Nicht drüber ärgern oder sowas bringen wie:
"Und was macht deine Auswanderung nach Ägypten? Du warst doch da im Urlaub...."
Nicht drüber ärgern oder sowas bringen wie:
"Und was macht deine Auswanderung nach Ägypten? Du warst doch da im Urlaub...."
Das hängt letztlich von euren Landesgesetzen und Erlassen ab.
In NRW dürfen und sollen Freiplätze für die Lehrer genutzt werden. Wir dürfen aber selbst keine Kosten auf die Schüler umlegen.
Bei uns würde also auch der Bus pro Person abgerechnet. Die Lehrer bekommen dann die Kosten über den Fahrtentopf der Schule erstattet.
[...] die Frage, ob man Konzertbesuchern zumuten darf, dass (geistig) Behinderte in ganz regulären Konzerten anwesend sein dürfen oder nicht.
Wer das das ablehnt, spricht sich gegen Inklusion aus. Und zu der hat sich Deutschland völkerrechtlich verpflichtet, wie wir alle wissen.
Mir gingen da beim Lesen zwei Gedanken durch den Kopf:
1. Kannst du dich in einem anderen Bundesland verbeamten lassen und einen Ländertausch nach Bayern machen?
2. Welchem Sinn macht es aus systemischer Sicht, Prüfungen als Bestanden zu werten, aber nicht bestanden genug, um zumindest eine potentielle Einstellungschance zu haben. Ist das rechtlich haltbar, wenn die Prüfung nur auf den einen Beruf abzielt und die Prüfung letztlich vom Arbeitgeber selbst abgenommen wird?
Was soll das Klagen? Die Situation ist, wie sie ist und man muss damit umgehen. Der einzige Weg dazu ist die massive Binnendifferenzierung.
Wenn der Gesellschaft das nicht passt, dann sollten...
Da muss man auch an andere und die Zeit nach einem selbst denken.
Ein kleines Erlebnis zum Thema Natrium/Lithium:
Mein Schulträger hat beispielsweise einen Kühlschrank mit einer mittelgroßen Menge trocken gefallenem Natrium und Lithium von einer normalen Spedition ohne irgendwelche Sicherung (Glasgefäße lose im Kühlschrank) aus einer anderen Schule zu uns fahren lassen. Wir sollten/haben den Kühlschrank bekommen. Ist zum Glück nix kaputt gegangen und die Stopfen blieben luftdicht. Zu diesem Vorgang könnte ich jetzt ne Menge schreiben... bis hin zu der Tatsache, dass nach einem drastischen Anruf beim Schulträger, unsere Schadstoffentsorgung noch nie so schnell auf dem Schulhof war. ![]()
Für mich war die wichtige Lehre daraus:
Was ich nicht brauche, entsorge ich, denn ich weiß nie, ob nach mir damit fachgerecht umgegangen wird.
Freut mich zu hören! Ich wünsche dir einen guten Start! ![]()
Je nachdem wie alt und verrottet die Chemiesammlung ist, würde ich auch mal bei den Gerätschaften nach Quecksilberthermometern, Bunsenbrennernetzen mit Asbest und Heizpilzen mit Asbest gucken.
Es gibt doch sicher auch in RLP Gesetze/Erlasse bezüglich der Teilzeit. Guck doch mal nach, was da drin steht.
Mir sind nur die hier beschriebenen Möglichkeiten zum Seiteneinstieg bekannt. Da ist unten auf der Seite eine Beratungshotline angegeben. Vielleicht fragst du dort mal nach.
Je nach Mangelfach kann man auch mehr oder weniger sicher dauerhaft auf befristeten Vertretungsstellen arbeiten. Ob das mit Erkunde geht, weiß ich nicht. Die Unsicherheit ist natürlich nicht schön.
Guck mal hier.
Da ist auch eine (veraltete) Negativliste verlinkt. Den Kram musst du schon einmal auf jeden Fall entsorgen.
Ansonsten schau mal ob ihr D-GISS habt. Das ist bestimmt zum Umlabeln der Chemikalien von eurem Gefahrstoffbeauftragten angeschafft worden.
Linde nimmt Gasflaschen zurück, AirLiquide glaub ich auch.
Bei mir war es kein Lehrerzimmer, sondern ein Physikraum. Ich war aber ganz froh drüber das selbst machen zu dürfen. Aber das ist auch nochmal eine Nummer spezieller als Büroarbeitsplätze.
Du kannst es dir doch einfach machen:
Lehrerzimmer:
Anzahl der Plätze + Postfächer + Brieffächer ermitteln.
Beim Kollegium abfragen, welche Tischanordnung sie bevorzugen (Gruppen/Reihen).
Extras ermitteln: Whiteboards, Teeküchenschrank, Sofa, keine Ahnung was ihr da so habt.
Mediathek:
Regalbedarf abschätzen
3-4 Computerarbeitsplätze mit Drucker und Scanner
In der Mitte ein größerer Tisch (aus Teiltischen) für Besprechungen, Bastelarbeiten, Freud und Leid Buffets, etc.
Wenn du die Eckdaten hast nimmst du dir einen Katalog, z.B. VS Schulmöbel, und guckst was da gut aussieht. Ggf. kannst du auch nen Vertreter kommen lassen. Lehrerzimmer-Stühle zum Beispiel sollte man mal ausprobieren.
Bezüglich der Arbeitsergonomie würde ich auf entsprechende Zertifizierung der (Computer-) Möbel achten. Bei den Bürostühlen für die PC-Arbeitsplätze auf Qualität gucken. So grob gehen die ab 500€+ los. Wir haben z.B. welche von Interstuhl und Sedus gekauft. Gibt da eine Reihe von Firmen, die sich auf den professionellen Bereich spezialisiert haben.
