nicht haben. Guck dir mal an wie ein Arzt einem Corona-Infizierten oder noch "besser" Ebola-Infizierten gegenübertritt. Jetzt vergleiche deren Sicherheitsausstattung mit dem, was wir haben, nämlich rein gar nichts.

    Aber es geht doch um die, von denen wir nicht wissen, dass sie infiziert sind. An meiner Schule laufen jedenfalls keine Infizierten rum, von denen wir es wissen. Und Ärzte behandeln sehr wohl Patienten mit Körperkontakt, die möglicherweise positiv sind.

    Hast du zu deinen Schülern denn Körperkontakt? Ich nicht.

    1. FFP2-Maskenpflicht ohne Ausnahmen
    2. Schnelltest jeden Tag
    3. Quarantäneaufhebung grundsätzlich nur nach negativem PCR-Test
    4. Luftfilter für jeden Raum

    In dieser Reihenfolge.

    1-3. sind für mich das Minimum und ausreichend, wenn konsequent ohne Ausnahmen durchgeführt.

    4. wird für mich zum Muss sobald die Politik gezielt sämtliche Maßnahmen durch Ausnahmeregelungen und Aufweichungen torpediert, wie das bisher der Fall ist.

    Bei der aktuellen laschen Ausführung der Maßnahmen und der Verweigerung Luftfilter flächendeckend anzuschaffen, müssten die Schulen eigentlich konsequent bei Inzidenz 35 (also der Überlastungsgrenze der Gesundheitsämter) zugemacht werden.

    Persönlich glaube ich übrigens, dass wir bei konsequenter Umsetzumg von 1-3 in allen Bereichen vermutlich gesellschaftlich und ökonomisch am Besten weg kommen würden. Das teuerste sind nämlich nicht funktionierende Maßnahmen gepaart mit dann irgendwann wieder nötig werdenden Not-Shutdowns und wirtschaftlichem Untergang ganzer Branchen. Also das, was wir die ganze Zeit 'tun'... ;(

    Hört sich gut an und wäre ja eigentlich sehr gut umzusetzen.

    Was ich mir wünschen würde: weiterhin gewährleistete Abstände. Mit 30 Leuten vollgestopfte Klassenräume ohne Luftfilter empfinde ich in der aktuellen Lage als ziemliche Zumutung. Wir haben supervolle Klassen, weil jetzt 2x in Folge niemand abgeschult wurde, aber dafür jetzt im zweiten Jahr dann doch einige wiederholen mussten. Einige Klassen haben 32 Schüler PLUS noch 2-3 IVK Schüler, die teilintegriert fächerweise dazu kommen. Unsere Räume sind schon für 30 eigentlich zu klein und man kommt nirgends durch/sitzt sich gefühlt gegenseitig auf dem Schoß. Was in normalen Zeiten bereits stört, empfinde ich in einer Pandemie als kompletten Irrsinn.

    Aber das können die Politiker jetzt auch nicht so schnell bewerkstelligen: Wo sollen denn plötzlich doppelt so viele Lehrer und doppelt so viele Räume herkommen???

    Ich wünsche mir das auch sehnlichst, aber das ist eher ein langfristiges Projekt.

    Klar. Hab doch gesagt, dass ich die Antwort super fand.

    Unfassbar wenig Lust, Menschen mit deinen Ansichten sowas zu erklären. Hab mehr Lust, meiner Wand etwas über die aktuelle Raufaserkollektion zu berichten. Ist mit Sicherheit auch nachhaltiger.

    Edit: Ach komm, ein bisschen konstruktiv bin ich. Schau dir selbst gerne an, was Frau Gebauer so vorgeschlagen hat. Nimm in den meisten Fällen das Gegenteil und du hast vernünftige Maßnahmen.

    Mal im Ernst: Ich bin nicht Karl-Dieters Meinung und finde auch, wir bräuchten bessere Maßnahmen. Aber leider fallen wir auch keine tollen, gut umsetzbaren Maßnahmen ein (außer vielleicht Luftfilter, aber auch das ist ein Tropfen auf den heißen Stein). Daher schließe ich mich ernsthaft interessiert der Frage an:

    Was wünscht ihr euch denn alle für Maßnahmen?

