Beiträge von kodi

    Ich habe 3 Typen von Geschichtsunterricht kennen gelernt:
    1. Anektdotische Geschichten aus Antike, Mittelalter und von der (europäischen) Kolonisierung Nordamerikas.
    2. Schuld- und Gesinnungsunterricht zum 3. Reich in allen Fächern, wo das möglich war, wie bei plattypus. (Auch 90er Schüler ;) )
    3. Einen Geschichtszwangskurs zur Märzrevolution und zu den Monaten vor dem ersten Weltkrieg und zu dessen Entstehung.

    Lediglich in dem Geschichtszwangskurs wurden geschichtliche Mechanismen untersucht und vor allem ein Fokus darauf gelegt, was man aus dem damaligen Geschehen lernen kann und ob und inwieweit es uns heute noch beeinflußt. Die Tragig dabei ist für mich, dass lediglich der Zwangskurs das geleistet hat, was das Fach Geschichte überhaupt legitimiert, nämlich Mechanismenverständnis und Transfer zur heutigen Zeit.

    Wenn ich mir meine aktuelle Klasse angucke und was die so aus dem Geschichtsunterricht erzählen, dann sind die gerade im Bereich der anektdotischen Geschichten... O_o
    ...aber ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass das Fach sich inzwischen auch professionalisiert hat.

    Ich hätte kein Problem mit einer höheren Bezahlung, solange auch in dem Bereich für die Einrichtungen ein verbindlicher Bildungs/Lehrplan verpflichtend ist.
    In wie weit das inzwischen vielleicht sogar der Fall ist, weiß ich nicht.

    Persönlich glaube ich übrigens, dass die Arbeit in der Grundschule am anspruchvollsten und für den Bildungsweg am wichtigsten ist.
    Dort werden die Grundlagen gelegt und mit zunehmenden Alter werden die Schüler dann selbstständiger und können auf mehr Vorerfahrungen/Kompetenzen zurückgreifen, sodass die Arbeit der Lehrer einfacher wird.
    Entsprechend müßten eigentlich die GS-Lehrer am besten bezahlt werden. ;)
    Das ist zumindest mein Empfinden.

    Ich bezieh mich im folgenden nur auf den für normale Lehrer relevanten Teil (DV auf privaten Endgeräten):

    Dazu gibt es von der GEW hier findet sich eine kurze Info der GEW zum Thema.

    Wir haben den DV-Antrag wie in einer GEW-Rundmail empfohlen um diesen Passus ergänzt:

    Zitat

    Ich weise darauf hin, dass ich kein ausgebildeter IT-Spezialist bin und deshalb nicht alle geforderten Maßnahmen für mein privates Gerät bis ins Detail überblicken kann und somit jegliche persönliche Haftung ausschließe.

    Ob das im Zweifelsfall eine rechtliche Wirkung hat, ist bisher unklar.


    Was heißt der Antrag für den normalen Lehrer?

    • Keine Datenverarbeitung auf privaten Geräten ohne Genehmigung.
    • Nur die Daten verarbeiten, die explizit im Antrag stehen.
    • Eigenes Benutzerkonto für Schuldaten
    • Aktuelles Betriebssystem auf aktuellem Sicherheitsstand.
    • Firewall und Virsenscanner, sofern nicht im Betriebssystem intesgriert, wie z.B. bei Win10.
    • Bildschirmsperre einrichten
    • USB-Datenträger verschlüsseln <-- Hauptproblem in meinem Kollegium
    • Backups machen
    • Löschfristen einhalten. Am besten durch entsprechende Datenorganisation: Ordner mit Schuljahr, den man dann löschen kann (auch aus Backups).
    • Cloudbackup für Schulbenutzerkonto abstellen
    • Bei Handy/Tableteinsatz: Keine Schulkommunikation per WhatsApp und Co. Keine Schultelefonnummern (Eltern/Schüler) ins Adressbuch übernehmen, solange WhatsApp und Co darauf Zugriff haben. Cloudbackup ausstellen.

    Den DV-Antrag als Word-Datei hat dankenswerterweise ein Kollege hier im Schild-Forum bereit gestellt. Das Ministerium stellt natürlich mal wieder nur ein PDF bereit.... O_o

    Naja, du kannst dich ja kostenpflichtig beraten lassen und den Tarif dann selbst abschließen.
    Damit hast du zumindest direkte Provisionszahlungen verhindert.

    Was du natürlich nie weißt, ist ob der Vertreter sich in einem netten Tagungshotel im Schwarzwald fortbilden läßt...

    Scheint leider in NRW eine übliche Masche zu sein.
    Guck mal bei Tresselt.

    Ich rate dir, einmal bei deiner zuständigen Bezirksregierung anzurufen und nachzufragen.
    Frag insbesondere auch, ob denen die Unterlagen über deine Dienst- und Vordienstzeiten vorliegen.
    Die gehen in die Erfahrungsstufenberechnugn ein.

    Man sollte zwar meinen, dass einmal zugeschickt alles vorliegt, aber das geht öfter mal schief....

    10Mbit?
    Wir haben 4Mbit SDSL für 900 Schüler. (immerhin SDSL)
    Mein Schulträger folgt da der Logik "kleine Schüler = kleine Leitung", ....weil mh, kleine Schüler gucken nur Lernvideos in kleiner Auflösung? O_o

    Meine Schüler nutzen recht häufig ihre Smartphones im Unterricht zum Messen, Dokumentieren, Audio/Foto/Videoprojekte und zur Recherche.
    Letzteres ist ganz klar eine Krücke für die katastrophale IT-Ausstattung, die Politiker so als für Schulen ausreichend ansehen.

