Beiträge von kodi

    Mir hat da die Coronazeit geholfen. Klingt jetzt erstmal schräg...

    Was ich damit meine, ist die grundlegende Verhaltensumstellung. Viel Händewaschen, konsequentes Lüften, nicht mehr unbewusst ins Gesicht fassen, nicht krank zur Schule gehen, offensichtlich akut kranke Kollegen meiden... Grippeimpfung

    Übrigens auch für den Urlaub. Handdesinfektion + nix ungekochtes Essen = keine Reisekrankheit mehr.

    Ich erlebe es bisher noch nicht, aber ich kann mir schon so subtile Altersdiskriminierungen vorstellen:

    • Zweifel an der Kompetenz bei den neuen Medien
    • Verwechslung von Erfahrung mit Unwille zur Veränderung
    • Übertrag von Arbeitsbereichen an Kolleg*innen die noch länger im Dienst sind.
    • Weniger Einbindung in neue junge Kollegiumsgruppen
    • ...

    Solche Sachen halt...

    Weil es derzeit nicht anders geht.

    Eine Fortbildung ist auch ein bisschen was anderes, als ein Unterricht ohne Material mit einer Klasse pubertierender Schüler, die nicht rein kognitiv beschult werden können. Bei der Fortbildungsabsage hab ich einen schönen Tag, bei der pubertierenden Klasse ohne Material, die nicht nur kognitiv arbeiten kann, im Zweifelsfall nach nem Jahr einen Burnout. Sprich in dem einen Fall fällt es allenfalls dem Dienstherrn auf die Füße und im zweiten mir selbst.

    Es stellt sich für mich die Frage, wie legitim ein Anspruch darauf ist, kostenlos nahe an der Schule parken zu können. Das grenzt schon ein bisschen an "entitlement".

    Solange ich keine ausreichenden Lagerräume in der Schule habe und nicht genug Budget, um meine Technikmaterialien zeitnah von einer Firma anliefern zu lassen und der Dienstherr meinen Privat-PKW implizit als Transportmöglichkeit in Anspruch nimmt, sehe ich das nicht als 'entitlement'. Eher im Gegenteil...

    In normalen Zeiten ginge das nicht. Beim heutigen Lehrermangel, weiß man nie.

    Ich halte es allerdings für extrem zweifelhaft, dass ein solcher Wechsel die Probleme löst und völlig verantwortungslos von einem Arzt dies vorzuschlagen. "Halbgötter in Weiß-Komplex" und "Grundschulexperte durch eigenen Grundschulbesuch" fällt mir dazu nur ein...

    Unterschätze mal nicht die Belastungen der Grundschulkollegen.

    Bei uns leider auch kostenpflichtig.

    Die Ratsherren parken natürlich für ihre Sitzung kostenlos und die Bürgermeister haben einen Chauffeur.... Genau mein Humor. ;)

    Immerhin kassieren sie bei uns noch keine Strompauschale für Kaffeemaschine und Handyladen, wie bei den kleinen Stadtverwaltungsmitarbeitern.

    Wie kommt die Schulleitung dazu, ein abgelaufenes Attest ungefragt irgendwohin zu schicken?

    Weil es ihr Job ist und der Teil der Personalverantwortung, der sich mit Dienstfähigkeit, Erkrankung, etc. beschäftigt, in NRW bei Schulaufsicht (Bezirksregierung oder Schulamt) liegt.

    Die Wiedereingliederung wird zum Beispiel auch nicht von eigenen Arzt beschlossen, sondern von der Personalakten führenden Stelle (Bezirksregierung oder Schulamt je nach Schulform). Sämtliche Erkrankungen während der Wiedereingliederung müssen dorthin gemeldet werden und am Ende ebenfalls, ob die volle Dienstfähigkeit wieder hergestellt ist. Ist das nicht der Fall erfolgt in der Regel eine amtsärztliche Überprüfung.

    Das ganze hört sich für mich nach einem Nebenkriegsschauplatz an.

    Flucht in Pedanterie und Wortklauberei ist außerdem selten ein Zeichen von Stärke der eigenen Position.

    Wenn man die ADO NRW kennt, ist doch klar, wie dieser Hinweis einzuschätzen ist, auch wenn er umgangssprachlich und nicht formaljuristisch/gerichtsfest wurde.

    Der neue Kultusminister in Sachsen, selbst Mitglied einer evangelischen, internationalen Kirchengemeinde, schwört uns mit einem Bibelzitat aufs Neue Jahr ein. Wie soll man das finden?

    Persönlich finde ich das unangemessen.

    Jahreslosung EKD 2025 „Prüft alles und behaltet das Gute"... aus dem 1. Brief von Paulus an die Thessalonicher

    ... wobei ich den Gruß dann im konkreten Fall mit einem Schmunzeln gemäß des Inhalts in den Spamordner befördern würde. ^^

    Das kann ich gut verstehen.

    Du musst aber auch langfristig von deiner Arbeit leben können. Eine Entfristung bedeutet, dass dein Vertrag so bleibt wie jetzt. Du kannst nicht ohne Zustimmung die Schule wechseln. Du kannst nicht ohne Zustimmung die Stunden erhöhen. Du kannst nicht befördert werden.

    Daher ist es wichtig zu gucken, ob die Stundenzahl ausreicht, um dein Leben dauerhaft zu finanzieren. Eine Entfristung mit 25,5/28 Stunden ist besser als eine Entfristung mit 13 Stunden.

    Wenn du irgendeine Möglichkeit hast regulär in den Schuldienst zu kommen (Seiteneinstieg, EU-Angleichungslehrgang, oder ähnliches), dann ist das langfristig immer der bessere Weg.

    Das hatte ich für Bayern auch so verstanden, dass dann zwar eingestellt werden kann, aber keine Verbeamtung angeboten wird. Was natürlich völlig inkonsequent ist.

    Naja, eigentlich ist das im Sinne der Qualitätssicherung auf systemischer Ebene gar nicht mal so dumm.

    Wenn einem die Qualität wichtig ist und man die Aussagekraft von Abschlüssen ernst nimmt, dann ist es doch recht schlau, sich nicht sofort lebenslang und unauflösbar an jemanden binden, der nur die Mindestanforderungen erfüllt, sondern die arbeitsrechtliche Möglichkeit einer regulären Kündigung offen zu halten. Eins der Probleme im Schuldienst ist doch gerade die fehlende Exitmöglichkeit für Kollegen und zwar von beiden Seiten.

    Im individuellen Einzelfall ist das für den Betroffenen natürlich hart.

    • Ein Ipad-Wlan, wo sich nur zugelassene Geräte (selbst) einwählen.
    • Ein WLAN mit Radius-Anmeldung, wo sich zugelassene Benutzer mit Benutzername und Passwort einwählen können.

    Ein Gast-Wlan stellen wir nicht bereit.

    Das Verwaltungsnetz hat kein WLAN.

    Gibt es einen technischen Grund, weshalb iPads/Geräte ein eigenes WLAN bekommen sollen?

    Du kannst es dann so einrichten, dass durch den Ipad-Benutzer keine Einwahl nötig ist, weil sich das Gerät selbst anmeldet.

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