Beiträge von kodi

    Bei uns dürfen auch alle hinein, die an unserer Schule arbeiten, mit uns zusammenarbeiten oder unsere Gäste sind.

    Dazu gehört auch der Praktikant. Wenn wir gegen den Bedenken hätten, würde er nicht angenommen.
    Das Problem der "Schülerpraktikanten" gibt es bei uns auch manchmal.
    Wir lehnen die konsequent ab, da wir die Erfahrung gemacht haben, dass das meist so Gaudi-Praktika sind, weil die entsendende Schule sich nicht darum gekümmert hat, dass die eine reguläre Praktikumsstelle finden und sie nicht selbst betreuen wollen und daher auf die Idee kommt, diese Schüler in eine andere Schule zu schicken.

    Wir haben allerdings an unseren Standorten auch Lehrerarbeitszimmer. Die sind exklusiv für Lehrer, die in Ruhe arbeiten wollen/müssen.
    Das Lehrerzimmer dient dagegen mehr als eine Art Sozialraum.

    Grundsätzlich beobachte ich aber, dass bei Nichtlehrern oft eine gewisse Hemmschwelle besteht, in das Lehrerzimmer zu gehen. Vermutlich wirkt da bei Erwachsenen die eigene Schulzeit nach.

    Mir ging das als Kind auch so.

    Nimm den Druck heraus. Er muss kein Bronze machen.

    Dann macht ihr ein paar Badeurlaube mit Schnorcheln und so, sodass die Angst verliert und mal mit Taucherbrille spielerisch übt. Wenn es da interessante Fische zu sehen gibt, hilft das auch der Motivation ungemein.

    Bronze kann er dann später immer noch bei jedem Bademeister ablegen.

    Nun ist er/sie aber in der S1. Da hagelt es in der Regel keine Beförderungen.
    Du machst also deine neue Tätigkeit fürs alte Geld.
    Entsprechend fällt der Typ Karrierist da weg und du findest da entweder Schulflüchtlinge oder Leute, die an der Tätigkeit Interesse haben.

    Es gibt auch eine Höchstabordnungsdauer. Ich meine nach 12 Jahren mußt du an die Schule zurück.

    Ich glaube daher schon, dass es Seminarleiter gibt, die ab und zu einfach eine 6 raushauen müssen um sich mal wieder richtig wichtig fühlen zu können.

    Das ist doch Unsinn. Die Prüfer haben nichts davon. Eher im Gegenteil, sie müssen die Note gründlicher begründen, haben einen heulenden meist uneinsichtigen Ref an den Hacken und müssen sich ggf. mit einem Widerspruch auseinander setzen.

    Es gibt auch durchaus berechtigte Gründe für eine 6. In meinen Fächern zum Beispiel, wenn die Sicherheit nicht gewährleistet ist. Da kann der Unterricht sonst noch so gut sein. Es gibt halt gewisse Dinge, die sind ein No-Go.
    Dafür kassiert man dann eine 6.

    NRW statt Berlin:
    Ich zähle immer die Themen auf.
    z.B.
    Kopfrechentest
    Überschlag
    schriftliche Addition mit mehren Zahlen
    schriftliche Subtraktion mit mehreren Zahlen
    Sachaufgabe

    Zusätzlich gibt es vorher nochmal Selbstlern-Übungsmaterial zu allen Themen und in den letzten beiden Stunden eine kurze Wiederholung mit Übungsaufgaben.

    Naja, etwas salopp formuliert steht in eurer VO jedoch folgendes:

    • Die Macht geht vom Schulleiter aus.
    • Er legt die Aufgabenbereiche und die Formen der Zusammenarbeit fest.
    • Du kannst in den Bereichen arbeiten, die der Schulleiter dir überträgt.
    • Das machst du selbstständig, trägst die Verantwortung, bist rechenschaftspflichtig und bist an euer Leitbild/pädagog. Programm gebunden.
    • In dem übertragenen Teilbereich bist du den Lehrern weisungsbefugt.

    Hart fomuliert hast du nur den Spielraum, den dir der Schulleiter (und euer Schulprogramm) gewährt.


