Beiträge von DaVinci

    Bei uns war es so: die meisten Vorlesungen waren für Grund-, Real- und Hauptschulstudenten gleich. Jedoch mussten die angehenden Realschullehrer einige äußerst anspruchsvolle und zeitintensive Zusatzscheine bestehen (z.B. Latinum in einigen Fächern, oder die Prüfungen in höherer Mathematik). Viele haben es probiert, dann jedoch abgebrochen oder nicht bestanden und sind auf Grund- und Hauptschullehramt gewechselt. Ist ja auch nichts verwerfliches, jedoch muss man dann eben auch mit der geringeren Bezahlung Leben.


    Ich versuche meinen Schülern immer beizubringen, dass man im Leben etwas leisten muss und sich nicht nur immer die Rosinen rauspicken kann. Und genauso daran erinnert mich das hier.


    Mir ist es egal, was die anderen verdienen. Ich bin zufrieden mit meinem Job und meinem Gehalt. Allerdings fände ich eine Gleichbezahlung der Grundschullehrkräfte unfair und würde mich deswegen weder an einer Petition beteiligen, noch sonstwie unterstützend wirken. Sollten doch A13 für alle irgendann kommen, ist es für mich aber auch nicht schlimm. Nur dieses dauernde Rumgeheule und "die ganze welt ist so fies und alle, die nicht meiner Meinung sind auch" Gelaber finde ich ziemlich lächerlich.

    Oft richtig (es gibt aber auch die "Ich will Studienrat heißen und 3000 netto-Typen: hatten wir auch hier im Forum schon genug) - ändert aber nichts an der Tatsache, dass der eine oder andere Gymnasiale - auch wenn er keine 2 Tage an der GS überleben würde - den GS-KollegInnen mit einer gehörigen Portion Herablassung begenet. Kenn ich hier aus dem Forum (wenn auch angenehm wenig) aber vor allem auch aus dem richtigen Leben. Wir haben hier gerade eine Aktion A 13 für alle laufen - die viel Solidarität aus den HS, RS, BS und FÖ erfährt, und auch ein wenig aus dem Gym... aber nur ein wenig. Und da hab ich mir bei diversen Personalräte-AGs oder Schulungen auch schon Sachen anhören müssen, da fragste dich, ob die Leute wirklich so unfassbar wenig Selbstbewusstsein haben, dass sie es nötig haben "sich angegriffen zu fühlen" (Originazitat! fast mit Tränen in den Augen :/ ), wenn "die" jetzt auch A13 kriegen.
    Boohooo.... Arme Würstchen.


    Jeder angehende Grundschullehrer weiß, dass er später mal A12 verdienen wird. Was soll dann das Rumgeheule hinterher? Das Studium war kürzer und einfacher. Warum sollte nun jeder gleich bezahlt werden?
    Ich würde gerne die Petition "A15 für Realschullehrer" eröffnen und jeder, der nicht dafür ist, ist ein armes Würstchen, oder?


    Sorry, ich jammere auch nicht rum, dass Gymnasiallehrer 3 Stunden weniger die Woche arbeiten müssen als ich und dass Grundschulkollegen sich nicht den ganzen Tag mit pubertierenden Teenies rumschlagen müssen, wie ich. Das habe ich mir ausgesucht und deswegen kann ich höchstens sauer und unzufrieden mit mir selbst sein. Die anderen können nichts dafür. Also verhaltet euch wie erwachsene Menschen, akzeptiert die Vor-, wie auch die Nachteile eures Jobs und hört auf mit dem Heulen und dem Selbstmitleid. Ist ja echt erbärmlich teilweise....


    Ich weiß nicht, was dir in deinem Leben diese großen Ängste bereitet. Wers gerne schwarz auf weiß hat, sieht z.B. in der Statistik des BKA, dass der Anteil von Kriminellen unter Zugewanderten genauso hoch ist, wie unter Einheimischen.

    Warst du schon einmal in einem Gefängnis und hast Du dich da umgesehen? Ich habe 2 Jahre in einer Jugendstrafanstalt unterrichtet und hatte auch Einblick in andere Strafanstalten. Das Bild ist aber überall dasselbe, das wird dir jeder Mitarbeiter bestätigen können: mindestens 70% der Delinquenten sind Zuwanderer. Eher noch mehr. Und wenn man beachtet, dass es in Deutschland insgesamt (noch) viel mehr "deutsche", als "Zugewanderte" gibt, spricht das eine eindeutige Sprache. Egal, was welche Statistik ausdrückt. Das wirst Du mir wahrscheinlich nicht glauben, Schantalle. Also vertraue auf die Medien und auf deine Statistiken, dann musst du dir auch keine Sorgen machen.