    Probleme mit Spielen, Chatten, wildem Filmen, etc. kann an mit entsprechender Unterrichtsgestaltung ganz gut unterbinden.
    Entscheidend ist aus meiner Sicht, dass die Nutzung Aufgaben- und Unterrichtsphasengebunden ist.

    Zu jedem deiner Fächer ein Fachdidaktik/methodik-Buch aus dem du in den Unterrichtsentwürfen zitieren kannst. Welches da geeignet ist, wird dir im Studienseminar gesagt und hängt auch von der Vorliebe deiner Fachleiter ab.

    Ansonsten abwarten, was die Schule hat.

    Notebook/PC, Drucker, Scanner oder Mufu zu Hause macht aber schon Sinn.
    Dazu ein Laminiergerät vom Discounter für die kurzfristigen Nachtschichten. ;)

    Da du Englisch hast, würde ich eventuell einen vernünftig lauten Bluetoothlautsprecher, wie z.B. einen Flip3, ins Auge fassen.... je nach Ausstattung deiner Schule.
    Dann kannst du die Hörbeispiele per Handy abspielen und bist unabhängig.

    Aber mal aus der anderen Perspektive: Was macht man mit Klassen, die keinen Lehrer haben? (kurzfristige Krankmeldung morgens oder aufsichtslose Klasse in der 3./4.)

    Lehrer eher kommen lassen/länger bleiben lassen, die sonst unterrichtsfrei haben.
    Klasse auf andere Lerngruppen teilen

    Natürlich sind dann etliche Kollegen völlig entsetzt, ....vor allem die der Marke "Rechte&Pflichten kenne ich nur zu meinem Vorteil".

    Du sorgst dich wegen des Schulleiters genug um hier zu schreiben, dh. du kannst ihn vermutlich also nicht ignorieren/aussitzen.
    Du willst eh irgendwann wechseln wegen der Fahrzeiten.
    Die Stimmung ist nicht gut.

    Stell den Antrag und sag deinem SL, dass es wegen der Fahrtzeiten ist.
    Es kann halt sein, dass du 5 Versuche brauchst, dann wärst du aber wieder grob in deinem Zeitrahmen.

    Diese war bis vor kurzem Konrektorin. Sie ist von der Stelle zurück getreten aber möchte als Lehrerin an der Schule bleiben.
    Jetzt soll sie allerdings versetzt werden.

    Das ist normal und hat gute Gründe.
    Als Konrektorin hat sie in der Regel einen vertieften Einblick in vertrauliche Interna, der bei einer Rückstufung den Verbleib an der Schule unmöglich macht.
    Das dient dem Schutz aller Beteiligten, einschließlich ihrer selbst.

    Ich halte nicht so viel von dem Lego-Experimentiermaterial.
    Der Spiel- und Bau-Aspekt steht da zu sehr im Vordergrund. Das ganze wirkt so wie "Wir verkaufen unser Spielzeug jetzt mit einer Nawi-Tünche auch an Schulen".

    Physikalische Experimentalaufbauten sind mit dem Schülerexperimentiermaterialien der beiden großen Lehrmittelhersteller Phywe und Leybold viel klarer.
    Das Material ist robuster, es besteht weniger Klaugefahr, weil keiner seine Legosammlung damit ergänzen kann und es ist gezielt auf die Experimente zugeschnitten.

    Mein noch relativ aktuelles Elektronik/Mechanik- Schülerexperimentier ist beispielsweise von 2005. Das hatten seitdem ca. 1500 Schüler jeweils 2-3 Schuljahre im Einsatz.
    Die Verlustrate liegt ca. bei einem halben Experimentierset und jedes Kleinteil kann ich bis heute nachbestellen.
    Ich bin zuversichtlich, dass das Material nochmal die gleiche Zeit durchhält.... und das ist schon das neue, im Vergleich zu früher deutlich weniger robuste Material.
    Ich habe ernste Zweifel, dass die Lego-Sets alles in allem (inkl. Klau) eine ähnliche Standzeit haben.

    Was hingegen bei Lego super ist, sind diese Roboterkästen. Auch da hat man natürlich das Kleinteilproblem, aber dort kann das Material seine Flexibilität sehr gut ausspielen.

    Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen, warum SuS einen Satz wie "Ihr nehmt jetzt ... " oder "Jeder von euch benutzt ..." nicht verstehen sollen.

    Geht mir auch so. Ich hab beide Formen mal an meinen "kleinen" 5ern ausprobiert, als ich davon das erste mal hörte. Auch dort ist der Effekt noch überraschend deutlich.
    Seitdem achte ich verstärkt darauf, die jüngeren Kinder direkt anzusprechen und benutze zumindest zu Anfang auch manchmal dieses generalisierte "Du" bei Arbeitsaufträgen.

    Grundsätzliche spreche ich meine Klasse aber auch oft als Klasse/Gruppe an und finde das auch nicht schlimm. Ich meine aber zu beobachten, dass die individuelle Ansprache mehr wirkt.
    Vermutlich meinte deine Kollegin das. @GeMir

    Ganz besonders dramatisch ist der Unterschied, wenn man dann auch noch negative durch positive Rückmeldungen ersetzt.
    Statt: "Ihr seid zu laut/Bitte etwas leiser/XYZ hör auch zu reden" lieber "Ich finde es gut wie X, Y und Z arbeiten."
    Auch das hab ich mir von einer Grundschulkollegin abgeguckt. Der Effekt ist verblüffend.

Werbung