    Ich kann dich gut verstehen, dass ein Wechsel in der Führung zu einigen Reibungspunkten führt.
    Die Frage ist, wie man damit am Besten umgeht.

    Ich glaube es wäre ungeschickt, sich auf eine formelle Ebene zurückzuziehen, zumal da die eher schwach ist.
    Stattdessen würde ich aktiv zweigleisig fahren:

    • Leitbild/pädagog. Programm zusammen mit der neuen Schulleitung aktalisieren. Dabei im Auge behalten, dass alles immer ein Geben und Nehmen ist. Der neue Schulleiter braucht Erfolge, Unterstützung und auch Freiräume eigene neue Ideen einzubringen und umzusetzen. Für die Unterstützung und aktive Mitgestaltung erhält man selbst etwas Einfluß auf die Ausgestaltung bzw. kann eigene "Nischen" gestalten. Da könnte man zum Beispiel geschickt einbringen, wieso die Besonderheiten der eigenen Abteilung gut zu den Zielen der Schulleitung und dem Schulprogramm passen.
    • Eine neue Führung ist eine gute Gelegenheit für eine Aktualisierung des Geschäftsverteilungsplan und des Ziel-Wege-Plans. Damit grenzt man die Arbeitsbereiche und Zuständigkeiten ab. Mit dem gemeinsamen Ziel-Wege-Plan wird der neuen Schulleitung die Sorge alles selbst managen zu müssen genommen und es werden die nötigen Arbeitsschritte, Zuständigkeiten und messbare Ziele festgelegt.

    Meine Erfahrung war bisher, dass so ein konstruktiver aktiv kooperativer Ansatz für alle Beteiligten immer besser Ergebnisse erzeugt, als ein aktiv oder passiv konfrontativer Ansatz.

    Bestellen mit DPD, Hermes und Co ist wie ein Gratis-Abenteuerurlaub. Man lernt die obskursten Einzelhändler in der Umgebung kennen.
    Aber immerhin... vor ein paar Jahren lernte man dabei noch die billigsten Gewerbegebiete in 50km Umkreis kennen. ;)
    Hermes hat das Paket auch schonmal in die Papiermülltonne gelegt. O_o

    Ich nehme wenn möglich immer DHL. Die liefern bei mir am zuverlässigsten und die Postfiliale zum Abholen sieht auch nicht aus, wie aus einem Unterweltskrimi.

    Dafür hat man mit DHL wirklich "Spass", wenn die die Verzollung für einen Abwickeln wollen....3x so viel Arbeit wie selbst zum Zollamt gehen und dann kostet es auch noch ordentlich. Abbestellen geht nicht, sonst darf man zu einem ostdeutschen Flughafen fahren oder das Paket geht zurück.

    Diese Kompetenztestbände gibt es auch für die niedrigeren Jahrgangsstufen.

    Bis Klasse 7/8 kann ich auch Testen und Fördern empfehlen. Damit bekommt man eine sehr genaue Diagnose und in der kostenlosen Version zwar wenig, aber zumindest ein bischen Fördermaterial.

    Wenn die Probleme aber so weit zurückreichen, dann ist sicherlich Nachhilfe bei einem guten Mathelehrer am sinnvollsten. Dann geht es ja auch darum, wie man die Lücken am effizientesten in Hinsicht auf den aktuellen Lernstoff schließt.

    Ich habe mir vor ein paar Jahren massiv die Arbeit erleichtert, als ich mir für meine LibreOffice-Arbeitsblätter eine strukturierte Zeichnungssammlung erstellt habe.
    Da kann ich dann ohne großes Suchen passende Lineaturfelder, Kästchenfelder, Zeichnungen physik. Geräte/Versuchsaufbauten etc. einfach einfügen.
    Das wird mit jedem Arbeitsblatt weniger Arbeit, da man nur noch neue Gegenstände zeichnen muss.

    Für eine gute Fortbildung, aus der ich mit massig Material für meine Fächer herausgehe, dass ich direkt einsetzen kann, hätte ich gar kein Problem trotz Überstunden in den Ferien zu kommen.

