Beiträge von Joker13

    Hallo liebes Forum,

    passend zur allgemeinen Schuljahresendstimmung wird auch meine Haut dünner und habe ich das Bedürfnis, mal einen Realitätsabgleich vorzunehmen. Mir fällt an mir selbst auf, dass ich meine Kollegen alle sehr schätze, aber doch immer wieder sehr erstaunt bis verärgert bin über einige ihrer Verhaltensweisen. Und ich fürchte, dass ich meine Meinung darüber vielleicht manchmal zu deutlich zeige und, noch schlimmer, dass sie vielleicht sogar ungerechtfertigt ist. Daher bräuchte ich einmal eure Meinung. Kennt ihr das auch und wie geht es euch damit:

    • Kollegen tragen die Zeugnisnoten nicht vor Notenschluss ein und die Klassenlehrer kommen dann in Bedrängnis, wenn sie vor den Zeugniskonferenzen noch alles sichten und vorbereiten müssen.
    • Fristen oder Absprachen werden nicht eingehalten, was teilweise zu uneffektiver Arbeit in Arbeitskreisen, auf Sitzungen und dergleichen führt.
    • Kollegen berechnen die Noten falsch bzw. kontrollieren die vom Notenprogramm berechnete Note nicht. Gerne fällt ihnen das dann erst auf den Zeugniskonferenzen oder auch erst anschließend auf...
    • Kollegen lassen Schüler weit vor Stundenende nach Hause gehen, mit unterschiedlichsten Begründungen. (Aufsichtspflicht?!)
    • Pausenaufsichten werden nicht wahrgenommen.
    • Beschlüsse der Gesamtlehrerkonferenz werden nicht umgesetzt.
    • Es wird sich nicht informiert, Mails werden nicht gelesen, es wird sich nach dem Motto "warum soll ich mich kümmern, es wird mir schon irgendwer hinterhertragen oder meine Arbeit für mich machen" verfahren.

    Wie seht ihr den "Schlimmheitsgrad" dieser Fälle? Ist es gerechtfertigt, wenn mich das aufregt? Oder sollte ich mich mal besser nicht so haben?

    Natürlich überlege ich auch, weshalb mich das eigentlich stört. Ist doch deren Bier, wie sie ihre Arbeit machen. Teilweise liegt das daran, dass die Schüler oder andere Kollegen darunter zu leiden haben. Teilweise ist es vielleicht auch purer Neid :rotwerd: , weil ich selbst versuche, alles gut hinzubekommen und fristgerecht zu schaffen, faire und transparente Noten zu geben, die Schüler zu unterstützen, Verabredungen einzuhalten und so weiter. Irgendwie stört es mich dann besonders, wenn ich sehe, dass andere da "entspannter" sind. Mir ist schon klar, dass ich meine eigene Einstellung nur selbst verändern kann und die Kollegen daran nicht schuld sind.

    Aber wie gesagt, ein Abgleich mit euch würde mich sehr interessieren, um meine Selbstreflexion abzurunden. Außerdem interessiert mich sehr, ob das eine Spezialität unseres Kollegiums ist oder eigentlich der Normalfall. :)

    Viele Grüße vom Joker

    Zitat von Brotkopf

    2. Man bildet Stufentandems, also Klassenlehrerin der 1a geht mit beiden ersten Schuljahren in den Gottesdienst, Klassenlehrerin 1b bleibt mit allen Erstklässlern, die nicht am Gottesdienst teilnehmen, in der Schule. Problem: Gerade auf dem langen Fußweg möchten Kollegen ungern mit "fremden" Kindern gehen, auch die Aufsicht in der Kirche über "fremde" Kinder ist ja nicht gerade einfach.

    Zumindest für den Weg wäre hier vielleicht eine Idee, dass alle zunächst gemeinsam zur Kirche spazieren (also teilnehmende und nicht teilnehmende Kinder und beide Klassenlehrer), und dann die nicht teilnehmenden Kinder mit der betreuenden Klassenlehrerin wieder zurück- oder weiterspazieren. Diese Winter- bzw. Sommerwanderung hätte dann den Vorteil, dass gleichzeitig auch ein Teil der langen Betreuungszeit einigermaßen wertvoll, weil mit körperlicher Betätigung, gefüllt ist.

    Meine Idee löst allerdings nicht das Problem der Betreuung "fremder" Kinder in der Kirche. Sind da denn große Disziplinprobleme zu erwarten?

    EDIT: Und ich hab natürlich auch einen Denkfehler drin - denn dann gilt für den Rückweg wieder das Problem der "fremdzubetreuenden" Kinder... Also anders: Alle gemeinsam zur Kirche und dann weitere Betreuung in der Nähe der Kirche - vielleicht sogar in deren Räumlichkeiten? Und anschließend gemeinsame Wanderung zurück.

    Hallo,

    ich komme auf dasselbe Ergebnis wie du... Ich wundere mich zusätzlich aber über die Bezeichnung des Winkels EDA, denn eigentlich ist in der Aufgabe doch wohl der Winkel ADE, also der spitze und nicht der überstumpfe Winkel gemeint?

    Vielleicht bin ich aber auch gerade zu müde und durchblicke die Aufgabe nicht richtig. Hoffentlich melden sich noch andere Kollegen mit wachen Augen und mathematischem Herzen :sleeping:

    Viele Grüße vom Joker

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