Beiträge von kodi

    Das finde ich ne richtig gute Sache. Nehm ich mal mit in die Gewerkschaftsarbeit.

    Allerdings hört es sich besser an als es ist, denn die Entlastung gibt es nur während des bedarfsdeckendem Unterrichts und sie geht in der Regel an die Ausbildungskoordinatoren, da die Ausbildungslehrer durchaus zwischendurch wechseln können. Im Endeffekt landet die Entlastung also meist bei den Organisatoren und nicht bei denen, die den LAA ausbilden. :(

    Wenn du eine Chance siehst, dass du deine Entlastung auch nehmen kannst, würde ich auf Entlastung drängen. Entlastung der Marke Springstunde wären für mich zum Beispiel keine Entlastungen.
    Wenn du euer Entlastungskonzept stützen willst, dann würde ich auch auf Entlastung drängen.
    Falls die ersten beiden Punkte nicht gegeben sind, würde ich mir die Mehrarbeit bezahlen lassen.

    Freistellungen in der Woche vor den Ferien ist in NRW Schulleitungssache. Da gibt es eine Liste von Gründen, wann die genehmigt werden.

    Alles bis zu 3 Tage zu allen anderen Zeiten, kann ich als Klassenlehrer.

    Ich mache das nach dem gesunden Menschenverstand.
    Für den 80ten der Oma würde ich z.B. immer genehmigen. Gleiches gilt für religiöse Feste oder die Turnierfahrten der Sportvereine. Natürlich möchte ich dann eine Bescheinigung haben.
    Letztlich wäge ich da ab, wie wichtig die Veranstaltung für das Kind und sein soziales Umfeld im Vergleich zum verpassten Schultag ist.

    Ich muss aber dazu sagen, dass es da in meinen Klassen bisher keine erhöhten Anfragen oder gar einen Missbrauch gegeben hat.
    Ich finde es besser, wenn die Eltern anfragen, als wenn eine Krankmeldung gefaked wird. Das ist letztlich auch eine Frage der Kommunikationskultur zwischen Schule und Elternhaus.

    Also ich finde Erfahrung in Zoopädagogik hört sich doch erstmal ganz gut an. Es gibt viele Vertretungslehrer in Mangelfächern, die da mit einer geringeren Basis starten.

    Dir sollte allerdings klar sein, dass du mit dem Vertretungsunterricht die schlechteste Seite des Lehrerberufs kennen lernst. Die Klassen sind durch den vorangegangenen Unterrichtsausfall meist vernachlässigt oder aus irgendwelchen Gründen unbeliebt (wenn du zum Stundenplanwechsel einsteigst), oder du wirst in Adhock-Vertretungen geschickt, die selbst für erfahrene Kollegen zu den schwierigeren Situationen gehören. Das ganze dann ohne pädagogisch/didaktische Unterstützung.

    Zur guten alten "Galgenmännchen-Vertretungsstunde", die wir sicher alle als Schüler damals erlebt haben.... Das ist in NRW schlichtweg nicht mehr erlaubt und von der Vorstellung solltest du dich schnellstens verabschieden.

    Inhaltlich macht eine Zusammenlegung von Orientierungspraktikum und Eignungspraktikum absolut Sinn.
    Die Frage ist, was mit der Entlastungsstunde für das Eignungspraktikum passiert. Ich persönlich vermute mal, dass die wieder weggespart wird und die Praktikantenbetreuung damit wieder ganz in den Bereich unvergüteter Zusatzaufgaben fällt. :(
    Dabei macht so ein Praktikum nur Sinn, wenn es an der Uni in einem Seminar vorbereitet und an der Schule aktiv betreut wird. Dazu müssen natürlich Ressourcen da sein.

    Um das mal etwas provokant zu sagen:
    Irgendwo müssen die Doktorarbeiten und Habilitationsschriften herkommen...so kommt es zu neuen Schriften, pädagogischen Theorien etc. :P
    Das führt dann zu den kuriosesten Rechtfertigen für neue Schriften nach Art "die Handbewegung ist flüssiger, weil es weniger Wendepunkte gibt". Manchmal klingt das so, als ob die Vergleichsschrift das ägyptischen Hieroglyphensystem ist.

    Wichtig wäre eigentlich, dass alle Schüler die selben Schriften lernen.
    Ansonsten kann man sie wechselseitig nicht lesen oder empfindet sie per se als katastrophales Gekrakel, weil man den Schrifttyp nicht gewohnt ist. (So geht es mir persönlich z.B. bei genau nach Fibel geschriebener VA)

    Eine überlegenswerte Alternative ist auch ein Convertible, z.B. von Lenovo.
    Der Vorteil ist, dass du vollwertige PC-Software hast und es wahlweise als Tablet oder Notebook nutzen kannst.
    Zusammen mit einer Dockingstation brauchst du auch keinen weiteren PC mehr.

