Beiträge von kodi


    Das würde mich persönlich nicht zufrieden stellen und unterfordern - um es mal vorsichtig auszudrücken. In den letzten Jahren habe ich verstärkt Oberstufenphysik unterrichtet und mir ein immenses Fachwissen angeeignet. Es wäre einfach Perlen vor die Säue.

    Hast du das Fach garnicht studiert? Wie kann es sein, dass dich das eine fachlich unterfordert und das andere nicht?

    Ich finde, das kann man garnicht beurteilen, weil es geschnittene Szenen sind. Vielleicht kam da hinterher noch etwas mehr.

    Was mich an der Nachbesprechungsszene allerdings sehr gewundert hat, war das Setting.
    Sah irgendwie nach vermüllter Ecke in einer Besenkammer aus.
    Ich würde mich als SL/Kollege in Grund und Boden schämen, wenn meine Refis in so einer Atmosphäre ein (immer eher problematisches) Nachbesprechungsgespräch führen müßten.
    Sowas läuft immer besser, wenn man sich so wohl wie möglich fühlt. Der Raum mag da ein kleiner nachgeordneter Aspekt sein, aber ein anständiges Besprechungszimmer ist doch ein leicht zu schaffendes Element.

    Was soll so eine klassische Berichtigung? Übung im Schönschreiben?

    Bei uns wird die Bewertung erklärt und es gibt einen kompetenzorientierten Rückmeldebogen mit neuen Übungsaufgaben zu jedem Kompetenzbereich.
    Die müssen die Schüler dann bearbeiten, wenn sie in dem jeweiligen Bereich nicht die volle Punktzahl haben.

    Habt ihr auch schon mal Schüler gehabt die mit Ihrem Anwalt gedroht haben zwecks der Notengebung

    Klar. War bisher immer heiße Luft. Die wenigsten wissen, wogegen sie Widerspruch einlegen können und wogegen nicht.
    Immer wieder lustig zu sehen.

    Selbst wenn ich mal eine Note für einen Widerspruch gegen eine Versetzungsentscheidung begründen müsste, sehe ich das gelassen:

    • Meine Noten sind gerichtsfest begründbar
    • Das Kind ändert sich nicht und kann dadurch auch nicht mehr. ;)

    Mich hat ein bischen diese unterschwellige Herumreiten auf dem "System" genervt. Das kam mir etwas aufgesetzt vor und hörte sich nach Agenda der Filmemacher an.

    Über die gezeigten Szenen könnte man sicher viel schreiben, aber ich finde, man darf nicht vergessen, dass das aus dem Zusammenhang gerissene, ausgewählte Szenen von Berufsanfängern waren.

    Mein Respekt gilt auf jeden Fall den drei Kollegen, dass sie sich haben filmen lassen.
    Mich würde interessieren, wie es ihnen heute geht.

    Sehr eindringlich ist mir bei dem Film noch einmal klar geworden, wie unterschiedlich eigentlich die Bedingungen seitens der Klientel sind, unter denen die verschiedenen Referendare ihre Referendariat machen müssen.

    Man sollte auch immer gucken, ob ein Rechenverfahren zukunftsorientiert ist.
    Konkret: Geht die Short-Notation auch noch bei mehrstelligen Zahlen gut? Was ist mit den schwachen Kopfrechnern?

    Wir haben z.B. eine Zuliefergrundschule die stur das Subtraktionsverfahren mit Entbündelung beibringt. Das geht wunderbar mit einem Subtrahend.
    In Klasse 5 wenn mehre Subtrahenden auftauchen, bekommen die Kinder das mit Notation der Entbündelung nicht mehr richtig hin und rechnen falsch.
    Folge: Sie müssen effektiv umlernen und sind sogar gegenüber denen im Nachteil, die sich garnicht mehr an die schrftliche Subtraktion aus der GS erinnern können.
    Sowas ist natürlich eine Katastrophe.

    Die Frage ist auch, wo man das sicher nachfragen kann.
    Die USA sind ja bekannt dafür, Leuten die Einreise zu verweigern, wo der kleinste Verdacht besteht, dass sie arbeiten wollen.
    Sprich eine Anfrage an der Botschaft, führt bei Ablehnung ggf. hinterher zur Verweigerung selbst des Touristenvisums und er kann dich nicht mal besuchen, wenn es doof läuft.

    Wir nehmen einen Mischmasch aus Schild und Untis.

