Beiträge von Anna Lisa

    Ich fände das auch nicht schlecht. Gerade für Korrekturfachlehrer und Teilzeitler wäre das positiv.

    Aber wie macht man das dann als Lehrer? Das kann doch keiner kontrollieren wie lange ich z.B. zu Hause am Schreibtisch korrigiert bzw. vorbereitet habe? Da kann ja ganz schön gemogelt werden.

    Das mit dem abgesagten Termin sehe ich auch als Arbeitszeit.

    Eine Verkäuferin, die dumm rumsteht, weil gerade kein Kunde da ist, wird ja auch bezahlt. Ein Physiotherapeut, der von 8-17 Uhr angestellt ist und bei dem ein Patient absagt, wird ja auch bezahlt, eine Sekretärin, die gerade nichts zu schreiben, abzuheften oder telefonieren hat auch etc. etc. etc.

    Warum musst du denn noch mal zum Amtsarzt? Hat der damals schon etwas festgestellt? Ich bin ja auch aus NRW und musste nach meiner Probezeit nicht mehr hin.

    Ich denke, die Schilddrüse sollte kein Problem darstellen, weil mit der Entfernung ja das Problem wahrscheinlich behoben sein wird und es vermutlich nicht zur Dienstunfähigkeit aufgrund deiner Schilddrüse kommen wird.

    Ich kann auch nur meine eigenen Noten eintragen.

    In der ZK muss dann jeder Kollege auf der ausgedruckten Liste oder an der Wand kontrollieren. Danach haben nur noch ca. 3 Kollegen Zugang zu den Noten, nämlich diejenigen, die dann für den Zeugnisdruck zuständig sind. Und natürlich die Schulleitung, nehme ich an.

    Also, wir werden immer daran erinnert, uns nicht über einzelne Schüler zu unterhalten, keine Namen zu nennen und die Zeugnisse werden auch nicht vorgelegt. Die sind für die Familie, Oma und Opa
    Ob es sinnvoll ist, darüber kann man diskutieren. Wahrscheinlich sollen die Schüler die Chance auf einen Neuanfang haben.

    Aber die Zeugnisse aus der Grundschule liegen doch eh in der Schülerakte und können jederzeit eingesehen werden. Dann kann man auch direkt drüber reden.

    Bei uns gibt es da auch eine ganz offizielle Veranstaltung zu, die ist verpflichtend für alle Lehrer. Das funktioniert dann so ähnlich wie Speed-Dating (mit etwas mehr Ruhe vielleicht ;) )

    Steht im Kernlehrplan. Für NRW steht da "funktionale Einsprachigkeit". Das bedeutet, dass du in der Tat den Unterricht in der Fremdsprache halten sollst / musst, es jedoch "erlaubt" ist, ab und zu mal was auf deutsch zu erklären oder auch mal was zu übersetzen.
    Aber grundlegend soll der Unterricht in der Fremdsprache stattfinden. Ist ja auch das Einzige, das Sinn macht. Und ich kenne das auch nicht anders von Kollegen / der Ausbildung etc.

    Also ich war tatsächlich von meiner Region ausgegangen. Hier wählt jeder Schüler eine allgemeinbildende Schule, die entweder zu Fuß, per Rad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in unter einer Stunde zu erreichen ist. Ich habe tatsächlich noch nie so ländlich gewohnt, dass mir diese Problematik präsent ist.

    In dem Fall mit den Schwarzwalddorf und Ähnlichem kann ich das verstehen, in allen anderen Fällen nach wie vor nicht.

    Wie viel später war denn der Bus?

    Wenn der Bus alle 10 Minuten kommt: Er wäre auch mit dem Bus davor zu spät gewesen.
    Wenn der Bus alle 20 Minuten kommt: Er wäre viel zu knapp dran gewesen, selbst, wenn der Bus exakt pünktlich ankommt.
    Wenn der Bus alle 30 Minuten kommt: Immer noch so gerade eben, bei einer Prüfung baut man aber einen Puffer ein. Verspätete
    Busse sind vollkommen normal

    Der Schüler hat also einen Fehler gemacht und muss nun die Konsequenzen tragen.

    Ich hätte genau wie du gehandelt.

    Eine Entschuldigung für eine Klausur, damit man sie nachholen darf, ist lediglich ein ärztliches Attest. Oder eine Beurlaubung seitens der Schulleitung, die VORHER erteilt wurde.

    Zu späte Busse ist privates Pech.

    Ich hatte mal einen Schüler, der eine ganze Stunde zu spät kam (von 2 Stunden). Er wäre beim Arzt gewesen. Konnte aber weder Bescheinigung noch Attest vorweisen. Also musste er die Klausur in 1 Stunde schaffen. Der war dann auch ganz erstaunt darüber.

    Meinst du mich, Bolzbold? Das war nicht ganz ernst gemeint. Ich wollte ihr nur die Möglichkeiten aufzeigen.

    Ich selbst würde auch nur mit wenigen Stunden im Oktober einsteigen und dann ganz entspannt auf die nächste Schwangerschaft warten und einfach das niedrige Elterngeld in Kauf nehmen.

    Teilzeit in Elternzeit wird genauso bezahlt wie Teilzeit außerhalb von Elternzeit, sprich in deinem Fall also 6 / 25,5 , falls du weiterhin 6 Stunden arbeiten möchtest.

    Ich fürchte, finanziell wird es dann schlecht für dich aussehen, denn maßgeblich zur Berechnung des Elterngeldes sind die letzten 12 Monate vor Geburt des Kindes.
    Ausgeklammert werden darf nur Bezug von Elterngeld (kommt nur in Frage, wenn du GANZ schnell schwanger wirst), oder schwangerschaftsbedingte Einbußen (wirst du nicht haben) oder Mutterschaftsgeld (sofern du verbeamtet bist, ist das bei dir auch nicht der Fall).