    Falsch, kleiner grüner Frosch. Die Leute mit "politisch Korrekter" Meinung halten sich nicht zurück. Ist ja auch okay, kann jeder seine Meinung kund tun und ich verlange auch nicht, dass jeder so denkt wie ich. Allerdings erlebt man häufig, dass die Meinungsfreiheit für die links-grün-versiffte Wählerschaft eben da aufhört, wo eine andere Meinung beginnt. Das finde ich schade.

    In RLP werden Realschullehrer jedoch mit A13 besoldet. Ebenso werden an Realschulen keine Gymnasiallehrer eingestellt, abwärtskompatibel ist man hier als Gymnasiallehrer somit nicht.


    Wenn du an eine Grundschule gehst, musst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch alle möglichen Fächer fachfremd unterrichten. Dessen solltest du dir auch bewusst sein.

    Ich habe deine Fächer und bin an einer Realschule. Dort wirst du mit A13 besoldet und die Einstellungschancen werden in den nächsten Jahren immer besser werden, da alle nur noch auf Gymnasiallehramt oder Grundschullehramt studieren. Mit deiner Kombination hast du später einen relativ geringen Arbeitsaufwand, keine Abiturarbeiten oder Leistungskurse, die Schüler sind schon deutlich selbständiger als an der Grundschule und die Einstellungsschancen sind nicht schlecht. Allerdings hast du schwierigere Schüler, was nicht schlimm ist, wenn du auch mal auf den Putz hauen kannst und dich halbwegs durchsetzen kannst. Ich habe einen Traumjob, was Aufwand/Ertrag angeht und finde die Realschule für mich als den idealen Kompromiss. Aber das muss eben jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich habe auch nur A12, aber ist ja auch ok so. Habe es vor Studienbeginn gewusst (wie jeder hier, der nicht auf den Kopf gefallen ist), hätte Gymnasiallehramt wahrscheinlich gar nicht geschafft, da das Latinum und das Graecum eine zu hohe Hürde gewesen wären. Ich habe Respekt vor all denen, die das geschafft haben. Die haben dann länger studiert und höhere Hürden überwunden, dafür verdienen sie auch etwas mehr. Für mich ist das nicht unfair...



    Dass auch Grundschullehrer enorm wichtige Arbeit verrichten, daran besteht hoffentlich kein Zweifel. Und faule Lehrer gibt es ebenso an jeder Schulform... Auch Erzieher haben eine sehr wichtige und fordernde Arbeit, allerdings verdienen sie eben deutlich weniger als Lehrer, da sie nicht studiert haben. Das hat auch jeder vorher gewusst und von daher ist es doch in Ordnung. Jeder der sich hier benachteiligt oder ungerecht besoldet fühlt, muss sich auch mal selber hinterfragen, ob er/sie vielleicht besser eine andere Laufbahn hätte einschlagen sollen.

    Mich macht es fassungslos, dass in Faschingszeiten Grapschereien und Vergewaltigungen es kaum in den Lokaltreil der Zeitung schaffen - sobald jedoch Menschen mit einem anderen Hautton beteiligt sind, alle Medien darauf anspringen und es diese Vorfälle schaffen, tagelang die Abendnachrichten an erster Stelle zu dominieren.
    Da ist etwas aus dem Lot. In der Tat.

    Vielleicht liegt es daran, dass die öffentliche Ordnung außer Kraft gesetzt wurde von einem wildgewordenen, aggressiven und brutalem Pulk von ca 1000 jungen Männern? Schonmal daran gedacht? Die einzelnen Sexualdelikte von Flüchtlingen haben es auch nicht in die großen Medien geschafft, meistens wurde noch nicht mal erwähnt, dass es sich um Asylanten handelte.


    Wenn du wirklich meinst, dass es nur an einem anderen Hautton liegt, dann tust du mir Leid, zeigt aber deine Denkweise.

    Ändert es etwas an der Sache, wenn drei Frauen weniger genötigt oder sexuell belästigt wurden? Oder wenn es fünf Zeugen weniger beobachtet haben? Nein, eigentlich verhöhnst Du dadurch nur die Opfer. Sei froh, dass du nicht am Kölner HBf warst oder jemand, der dir nahe steht...