Ganz praktisch machen wir im Bedarfsfall Vertretung, außer an den Tagen/Terminen, an denen wir die Praktikanten besuchen.
Der Umfang deckt aber in der Regel nicht die Minusstunden.
Naja, die Aussichten als BWL'er oder Jurist mit miesem Abschluss oder als abgebrochener Mediziner, weil es ein Notstudium war, sind auch nicht so prima. ![]()
Ja das ist ein Problem. Das Fach ist an vielen allgemeinbildenden Schulen zu schlecht aufgestellt. Zu wenig Stunden, zu wenig Fachpersonal, zu wenig Wissen über das Fach in der Schulleitung...
Kommt immer auf das Lernziel an.
Ich beurteile kriterienorient. Ich sage den Schülern vorher, was meine Bewertungskriterien sind und hake die währen der Arbeitsphase und während der Präsentation ab.
Die reine Präsentation ist dabei eine punktuelle Leistung, die ich eigentlich immer weniger stark gewichte als die Arbeitsphase.
Durch die transparenten Bewertungskriterien können sich unsichere Schüler besser und gezielter vorbereiten. Man vermeidet die Bewertung des Gobaleindrucks.
Problematische Persönlichkeitsmerkmale wirken sich dadurch nur in Teilaspekten aus. Ich muss aber ganz klar sagen, dass z.B. der Blickkontakt zum Publikum auch ehrlich bewertet werden sollte, wenn dies zu den Lernzielen gehört, egal ob das ein selbstbewusster Schüler ist oder nicht. (Ich setze beim rechenschwachen Schüler ja auch nicht die Mathenote aus.) Das bedingt natürlich, dass die Schüler den entsprechenden Aspekt dann in der Unterrichtsreihe vorher erlernen.
Was in meinen Augen gar nicht geht, ist meiner Meinung nach eine Bewertung von Dingen, die die Schüler nicht gelernt haben.
Also zum Beispiel schön vorbereitete Mathefreiarbeit.... und dann: "und jetzt macht ihr ne Präsentation bis nächste Woche, die benotet wird" und das war es als Ansage. Das wäre dann ungefähr so wie Noten nach Lieblingsfarbe und geht überhaupt nicht.
Zum Thema Mathe:
Mathe in der Schule ist völlig anders als im Studium. Du kannst die Schulerfahrungen nicht auf das Studium übertragen.
Das gute ist allerdings auf der andern Seite, dass sehr schnell ziemlich klar wird, ob es etwas für dich ist oder nicht. Wenn du im Herbst anfängst zu studieren, weißt du Weihnachten Bescheid, ob es was wird oder definitiv nicht. ![]()
Informatik:
Informatik ist ein schönes Fach zum Unterrichten. Du kannst interessante Dinge machen und das Interesse der Schüler ist meiner Erfahrung nach sehr hoch.
Du musst allerdings in der Praxis aufpassen, dass du nicht als Supportler von den Kollegen 'mit den komischen Wordfehlermeldungen, die irgendwas geklickt haben, aber nicht mehr wissen was' vereinnahmt wirst.
Genauso musst du darauf aufpassen, dass du Systemadmin-Tätigkeiten nur gegen angemessene Entschädigung (Ermäßigung/Aufstiegsstelle) übernimmst. Einen professionellen IT-Support gibt es an den meisten allgemeinbildenden Schulen nicht. Wenn du großes Glück hast, gibt es einen Secound-Lvl-Support durch deinen Schulträger. Der First-Lvl-Support bleibt eh an dir hängen. Das muss nicht schlecht sein und hat auch Vorteile...wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Informatikunterricht der Marke Office-Schulung ist übrigens eher ein Kennzeichen von Schulen an denen quasi kein Informatikunterricht stattfindet oder dieser von völligen Laien erteilt wird. Kannst dir ja mal die Lehrpläne angucken, was man in Informatik eigentlich so macht.
Wenn du Deutsch und Geschichte auf Lehramt studieren willst, weil das deine Fächer sind, du ein hohes fachliches Interesse in dem Bereich hast und diese Inhalte anderen vermitteln willst, dann mach das.
Es ist ja nicht so, dass es da keine Stellen gibt. Deutsch ist, wie andere schon schrieben, eines der am meisten unterrichteten Fächer mit entsprechend hohem Stellenbedarf. Sehr gute Leute werden da immer eine Stelle finden. Man muss aber ganz klar sagen, dass die Note und der persönliche Eindruck im Ref da relativ wichtig werden können.
Wenn es noch andere Fächer gibt, für die du dich gleich viel interessierst, dann würde ich persönlich einen Blick auf die Stellenprognose werfen und die mit in die Entscheidung einfließen lassen.
Wie das dann hinterher nach der Einstellung an der Schule aussieht, kann wieder anders sein. Es gibt z.B. Schulen die haben so viele Physiklehrer, dass einige kaum Physik unterrichten und andere Schulen haben keinen einzigen. Da kann es dir dann je nach Schulsituation durchaus so gehen, dass du primär ein Fach unterrichtest, obwohl dein Zweitfach landesweit ein Mangelfach ist.
Für mich zeichnen sich kreative Berufe dadurch aus, dass sie nicht zwingend ein Professionswissen bzw. berufsspezifische Kompetenzen erfordern, sondern primäre Ideenreichtum und kreatives Denken.
In dem Sinn ist der Lehrerberuf definitiv kein kreativer Beruf.
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