Beiträge von kodi

    Angenommen, zwischen Eltern und Lehrer findet sich keine Regelung. Kind fehlt indiziert länger und häufiger, Mitschüler sind zu ungenau ("wir haben irgendwas mit großen Zahlen gemacht"), Lehrer schaffen es nicht, Seitenzahlen aufzuschreiben.
    Darf ein Elternteil erwarten, dass es das Nachzuarbeitende vom Lehrer direkt erfährt, wenn es morgens vorbeikommt? Lehrer lieben es ja nun auch nicht, wenn man sie 7.25 aus dem Lehrerzimmer ruft. E-Mail-Adresse ist auch streng geheim. Aber irgendeine Regelung muss halt her?

    Persönlich fände ich das in diesem Fall durchaus legitim. Der Lehrer wird es hassen.
    Ich persönlich würde mich als Elternteil erst über das Sekretariat zweimal beim Lehrer melden und dann bei der Schulleitung, wenn keine Kommunikation zustande kommt.
    Ich habe allerdings noch nie mitbekommen, dass das nötig war.

    Mein Vorschlag für die Klassenleitung:
    Klassenleitung sollten immer im Team besetzt sein. Nach Möglichkeit je ein Vollzeitkollege und ein Teilzeitkollege.
    Teilzeitkollegen möglichst Mitglied in nur einem Klassenleitungsteam, Vollzeitkollegen in der Regel Mitglied in 2 Klassenleitungsteams.

    Begründung:
    Leichtere Aufteilung der Arbeit nach Teilzeitquote und zwei Ansprechpartner für die Schüler, damit sie auch bei Schwierigkeiten mit einem der Klassenlehrer oder an Tagen, wo dieser abwesend ist, einen Ansprechpartner haben.

    Ich würde das hier jetzt nicht überdramatisieren.

    Klar, statt "trägt seit kurzem Kopftuch" kann man auch schreiben "ist gerade in die Pubertät gekommen". Nichts anderes bedeutet das doch bei Mädchen in dem Alter.
    Das erklärt auch das Geruchsproblem und das nötige Gespräch über Körperhygiene. Ist doch völlig normal und nicht so selten, dass da sensibel ein Gespräch geführt werden muss.
    Falls du ein Mann bist, lass das Gespräch eine Kollegin führen. Bei Jungs entsprechend umgekehrt.

    Also wir hatten kürzlich einen unserer Schüler als LAA. Der hatte mit dem Rollenwechsel doch etwas Probleme.
    Das kann gut gehen, aber es ist halt eine Unwägbarkeit, die man im Ref nicht unbedingt braucht.

    Ich vermute mal, dass eine allgemeinbildende Schule da auch nochmal etwas anderes ist als ein Berufskolleg.
    Unsere Schüler beginnen ja als Kinder, während die Schüler am Berufskolleg eher Jugendliche und junge Erwachsene sind...

    Eigene Schule ist auf jeden Fall ein nachvollziehbarer Wechselgrund. Sorgen um Querulantenabstempelung brauchst du dir da nicht zu machen.
    Sprich mit deiner Seminarleitung. Solange dein Ref noch nicht angefangen hat, ist das ja auch noch relativ problemlos lösbar.

    Etwas anderer Aspekt:
    Du baust dir im Ref und im Studium ja normalerweise Kontakte zu lokalen Strukturen in der Region auf. Ich meine jetzt professionelle Kontakte: Wo kann ich mit den Schülern, was machen. Außerschulische Lernorte. Welche Bildungsnetzwerke gibt es, etc.

    Die fehlen dir dann, wenn du die Region wechselst.

    Das habe ich als nachteilig empfunden und es hat bei mir ca. 5 Jahre gedauert um ein ähnliches Netzwerk wieder aufzubauen. Manche davon sind auch als "Externer" schwer neu zu gründen, z.B. Kontakte in die lokale Uni.

    Häuser bauen.

    Ich habe kürzlich mit einer 5. Klasse aus Holzresten Modellhäuser gebaut. Angedockt war das bei mir im weiteren Umfeld an das Thema Stadtgeschichte (1. Gehöft aus dem unsere Stadt entstand) und einen Museumsbesuch.