    Statistik rein aus Schild geht nicht, weil sich unsere Unterrichtsverteilung nicht mehr nutzbar in Schild abbilden läßt.
    Um Schild-Verbesserung habe ich schon gebeten. Schild-Fachberater findet alles ist super und kein Handlungsbedarf. Er hat das Problem an seinem Gymnasium nicht.... großartiger professioneller Support. ;)

    Nervig find ich die immer gleichen Fehler in ASDPC. Seit 3 Jahren funktioniert z.B. der Übertrag der Standordzuordnung nicht richtig.

    Ob sich Teilzeit "lohnt" ist doch eine individuelle Entscheidung.

    Man muss sich halt ein paar Rahmenbedingungen ehrlich vor Augen halten:

    • Reduktion von Gehalt/Unterrichtsverpflichtung ist nicht gleich der Reduktion der tatsächlichen Arbeit.
    • Teilzeit hat Auswirkungen auf die Pension
    • Teilzeit bedeutet nicht unbedingt einen der Teilzeitquote völlig entsprechenden besseren Stundenplan. (50% Stelle = 2 freie Tage an einer Ganztagsschule ist z.B. eben nicht nur 50% der Woche Unterricht. Noch schlimmer ist es bei kleinen Reduktionen, z.B. 26h-Stelle)

    Das ist unfair, aber es ist halt in der Praxis noch so.
    Wenn die persönlichen Vorteile diese Nachteile aufwiegen, lohnt sich Teilzeit sehr wohl.

    Wer verteilt denn die Entlastungsstunden bei euch?

    Hier in NRW gibt es drei Typen:

    • Lehrertopf (Lehrerkonferenz stimmt ab)
    • Schulleitungstopf (Schulleitung kann die frei verteilen, in der Regel für Schulleitungstätigkeiten)
    • Extern zugewiesene Entlastung (aufgabengebunden & für den, der die Aufgabe wahrnimmt)

    Vielleicht ist das bei euch ja ähnlich?

    Das beschriebene Verhalten deiner Kollegen finde ich nicht in Ordnung, sofern es alternative Terminmöglichkeiten gab, bei denen alle Kollegen gekonnt hätten.
    Wenn allerdings das einzige Konferenzfenster, z.B. an deinem freien Tag wäre, dann sieht das natürlich etwas anders aus. Trotzdem wäre natürlich auch dann, das beschriebene Verhalten nicht besonders kollegial.

    Letztendlich sehe ich für dich nur 3 realistische Handlungsmöglichkeiten:

    • Du sprichst mit der Schulleitung, schilderst die Probleme und versuchst den Entzug der Entlastung abzuwenden. Ggf. indem ihr Zielvereinbarungen trefft und klare Aufgabenbereiche zuweist.
    • Du ziehst die Führung der Gruppe an dich und machst dich durch Aktivität selbst zum Koordinator, der die Termine setzt und die Arbeitsschwerpunkte plant. Vermutlich ist es dafür bereits zu spät.
    • Du verläßt die entsprechende Arbeitsgruppe, da deine Entlastung weg ist.

    Bei dem beschriebenen Kollegenverhalten würde ich wahrscheinlich Option 3 wählen, wenn das Thema nicht gerade mein besonderer Schwerpunkt wäre.
    Wer will schon mit solchen Kollegen zusammenarbeiten...

    Ich nutze auch ein Surface. Habe die Version mit I7 und 16GB RAM genommen, da ich es im Arbeitszimmer auch als Desktopersatz benutze.
    Bisher bin ich sehr zufrieden, allerdings sollte man wissen, dass das Gerät quasi nicht reparierbar ist, wenn etwas kaputt geht.

    Die Surface-Reihe ist insgesamt ziemlich teuer, aber ab und an bekommt man sehr gute Promo-Angebote. Mir hat etwas Geduld und ein Suchauftrag bei mydealz z.B. über 500€ gespart.

    Bezüglich OneNote, dass sicher ein wichtiges Kriterium für ein Windows-Tablet ist, ist es leider so, dass die lokale Version nicht mehr weiterentwickelt wird und durch eine weniger leistungsfähige App mit Cloudzwang ersetzt wurde.

    [...]Ich hatte da mal ein Erlebnis, als ich noch Referendar war. Da hat ein Kollege dem Admin gesagt, er würde ja lieber Brecht lesen als sich mit so einem Scheiß herumzuschlagen (was implizierte, dass er den Kollegen für kulturell ungebildet hielt, das war definitiv so gemeint).[...]

    Das würde er bei mir dann auch. Bei jedem Login per Browser im Kioskmodus. :P

    Bevor du in den Kirchenbeamtenstatus wechselst, würde ich mich da sehr sehr genau erkundigen, welche Einschränkungen das mit sich bringt. Zumindest früher ging ein kirchliches Beschäftigungsverhältnis mit deutlichen Einschränkungen deiner Rechte einher.

