Beiträge von kodi

    Wer weiß, wovon ich gerade fasele, möge mir gern Lösungsideen anbieten. Aus-/ Umsteigen? Sichtweise ändern? ...

    Ich sehe da nur folgende Lösungesmöglichkeiten:

    • Immer wieder neue (für einen selbst interessante) Projekte in den eigenen Unterricht einbauen.
    • Sich für ein neues Fach qualifizieren
    • Andere Aufgaben an der Schule übernehmen (Schulleitung, Fachleiter, Abordnung)
    • Andere Aufgaben im Privaten suchen
    • Job wechseln, falls Alternativen vorhanden

    Bin inzwischen bei Schritt 3 angelangt. ;)

    Nö, das dient der strukturellen Qualitätssicherung.
    Die kann jede Schule gut gebrauchen, selbst wenn das im Einzelfall auch mal peinlich sein kann. Wobei letzteres ist es eigentlich nur, wenn man die Ergebnisse ignoriert und nichts ändert.

    Wenn du das Angebot an der Realschule angenommen hast, dann sitzt du jetzt auf einer S1-Stelle.
    Wenn du von dort aus zurück an Gym/Ges/Beruf willst, dann mußt du einen Laufbahnwechsel machen.
    Dazu brauchst du eine Stelle, die für Versetzung und Laufbahnwechsel geöffnet ist.

    Ob es solche Stellen gibt, hängt unter anderem vom Lehrerangebot an.
    Die Alternative für so eine Stelle wäre, dass dich ein Schulleiter kennt, dich unbedingt haben will und bei seiner Bezirksregierung durchsetzt, dass eine seiner auszuschreibenden Stellen entsprechend geöffnet wird.

    Eine Versetzung an eine Gesamtschule ginge auch ohne Laufbahnwechsel. Dann wirst du aber auch weiterhin nur mit A12 besoldet. Das Problem bei dieser Art Wechsel ist, dass da in der Bezirksregierung ein anderer Derzernent zuständig ist. Je nach Bezirksregierung sind die mal mehr oder weniger freudig dabei das Personal zwischen den Dezernaten hin und her zu wechseln. ;)

    Die Gesamtschule, an der ich ursprünglich eingestellt wurde, hatte auch sehr viele schwierige Schüler (Standorttyp 4).

    Das ist keine schwierige Klientel, wenn ich meine relativ unproblematische Klientel (Standorttyp 5) mit einigen anderen mir bekannten Schulen vergleiche. Eigentlich müßte die Standorttyp-Skala wohl eher bis 10 gehen statt bis 5. ;)

    Personalratswahlkampf??

    Bezirkspersonalrat:

    • plötzlich hängt ein Poster mit den Bildern im Lehrerzimmer
    • im Fach liegt ein Stift und ein Kalender

    Lehrerrat:

    • es hängt eine Liste aus, wer sich aus dem Kollegium zur Wahl stellen möchte

    Letztendlich muss man das auch mal realistisch sehen. Auf Bezirksebene hat man als einfacher Kollege keine Chance zu erkennen, wie gut die Kandidaten ihre Arbeit machen.
    Dazu kommen alle Probleme die Wahlen mit 'Parteiwahllisten' so mit sich bringen.
    Der Handlungsrahmen des Bezirkspersonalrats ist allerdings durch die entsprechenden Gesetze abgesteckt.
    Ich sehe jetzt nicht, wie man sich da wahlkampfmäßig besonders profilieren kann, ausser dass man seine Aufgaben erledigt, was selbstverständlich sein sollte.

    Beim Lehrerrat, der direkt die Interessen an der Schule vertritt, sieht das schon anders aus. Allerdings kennt man seine Kollegen ja meistens ziemlich gut, sodass da ein großer Wahlkampf nicht nötig ist.

    Welchem dieser beiden NRW-spezifischen Konstrukte eurer ÖPR entspricht, weiß ich nicht.

    Ich würde gern die Leute von Microsoft fragen, wann sie in Onenote endlich einen Zirkel einbauen :D Und so einen "Vorhang", mit dem man bestimmte Notizen vorübergehend abdecken kann.