    Die Mädchen und Jungen haben begeistert gebaut und die Ergebnisse sind gut geworden und sie waren (zu Recht) sehr stolz.
    Als Material kann man quasi alles benutzen. Es müssen nicht unbedingt Holzsägereste sein.

    Der Physik- und Chemieunterricht ergänzt sich gut in der S1.
    Physik ist generell gefragter als Biologie. Du hast allerdings mit Chemie bereits sowieso ein Fach, dass quasi eine Stelle garantiert. Von daher ist der Aspekt vielleicht nicht ganz so relevant.

    Mit Mathe in der Physik mußt du gucken, was deine Uni verlangt. Insbesondere würde ich mir die Anforderungen deiner Uni in theoretischer Physik anschauen. Wenn Mathe für dich ein Problem werden sollte, dann dort.
    Wie das gelehrt wird und in welchem Umfang du das als Lehrämtler machen musst, ist uniabhängig.
    Alle anderen Bereiche sind mathematisch nicht schwieriger als im Chemiestudium.

    Beides sind tolle Fächer!!

    Kosten sind schwer zu schätzen. Die hängen davon ab wie viel du druckst, wie groß deine Werkstücke sind und wie sie aufgebaut sind.
    Ich drucke mit 3mm ABS. Das kostet ca. 25-30€ pro kg.

    Bevor du Filament kaufst, hör dich nach der Qualität um. Bei dem billigem Zeug aus China sind manchmal Fremdstoffe drin, die nicht aufschmelzen und die Druckdüse verstopfen.

    Ich mach es Old-School.

    Ich setz mich vorne hin und gucke, wer sich anders verhält als alle anderen. Schüler, die versuchen zu täuschen, erkennt man doch leicht am abweichenden Verhalten.

    Da ich noch keine auffälligen Ausreißer vom vorher während der Unterrichtseinheit ermittelten Leistungsstand hatte, gehe ich davon aus, dass das sehr gut funktioniert.

    Mal abgesehen von den Unstimmigkeiten zwischen Profil und Situationsbeschreibung...

    Ich finde eine Überprüfung gut. Geschieht viel zu selten.
    Wenn alles richtig gemacht wurde, hat man da nix zu befürchten und ansonsten ist es nur gut, dass jemand den betreffenden fachlich berät.

    Ich glaub du musst eh beide Z-Kurse machen. Nur Z-Kurs S2 geht meines Wissens nicht.

    Ich würde mich allerdings genau erkundigen, welche Kurse zu dann bekommst/unterrichten darfst.
    Vermutlich hast du dann die Grundkurse mit den wenig motivierten Schülern, die sich auch noch damit brüsten kein Mathe zu können...

    Persönlich teile ich ElRostos Einschätzung zum Thema Z-Kurse vs. Studium. Das heißt aber im Einzelfall garnichts. Ich kenne Mathekollegen, da frag ich mich wie die durch die Uniprüfung kamen und Seiteneinsteiger, wo ich mich frage, wieso die nicht gleich Mathe studiert haben.

    Ich nutze einen selbst gebauten privat, habe aber in Richtung Schule auch schon überlegt.

    Wichtig ist meiner Meinung nach der Einsatzzweck:
    1. "Bauprojekt" --> Selbstbau ok, aber erwarte viel Mühe für gute Drucke.
    2. "Anwendungsmaschine nur 3D Druck" --> Nimm einen namhaften mit guter Community, an dem du nicht herumbasteln mußt. Makerbot Replicator, Ultimaker oder ähnliche. (natürlich die aktuellen Modelle)
    3. "Anwendungsmaschine 3D + Demofräsen" --> Conrad Renkforce

    Bei 3 ist natürlich klar, dass das nur ne Low-Budget-Lösung ist und separate Maschinen immer besser sind. Im BK habt ihr im Fräsbereich ja eh oft die Profigeräte zur Verfügung. Von daher eher für allgemeinbildende Schulen relevant.

