Beiträge von kodi

    4,5 als auch 2 Stunden wie hier genannt empfinde ich als zu wenig für die genannten Tätigkeiten.

    Naja, die 4,5 Deputatsstunden sind ja 6,6h Arbeitszeit pro Woche.

    Den Stundenplan macht sie aus dem Anteil dieser Arbeitszeit, der in den Ferien liegt, aber kein Urlaub ist.

    Dann pro Schultag eine Stunde Vertretungsplan und damit zusammenhängende Orga.

    Bleiben pro Woche noch 1,6 Stunden für Orga der externen Termine, Schul-App Administration und die Anpassung der bestehenden Handreichungen. Das sind ja eher punktuelle Aufgaben.

    Wenn die Aufgabenbeschreibung wirklich abschließend ist, kann das bei einer kleinen Schule doch schon passen.

    Größtes Problem sehe ich in der täglich nötigen Anwesenheit morgens vor der 1. Stunde. Die zerschießt natürlich jede normale Teilzeitregelung.

    Mit nur 2 Stunden Entlastung klappt das Ganze allerdings überhaupt nicht.

    Ich sehe jetzt auch nicht das Problem, dass eine Konrektorin, die mit extrem wenig Deputat an die Schule zurück kommt, erst einmal nur die Orga macht und nicht unterrichtet. Dem wird ja irgendein besonderes Modell wie Selbstvertretung in Elternzeit oder Wiedereingliederung zugrunde liegen, das zeitlich begrenzt ist.

    Ja? Wie läuft denn der Ganztag an deiner Schule?

    Also bei uns ist der Nachmittagsunterricht bis einschließlich 9. Jg. sinnfrei. Nachmittags eine Doppelstunde Mathe, Deutsch, Englisch, Naturwissenschaften, WPI ... zu haben, ist einfach nicht nachhaltig.

    Ich bin für Ganztagsschule, hätte allerdings gern eine andere Struktur, da ich nach 25 Jahren in IGS - jetzt GemS - sagen kann, dass die oben genannte nicht funktioniert.

    Von daher interessieren mich andere Modelle brennend.

    Dadurch, dass wir gebundene Ganztagsschule sind haben wir ca. 20% mehr Stunden als in der Halbtagsstundentafel.

    Entsprechend haben wir im Nachmittags Zeit für Arbeitsstunden in denen die Schüler Lernzeitaufgaben machen. Nach Möglichkeit beaufsichtigt die ein Hauptfachlehrer oder einer der Klassenlehrer. Darüber hinaus gibt es im Nachmittag noch ein Pflicht-AG-Angebot und ggf. andere Ergänzungsunterrichte.

    Die Hauptfächer liegen primär im Vormittagsbereich. Im Einzelfall kann es mal sein, dass aus Stundenplangründen auch eine Hauptfachstunde in den Nachmittag rutschen muss. Das ist aber die Ausnahme. Nebenfächer können sowohl im Vormittags- als auch im Nachmittagsbereich liegen.

    Im Vergleich zu den klassischen Hausaufgaben früher, ist jetzt sicher gestellt, dass jedes Kind einen Arbeitsplatz dafür hat, es angehalten wird die Lernzeitaufgaben zu machen, es aufgrund er Organisation dieser Arbeitsstunde und der Tatsache, dass die Lernzeitaufgaben mindestens Wochenaufgaben sind, selbst seinen Lernprozess steuert und es vor allem auch fachliche Hilfe dabei bekommen kann. Dazu kommt, dass bei diesen Aufgaben nun auch soziale Lernformen möglich sind, wenn das sinnvoll ist.

    Wie gesagt, bei meiner Klientel läuft das nun viel viel besser als vorher. Zuhause hat die Mehrheit keinerlei Unterstützungssysteme und viele nicht einmal einen Arbeitsplatz oder gar ein Zimmer für sich alleine.

    Stimmt. Das Abi hat man fürs Leben. 8) :P

    Nein ich bezog das rein auf die Größe der Feier und die damit einhergehenden Kosten, weil man halt notgedrungen aufgrund der Größe sehr viel in professionelle Hände abgeben muss, statt es selbst zu machen.

    Ist halt von den Kosten letztlich wie eine Hochzeit gleicher Größe...

    Ich finde es jetzt nicht so ungewöhnlich.

    Etwas seltsam finde ich allerdings, wenn man sein Geld dann jemandem anvertraut, der das veruntreut und Fremde das per Spendenaktion ersetzen...

    Da bin ich persönlich offensichtlich deutlich härter drauf.

    Selbst wenn du einen regulären Studienabschluss in GS und HRGe hättest, zweifel ich daran, dass bei dem aktuellen Lehrermangel an der Grundschule ein Kapitelwechsel derzeit möglich ist.

    Zu den studientechnischen Anforderungen sollte du dich bei der Studienberatung deiner Uni beraten lassen. Zu meinen Zeiten, als es den kombinierten Studiengang noch gab, musste man zwingend Mathematik oder Deutsch zusätzlich belegen. Das hatte damals den Umfang eines Grundstudiums/Drittfachstudium, wurde aber nicht als Drittfach anerkannt. ;)

    Abordnung und Versetzung ist (neben dem Streikverbot) der Preis für die Privilegien des Beamtentums.

    Das ist halt der Deal, den man eingegangen ist. Leider sind viele Kollegen sehr ahnungslos in den Job gestolpert und wissen das nicht...

    Was an der Maßnahme problematisch ist, ist dass die Schulen im Regierungsbezirk Detmold mitnichten überbesetzt sind. Es werden da also nur Lücken hin und her geschoben.

    Du bekommst doch schon A13?

    Du bekommst doch nicht weniger dadurch, dass andere auch A13 bekommen?

    Wo liegt das Problem?

    Die Anhebung auf A13 ist klasse und lange überfällig.

    Das 'Problem' der Leute im ersten Beförderungsamt aus dem Sek1-Bereich ist, dass sie für diese Beförderung zusätzliche, zum Teil recht umfangreiche Aufgaben übernommen haben. Es wäre schön, wenn das auch in Zukunft in irgendeiner Art und Weise honoriert würde. Sonst macht das niemand mehr.

    Es hat keiner direkt geschrieben "Wer gemobbt wird, ist selbst Schuld." - das vorab.

    Aber leichte Tendenzen in diese Richtung las ich bei den Beiträgen von griding, reinerle und dann kodi heraus.

    Eine Beschreibung von Beobachtungen ist keine Schuldzuweisung.

    Grundsätzlich ist es eh nicht zielführend und nicht zukunftsorientiert in den Kategorien von Schuld zu denken.

    Das Bild ist genauso ideologisch, wie die Haltung gegen die es sich wendet. ;)

    Ich halte die Ausgangsfrage schon für berechtigt.

    Meine persönliche Beobachtung dazu ist, dass das Aussehen dann egal ist, wenn man in der Lage ist eine positive Beziehung mit den Schülern aufzubauen. Gelingt einem das nicht oder baut man gar eine negative Beziehung auf, dann ist das Aussehen ein Angriffspunkt. In dem Fall werden sie aber so oder so einen Angriffspunkt finden, egal, wie man aussieht.

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