    Eventuell kannst du dich auch per Elternzeit versetzen lassen. Zumindest geht das in NRW meist, wenn man mehr als ein Jahr Elternzeit nimmt.
    Vorausgesetzt natürlich, du hast noch Elternzeiten bzw. kannst auf das Geld verzichten.

    Du kannst das gerne ergänzen.
    Ich rede hier nur von signifikant mit der Schülerzahl skalierenden Aufgabenteilen.

    Dass das nicht die Hauptarbeit der Schulleitung ist, ist mir klar. Genau deshalb muss man auch genau gucken, wo man Schulleitung wird.
    Anders als oft kolportiert heißt "kleine Schule" eben meistens nicht weniger Arbeit für die Schulleitung als an einer großen Schule, sondern mehr Arbeit.

    Ich glaube, es hängt stark von der Schulform ab. Leitet man eine BBS oder IGS mit 1500 Schülern? Oder wie ich eine Grundschule mit 200 Schülern/dreizügig/GTS. Der Arbeitsaufwand ist da schon sehr unterschiedlich.

    Da muss man (in NRW) sehr aufpassen.

    Grundschule mit wenigen Schülern:

    • ggf. kein Konrektor
    • wenige Entlastungsstunden
    • kleines Lehrerkollegium --> wenig Potential Aufgaben zu delegieren

    Weiterführende Schule:

    • 1-2 Konrektoren (je nach Größe)
    • mehr SL-Entlastung
    • ggf. Abteilungsleiter
    • großes Kollegium mit Aufstiegsstellen --> Aufgaben können delegiert werden

    Die wenigsten Schulleitungsaufgaben skalieren mit der Schülerzahl, eigentlich nur:

    • Elternberatung (nur Krisenfälle --> Rest macht Klassenlehrer),
    • statistische Haupterhebung,
    • Beurteilungen von Kollegen
    • Vertretungs/Stundenplan (eingeschränkt)

    Und sag den Lehrern am besten, was genau du beobachtest, also z.B. ein oder zwei der von "Brick in the wall" genannten Aspekte.

    Wenn du da ankommst und nur sagst, ich soll Lehrer beobachten und vergleichen, will dich vermutlich keiner mehr gerne mitnehmen. ;)
    Die meisten Lehrer haben nach dem Ref eine gewisse Aversion gegen stumm hinten sitzende, mitschreibende Beobachter mit nicht kommuniziertem Beobachtungsschwerpunkt.

    Es hilft auch, nicht zu passiv zu hospitieren. Hilf in Arbeitsphasen mit, geh herum, wenn es sich anbietet, etc.
    Du machst deine Beobachtungen trotzdem, siehst sogar in der Regel mehr und der Lehrer hat etwas das Gefühl, dass ihr zusammen arbeitet und wird offener und authentischer/normaler agieren.

    Man sollte die Wirkung von Zusatzqualifikationen nicht überschätzen. Im Zweifel schlägt eine "gesuchte" Fachkombination immer die Zusatzqualifikation, solange das Konkurrentenfeld halbwegs anständige Noten hat.

    Bei den Zusatzqualifikationen gibt es unterschiedlich attraktive:
    Übungsleiter C ist sehr gut, noch besser zusammen mit DLRG-Silber oder Rettungsfähigkeit. Dann bist du nämlich als Sportlehrer einsetzbar und kannst die Schwimmbegleitung machen.
    DAZ war eine Zeit interessant, aber der Flüchtlingsboom nimmt derzeit wieder ab und damit auch der Bedarf an neuen DAZ-Kräften.
    Dinge wie BiLi sind interessant wenn die Schule das gerade braucht. BiLi-Schulen gibt es aber nicht so viele.

    Unabhängig davon kann man natürlich auch immer Glück haben, dass man sich gerade dort bewirbt, wo die eigene Zusatzqualifikation gebraucht wird.


    Falls jemand eine Stelle speziell für dich ausschreibt, ist jede Zusatzqualifikation gut, weil sich darüber das Bewerberfeld ausdünnen läßt bzw. darüber die Ordnungsliste ausgehebelt werden kann.

    Am einfachsten bekommst du mit einer nicht so gesuchten Kombination eine Stelle, wenn deine Ref-Schule für dich ausschreibt. Dazu mußt du dort natürlich positiv auffallen und die Schule muss auch gerade eine Stelle bekommen. Je nach Schulsituation ist das aber manchmal (auch über Jahre) nicht möglich, z.B. wenn die Schule schrumpft oder niemand in Pension geht.

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