    Am besten ist es natürlich wenn ihr einen strukturierten Kollegen habt, der dich einarbeitet.

    Falls es den nicht gibt, sind folgende zwei Veranstaltungen am wichtigsten:
    M07 SchILD-Erweiterungskurs I: Unterrichtsverteilung und Leistungsdaten
    M08 SchILD-Erweiterungskurs II: Leistungsdaten und Zeugnisdruck (eher S1/S2 Zeugnisse)


    Für die Primarstufenzeugnisse, da die als Textzeugnisse am besten per Serienbrief erstellt werden:
    M03 SchILD-Aufbaukurs II: Anbindung an die Textverarbeitung


    Diese Veranstaltungen sind eher fürs Sekretariat geeignet. Da du vermutlich immer der Ansprechpartner bei Problemen sein wirst, schadet ein Besuch nichts, ist aber mehr so Background-Info für dich:
    M02 SchILD-Aufbaukurs I: Erweiterte Arbeit mit Stammdaten
    M03 SchILD-Aufbaukurs II: Anbindung an die Textverarbeitung


    Die Veranstaltungen sind mittelfristig hilfreich, da du irgendwann deine Reports zumindest anpassen musst:
    M10 Report-Designer I: Einführung in die Arbeit mit dem Report-Designer
    M11 Report-Designer II: Erweiterte Nutzung des Report-Designers
    M12 Report-Designer III: Formulare programmieren mit dem Report-Designer
    M13 Report-Designer IV: Serienbriefe mit dem Report-Designer

    Ich hab die leider zu spät besucht und war da schon auf dem Stand der Fortbildungen. Weiterhin gibt es bei den Reportdesignerfortbildungen große Überschneidungen.
    In den angeblichen Fortgeschrittenenfortbildungen saßen bei mir lauter Neueinsteiger, sodass diese Fortbildungen alle zur Wiederholung der Einführungsfortbildung Reportdesign degenerierten. Das brachte dann natürlich nicht wirklich etwas.


    Bei der Statistik willst du nicht wirklich mitarbeiten, glaub mir. ;)
    Diese Fortbildung ist eher für deine Schulleitung.
    M09 SchILD-Aufbaukurs III: SchILD-NRW und ASDPC

    Wir machen das auch so wie Friesin.
    Zudem haben wir einen Fundus an alten abgeschriebenen Büchern, die die Schlamper im Zweifelsfall bei der nächsten Ausleihe bekommen.
    Unsere Bücher haben zum Teil einen Umlauf von über 5 Jahren und sie sehen noch ganz gut aus.

    Ich bin immer etwas irritiert bei solchen Threads, weil sie sich nicht mit meinen Erfahrungen decken.
    Ich selbst konnte z.B. nie ausgeprägte Schleimer- oder Duckmäusertypen bei meinen Kollegen identifizieren.

    Auch war mein Studienseminar sehr professionell organisiert.
    Es gab sowohl in den Fachseminaren als auch im Hauptseminar einen klaren Ausbildungsplan, den wir vom ersten Tag an kannten. Die Erwartungen und Bewertungskriterien wurden uns sehr transparent dargestellt.
    Meine Fachleiter zeigten sehr deutlich die Spannungspunkte zwischen pädagogischer Theorie, empirischen Studien, Fachdidaktik und dem Berufsalltag auf.
    Die Rückmeldungen zu den Unterrichtsbesuchen fanden nach einem festen Handlungsschema mit beratendem Charakter statt und waren immer konstruktiv.
    Bei keinem meiner Fachleiter hatte ich das Gefühl er wäre ein Schulflüchtling, ganz im Gegenteil. Sie hatten ein starkes Interesse an ihren Fächern und daran weiter zu geben, wie man guten Unterricht macht und uns auf dem Weg zum Lehrerjob zu unterstützen.

    Vielleicht hatte ich da einfach Glück mit meinem Studienseminar....vorstellen kann ich mir das aber nicht so richtig.

    Was ich allerdings beobachten konnte und was mir manchmal auch so ging, geht in die Richtung von 'Stille Mitleserin'. Manchmal ist die Rollentrennung zwischen einem selbst als Person und einem selbst als Lehrer nicht ganz einfach, sodass Kritik an der Lehrerrolle fälschlicherweise als Kritik an der Person verstanden wird. Das ist ein Lernprozess den der eine schneller durchläuft als der andere. Im Referendariat geht es immer nur um die professionelle Lehrerrolle.

