Du musst von den Lernzielen ausgehen.
Bei einem Stundenentwurf gehst du in der Regel so vor:
- Reihenziel definieren (meist ein Übergeordnetes Lernziel aus dem Lehrplan) und Reihenplanung
- Lernziele der Stunde festlegen. (grobes Lernziel)
- Teillernziele der Stunde festlegen (Operationalisiert. Was sollen die Schüler können? Woran sieht man das? Dimensionen bedenken: kognitiv, affektiv, handlungsbezogen, sozial)
- Lehr-Lernvoraussetzungen (Konkret mit Konsequenz (inhaltlich, methodisch, medial). Das können z.B. soziale, räumliche, organisatorische Voraussetzungen sein, oder auch Lernstand und Vorwissen der Schüler. Im Grunde alles, was auf deine Stundenplanung Auswirkungen hat.)
- Didaktisch Entscheidungen (Lerninhalt aussuchen. Legitimation am Lehrplan, Alltagsbezug/Gegenwartsbedeutung, Zukunftsbedeutung, Exzemplarizität, didaktische Reduktion(horizontal=weniger, vertikal=vereinfacht))
- Methodische Entscheidungen mit Begründung
- Verlaufsplan (Detailplanung, Impulse, Sicherungsphasen, optionalen Stundenenden, etc)
Das was dann hinterher als Stundenthema vorne drauf steht, kannst du zum Schluss aus einer Leitfrage oder einer plakativen Überschrift, dem Lerninhalt oder dem Stundenziel und der Sozialform zusammensetzen.
Falsches Fach:
Zitat„Wie kommt das Licht ins Auge?“ - Erarbeitung der geradlinigen Ausbreitungvon Licht und des Modells 'Lichtstrahl' anhand eines Experiments in Partnerarbeit.