    ... und denen kräftig die Meinung zur Einstellung der echten Onenote-Version sagen. Die 'neue' App ist mist.

    Als begeisterter Fernreisender bringen mir diese Kurzferien alle nichts.
    Toll fänd ich, wenn die Osterferien wieder 3 Wochen lang wären und Herbstferien wieder nur eine Woche oder ganz zu Gunsten anderer Ferien wegfallen würden.

    Schön wäre auch eine Reform dieser kirchlichen Donnerstagsfeiertage. Wenn man den geschichtlichen Hintergrund derer mehr oder weniger arbiträren Setzung kennt, dann ist unverständlich, wieso man sie nicht zusammenfassen oder besser verteilen kann. Alternativ könnte man die auch durch besser verteilte staatliche Feiertage ersetzen.

    Außerdem würde ich gerne Cajóns anschaffen, für die Nutzung im o. g. Raum oder bei gutem Wetter auch draußen. 15 kleine und eine in Standardgröße. Kann da jemand welche empfehlen? Ich habe selbst zwei kleine und eine Standard-Cajón, die liegen zusammen aber bei rund 280 €.

    Falls ihr eine Partnerschule im Sek1-Bereich habt, die Technikunterricht anbietet, wäre eine Möglichkeit die Cajons von denen bauen zu lassen.
    Ich hab das letztes Jahr mit dem Bausatz von Thomann für unsere eigene Schule gemacht. Kosten 30€ pro Cajon + ggf. ein paar Spanngurte als Leimhilfe, wenn keine passenden Zwingen vorhanden sind.

    Je nachdem, was du mit klein meinst, gibt es für den Preis auch ein fertiges Cajon eine Nummer kleiner als der Bausatz.

    Ich glaub jeder, der noch alle Sinne beisammen hat, findet diese unterschiedliche Bezahlung unmöglich.

    Eigentlich müßten alle Vor- und Nachteile des jeweiligen Status monetär umgerechnet werden, um beides zu vergleichen.
    Sowas machen zum Beispiel Versicherungen. Das ist allerdings kompliziert und für manche Leute auch empörend, wenn dann Dinge bepreist werden, die für den einen oder anderen subjektiv eine andere Gewichtung haben oder als diskriminierend empfunden werden (z.B. das Kostenrisiko hinter einem negativen amtsärztlichen Bescheid).

    Alternativ wäre es vielleicht sinnvoll, sich darauf zu konzentrieren, dass die 'Nebenleistungen' angeglichen/verbessert werden, also so etwas wie Kinderzuschläge, 'beihilfeartige Leistungen', Altersvorsorge, etc.
    Letztendlich ist die jetzige Schieflage ja auch durch den einseitigen Umbau der Sozialversicherungssysteme entstanden, sodass die Angestellten heute schlechter dastehen als Beamte, statt wie früher besser. (Das gab es ja auch schon einmal.)

    Undifferenzierte Forderungen der Marke E-XX gepaart mit dem Vergleich Worst-Case-Angestellter vs. Best-Case-Beamter sind auf jeden Fall keine Erfolg versprechende Strategie.
    Da endet auch schnell das Verständnis aller Nichtlehrer, von denen die Mehrheit zu weit schlechteren Bedingungen arbeitet.

    In NRW ist das doch gut geregelt. Es gibt einen Katalog an Gründen für die Ferienverlängerungen gewährt werden.
    Wer das nicht beantragt muss ein Attest vorlegen oder bekommt einen Bußgeldbescheid.

    Ich verstehe nicht, wieso der bei euch nicht wirkt. Bei uns ist der sehr wirkungsvoll.
    Wenn das Bußgeld nicht gezahlt werden kann, wird es in meiner Stadt in der Regel in Sozialstunden umgewandelt und nicht einfach vom Amt erlassen.
    Oder droht ihr den Bescheid nur an und schickt nur den Anhörungsbogen und laßt den eigentlichen Bescheid eventuell gar nicht herausschicken?

    Dann findet ihr "Ärzte ohne Grenzen" auch nicht richtig? Niemand tut irgendwas, dann wird alles von selbst gut?