    Die Stereolithographiedrucker sind meiner Meinung nach im Verbrauch zu teuer. Von daher würde ich bei den FDM-Druckern bleiben.

    Je nachdem wie viel Etat du in deinem Bildungsgang hast bzw. wie viel Geld deine Schüler haben, kannst du auch einen FDM-Drucker zum Üben und als Verfahrensmodell benutzen und 'Abschlussarbeiten' dann bei Shapeways drucken lassen.

    Wenn du passende Betriebe hast, kannst du auch mal fragen, ob sie euch nicht einen 3D-Drucker sponsern.

    Vielleicht kann er auch dort weiter zur Schule gehen. Zumindest in NRW gibt es auch in einigen JVA Unterricht.
    Das wäre auf jeden Fall eine Sache, die ich ihm raten würde. Dann sind die 3 Jahre nicht ganz vertan.

    Unsere Willkommenskinder sind (offiziell) so zwischen 10-16 Jahre alt. Die Schulerfahrung liegt zwischen 0-3 Jahren im Heimatland, was auch immer das im konkreten Fall heißen mag.

    EU-Seiteneinsteiger mit regulärer Schulerfahrung im Heimatland gehen meist auch mehr oder weniger direkt in die Regelklasse über, sobald sie Deutsch verstehen und sprechen können. 3 Monate von 0 auf halbwegs mit Hilfen dem Regelunterricht folgen, ist ein grober Wert. Das sind dann aber Kinder: alphabetisiert, reguläre Schulerfahrung im Heimatland, bildungsnaher Hintergrund, eher intelligent.

    In meinem persönlichen Umfeld stimmen die Aussagen des Threadstarters nicht.
    Da liegen die Gehälter deutlich über dem eines Lehrers und auch die Ausstattung des beruflichen Umfeldes ist deutlich besser als in meiner Schule.
    Allerdings ist die Höhe des Gehalts nur ein Aspekt für die Berufswahl und der Lehrerberuf hat viele andere Aspekte, die ihn für mich attraktiv machen. ;)

    ...und wie sieht diese aus? Werden die Kinder stundenweise der Regelklasse entnommen und dann in Kleingruppen unterrichtet oder Einzelunterricht oder...

    Ja. In der Regel im Ganztagsbereich bzw. während der Arbeitsstunden. Im Einzelfall kann das auch mal während eines Nebenfaches stattfinden. Kompetenzerwerb in Deutsch ist da vorrangige Priorität.
    Wir Nutzen soweit die Zeit noch nicht ausgeschöpft ist (zu lange schon in der Schule) die extern bezahlten Fördermaßnahmen, darüber hinaus haben wir aus dem Ganztagsbudget Lehrerstunden für solche Förderungen freigespart.
    Die Förderung findet in Kleingruppen (~5) und manchmal auch als Einzelförderung statt. Das hängt immer so ein bischen vom Förderbedarf, den Stundenplänen der Schüler und Lehrer und der Anzahl an Schülern mit ähnlichem Förderbedarf ab.

    [...]Leider werden einige Kinder bewusst oder unbewusst - vielleicht aus diesem Grund oder einfach deshalb, weil in manchen Ländern Geburtstage keine Rolle spielen - mal eben auf dem Papier 2 Jahre jünger gemacht, als sie eigentlich sind, so dass wir in manchen Klassen Kinder sitzen haben, die vom Alter her schon fast auf der weiterführenden Schule sein müssten. Das ist dann nicht so toll...

    Gibt es umgekehrt interessanterweise auch manchmal. Wir hatten schon Kinder, die eigentlich noch (größere) Grundschüler waren.

    Seiteneinsteiger, die in der Grundschule alphabetisiert wurden und dort Deutsch gelernt haben, melden sich bei uns normal an und besuchen gleich die Regelklasse. In der Regel waren die dann aber mind. 1 Jahr in der Grundschule. Ganz wichtig ist für uns immer zu erfahren, wann genau sie in die Schule kamen, da ja ab der Aufnahme an der ersten Schule die Fristen für die extern bezahlte Förderung laufen.

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