    Wenn du den Thread gelesen hättest, wäre dir aufgefallen,dass ich bereits gestern schrieb, dass ich dieses Thema für eines halte, über das man ewig diskutieren kann, zu dem ich aber nicht wirkich etwas beizutragen habe (s. Post Nr. 91). Von daher habe ich auch keinerlei Motivation, mit dir hier darüber zu dskutieren.

    Deine Frage ist außerdem eine, die du den Zuständigen stellen musst, nicht mir! ;)

    Und damit bin ich jetzt endgültig 'raus aus diesem Thread.

    Ich hatte gar nicht die Absicht, mir dir speziell zu diskutieren, ich weiß gar nicht ,warum du dich so angesprochen fühlst. Ich hatte nur auf deine Frage geantwortet. Bist du auf Krawall gebürstet?

    Vielleicht wäre etwas Recherche gut, bevor man Unsinn schreibt, zu dem es schon Forschung gibt. ;)

    Mir sind diese Fakten durchaus bekannt. Das heißt aber nicht, dass ich das gut finde und nicht der Ansicht sei, das müsste dringend mal geändert werden.

    Bitte beleidige mich nicht (Unsinn), ich weiß genau, was ich schreibe. Deine Bemerkung ist völlig unangebracht an der Stelle.

    Doch: Kann und muss genau so sein, wenn man eben leistungsfähig und nicht bedürftig ist.
    Doch: Kinder aus nicht-akademischem Elternhaus studieren eher Lehramt oder Ingenieurswissenschaften, Kinder aus Akademikerhaushalten eher Jura oder Medizin (Quelle)
    Doch: Bei ärmeren Familien studieren die Kinder heimatnah, um zuhause wohnen bleiben zu können und Kosten zu sparen (aka - keine Rundfunkgebühr).

    Vielleicht wäre etwas Recherche gut, bevor man Unsinn schreibt, zu dem es schon Forschung gibt. ;)

    Aber das genau ist doch das Problem: Das muss doch dringend durchbrochen werden!!! Und da müssen eben die Studenten unterstützt werden. Und es wäre doch wirklich toll, wenn nicht nur die Bonzen Jura und Medizin studierten.

    Und nein, nicht jeder wohnt in der Nähe einer Uni. Und selbst wenn, bietet die vielleicht nicht den gewünschten Studiengang.

    Und nicht jeder wohnt in einem intakten Elternhaus und es ist zumutbar, dort in den 20ern noch zu wohnen.

    Und nicht jeder hat zu Hause ein eigenes Zimmer, wo man genug Ruhe zum Studieren hat.

    Ja, manchmal ist es zwingend notwendig, zu Hause auszuziehen.

    Und es gibt jede Menge Eltern, die haarscharf über der Bemessungsgrenze liegen, wo die Kinder Bafög bekommen würden. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie einem oder mehreren Kindern ein Studium finanzieren können.

    Weil es um Bedürftigkeit geht, nicht um das Studium an sich...nicht jeder Student ist bedürftig, okay betrifft vermutlich häufiger Jura, Medizin und Kunstgeschichte als Lehramt. ;)

    Gibt es eine Regel, dass nur Kinder von Reichen Medizin oder Jura studieren dürfen? Gar nicht klischeehaft....

    Und auch ein Medizinstudent oder Jurastudent dürfte kaum ein regelmäßiges Einkommen haben, somit ist klar, dass die Eltern den Rundfunkbeitrag finanzieren, die aber schon einen finanzieren. Warum werden Eltern denn doppelt zur Kasse gebeten? Sie sind doch schon mit der Studienfinanzierung genug belastet.

    Wenn man Pech hat und mehrere Kinder, die an unterschiedlichen Studienorten studieren, muss man dann 4 x die Rundfunkgebühr finanzieren. Kann ja irgendwie auch nicht sein.

    Was soll die Frage? Entschuldige bitte, dass ich informieren wollte...:rolleyes:

    Na ja, es gibt eben auch Studenten ohne Bafög, die aber von den Eltern kein oder nicht sehr viel Geld bekommen und für die wäre es auch extrem hilfreich, keine Rundfunkgebühren zahlen zu müssen. Warum macht man das nicht für alle Studenten, also einfach mit Immatrikulationsbescheinigung?

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