    Fällt nur mir der Unterschied auf, wenn zB Montags ein Teilnehmer einer PEGIDA-Demo ein geschmackloses Schild in die Luft hält (was die absolute Ausnahme ist), werden alle Teilnehmer unter Generalverdacht gestellt, rechten Terror zu zelebrieren. Wenn 1000 Migranten (und mittlerweile erwiesen zum großen Teil Flüchtlinge) die öffentliche Ordnung außer Kraft setzen, stehlen, bedrohen, belästigen und vergewaltigen, wird hier relativiert und kleingeredet, was das Zeug hält.


    Scheint aber eine gängige Lehrerkrankheit zu sein. Ist aber kein Wunder, wenn ein Großteil grün-rot oder links wählt ;-)


    Und es ist halt auch verdammt schwer zuzugeben, dass "Refugees welcome", offene Grenzen und generell die derzeitige Flüchtlingspolitik, der man wochenlang zugejubelt hat, vielleicht doch nicht so super funktioniert, wie man das gern hätte und die bösen besorgten Bürger leider doch nicht so falsch lagen mit ihren Befürchtungen ;-)

    http://www.swr.de/landesschau-…d=1552/1enesmd/index.html


    Diese ganzen "Einzelfälle" machen mich nur noch sprachlos.
    Man stelle sich mal das umgekehrte Szenario vor: 2 minderjährige Muslime würden von einer Gruppe deutschen, jungen Männern vergewaltigt. Es würden Mahnwachen veranstaltet, Claudia Roth und Sigmar Gabriel würden bedröppelt von rechter Gewalt säuseln, der Zentralrat der Muslime wäre empört und es wäre sicherlich kein "bedauernswerter Einzelfall". Und der Artikel hätte nicht irgendwo im SWR ein paar Zeilen Platz gefunden, sondern auf der Titelseite der großen Zeitungen.


    Ist das dann objektive Berichterstattung?


    Mal ganz im Ernst, mir ist es völlig Wurst, ob ein Europäer, Chinese, Syrer oder Afrikaner solche Verbrechen begeht. Klar ist nur, dass es kein Tabu sein darf, Ross und Reiter zu nennen und zwar unabhängig davon, welche Nationalität er besitzt und vor allem darf man deshalb nicht gleich in die rechte Ecke geschoben werden. Solange dies nämlich noch weiter so geschieht, werden Parteien wie die AFD weiterhin stetigen Zulauf bekommen.

    Ich habe Proasyl nicht mit der NPD gleichgesetzt. Wer das so verstanden hat, sollte unbedingt seine Lesekompetenz fördern. Ich habe nur verdeutlicht, dass weder Proasyl noch NPD in asylkritischen Fragen als neutrale Quelle angesehen werden können, so wie es Alias (hoffentlich) naiverweise versucht hat. Punkt.

    Aber die Rechnung Asylantenwohnungen = geringere Schulausstattung geht so einfach nicht auf. Das sind zwei verschiedene Töpfe.


    Und selbst wenn: Was wäre die Folgerung? Den Flüchtlingen keine Unterkünfte zu stellen?


    Nein, ganz sicher nicht. Menschen, welche verfolgt werden oder um ihr Leben fürchten müssen, muss geholfen werden. Und das hat auch Vorrang vor unserer Schulausstattung oder sonstigen Luxusproblemen. Ich denke, die Unzufriedenheit vieler Mitmenschen liegt eher daher begründet, dass Personen, die versuchen das Asylrecht auszunutzen, nicht direkt abgeschoben werden (obwohl es die Gesetzeslage eigentlich so vorsieht), sondern oftmals jahrelang bewusst die Vorteile ausnutzen können.
    Und wer sich anschaut, wieviel Prozent der Asylanträge abgelehnt werden, dem geht auch ein Licht auf. Außer, wenn man sich die Augen zu hält.

    @ Alias: wenn man http://www.proasyl.de als fundierte Quelle anführen möchte ist das in etwa so ernst zu nehmen, wie wenn man contra-Argumente auf http://www.npd.de sucht.


    Des Weiteren hast du leider auch nur einen sehr oberflächlichen oder naiven Überblick über "föderalen Strukturen, Kostenverteilung und -erstattung durch Bund und Länder", wenn du meinst, die Kosten für z.B. Asylantenheime seien Nullsummenbeispiele. Oder meinst du, das Geld, welches Bund und Länder den Städten und Gemeinden zuschießen, wächst auf Bäumen? Letztendlich zahlen wir alle dafür, egal aus welcher Tasche das Geld kommt. Aber sorry, ich vergaß: solche Fakten willst weder du, noch der kleine grüne Frosch lesen :aufgepasst:

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