Beiträge von kodi

    Die Schüler fegen ihren Klassenraum jeden Tag.
    Die Reinigungskräfte wischen jeden Raum alle 2 Tage.
    Einmal jährlich gibt es eine Grundreinigung und eine Festerreinigung.

    Der Hofdienst (Schüler) sammelt den Müll von den Fluren und dem Schulhof jede große Pause.
    Die Reinigungskräfte wischen den Flur jeden Tag und leeren die Mülleimer.
    Der Hausmeister sammelt jeden Tag nach der Schule verbliebenen Müll und leer die Mülleimer.


    Wie sorgt ihr für Ruhe im Klassenraum, speziell bei lauteren Klassen?

    • Rigoros den eigenen Unterricht auf Leerlaufphasen prüfen und diese abstellen.
    • Ständiger Blickkontakt zur Klasse. Kein Anschreiben an die Tafel, wenn die Klasse unruhig ist, stattdessen OHP.
    • Aufgaben so differenzieren (nach oben und unten), dass jeder Schüler daran arbeiten kann. (Greift mit in Punkt 1)
    • Schüler loben und Erfolgserlebnisse in den Unterricht einbauen.
    • Klare Konsequenzen bei Störungen... immer und ohne Ausnahme. Dabei gibt es ein System für individuelle Störungen und eines für kollektive Störungen. Alle Formen von Nacharbeit in Form von Förderaufgaben passend zum Unterrichtsstoff.
    • Sitzordnungshoheit nutzen
    • Positve Beziehung zu den Schülern aufbauen und diese nutzen.
    • Nonverbale Kommunikation und Standort in der Klasse gezielt einsetzen.

    Als Mann ist in den heutigen Zeiten jeglicher Körperkontakt zu Schülern ein No-Go.

    Das geht so weit, dass in ernsten Situationen das persönliche Prozessrisiko wegen unterlassener Hilfeleistung kleiner und kalkulierbarer ist, als die Abwehr falscher Verdächtigungen wegen Körperkontakt.
    Um es mal überspitzt zu formulieren, bist du in der Rechtspraxis auf der sichereren Seite, wenn du das auf die Straße laufende Kind überfahren lässt und nur hinterher rufst, anstatt es einfach festzuhalten.
    Traurig aber so weit sind wir schon...

    Entsprechend ist jeder Mann gut beraten, als eines der ersten Dinge den Schülern die Einhaltung der Distanz beizubringen.

    Das ganze ist ein schönes Beispiel, mit welchen miesen Tricks Politik gemacht wird.

    Große einmalige nicht nachhaltige Investition ankündigen, irgendwas völlig anderes mit in die Gesetzänderung einschmuggeln.
    Fehlte nur noch, das ganze per schriftlicher Debatte während eines internationalen Sportereignisses zu beschließen.
    Das ging wegen der GG-Änderung diesmal nicht. ;)

    Das ärgerliche ist, dass es für die Politik trotzdem auch noch eine Win-Win-Situation ist.
    Bundespolitiker konnten sich mit einer Reformbemühung brüsten, die Regierung muß nix zahlen, die Landespolitiker brüsten sich damit das GG zu wahren.

    Schüler, Schulen Lehrer... interessieren eh nicht. :(

    ... und sich dann wundern, dass das Vertrauen in die Politiker seit Jahren sinkt.

    Es ist halt nur eine Prognose, keine Garantie.
    Natürlich sähe die Realität in 5 Jahren sehr anders aus, wenn jetzt jeder das selbe studiert. Ansatzweise sieht man die Folge bei Deutsch/Geschichte. Leider gibt die Prognose keine Auskunft über Fachkombinationen.

    Du solltest bei deiner Fächerwahl auch bedenken, dass du die Fächer anschließend auch 40 Jahre unterrichten mußt. Wenn du da keinerlei Interesse und Begeisterung für deine Fächer hast, weil du sie nur nach der Prognose ausgesucht hast, dann wirst du die Zeit nicht durchhalten. Von daher macht es Sinn seine Fächer nach Interesse, Talent und Prognose zu wählen.

    Letztendlich kannst du aus der Prognose folgendes herauslesen:
    Je weiter deine Fächer im Bereich geringe Bedeutung/geringer Einstellungschancen liegen, umso wichtiger werden die Noten, Glück und Zufall bei der Einstellung und ein Plan B, falls es nicht sofort klappt.
    Plan B kann heißen: Jobalternative außerhalb der Schule, Schulformwechsel, Bundeslandwechsel oder Inkaufnahme von befristeten Vertretungsverträgen bis zur Festeinstellung.

    Ich überlege selbst nämlich evt. einen TZ Antrag zu stellen. Bin mir aber momentan noch nicht sicher, weil ich noch in der Probezeit bin und befürchte, dass sich das negativ auf meine Beurteilung (die bisher gut ist) auswirken könnte, je nachdem, wie ich das Anliegen formuliere. :)

    Da brauchst du dir glaub ich keien Sorgen zu machen. Teilzeit im schulbereich ist völlig normal und akzeptiert. Du mußt eher gucken, ob sich die Teilzeit in der Gesamtbilanz für dich lohnt.