    Also wird dein Elterngeld dann auf Grundlage deines Einkommens mit 6 Stunden berechnet.

    Am günstigsten für dich wäre also, ab Oktober in Vollzeit wieder einzusteigen und möglichst eher gestern als heute schwanger zu werden ;) Dann hättest du das gleiche Elterngeld wie jetzt und hast aber zwischen Oktober und Beginn Mutterschutz nur noch einige wenige Wochen zu arbeiten.

    Ich VERLANGE ja auch nicht einen Plan ohne Springstunden.

    Meine Formulierung lautete: "So wenig Springstunden wie möglich (auch keine Mittagspause)"

    Das ist doch gleich etwas anderes, oder?

    Außerdem wurde ich - wie alle anderen Kollegen - ja explizit per Formular dazu aufgefordert, meine Wünsche zu formulieren. Da finde ich das keineswegs unverschämt.

    Wenn ich das nämlich nicht so schreibe, gehen die automatisch davon aus, dass ich mir eine Mittagspause wünsche und dann habe ich schon mal 4 Springstunden über Mittag drin. Plus diverse andere. Als Teilzeitkraft hauen die nämlich sonst locker auch 6 oder 7 rein. Das ist mir definitiv zu viel. Deswegen finde ich meine Wunsch keinesfalls unverschämt.

    Bisher habe ich jedes Jahr ohne jegliche Beschwerde Pläne mit 2-3 Springstunden akzeptiert. Da ist nun wirklich nichts unverschämtes dran, zu WÜNSCHEN (= nicht VERLANGEN), dass es nicht noch mehr werden.

    Wieso ist keine Springstunden unverschämt?

    Ich hatte in 14 Jahren noch NIE (!!!) einen Stundenplan ohne Springstunden, obwohl ich es mir immer gewünscht habe. Bei uns heißt der Wunsch, dass du statt 6 nur 2 oder so bekommst.

    Wenn ich aber schon nachmittags Unterricht habe und zur 1. Stunde kommen muss, dann bitte wenigstens an unterschiedlichen Tagen, sprich entweder nachmittags Unterricht und ich komme spät oder halt zur 1. und ich gehe früh, aber die Kombi von beidem und ich habe zwischendurch Springstunden geht nicht.

    Keine Sorge: Bei und wird darauf Rücksicht genommen und unsere Stundenplaner reden mit uns und erklären uns alles, ich verstehe auch die Sachzwänge und so einen krassen Plan wie oben hatte ich auch noch nie. Das war jetzt nur übertrieben dargestellt, um zu erklären, wie solche Wünsche zustande kommen.

    Aktuell habe ich übrigens 2 Springstunden bei 50 % . Das ist das Normale hier und damit kann ich leben. Aber wenn ich mir das nicht wünsche, werden es halt deutlich mehr.

    Noch mal: Ich will mich nicht beklagen!!!!

    Ich will aber auch nicht ständig hier in diesem Forum angemosert werden, dass die ach so exotischen Wünsche der Teilzeitkollegen Schuld an allen bescheidenen Stundenplänen sind. Das kommt hier andauernd vor und ich meine damit keinen Bestimmten.

    Anna Lisa, wie kann man es dir eigentlich recht machen? Zur ersten Stunde - ne, geht nicht. Nachmittagsunterricht - auch nicht. Fünf Freistunden bis zur Konferenz sind blöd, können aber doch sinnvoll genutzt werde, indem man korrigiert, vorbereitet etc. Das kann man auch als Entlastung sehen, weil man dann ja schon eine ganze Menge schaffen kann.
    Zudem sind deine Kinder, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ja nun auch nicht mehr die kleinsten.

    Ich habe das erzählt, weil doch immer behauptet wird, dass die Vollzeitkollegen so besch.... Stundenpläne hätten, weil die Teilzeitkollegen ihre Wünsche erfüllt bekommen.

    Da wollte ich nur gegenhalten, dass ich KEINEN meiner Wünsche erfüllt bekommen habe. Bei uns darf nämlich JEDER Kollege (auch die Vollzeitkollegen) EINEN Wunsch abgeben.

    Mein Wunsch war ENTWEDER
    - keinen Nachmittagsunterricht ODER
    - nicht zur 1. Stunde ODER
    - keine Springstunden


    Ich beklage mich im realen Leben nicht, ich komme gut zu Recht. Ich finde es nur ätzend, immer vorgehalten zu bekommen wegen mir als Teilzeitkollegin hätte irgendjemand anderes einen doofen Stundenplan. Neee, eben nicht.

    Den Fall mit den Freistunden bis zum Konferenzbeginn habe ich nämlich aktuell. Ich habe die 1. + 2. Unterricht und dann 5(!) Freistunden bis zur Konferenz. Bei uns ist ca. alle 3 Wochen etwas im Schnitt. Das ist schon eine Belastung. Außerdem habe ich 1x Nachmittagsunterricht und 2x zur ersten Stunde, so dass ich vor meinen Kindern aus dem Haus muss.

    Wenn ich da lese, dass wir Teilzeitler zu viele Extrawünsche hätten und deswegen die Vollzeit Kollegen so schlechte Stundenpläne hätten, muss ich mich doch sehr wundern. Ich habe keinen Wunsch erfüllt bekommen. Was soll ich denn noch in Kauf nehmen, damit die Vollzeitler es möglichst angenehm haben??

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