    Ich benutze die eigentlich immer.
    Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit trockenen Händen, Kreide an der Kleidung und ähnlichem.
    Zudem schreibe ich mit Kreidehalter schöner als ohne. Fragt mich nicht wieso...

    Ich kann die Kreidehalter nur empfehlen. Allerdings sollte man darauf achten, die passende Größe zu kaufen, sodass man die Schulkreide benutzen kann und nicht bei Timetex selbst Kreide bestellen muss.

    Ich sprach kürzlich mit meiner Schulleitung über so einen Fall.
    Das Fazit war, dass verspäteter Dienstantritt nach den Ferien sowohl seitens der Schulleitung, als auch Seitens der Bezirksregierung als absolutes no-go gesehen wird.
    Das ist auch irgendwie richtig, da davon dutzende Personen betroffen wären.

    So aus der Praxis:
    Das System ist völlig egal, solange ihr euch die extrem teuren Zusatzprogramme nicht leisten könnt. (Wie die meisten Schulen. ;) )
    Wichtig ist meiner Meinung jedoch, dass es höhenverstellbar ist. Nichts ist so blöd, wie vor dem Smartboard auf die Knie fallen zu müssen, weil man den unteren Bereich bedienen will. So eine Situation habe ich leider im Moment. ;)
    Ob das dann mit deinem Preis noch hinkommt, weiß ich leider nicht.

    Ich denke das könnte auch gerade im Museumsbereich ein wichtiger Punkt sein, wenn da unterschiedlich alte und damit unterschiedlich große Kinder dran arbeiten sollen.

    Es ist nicht meine Aufgabe die Evolution in allen Einzelheiten und Tiefen zu unterrichten, so wie es auch nicht die Aufgabe des Biolehrers ist die Schöpfung zu unterrichten.

    Damit hast du ja recht.
    In deinen Posts klingt es aber so, wie neleabels richtig anmerkte, als hättest du (wie viele andere übrigens auch ;) ) den Grundmechanismus der Evolution falsch verstanden. Das ist dann schon ein kritischer Punkt, wenn du irgendwas in die Richtung im Unterricht thematisierst.

    Dieser Grundmechanismus ist:
    Merkmale setzen sich durch, wenn sie zu einer höheren und erfolgreicheren Fortpflanzungrate führen.
    In der Regel geht das mit bessere Anpassung an den jeweiligen Lebensraum oder seiner Veränderung einher. Das ist ein selbststeuerndes System. Es gibt kein Ziel, keine irgendwie geartete zentrale Steuerung, keine Präferenz für komplexere Lebensformen, wie z. B. Tier und Pflanzen oder den Menschen. Ein Grund für viele Fehlvorstellungen ist auch die taxonomische Baumdarstellung, weil diese nur im Rückblick gültig ist und grafisch Entwicklungsziele suggeriert, die es nicht gibt und die nur durch unsere Interpretation der Darstellungsart suggeriert werden.

    Das ist meiner Meinung nach so das absolute Minimalbasiswissen. Da fehlen viele wichtige Aspekte und Mechanismen, z.B. drift. Aber wenn du dich an obiges Grundprinzip hältst, vermeidest du schonmal 80% aller Laienfehler.

    Mechanik bietet doch unheimlich viele Möglichkeiten, da du da ganz viele Experimente mit Alltagsbezug machen kannst.
    Du gehst am besten so vor:

    • Welche Jahrgangsstufe hast du? Welche Unterrichtsreihen sind da bei euch geplant? (schulinterner Lehrplan)
    • Was ist das Ziel und Thema deiner Unterrichtsreihe, die du ausgewählt hast?
    • Was soll das Ziel der Stunde werden? Gibt es da in der Unterrichtsreihe ein besonders UB geeignetes Stundenlernziel.
    • Welche Experimente mit Alltagsbezug passen dazu gut.
    • Dann bastelst du die klassische Experimentierstunde: Motivation aus dem Alltag als Einstieg, Experiment in Gruppen, anschließend dabei notierte Beobachtungen und Ergebnisse vorstellen, Sicherung mit Merksatz.

    Da es der erste UB ist:
    Mit Ziel ist eine operationierbare, nachprüfbare Fähigkeit gemeint.

    Anderes Themengebiet, aber in etwa so:

    Spoiler anzeigen


    Die SuS sind in der Lage,

    • ein Lichtbündel als Ansammlung von Lichtstrahlen zu beschreiben.
    • die Ausbreitung von Lichtstrahlen als gradlinig zu benennen.
    • kooperativ in Partnergruppen zu experimentieren.
    • mit Hilfe des Modells 'Lichtstrahl' den Schattenwurf von Objekten vorherzusagen. (optional)

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