    Aus Sicht deiner Schule fallen durch deine Teilzeit in NRW rein rechnerisch keine Stellen weg. Die von dir abgegebenen Stellenanteile werden durch Neueinstellungen, Abordnungen und Versetzungen ausgeglichen.
    Natürlich klappt dies nicht immer sofort und nicht in jedem Fall 1:1 für deine Schule. Es ist aber normal, dass die Lehrerversorgung ständig etwas zwischen Unterbesetzung, Vollbesetzung und Überbesetzung hin und her schwankt. Das passiert nicht nur durch Teilzeit, sondern auch durch Pensionierungen, Abordnungen, Altersermäßigungen, Funktionsämter etc. Jede Schulleitung muss das in einem gewissen Umfang managen können.

    [...]Informatik als Drittfach[...]
    Mathe und Naturwissenschaften fallen weg - da komme ich teilweise nicht hinterher[...]

    Vielleicht kann da mal jemand was zu sagen, der Informatik auf Lehramt gemacht hat.
    Ich kenne es nur vom normalen Informatikstudium. Da ist sehr mathelastig und definitiv nichts für jemanden, der kein Mathe mag/kann.

    Darüber hinaus solltest du nicht auf ein Drittfach zwecks Einstellungschance bauen. Auch ein Drittfach macht Arbeit und bindet Ressourcen im Studium. Die wenigsten studieren das mal eben nebenher, zumal wenn es kein verwandtes Fach zu einem der anderen Fächer ist. Oft verlängert es das Studium oder geht zu Lasten der anderen Fächer. Wenn du eine wenig gesuchte Fächerkombination hast, brauchst du gute Noten.
    Konzentrier dich lieber erst auf deine Hauptfächer.

    Wir haben gute Erfahrungen mit http://logodidact%20von%20sbe gemacht.

    Wir nutzen davon das Image-System, Fileserver, Printserver, Nutzerverwaltung, Klassenarbeitsmodus, Netzfilter, Fernzugriff mit Pydio, Moodle, Raumbuchungssystem, WLAN per Radius.
    Was wir nicht nutzen ist die Groupware Komponente. Zu der kann ich nichts sagen.

    An der Schule wird nur First-Level-Support gemacht. Kontakt mit den Interna haben unsere Admins gar nicht. Das macht SBE. Die Reaktionszeit ist fast immer innerhalb eines Tages.
    Das einzige was unsere Admins tun, ist mal das Rechner-Image neu schreiben oder Benutzer importieren.

    Man kann zu dem Thema stehen wie man will.

    Defakto müssen die Schüler doch folgendes wissen:

    • Menschen beurteilen andere an dem, was sie sehen und hören, sprich am Verhalten und auch am Aussehen/Kleidung
    • Es ist egal, was ich selber aussagen wollte oder nicht. Der andere reagiert darauf, wie es bei ihm/ihr ankommt (in Abhängigkeit seiner Werte und Normen).
    • Ich habe keine Möglichkeit das zu beeinflussen, außer durch mein eigenes Verhalten/meine eigene Kleidung.
    • Es ist völlig egal, wie ich dazu stehe, dieser Mechanismus greift, ob ich ihm zustimme oder nicht.

    Schüler auf Praktikumssuche:
    Ja ich kann mich in Jogginghose bei der Jobmesse bei einer Bank um ein Praktikum bewerben. Den Personalern ist dabei völlig egal, warum ich die Jogginghose anhabe. Extrem wichtig ist ihnen, ob das zur Firmenkultur passt oder nicht. Wenn ich da ein Praktikum will, werde ich mich normkonform kleiden und verhalten müssen.

    Halt dich am besten an das Grundmuster einer Nawi-Stunde:

    • Problemstellung aufwerfen (Lebensweltbezug für die SuS nicht vergessen)
    • Versuch dazu planen (kurz)
    • Versuch durchführen (Differenzierung für die starken und schwachen SuS nicht vergessen. Leerlauf vermeiden.)
    • Versuch auswerten mit Rückbezug auf das Problem oder die Hypothese
    • Merksatz sichern
    • ggf. Übungsaufgabe, Transferaufgabe

    Du kannst bis in Phase 2-6 jeweils sichern lassen. Gesichert ist es erst, wenn es irgendwo steht und die fachliche Richtigkeit gewährleistet ist.

    Wenn du Zeitnot hast oder eine ungeübte Lerngruppe, dann strukturiere Schritte vor.
    (Beispiel: Klasse 5 skizziert nicht den Versuchsaufbau, sondern bekommt ein Versuchsprotokoll-AB, wo der schon aufgedruckt ist, damit es keine Malstunde wird. Für den Merksatz gibt es vielleicht Wortbausteine, die eingebaut werden müssen.)