    Bislang hab ich allerdings nur Fortbildungen folgender Art erlebt:

    • Allgemeinpädagogische Fortbildung, die sich mit mir bekannten Studieninhalten deckt....gerne gehalten von Unidozenten, Schulfremden oder Schulflüchtlingen.
    • Allgemeinpädagogische Fortbildung, deren Zusammenfassung ich auf einer halben DIN-A4-Seite machen kann.
    • Strukturelle Fortbildung, die an meiner Praxis völlig vorbei geht. Ja, ist interessant, was in einem AOSF passiert, aber für meine tägliche Arbeit nicht relevant.
    • Fortbildungen mit extrem dünnen Fachbezug. Ein Fachbeispiel der trivialen Art für jedes Fach mit dem Arbeitsauftrag, jetzt macht mal bei den komplizierten Themen selbst.

    Die Krönung ist dann noch die übliche Feigheit vieler Kollegen beim Feedback, wo die Kappungsgrenze in Schulnoten übersetzt bei befriedigend liegt.
    befriedigend = extrem miese Fortbildung.
    So denkt das Ministerium, die Bezirksregierung oder das Kompetenzteam natürlich, dass jede Fortbildung super ist.

    Über den gabs mal eine Doku. In der klang das schon nach "durchs Raster gefallen".
    Auf der anderen Seite kann man auf den Förderschulen in NRW auch alle S1-Abschlüsse machen, oder irre ich mich da?

    Es bleibt zu hoffen, dass das Gericht auch Gutachter hört, die Ahnung haben und nicht nur solche, die zuletzt eine Schule von innen sahen, als sie selbst Abitur gemacht haben.

    In der VOGSV (Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses) konnte ich bislang nichts Hilfreiches finden.


    $19.1 sollte das regeln.
    Ich kann es hier jetzt nicht quoten, weil Hessen so ein altertümliches PDF ins Netz gestellt hat...
    Sinngemäß steht da, dass die Noten Ganzjahresnoten sind, mit Schwerpunkt auf dem Leistungsstand am Ende des Schuljahres.
    Kein Unterricht im 2. Halbjahr = keine Änderung des Leistungsstands --> Note/Leistungsbeurteilung aus dem Halbjahr

    $19.5 regelt dann übrigens, dass es in eurem Fall nicht versetzungswirksam ist, weil ihr defakto Epochalunterricht gemacht habt, ohne den anzukündigen.

    Mit Hauswirtschaft würdest du bei uns an der Realschule sofort genommen. Da gibt es einen absoluten Lehrermangel.
    Das sieht man in den Stellenausschreibungen nur deshalb nicht, weil die meisten Realschulen es schon aufgegeben haben Hauswirtschaftslehrer zu suchen.
    Das wird in der Regel nur noch ausgeschrieben, wenn man weiß, dass man einen Bewerber hat.

    Thema Stundenumfang:
    Das ist aufgrund des Hauswirtschaftslehrermangels sicher sehr unterschiedlich.
    Bei uns (28 Klassen) werden im Jahr ca. 17 Wochenstunden Hauswirtschaft unterrichtet, obwohl wir es wegen Lehrermangel weitgehend kürzen mußten. Der Unterricht teilt sich auf Regelunterricht, Unterricht in Flüchtlingsklassen und Unterricht im AG-Bereich auf.

    Das Fach hat außerhalb der Schule leider kein Ansehen, ist aber bei den Schülern extrem beliebt.

    Ist doch kein Wunder, dass die Kinder umkippen und wird von unserer Gedellschaft offensichtlich billigend in Kauf genommen:

    • 1x im Jahr machen die Kinder Sportarten, die sie sonst nie üben.
    • Das ganze findet unter Wettkampfbedingungen statt, die Peergroup guckt zu und macht zusätzlich Druck.
    • Das Wetter kann nicht beachtet werden, weil eine Terminverschiebung durch Phantombelegungen der Sportstätten nicht möglich ist.
    • Körperverletzung wird unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit geduldet und die Eltern nicht haftbar gemacht.

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