    Dort wo Ärzte ohne Grenzen oder ähnliche Organisationen nachhaltige staatliche Strukturen vor Ort mit aufbauen, ist das Engagement sinnvoll. Beispielsweise wenn einheimische Ärzte fort- und ausgebildet werden.

    Einsätze der Art "Wir fahren durch 20 Dörfer und behandeln die akuten Krankheiten" helfen zwar punktuell einzelnen Menschen, sind aber nicht nachhaltig und können sogar schädlich sein, wenn sich ein Staat dann sagt: In Gebiet xy bauen wir keine Krankenstationen, da kommt ja einmal im Jahr Ärzte ohne Grenzen.
    Man muss halt genau hingucken und die Folgen abwägen.

    Persönlich halte ich die für eine gute Organisation, die das im Blick hat.
    Die sind insofern auch speziell, da sie in Gegenden gehen, wo die normalen Strukturen durch Kriege zusammengebrochen sind und Versorgungsengpässe/Lücken überbrücken und nicht dauerhaft lokale Strukturen ersetzen wollen.

    2020 ist die didacta übrigens in Stuttgart.
    Das ist sicher für eine Anreise aus der Schweiz besser geeignet, falls du nur zur didacta willst und nicht einen Kurzurlaub draus machst.

    Das gute dort ist, dass man da Materialien der unbekannteren Bildungsanbieter entdecken kann.

    Die Halle der großen Verlage ist eher etwas für Messe-Rabatt-Jäger und Gewinnspieler.

    Du brauchst entweder gute Disziplin oder einen großen Rucksack/Rollkoffer für das Werbematerial. ;)

    Man darf sich halt nicht in die Tasche lügen bei diesen Angeboten. Der einzige dem da "geholfen" wird, ist der Tourist aus dem reichen Industrieland.
    Wie soll es auch anders sein bei so kurzfristigen Aktionen.

    Selbst bei den langfristigen Engagements, muss man gut hingucken.
    Ein Weisenhaus mitfinanzieren hört sich zum Beispiel erstmal gut an. Wenn das dazu führt, dass der jeweilige Staat sich auf diese privat finanzierten Sozialangebote verläßt und sich selbst deshalb erst garnicht engagiert, dann richtet man im Endeffekt auch wieder Schaden an.

    Für die Arbeit mit den Reports gibt es entsprechende Fortbildungen von kompetenten Moderatoren. Ich sehe da kein Problem.

    Ja, die sind kompetent.
    Das nützt aber nix, wenn dann aus der Fortgeschrittenen-Fortbildung zu Reportdesign/Reportprogrammierung spontan eine Anfängerfortbildung gemacht wird, weil 90% der Teilnehmer sich falsch angemeldet hat und noch die Grundlagen lernen muss.
    Das habe ich bisher 2 mal erlebt. Extrem ärgerlich, weil verschenkte Fortbildungstage...
    Sicher auch eine blöde Situation für die Moderatoren.

    Schild hat für Förderzeugnisse 2 Probleme:

    • Textfelder brechen nicht automatisch auf neue Seiten um.
    • Wegen 1. muss die Textfeldlänge begrenzt werden. Diese Begrenzung kannst du meines Wissens aber nicht bei der Eingabe der Texte erzwingen. Du darfst, dann also alle Zeugnisse auf abgeschnittene Texte oder kaputtes Layout (im ganzen springende Textfelder) kontrollieren, jenachdem wie die Textfelder im Report eingestellt sind.

    Also bei uns wird das ausgeglichen. Es entstehen durch LAA keine Minus/Plusstunden für die anderen Lehrer. Es ändern sich jedoch dann zwangsweise Lerngruppen und der Fächeranteil.
    Wenn ich drei Mathestunden an einen LAA abgebe, mache ich z.B. 3 Physikstunden mehr...oder Stunden im Ganztags/Ergänzungsangebot, Doppelbesetzungen, etc.

    Das geht natürlich nur, wenn die Stellenlage nicht völlig am Limit ist.

    Wir führen zusätzlich Arbeitszeitkonten, wegen unseres 60min-Takts. Auch die werden allerdings immer bis auf den Spielraum vom maximal einer halben Deputatsstunde ausgeglichen.

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