    Phase 4 ist keine lästige Pflicht, die an das Experiment angehudelt wird, sondern integraler Bestandteil.
    Es bringt den Schülern nix, wenn da z.B. aus Zeitnot eine stöchiometrische Formel vom Himmel (oder aus dem Buch) fällt, wenn sie die nicht verstehen. (Um mal ein Beispiel aus meiner eigenen Schulzeit zu nehmen...)
    Ein hier angeführtes Modell ist auch kein Selbstzweck, sondern dient immer dem Verständnis des konkreten Phänomens. Nimm das einfachste Modell, welches das Phänomen weitgehend fachlich korrekt erklärt.

    Natürlich muß nicht in jeder Stunde ein Experiment vorkommen.
    Bei mir in Physik (S1) kommen zum Beispiel ca. 6 Experimentalstunden auf 1 andere Stunde (Theorie, schriftliche Aufgaben, Schüler-Präsentation, Tests, ...).
    Es steht aber aus jeder Stunde etwas in der Mappe der Schüler.

    Falls du fachlich noch etwas unsicher sein solltest, guck dir mal den Mortimer Chemie an. Der ist gut zu lesen, sehr verständlich geschrieben, hat gute Übungsaufgaben und vermittelt dir ein solides Grundwissen.

    Um das Experimenten mit den Schülern zu verbessern würde ich bei Kollegen hospitieren bzw. einen Kollegen bitten bei dir zu hospitieren. Da kann man vieles falsch bzw. ungeschickt machen. Learning by doing ohne Feedback funktioniert da schlecht.

    Der Vertreter des Personalrats des Regierungsbezirks der betr. Schulform sagt dazu: Das Arbeitszeugnis ist tatsächlich so gemeint, wie es geschrieben ist. In der schule gibt es und DARF es diesbezüglich keine Deutungen, Verklausulierungen o.ä. geben.


    Natürlich ist das so gemeint wie es da steht. Trotzdem gibt es den Code.
    Verursacht ist der von Personalräten und Arbeitsgerichten, die gegen jeglichen Negativeintrag vorgegangen sind.
    Entsprechend wird nur noch postiv geschrieben und die Aussage steckt im weggelassenen Teil. Was noch drin steht, ist buchstabengetreu so gemeint, wie es da steht.

    Zumindest rudimentät wissen das alle Schulleitungen. Nicht jeder schlüsselt das jedoch so detailiert auf, wie man das bei Tresselt (hier und hier) nachlesen kann.

    Glücklicherweise hat sich da in NRW inzwischen etwas getan und die dienstlichen Beurteilung wurde zumindest für dauerhaft Beschäftigte auf ein Punktesystem umgestellt.

    Ich frag mich, was man macht, wenn die Abordnung endet. Die Abordnungen sind ja meines Wissens nicht nur als Stelle begerenzt sondern auch in der maximal am Stück abordbaren Zeit (12 Jahre?).

    Auch wenn ich meinen Job wirklich gerne mache, stelle ich mir den Wiedereinstieg nach einer Abordnung ziemlich hart vor.

    Hallo zusammen,
    "Er sagt, wir sollten uns in der Zeit gemeinsam über die Unterrichtsinhalte austauschen."


    So wie du das beschreibst, klingt durch, dass diese Veranstaltung der Qualitätssicherung dienen soll.
    Hast du schon einmal daran gedacht, dass du als Fachfremder mit geringer Stundenzahl ggf. der Adressat dieser Maßnahme bist und die anderen dir da helfen sollen? ;)


    Darf man als Lehrer die Benutzung eines Taschenrechners verbieten und Aufgaben zum Beispiel so stellen, dass immer mit 'runden' Zahlen gerechnet wird? Zum Beispiel stelle ich mir das so vor, dass ich, je nach Leistungsstand des Kurses sogar das Ergebnis vorgeben würde und die Schüler müssten 'nur' auf einen richtigen Weg kommen.

    Das führt zu massiven Fehlvorstellung. Die meisten Zahlen sind nicht "rund".

    Das Verständnis aller Zahlenräume jenseits der natürlichen Zahlen wäre nicht möglich.
    Du müsstes ganze Klassen von Aufgaben weglassen, z.B. wenn du Brüche in Dezimalbrüche umwandeln läßt.
    Dir gehen mathematisch tiefgreifende Phänomene verloren, z.B. die Betrachtung der Stabilität von Lösungen.
    Deine Schüler würden nie lernen bei Problemlösungen Zahlen auf ihre signifikanten Stellen zu untersuchen.

    Letztendlich gießt du mit dem Ansatz das Kind mit dem Bad aus, wie man so schön sagt.

    Natürlich macht es Sinn, auch das Kopfrechnen zu üben, aber die Einführung des Taschenrechners markiert in der Regel den Übergang vom Fokus "Rechnen" zum Fokus "Strukturen".
    Ich mache durchaus auch in höheren Klassen regelmäßige kurze Kopfrechentest, aber nutze dann im "Hauptunterricht" den Taschenrechner. Es geht da schlicht um andere mathematische Kompetenzen.

    Rein aus rechtlicher Sicht wäre in dem Fall natürlich interessant, ob das Land per Klage dazu gezwungen werden kann die Beförderungsstelle von der Nichtbeförderungsstelle zu differenzieren oder ob Thüringen aus rechtlicher Sicht einfach alle Lehrkräfte "befördert" hat.

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