Beiträge von kodi

    Naja der Zeugnis-Erlass enthält tatsächlich für die Praxis wichtige Klarstellungen, z.B. dass du die Zeugnisse am letzten Präsenztag der jeweiligen Klasse ausgeben kannst und nicht alle am letzten Schultag kommen müssen und wie das rechtlich mit dem Zeugnisdatum aussieht.

    Das ändert natürlich nichts an der Absurdität der sonstigen angesprochenen Äußerungen.

    Wir können es zum Glück so regeln, dass wir Vertretungsreserven haben, die ins Deputat zählen.

    Wenn wir jedoch auf nicht ins Deputat zählende Bereitschaften zurückgreifen müßten, dann finde ich persönlich eine Mail oder ein Anruf, die bessere Lösung als eine starre Präsenz-Bereitschaft. Das muss man aber sicher im Kollegium besprechen.

    Ich muss allerdings sagen, dass die Fälle, wo man von einem Ausfall nachmittags oder abends erfährt bei uns eher die Ausnahme sind.

    Entweder weiß ich das noch während des Schultags oder eben morgens vor der Schule. Die potentielle Anrufsituation ergibt sich also eigentlich fast nie.

    Effektiv hat sich doch nichts geändert, außer dass man nun wieder zum Arzt gehen muss.

    Das Aussetzen der Attestpflicht vorher diente doch primär dazu, um die Arztpraxen nicht zu überlasten, während diese ihre Corona-Schutzmaßnahmen aufbauten und die ersten Fälle betreuten. Inzwischen haben die wieder Kapazitäten für "normale" Konsultationen.

    Ich verstehe die Aufregung nicht.

    Da habt ihr alle solche Probleme mit? Ich meine, wir besprechen hier doch nicht die Übernahmen von Unternehmen XYZ oder die Neuentwicklung eines SuperDuper Produktes, das demnächst auf den Markt kommt und einhergeht mit einem Börsengang.

    Falls das Unternehmen jetzt Zugriff auf unsere Daten hat, wird es erfahren, wie man Dezimalzahlen multipliziert, Fragen im Simple Past bildet oder einen inneren Monolog schreibt. So what???

    Das ist leider ein gängiger Irrtum. Ich empfehle meinen Schülern immer das Video 'SpiegelMining', um zu veranschaulichen, dass schon vermeintlich harmlose Meta-Daten mehr über einen preisgeben, als man auf den ersten Blick denkt.

    Warum genau nicht? Es wird nichts geben, wo alle Apps schon eingerichtet sind, also müssen wir eh an alle ran.

    Rein aus Zeitökonomie.

    Damit meine ich jetzt nicht einmaliges Installieren von Apps, die dann per App-Store aktuell gehalten werden (auch wenn es auch dafür schon schöne Deployment-Tools gibt), sondern das Aufbrechen eines Tablets, wie das von Amazon, wo du mit jedem Update damit rechnen mußt, dass das wieder rückgängig gemacht wird.

    Im Grunde ist es völlig egal, was man für ein System nimmt.

    Hauptsache man schickt als Apple-Nutzer anderen nicht ungefragt irgendwelche Pages-Dokumente und als Windows-Nutzer anderen nicht ungefragt E-Mails mit Winmail-Anhängen (Outlook/Windows-Mail im Richtext-Modus).

    Je nach Konfiguration der Dienstrechner-Umgebung ist es auch nicht mehr so toll, die alten MS-Office-Formate (doc, xls, ppt) zu verschicken, weil die in manchen Netzwerkumgebungen inzwischen aus Sicherheitsgründen geblockt werden.

    Die ist aus Polycarbonat. Steht bei der detailierteren Beschreibung des Herstellers dabei. Wollte ich jetzt nicht verlinken, um keine Werbung zu machen.

    Anders als bei einer Chemie-Schutzscheibe, wo man vielleicht noch mit Haftung/Zertifizierung argumentieren könnte, ist das als reiner Spuckschutz beworben. (Nicht dass ich glaube, dass die Chemie-Schutzscheiben überprüft würden... ;) )

    Ehrlich gesagt, finde ich es ein ziemliches Privileg, dass unser Arbeitgeber Risikogruppen nicht in den Präsenzunterricht/direkten Schülerkontakt schickt. Stattdessen hätte nämlich auch einfach eine persönliche Schutzausrüstung gestellt werden können.

    Insofern wäre ich persönlich etwas zurückhaltend, das nun überzustrapazieren. Tätigkeiten ohne direkten Schülerkontakt sind in NRW explizit auch für Risikogruppen möglich.

    Kann es (karrieretechnische) Konsequenzen mit sich ziehen, wenn man sich als fest angestellte Lehrerin psychotherapeutisch behandeln lässt? Oder ist es für angestellte LehrerInnen kein Thema? Ich kenne mich da leider nicht aus...Es ist doch besser, sich behandeln zu lassen statt zu leiden.

    Ich kann die Frage verstehen, aber würde es immer anders herum betrachten:

    Wenn ich eine psychotherapeutische Notlage habe und die nicht behandeln lasse, dann wird die ziemlich sicher negative Auswirkungen auf mein (Berufs-)Leben haben. Insofern würde ich die Hilfe in Anspruch nehmen, wenn ich sie brauche.

    Du hast recht, ich würde das keinem empfehlen privat zu machen.

    Im schulischen Bereich dürfen an die Maschinen eh nur Leute mit Fachkunde und Sicherheitseinweisung und die entsprechenden Schutzeinrichtungen sollten vorhanden sein.

    Bisherige Erfahrung:

    • Abstand in der Schule klappt
    • Abstand außerhalb der Schule klappt garnicht
    • Schüler sind verunsichert
    • Unterrichtsatmoshäre ist beklemmend
    • Unterrichtsmethoden: völliger Rückfall in die alten Zeiten, rein Frontal- und Einzelarbeit
    • Extreme Belastungsspitzen im Orga-Team, wegen katastrophal mangelhafter Kommunikation der Landesregierung und zu kurzen Fristen.
    • Lehrer Zufrieden mit lokaler Orga, aber extrem Unzufrieden mit Landesregierung

    Corona-Abzocke.png

    Mit Acryl-Glas (Plexiglas) wäre der Selbstbau noch einmal 20€ billiger.

    Sowas ärgert mich, wenn ich sehe, wie die Lehrmittelfirmen versuchen den Schulen völlig überteuerte Produkte zu verkaufen.

    Das ist immer ärgerlich, aber gerade jetzt find ich es besonders unangebracht.

    Sprich mal euren Lehrerrat an.

    Was passiert denn zwischen 11-13 Uhr? Ist dort auch Unterricht?

    Der Plan sieht für mich rechtlich ok aus, aber ich würde ihn so nie ohne Not für einen Kollegen setzen.

    Es kann natürlich sein, dass es irgendwelche Rahmenbedingungen gibt, die zu deinem schlechten Plan führen.

    Mütter/Väter-Absprachen sind z.B. so ein Fall, der regelmäßig die Pläne der kinderlosen oder älteren Kollegen negativ beeinflusst.

Werbung