Beiträge von kodi

    Und das ganz ohne irgendwelche Hintergedanken, die einem hier ja anscheinend schnell unterstellt werden.

    Das hier ist nicht das Problem, sondern wie das Ganze in deinem Umfeld bzw. dem Umfeld des Schülers gesehen werden könnte.
    Unsere Gesellschaft ist da leider zunehmend irrational und du musst als Lehrer an deinen Selbstschutz denken.

    Persönlich halte ich das übrigens wie Meike.

    Für mich hört sich das nach zwei Möglichkeiten an:
    1. Die Akten gibt es nicht bzw. die Diagnose ist nicht sauber gestellt worden. Dann macht die Einsichtverweigerung Sinn und ist ein Selbstschutz des Instituts.
    2. Die Eltern wollen nicht, dass ihr die Akten einseht und schieben das Institut vor. (Unwahrscheinlich, wenn sie euch den Abschlussbericht gegeben haben.)

    Persönlich würde ich solche Fälle immer zum Anlass nehmen, von besagtem Institut beim nächsten Fall abzuraten.

    Denkt dran, dass Spielgeräte gewartet und geprüft werden müssen.
    Idealerweise schließt ihr mit eurem Schulträger einen Vertrag, dass dieser diese Pflichten übernimmt.
    Nur dann seid ihr aus der Haftung raus.

    Hängt von den Klassen ab. Bei manchen ja, bei manchen nein.
    Es ist eine absolute Notlösung. Keiner der Beteiligten ist dann glücklich. ;)

    Manche Schulen verteilen die Schüler alternativ auf alle Klassen.
    Das ist bei uns aber räumlich nicht möglich. (Klassenräume zu klein. Kein Tisch mehr frei.)

    Ja, sind sie. Die können sich natürlich auch gerne außerhalb der Unterrichtszeit treffen, aber das ist i.d.R. suboptimal. Da hat immer einer der Gruppe etwas anderes zu tun. Klar, man könnte den Konferenztag benutzen, aber jede Woche länger bleiben am Konferenztag während das restliche Kollegium nach Hause fährt? Das ist, glaube ich, nicht gerade sehr motivierend.

    Solche Sitzungen sind bei uns grundsätzlich außerhalb der Unterrichtszeit und vorzugsweise am Konferenztag. Wenn die Aufgaben möglichst gleichmäßig auf das Kollegium verteilt sind, hält sich der Unmut auch in Grenzen.

    Das Vertretungskonzept kann zum Beispiel so aussehen:

    Erst werden bezahlte VR zur Vertretung herangezogen.
    Danach wird Mehrarbeit in Springstunden angeordnet. Kollegen, die wenig Unterrichtsbelastung an dem Tag haben, werden als erstes verplant.
    Anschließend werden Teamstunden aufgelöst.
    Als nächstes wird Mehrarbeit in Randstunden angeordnet.
    Dann werden Mitbetreuungen eingesetzt. (1 Lehrer zwei Klassen)

    Gibt es einen voraussehbaren Vertretungsnotstand kann ab Jahrgangsstufe X, die erste oder letzte Stunde abgehängt werden, wenn es einen Tag vorher angekündigt wird. (Achtung: Regelungen zur zuverlässigen Ganztagsschule)

    Auswahl der Kollegen:
    1. Unterrichtsfach passt und Klasse ist bekannt.
    2. Klasse ist bekannt
    3. Unterrichtsfach passt.

    Teilzeitkollegen werden nur im Rahmen ihrer Teilzeitquote eingesetzt.
    Es wird geschaut, dass die Mehrarbeit der Kollegen abrechnungsfähig ist.

    VR sind Vertretungslehrer? Sowas haben wir gar nicht :hammer:

    Genau. VR sind Vertretungsreserven. Das sind bei uns bezahlte Stunden, in denen sich ein Lehrer für die Vertretung bereit hält.
    Das ist natürlich ein Luxusgut, dass durch Optimierungen an anderen Stellen und eine derzeit gute Lehrerversorgung zu Stande kommt.
    VR werden natürlich nach Möglichkeit als erstes aufgebraucht, bevor es zu Mehrarbeit kommt.

    Eine gute VR-Ausstattung und die geschickte zeitliche Verteilung dieser Stunden, eine geschickt gesetzte Unterrichtsverteilung und der Einsatz von Untis sorgen dafür, dass das die kurzfristige Vertretungsplanung bei uns so ca. 5 Min pro Tag dauert. (Schule mit ca. 700 Schülern). Wichtig ist dabei eine Zeitvereinbarung bis wann die Krankmeldungen morgens erfolgen müssen.

    Ob die Vertretungsplanung schnell geht oder nicht, liegt maßgeblich an der Qualität der Unterrichtsverteilung (Welcher Lehrer unterrichtet welche Klassen, ggf. auch im Team) und der Platzierung der (bezahlten) VR im Stundenplan.
    Gibt es zum Beispiel erwartungsgemäß Vertretungshotspots (zeitlich, fachlich, personell) dann setzt man am besten eine VR parallel. Ähnliche Überlegungen kann man bei der Unterrichtsverteilung mit einfließen lassen.

    Falls es noch ncht gepostet wurde: Man könnte die Namen der Kollegen auf der Homepage ja als Bilddatei einfügen , dann kann nach deinem Namen nicht als Text gesucht werden.

    OCR ist inzwischen seit einigen Jahren so gut, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sowas routinemäßig seitens der Suchmaschinen über die Bilder läuft. Falls das nicht schon passiert.
    Das ganze ist sogar schon ein Stück weiter. Gesichtserkennung in Bildern funktioniert inzwischen halbwegs, so etwa auf dem Niveau von OCR Ende der 90er und was man aus einigen Forschungsabteilungen der Softwareunternehmen bezüglich automatisierter Objekt- und Szenenerkennung in Bildern liest, ist ziemlich beeindruckend.... oder entmutigend je nach Haltung zum Datenschutz. Das geht hin bis zur Georeferenzierung anhand von Bildszenenmerkmalen.
    Von daher ist Verschleierungstaktik durch Umwandlung in Bildern leider eine Sache der Vergangenheit.

    Ich finde es auch wichtig, dass sich ein LAA außerunterrichtlich einbringt, aber man darf nicht vergessen, dass die LAA dazu nur begrenzte Möglichkeiten haben.
    Im Wesentlichen können sie nur irgendwo mitwirken. Sämtliche nachhaltigen Aktionen sind eigenständig gar nicht möglich, weil sie entweder zu kurz da sind oder keinen wirklichen Zugriff auf die Lerngruppen und Ressourcen haben. Insofern sollte man das Engagement auch immer in Bezug auf die Situation und Möglichkeiten an der eigenen Schule betrachten.

    Ich bin jetzt nicht vom Fach, aber ich hab mich beim Lesen des Threads als erstes gefragt, wonach die Minnegesänge wohl ausgesucht wurden.
    Gibt es eine Häufig weil wenig überliefert ist? Wird da einfach nur reihenweise abgeschrieben bzw. Zweitverwertet, wie ich das in Schulbüchern meines Fachs sehe? Gibt es irgendwelche Kriterien, die die Beispiele auszeichnen und exemplarisch machen?

    Das ist bestimmt ein Überbleibsel der Gemeinschaftsschule.
    Sollte die nicht ursprünglich mal eine optionale Oberstufe haben können, bevor die Gymnasiallobby da politisch intervenierte?
    Danach wurde das Konzept doch auf die jetzige Sekundarschule mit Oberstufenverbot zurückgestutzt.

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